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iPhone 6s, iPhone 6s Plus und erstes iPhone SE werden wohl nicht mehr von iOS 16 unterstützt

Von der Vorstellung von iOS/iPadOS 16 sind wir zwar noch ziemlich genau ein halbes Jahr entfernt, dennoch läuft bei Apple hinter den Kulissen natürlich schon die Entwicklung. Von jemandem, der bereits eine solche frühe Entwicklungsversion in den Fingern hatte, wollen die Kollegen von iPhonesoft nun erfahren haben, dass mit dem kommenden großen Update auf Seiten des iPhone die Unterstützung für das iPhone 6s, das iPhone 6s Plus und die erste Generation des iPhone SE wegfallen wird. Auf Seiten des iPads soll dies für das iPad mini 4, das iPad Air 2, das iPad der 5. Generation und die 2015er iPad Pro Modelle gelten. Auch wenn Apple die offizielle Unterstützung nicht vor der Vorstellung von iOS/iPadOS 16 auf der WWDC im kommenden Sommer verkünden wird, kann man sich schon einmal an den Gedanken des Wegfalls für die genannten Modelle gewöhnen. Die Kollegen von iPhonesoft hatten dies bereits in den vergangenen Jahren stets korrekt vorhergesagt. Somit werden iOS 16 und iPadOS 16 aller Wahrscheinlichkeit nach einen A10-Chip für die Nutzung voraussetzen.

Nichts desto trotz ist die Zeitspanne, in der Apple mit seinen neuesten Betriebssystemen noch ältere Geräte unterstützt auch weiterhin beeindruckend. So kamen das iPhone 6s und das erste iPhone SE Ende 2015 bzw. Anfang 2016 auf den Markt und wurden somit über sechs Jahre lang von den aktuellsten Betriebssystemen unterstützt. Und auch wenn man iOS 16 nicht auf den genannten Geräten wird installieren können, wird Apple auch für die älteren iOS-Versionen weiterhin Sicherheitsupdates veröffentlichen, wie dies auch bereits in der Vergangenheit der Fall war.

Kuo: iPhone 14 mit 48 Megapixel-Kamera, iPhone 15 mit Periskop-Objektiv

Das Smartphone wie wir es aktuell kennen bietet nur noch wenig Innovationspotenzial. Insofern verwundert es nur bedingt, dass sich die meisten dieser Weiterentwicklungen in letzter Zeit vor allem auf die in den Geräten verbaute Kamera beziehen. Erst kürzlich wurde berichtet, dass das iPhone 14 im kommenden Jahr über eine rückwärtige Kamera mit einer Auflösung von bis zu 48 Megapixeln verfügen dürfte. Dies "bestätigt" nun auch noch einmal der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, der ergänzt, dass Apple im Jahr darauf erstmals ein Periskop-Objektiv verbauen könnte (via MacRumors). Auch wenn Kuo keine weiterführenden technischen Details nennt, dürfte das hochauflösende Objektiv im kommenden Jahr zunächst auf die iPhone 14 Pro Modelle beschränkt sein und Videoaufnahmen in bis zu 8K ermöglichen. Die aktuellen iPhones können dies bis maximal 4K tun. Die hochauflösenden 8K-Videos sollen dann auch eine Rolle im Zusammenhang mit Apples geplantem Mixed-Reality Headset spielen.

Das Periskop-Objektiv, welches Kuo für 2023 erwartet, dürfte für einen deutlich verbesserten optischen Zoom am iPhone führen. Bei dieser Technologie werden die Sensoren quasi wie bei einem Periskop "gefaltet", wodurch es möglich wird, trotz einer kompakten Bauform höhere optische Zoomenfaktoren zu erzielen. Unter anderem verfügt das Huawei P40 Pro+ über ein solches Periskop-Objektiv und erzielt dabei einen 10-fachen optischen Zoomfaktor, während das iPhone 13 Pro aktuell auf maximal eine 3-fache optische Vergrößerung kommt.

Pro-Modelle des iPhone 14 sollen über 48-Megapixel-Kamera und 8 GB RAM verfügen

Auch im kommenden Jahr wird Apple wohl wieder vier neue iPhone-Modelle auf den Markt bringen, wobei man wohl auf das nicht sehr beliebte mini-Modell verzichten und stattdessen je eine Standard- und eine Pro-Version mit einer 6,1"- und mit einer 6,7"- Displaydiagonalen auf den Markt bringen wird. Dies vermeldet nun auch noch einmal der Haitong International Securities Analyst Jeff Pu (via MacRumors). Erneut sollen dabei die beiden Pro Modelle mit einer Triple-Lens Kamera auf der Rückseite ausgestattet sein, wobei das Weitwinkelobjektiv auf 48 Megapixel gehoben werden soll, während das Ultraweitwinkel- und das Teleobjektiv über 12 Megapixel verfügen sollen. Damit unterstützt Pu die Aussagen, von seinem Analysten-Kollegen Ming-Chi Kuo, der dies bereits im April angekündigt hatte und zudem erwartet, dass das Weitwinkelobjektiv zudem Videoaufnahmen in 8K unterstützen wird.

Um dies zu unterstützen werden die beiden Pro-Modelle des iPhone 14 laut Pu über 8 GB Arbeitsspeicher verfügen und damit über 2 GB mehr als die iPhone 13 Pro Modelle. Erwartet werden die 2022er iPhone-Modelle auch im kommenden Jahr wieder für den September.

Ein Klapp-iPhone ist wohl nicht vor 2023/2024 zu erwarten

Der Trend in Sachen Smartphone scheint in den kommenden Jahren in Richtung Klapp-Geräte zu gehen. Samsung hat sich hier bereits entsprechend positioniert, sich aber auch mit den ersten Versionen schon kräftig die Finger verbrannt. Auch in Cupertino soll angeblich hinter den Kulissen an einem Klapp-iPhone gewerkelt werden, auch wenn ich persönlich nicht den geringsten Anwendungsfall für ein solches Gerät bei mir finden kann. Ohnehin ist wohl nicht bis 2023, eher noch 2024 mit einem Klapp-iPhone zu rechnen, wie der Display-Analyst Ross Young nun zu Protokoll gab. Damit schlägt er in eine ähnliche Kerbe wie der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, der bereits vor einigen Monaten ein 8" großes Klapp-iPhone für 2023 in Aussicht gestellt hat. Kuo ist gar der Ansicht, dass jeder große Smartphone-Hersteller künftig ein Klapp-Modell im Angebot wird haben müssen, um weiter am Markt bestehen zu können.

Für weitere 10 Jahre: Keine Roaming-Gebühren im EU-Ausland

Der eine oder andere mag sich noch an die Zeit erinnern, in der man für die Nutzung von Mobilfunknetzen im Ausland sogenannte Roaming-Gebühren zahlen musste. Dies ist inzwischen innerhalb der EU nicht mehr der Fall und wird sich auch in den kommenden zehn Jahren nicht mehr ändern, wie die zuständigen Behörden nun mitgeteilt haben. In einer entsprechenden Pressemitteilung wurde die Übereinkunft hierzu zwischen den verschiedenen EU-Staaten und dem Europa-Parlament bekanntgegeben. Wie gewohnt umfasst die Befreiung von den Roaming-Gebühren sämtliche Telefonate, Kurznachrichten und natürlich auch die Datennutzung. Die neue Verordnung wird ab dem 01. Juli 2022 in Kraft treten und dann für weitere zehn Jahre gelten. Nicht mehr Teil der EU ist seit dem "Brexit" bekanntermaßen Großbritannien, was bedeutet, dass hier wieder Roaming-Gebühren fällig werden.

Erneut Gerüchte, dass das iPhone 14 über ein "Hole-Punch" Display verfügen wird

Erstmals seit seiner Einführung mit dem iPhone X hat Apple in diesem Herbst den Notch, in dem am oberen Rand des Displays unter anderem die Technik für Face ID untergebracht ist, verändert. Er ist nun etwas schmaler, dafür einen Tick höher. Im kommenden Jahr könnte nun die nächste Änderung anstehen, wie die Kollegen von The Elec berichten. Diese greifen erneut das schon länger gehandelte Gerücht auf, wonach die Pro-Modelle des iPhone 14 überhaupt nicht mehr über einen Notch, sondern stattdessen ein "Hole-Punch" Display verfügen sollen, wie es bei Android-Geräten schon seit einiger Zeit zum Einsatz kommt. Hinter der einzelnen lochförmigen Aussparung soll sich dann die Frontkamera des iPhone verbergen, während sich die TrueDepth-Kamera für Face ID unter dem Display befinden müsste. Die beiden anderen erwarteten Standard-Modelle des iPhone sollen auch weiterhin über einen Notch verfügen und wohl erst später auf das neue Design umgestellt werden.

Hyatt unterstützt als erste Hotelkette digitale Zimmerschlüssel in der Wallet-App unter iOS 15

Eine der neuen Funktionen aus iOS 15 ist die Möglichkeit, digitale Schlüssel in der Wallet-App zu hinterlegen. Nun lassen sich die ersten dieser Schlüssel erstmals der App hinzufügen. So vermeldete die Hotelkette Hyatt heute, dass die Funktion nun in sechs Hotels in den USA, konkret in denen auf Hawaii, in Key West, in Chicago, in Dallas, im Silicon Valley und in Long Beach unterstützt wird. Hat man in den genannten Hotels einen digitalen Schlüssel erhalten und diesen in der Wallet-App hinterlegt, reicht es, das iPhone (oder alternativ die Apple Watch) in die Nähe des NFC-Schlosses zu halten und schon öffnet sich die Zimmertür, die Tür zum Fitnesscenter, zum Pool oder zu den Fahrstühlen. Dank des auch aus U-Bahnen bekannten "Express Mode" muss das iPhone? nicht mal entsperrt werden. Apple hat das NFC-Modul sogar mit einer eigenen Stromversorgung versehen, so dass der digitale Schlüssel auch noch bis zu fünf Stunden nachdem dem iPhone eigentlich der Saft ausgegangenen ist funktioniert.

Der Mitteilung von Hyatt zufolge, kann der digitale Schlüssel direkt nach der Reservierung der Wallet-App hinzugefügt werden. Auf der entsprechenden Karte innerhalb der App wird man dann informiert, ab wann der Schlüssel funktioniert und man das Zimmer betreten kann. Es ist also prinzipiell nicht mal ein gewöhnlicher Check-In an der Rezeption notwendig. Nach dem initialen Rollout in den sechs oben genannten Hotels plant Hyatt mittelfristig, sämtliche seiner Hotels mit der Funktion zu unterstützen.

Ming-Chi Kuo mit exzessivem Ausblick auf das Apple-Jahr 2022

Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat sich heute mit gleich mehreren Ausblicken (hier, hier, hier und hier) auf das Apple-Jahr 2022 (und darüber hinaus) zu Wort gemeldet. Darin geht er unter anderem auf die schon länger erwartete zweite Generationd er AirPods Pro ein, die im kommenden Jahr vorgestellt werden sollen. Sollten Kuos Informationen korrekt sein, werden wir uns aber wohl noch länger auf diese Vorstellung gedulden müssen, denn er erwartet sie nicht vor dem letzten Quartal des kommenden Jahres. Dann sollen die ?AirPods Pro? 2 ein komplett neues Design erhalten, welches auf den Stiel verzichtet und die Ohrstecker stattdessen das komplette Ohr des Trägers ausfüllen lässt. Enthalten sein sollen in der neuen Generation dann auch verschiedene Gesundheits- und Fitness-Sensoren, sowie ein neuer Chip, der abermals die Verbindung zu den Apple-Geräten verbessern soll.

Wie auch schon die Kollegen von Bloomberg vor ihm, erwartet auch Kuo drei neue Apple Watch für das kommende Jahr. Dabei soll es sich dann in der Tat um eine neue Generation der Apple Watch SE, die reguläre Apple Watch Series 8 und eine Sport- und Outdoor-Version der Apple Watch handeln. Letztere soll sich vor allem durch ein robusteres Gehäuse und einen verbesserten Staub- und Wasserschutz auszeichnen. Für die Apple Watch Series 8 sind verschiedene neue Sensoren, wie beispielsweise ein non-invasiver Blutzuckersensor oder auch ein Sensor zur Messung der Körpertemperatur im Gespräch.

Ebenfalls von verschiedenen Seiten erwartet, sieht nun auch Kuo eine Neuauflage des iPhone SE im kommenden Jahr. Wie gewohnt soll dieses in der ersten Jahreshälfte auf den Markt kommen, weitestgehend auf der aktuellen Version mit ihrem 4,7"-Display basieren, sowie unter anderem 3 GB Arbeitsspeicher und erstmals 5G-Konnektivität mitbringen. Im Jahr darauf soll dann bereits die nächste Generation des iPhone SE erscheinen, bei der dann ein auf dem iPhone XR basierendes Design und 4 GB Arbeitsspeicher erwartet werden.

Last but not least äußerte Kuo auch seine Erwartungen an die erste und zweite Generation des erwarteten Mixed-Reality-Headsets von Apple. Demnach soll die erste Version des Headsets zwischen 300 und 400 Gramm wiegen und in der Lage sein, nahtlos zwischen Augmented Reality und Virtual Reality zu wechseln, wodurch sich eine völlig neue Nutzererfahrung ergeben soll. Allerdings wird sich Apple laut Kuo mit dieser Generation vor allem an Entwickler richten und den Fokus vor allem auf die Bereiche Kommunikation, Medienkonsum und Gaming ausrichten. Inzwischen soll aber auch schon die Arbeit an einem Nachfolger begonnen haben, der dann über ein noch leichteres Design, ein neues Akkusystem und einen schnelleren Prozessor verfügen soll. Aktuell soll Apple die zweite Generation des Headsets für 2024 planen.

Selbstverständlich handelt es sich bei all den genannten Punkten aktuell noch um reine Gerüchte und selbst wenn Apple entsprechende Pläne tatsächlich in der Schublade haben sollte, können sich diese natürlich auch jederzeit noch ändern. Dennoch handelt es sich um durchaus spannende Aussichten auf das kommende Apple-Jahr.