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Das iPhone soll sich auch im kommenden Jahr wie geschnitten Brot verkaufen

Während Apple seine Zulieferer darüber informiert haben soll, dass man die Produktionszahlen für das iPhone herunterfahren würde, scheinen die Lager in Cupertino gut gefüllt zu sein. Zumindest erwarten die Kollegen von der DigiTimes, dass Apple die iPhone-Verkäufe in der ersten Jahreshälfte um 30% steigern dürfte, was dazu führen würde, dass man als neues Ziel für 2022 ausgibt, mehr als 300 Millionen iPhones an den Mann zu bringen. Während hier das iPhone 13 nach wie vor eine große Rolle spielen soll, dürfte sich auch die Einführung einer neuen Generation des iPhone SE auswirken, die für den März erwartet wird. Im Herbst wird sich dann selbstverständlich auch noch das iPhone 14 hinzugesellen.

Bloomberg: Nachfrage nach iPhone 13 kurz vor Weihnachten leicht rückläufig

Tja, so unterschiedlich können Meldungen sein. Während kürzlich noch berichtet wurde, dass das iPhone im vierten Quartal 2021 das meistverkaufte Smartphone sein und damit Samsung an der Spitze ablösen wird, berichtet Bloomberg nun, dass Apple einige seiner Zulieferer darüber informiert habe, dass man kurz vor den Weihnachtsfeiertagen eine nachlassende Nachfrage nach dem iPhone 13 erwartet. Zuletzt hatte sich die Verfügbarkeit der Modelle der aktuellsten iPhone-Generation spürbar verbessert, nachdem Apple die Produktion im Oktober aufgrund der weltweiten Chipkrise um 10% zurückfahren musste. Ursprünglich hatte man geplant, bis Jahresende 90 Millionen iPhone 13 zu produzieren, vor allem Broadcom und Texas Instruments waren jedoch nicht in der Lage, die benötigten Bauteile in der dafür erforderlichen Stückzahl zu liefern.

Für alle Bestandskunden: Telekom verschenkt im Dezember 100 GB Datenvolumen

Der Dezember beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Nachdem das liebgewonnene monatliche Datengeschenk im Sommer eine Pause eingelegt hatte, kehrt es nun offenbar wieder regelmäßig zurück. Zur Weihnachtszeit verschenkt der Magenta-Konzern an seine Bestandskunden aktuell wieder ein zusätzliches Datenvolumen. Anders als in "normalen" Monaten sind es im Dezember sogar nicht nur die gewohnten 500 MB, sondern gleich satte 100 GB! Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Alternativ kann man dies auch auf der Webseite https://pass.telekom.de tun. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 100 GB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

Samsung ist im 4. Quartal fällig: Das iPhone befindet sich weiter auf der Überholspur

Es ist noch gar nicht so wahnsinnig lange her, da stimmten einige schon den Abgesang auf das iPhone an. Spulen wir ein wenig vor in das vierte Quartal 2021, sagen die Analysten von TrendForce einen Marktanteil von 23,1% voraus, womit das iPhone Samsung von der Spitze der meistverkauften Smartphones verdrängen würde. Zum Vergleich: Im vergangenen Quartal betrug der Marktanteil noch 15,9%. Eine der Hauptgründe ist laut Trandforce der extrem erfolgreiche Marktstart des iPhone 13. Obwohl auch weiterhin Lieferschwierigkeiten den gesamten Smartphonemarkt betreffen, kommt das iPhone hiermit noch vergleichsweise gut zurecht. Die aktuellen Hochrechnungen basieren auf Informationen aus der Zuliefererkette, deren zufolge Apple nicht nur spürbar zulegen dürfte, sondern gleichzeitig die Konkurrenten Samsung, Oppo, Xiaomi und Vivo an Biden verlieren.

Und der aktuelle Trend dürfte sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Hier erwartet TrendForce nämlich für das erste Quartal (und damit wohl erneut den März) die Vorstellung der dritten Generation des iPhone SE, welches dann wohl erstmals mit 5G-Konnektivität ausgestattet sein wird. Hiervon versprechen sich die Analysten einen abermaligen Schub für das iPhone.

TSMC soll ab 2023 5G Modem-Chips für Apple fertigen

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir ab 2023 von Apple selbst designte 5G Modem-Chips im iPhone erleben werden, steigt immer mehr. Einem aktuellen Bericht von Nikkei Asia zufolge, soll Apples Fertigungspartner TSMC in der Tat ab eben diesem Jahr damit beginnen, die benötigten Chips für das iPhone zu produzieren. Damit würde Apple einen weiteren Schritt in Richtung Unabhängigkeit von Zulieferern machen und den Weg hin zu der kompletten Kontrolle über die verbauten Chips weitergehen. Die Entwicklung der Modem-Chips hat bereits vor einigen Jahren begonnen und wurde letztlich durch die Übernahme von Intels Modemchip-Abteilung im Jahr 2019 kräftig angeschoben. Neben dem Modem selbst soll Apple auch an einem Powermanagement-Chip arbeiten, der den Energiebedarf des Modems regeln soll.

Der aktuelle Bericht setzt die Gerüchte der vergangenen Wochen fort, die inzwischen allesamt auf 2023 als wahrscheinlichen Start für die ersten Apple-eigenen 5G-Modems im iPhone hindeuten. Selbst Apples aktueller Zulieferer Qualcomm geht nach eigener Aussage davon aus, dass man ab 2023 nur noch für 20% der von Apple benötigten Modem-Chips verantwortlich zeichnen wird.

Das iPhone wird ab 2023 wohl tatsächlich mit 5G Modem-Chips von Apple bestückt sein

Erst gestern hatte Qualcomm bekanntgegeben, dass man erwartet, im Jahr 2023 nur noch 20% der Modem-Chips für das iPhone an Apple zu liefern. Die restlichen 80% dürften dann von Apple selbst stammen. Hervorgehen werden die Chips dann aus der Übernahme der kompletten Modemchip-Abteilung von Intel im Jahr 2019. Nun greifen die Kollegen von der DigiTimes das Thema noch einmal auf und "bestätigt" dabei, dass das kommende Jahr das letzte sein wird, in dem sämtliche Modem-Chips für das iPhone von Qualcomm stammen werden. Anschließend wird Apple demnach einen Großteil der benötigten Chips selbst designen und vermutlich von seinem Fertigungspartner TSMC produzieren lassen.

Anders als bei verschiedenen Android-Geräten soll der Apple-Modemchip allerdings nicht als System on Chip (SoC) in den für 2023 erwarteten A17-Chip verbaut werden, sondern separat bleiben. Die 20% Chips, die Qualcomm auch dann noch beisteuern wird, dürften dann für ältere iPhone-Modelle und/oder die Einstiegsmodelle der 2023er iPhone-Familie gedacht sein. Möglich ist auch, dass sie in bestimmten Regionen der Welt zum Einsatz kommen, in denen die Apple-Modems aus welchen Gründen auch immer nicht verwendet werden dürfen.

Apples Mixed-Reality-Headset und das iPhone 14 werden wohl mit WiFi 6E funken

Nach längerer Zeit hat sich der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo mal wieder zu Wort gemeldet und seine ersten Einschätzungen zu Apples kommendem Mixed-Reality-Headset und dem iPhone 14 abgegeben (via MacRumors). Seinen Informationen zufolge werden beide neuen Geräte aus Cupertino mit WiFi 6E ausgestattet sein, was für die notwendigen Übertragungsgeschwindigkeiten für Augmented- und Virtual-Reality Anwendungen sorgen soll. Im Sog von Apples Implementierung des neuen Standards werden laut Kuo auch weitere Headsets im selben Segment, wie unter anderem auch das von Meta erwartete Headset, hierauf setzen. Überraschend käme dies nicht, ist Apple doch dafür bekannt, dass man neue Wireless-Technologien recht schnell implementiert und somit eine Art Katalysator für den Rest der Branche gibt.

WiFi 6E bietet grundsätzlich dieselben Features und Möglichkeiten wie die Basisversion von WiFi 6, erweitert diese jedoch um die Nutzung des 6 GHz Frequenzbands. Dies sorgt für abermals höhere Bandbreiten und weniger Interferenzen zwischen den Netzwerken und den darin befindlichen Geräten.

Rolle rückwärts: Nicht autorisierter Displaytausch beim iPhone 13 deaktiviert künftig nicht mehr Face ID

In der vergangenen Wochen hatten die Reparaturspezialisten von iFixit berichtet, dass ein von einem nicht autorisierten Reparaturshop durchgeführter Displaytausch beim iPhone 13 dazu führt, dass bei solchen Geräten Face ID nicht mehr funktioniert. Grund hierfür soll ein neuer Chip sein, mit dem Apple den Tausch überwacht und den lediglich dafür autorisierte Partner nach dem Displaytausch mit dem neuen Bauteil koppeln können. Dies sorgte natürlich für jede Menge Kritik, sowohl von kleineren Reparatur-Shops, die nicht an Apples Programm teilnehmen, aber auch von der "Right to Repair" Bewegung. Nun hat Apple diesbezüglich offenbar zurückgerudert und erklärt gegenüber den Kollegen von The Verge, dass man ein Softwareupdate ausgeben werde, welches diesen eingeschlagenen Kurs rückgängig macht und Face ID im angesprochenen Fall künftig nicht mehr deaktiviert. Erste Codesichtungen der zweiten Beta von iOS 15.2 legen den Schluss nahe, dass es sich dabei offenbar bereits um das angekündigte Update handeln könnte.