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Apple veröffentlicht iOS/iPadOS 14.5, tvOS 14.5 und watchOS 7.4

Wie auf dem Event in der vergangenen Woche bereits angekündigt, hat Apple am heutigen Abend die finale Version der seit mehreren Wochen im Betatest befindlichen Updates auf iOS und iPadOS 14.5 für alle Nutzer zum Download bereitgestellt. Highlight dürfte die neue Entsperrmöglichkeit des iPhone mit einer Apple Watch sein. Hierfür benötigt Face ID dann nur noch einen teilweisen Scan des Gesichts, beispielsweise wenn man eine Maske trägt. Ist dies geschehen, gibt die Watch ein haptisches Feedback und zeigt eine kurze Benachrichtigung an. Ganz ähnlich also wie dies auch beim Entsperren eines Macs mit der Apple Watch geschieht. Damit man die Funktion nutzen kann, muss sie zunächst in den Einstellungen aktiviert werden und auf der Watch entsprechend watchOS 7.4 installisiert sein. Während Authorisierungen für Einkäufe im AppStore oder für Apple Pay auf diese Weise nicht vorgenommen werden können, besteht aber immerhin die Möglichkeit, das iPhone von der Apple Watch aus auch wieder zu sperren.

Neben diesem Highlight bringt iOS/iPadOS 14.5 noch die folgenden, ebenfalls willkommenen Neuerungen mit:

  • 5G im Dual-SIM Betrieb beim iPhone 12
  • Unterstützung für die neuesten Xbox- und Playstation-Controller
  • Scribble auf Deutsch auf dem iPad
  • AirPlay 2 Unterstützung für Apple Fitness+
  • Option, Siri zu bitten, einen Notruf abzusetzen
  • Familien-Option für die Apple Card
  • UI-Änderungen in der Podcasts-App
  • UI-Änderungen in der Apple-News-App
  • kleinere UI-Änderungen in den Einstellungen
  • Erinnerungen können sortiert und gedruckt werden
  • Horizontaler Bootscreen auf dem iPad

Enthalten ist in iOS/iPadOS 14.5 natürlich auch die nun für alle Entwickler verpflichtende "App Tracking Transparency" (ATT). Hierdurch müssen alle neuen und aktualisierten Apps, die Code enthalten mit denen der Nutzer zum Zwecke der Schaltung von personalisierter Werbung über andere Apps und Webseiten verfolgt werden kann, künftig eine Abfrage enthalten, über die der Nutzer dies auch ablehnen kann. Es wird erwartet, dass wohl bis zu 68% und damit mehr als zwei Drittel aller iOS-Nutzer den anfragenden Apps die Erlaubnis zum Tracking verweigern werden.

Neben der finalen Version von iOS/iPadOS 14.5 stehen auch die zugehörigen Updates auf tvOS 14.5 und watchOS 7.4 nun für alle Besitzer eines unterstützten Geräts zum Download bereit.

Widerstand gegen ATT nun auch in Deutschland: Axel Springer und Facebook reichen Beschwerde ein

Später am heutigen Abend, vermutlich so gegen 19:00 Uhr wird Apple die finalen Versionen von iOS und iPadOS 14.5 für alle Nutzer veröffentlicht. Darin enthalten sein wird dann auch die schon länger angekündigte "App Tracking Transparency" (ATT), durch die Apps künftig von Nutzern die Erlaubnis einholen müssen, wenn diese sie über andere Apps und Webseiten hinweg zum Zwecke der Schaltung von personalisierter Werbung tracken wollen. Während die übrlichen Verdächtigen wie Facebook und Google bereits in den USA und weiteren Ländern hiergegen Sturm laufen, haben unter anderem Facebook und der Axel Springer Verlag nun auch hierzulande eine Kartellbeschwerde gegen die neuen Maßnahmen eingereicht. Dies berichtet aktuell die Financial Times.

Die Argumentation ist dabei stets dieselbe. Angeblich würden die Werbeindustrie und damit dann auch kleine Entwickler geschädigt, da sie der Möglichkeit beraubt würden, Daten für die Schaltung personalisierter Werbung zu sammeln. Noch einmal: Durch die Abfragen wird das Tracking nicht per se unterbunden, der Nutzer bekommt lediglich die Gelegenheit, selbst hierüber zu entscheiden. Allein die Tatsache das die üblichen Verdächtigen gegen die neuen Abfragen wettern zeigt also schon, dass man sich durch die Einblendung des Popups ertappt fühlt und man sich sehr wohl darüber bewusst ist, dass ein Großteil der Nutzer das Tracking eigentlich nicht möchte. Aktuellen Zahlen zufolge wird erwartet, dass wohl bis zu 68% und damit mehr als zwei Drittel aller iOS-Nutzer den anfragenden Apps die Erlaubnis zum Tracking verweigern werden.

Apple führt mit iOS 14.6 Änderungen am Updatemanagement ein

Schon Mitte vergangenen Monats gab es Meldungen, wonach Apple an einer Änderung des Updatemanagements auf den iOS-Geräten arbeitet, die es künftig unter anderem gestatten könnte, Sicherheitsupdates unabhängig von Betriebssystemupdates einzuspielen. Ganz so also, wie es beispielsweise bereits auf dem Mac der Fall ist. Mit der gestern Abend veröffentlichten ersten Beta von iOS 14.6 scheint man diese Neuerung nun umzusetzen. Die neue Vorabversion wurde veröffentlicht, obwohl sich auch iOS 14.5 noch in der Betaphase befindet und erst in der kommenden Woche veröffentlicht wird. Aus den Releasenotes von iOS 14.6 geht nun hervor, dass es Apple zudem künftig einfacher machen wird, das Betaprogramm zu verlassen, sobald eine finale Version veröffentlicht wurde. Dort schreibt Apple:

Software update — New Features in iOS & iPadOS 14.6 Beta. You can now directly update your iOS or iPadOS device to the latest Release Candidate without removing the beta profile. After updating to the Release Candidate, you can choose to update to the next available beta or uninstall the profile to remove your device from the beta program.

Hatte man den am Dienstagabend ausgegebenen Release Candidate von iOS 14.5 auf seinem Gerät installiert, wurde die Neuerung auch direkt sichtbar. In diesem Fall wird einem die Beta von iOS 14.6 als alternatives Update in den Systemeinstellungen angezeigt.

iOS/iPadOS 15 angeblich mit neuem iPad Home Screen, Optionen für Banchrichtigungen und mehr

Wenn es um Apple-Gerüchte geht, ist der Kollege Mark Gurman von Bloomberg eine der zuverlässigsten Quellen. Während es bislang erstaunlich ruhig geblieben ist zum Thema iOS/iPadOS 15, das in knapp sieben Wochen auf der WWDC erstmals vorgestellt werden dürfte, hat Gurman nun erste Informationen parat. Demnach wird Apple erneut verschiedene neue Funktionen und Verbesserungen mit der kommenden großen Version des mobilen Betriebssystems ausrollen, von dem die finale Version dann im Herbst zu erwarten ist. Unter anderem sollen ein überarbeiteter Home Screen für das iPad, ein neuer Sperrbildschirm und neue Einstellmöglichkeiten für Benachrichtigungen mit an Bord sein.

So wird es künftig offenbar unter anderem möglich sein auf Basis verschiedener Informationen einzustellen, ob ein eingehender Telefonanruf mit einem Ton auf sich aufmerksam machen soll oder nicht. Dabei kann unter anderem unterschieden werden, ob man gerade Auto fährt, fernsieht, kocht oder welcher Tätigkeit auch immer nachgeht. Hierauf basierend können dann auch automatische Antworten auf eingehende Nachrichten versendet werden.

Auf dem iPad hat Apple sich den Home Screen vorgenommen, so dass sich künftig auch dort, ähnlich wie beim iPhone, Widgets an beliebiger Stelle platzieren lassen. Bislang ist dies (warum auch immer) beim iPad auf den Heute-Bereich eingeschränkt.

Auch das Thema Datenschutz soll mit iOS/iPadOS 15 weiter verbessert werden. Unter anderem soll Apple dabei ein neues Menü einführen, in dem aufgeführt wird, welche Apps heimlich im Hintergrund Daten über den Nutzer sammeln. Klingt also ein wenig wie eine Fortführung der Maßnahmen aus dem kommende Woche erscheinenden iOS/iPadOS 14.5, mit dem Apple unter anderem die "App Tracking Transparency" einführt.

Die restlichen Betriebssysteme, sprich macOS, watchOS und tvOS sollen laut Gurman in diesem Jahr eher kleinere Updates erhalten. Die Vorstellung der Updates darf auf der Keynote zur Eröffnung der WWDC am 07. Juni erwartet werden.

Apple veröffentlicht RCs von iOS/iPadOS 14.5, watchOS 7.4, tvOS 14.5 und macOS Big Sur 11.3

Nach dem heutigen Event stehen nun doch noch nicht die finalen Versionen von Apples nächsten Betriebssystem-Updates zur Verfügung. Dafür dürfen registrierte Entwickler ab sofort die Release Candidates von iOS/iPadOS 14.5 und Co. testen. Die neuen Betas können OTA geladen, sofern sich ein Beta-Konfigurationsprofil auf dem jeweiligen Gerät befindet. Highlight in iOS/iPadOS 14.5 dürfte die neue Entsperrmöglichkeit des iPhone mit einer Apple Watch sein. Hierfür benötigt Face ID dann nur noch einen teilweisen Scan des Gesichts, beispielsweise wenn man eine Maske trägt. Ist dies geschehen, gibt die Watch ein haptisches Feedback und zeigt eine kurze Benachrichtigung an. Ganz ähnlich also wie dies auch beim Entsperren eines Macs mit der Apple Watch geschieht. Damit man die Funktion nutzen kann, muss sie zunächst in den Einstellungen aktiviert werden. Während Authorisierungen für Einkäufe im AppStore oder für Apple Pay auf diese Weise nicht vorgenommen werden können, besteht aber immerhin die Möglichkeit, das iPhone von der Apple Watch aus auch wieder zu sperren.

Neben diesem Highlight bringt iOS/iPadOS 14.5 noch die folgenden, ebenfalls willkommenen Neuerungen mit:

  • 5G im Dual-SIM Betrieb beim iPhone 12
  • Unterstützung für die neuesten Xbox- und Playstation-Controller
  • Scribble auf Deutsch auf dem iPad
  • AirPlay 2 Unterstützung für Apple Fitness+
  • Option, Siri zu bitten, einen Notruf abzusetzen
  • Familien-Option für die Apple Card
  • UI-Änderungen in der Podcasts-App
  • UI-Änderungen in der Apple-News-App
  • kleinere UI-Änderungen in den Einstellungen
  • Erinnerungen können sortiert und gedruckt werden
  • Zustimmung oder Ablehnung des Nutzer-Trackings
  • Horizontaler Bootscreen auf dem iPad

Neben den Release Candidates für iOS/iPadOS 14.5 steht auch die zugehörigen RCs von watchOS 7.4, tvOS 14.5 und macOS Big Sur 11.3 zum Download bereit.

Die finalen Versionen hat Apple für die kommende Woche angekündigt.

Neukalibirierung des iPhone 11 Akkus unter iOS 14.5 zeigt erste positive Effekte

Wie bereits aus den Betaversion von iOS 14.5 bekannt ist, wird Apple mit dem kommenden großen Update für iOS 14 neben den bereits bekannten neuen Funktionen auch eine Neukalibrierung des Akkuzustands für das iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max mitbringen. Wie Apple in einem zugehörigen Support-Dokument erklärt, haben einige Nutzer von ungenauen Berechnungen der maximalen Akkukapazität berichtet. Mit dem kommenden Update wird der zugrundeliegende Fehler nun behoben. Sobald iOS 14.5 installiert wurde, erscheint auf den iPhone 11 Modellen ein Hinweis in den Einstellungen unter "Batterie > Batteriezustand", der über die Neukalibrierung informiert. Laut Apple kann der Vorgang mehrere Wochen in Anspruch nehmen und wird im Hintergrund ausgeführt. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, werden die Anzeigen in diesem Bereich aktualisiert. Sollte die Neukalibrierung nicht erfolgreich sein, bietet Apple einen kostenlosen Akkutausch bei betroffenen Geräten an.

Inzwischen gibt es nun erste Erfahrungsberichte von Nutzern, bei denen die Neukalibrierung bereits zu Verbesserungen geführt hat. Unter anderem schreibt der Kollege Benjamin Mayo von 9to5Mac, dass sich die Akkugesundheit bei seinem iPhone 11 Pro nach der Neukalibrierung von 86% auf 90%verbessert hat. Die Kollegen von The 8-Bit haben einige weitere Meldungen in diese Richtung zusammengetragen und veröffentlicht.

Die Veröffentlichung der finalen Version von iOS 14.5 für alle Nutzer darf wohl für das Event am kommenden Dienstag erwartet werden.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 14.5 und macOS Big Sur 11.3

Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme, die heute Abend in eine neue Runde geht. So stehen für registrierte Entwickler seit heute Abend neue Vorabversionen von iOS und iPadOS 14.5 bereit. Die neuen Betas können OTA geladen, sofern sich ein Beta-Konfigurationsprofil auf dem jeweiligen Gerät befindet. Highlight in iOS/iPadOS 14.5 dürfte die neue Entsperrmöglichkeit des iPhone mit einer Apple Watch sein. Hierfür benötigt Face ID dann nur noch einen teilweisen Scan des Gesichts, beispielsweise wenn man eine Maske trägt. Ist dies geschehen, gibt die Watch ein haptisches Feedback und zeigt eine kurze Benachrichtigung an. Ganz ähnlich also wie dies auch beim Entsperren eines Macs mit der Apple Watch geschieht. Damit man die Funktion nutzen kann, muss sie zunächst in den Einstellungen aktiviert werden. Während Authorisierungen für Einkäufe im AppStore oder für Apple Pay auf diese Weise nicht vorgenommen werden können, besteht aber immerhin die Möglichkeit, das iPhone von der Apple Watch aus auch wieder zu sperren.

Neben diesem Highlight bringt iOS/iPadOS 14.5 noch die folgenden, ebenfalls willkommenen Neuerungen mit:

  • 5G im Dual-SIM Betrieb beim iPhone 12
  • Unterstützung für die neuesten Xbox- und Playstation-Controller
  • Scribble auf Deutsch auf dem iPad
  • AirPlay 2 Unterstützung für Apple Fitness+
  • Option, Siri zu bitten, einen Notruf abzusetzen
  • Familien-Option für die Apple Card
  • UI-Änderungen in der Podcasts-App
  • UI-Änderungen in der Apple-News-App
  • kleinere UI-Änderungen in den Einstellungen
  • Erinnerungen können sortiert und gedruckt werden
  • Zustimmung oder Ablehnung des Nutzer-Trackings
  • Horizontaler Bootscreen auf dem iPad

Neben den neuen Betas für iOS/iPadOS 14.5 steht auch die zugehörige neuen Vorabversion von macOS Big Sur 11.3 zum Download bereit.

Noch ist unklar, wann Apple die finale Version der Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Es deutet jedoch einiges darauf hin, dass Apple die finalen Versionen heute in einer Woche, anlässlich des dann stattfindenden ersten Events des Jahres freigeben wird.

ATT: Zwei Drittel aller iOS-Nutzer werden anfragenden Apps das Tracking wohl verbieten

Es war zu erwarten, dass Google, Facebook und Co. gegen Apples mit iOS/iPad 14.5 und tvOS 14.5 kommende Abfrage zum Nutzer-Tracking, die sogenannte "App Tracking Transparency" (ATT), Sturm laufen würden, da sie ihre Felle in Sachen Verkauf von Werbung und persönlichen Daten davonschwimmen sehen. Allein die Tatsache das die beiden Internetkonzerne gegen die neuen Abfragen wettern zeigt eigentlich schon, dass man sich durch die Einblendung des Popups ertappt fühlt und man sich sehr wohl darüber bewusst ist, dass ein Großteil der Nutzer das Tracking eigentlich nicht möchte. Zumal das Tracking mit den Abfragen ja nicht per se unterbunden wird, der Nutzer bekommt lediglich die Gelegenheit, hierüber zu entscheiden. Nun gibt es zu den erwarteten Auswirkungen auch erstmals Zahlen.

So berichtet das Branchenmagazin AdWeek, dass erwartet wird, dass wohl bis zu 68% und damit mehr als zwei Drittel aller iOS-Nutzer den anfragenden Apps wohl die Erlaubnis zum Tracking verweigern werden. Der Chef-Analyst des Marketingunternehmens Epsilon, Loch Rose, erklärt vollkommen zurecht, dass niemand genau wisse, was passieren wird, wenn die "App Tracking Transparency" aktiv wird. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass der Umsatz mit In-App Werbung um bis zu 50% einbrechen wird.