Auch im kommenden Jahr wird Apple offenbar wieder ein iPhone SE auf den Markt bringen. Dies bekräftigen nun auch die Kollegen von der DigiTimes noch einmal, die zudem die Information mitliefern, dass das Display erneut 4,7" groß sein und ein aktualisierter A14 Bionic Chip mit an Bord sein wird. Zudem dürfte es das erste SE mit Unterstützung von 5G werden. Erscheinen soll das Gerät in der ersten Jahrshälfte 2022, was erneut auf den März hindeuten könnte. Bereits zuvor hatten der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo und der Bloomberg-Kollege Mark Gurman berichtet, dass wohl mit einer Neuauflage des iPhone SE im kommenden Jahr gerechnet werden darf. Nichts verändern dürfte sich hingegen am Design des Geräts. Hier wird erwartet, dass auch die dritte Auflage des iPhone SE über einen Homebutton samt Touch ID verfügt.
Nachdem das iPhone 12 bereits ein riesiger Erfolg für Apple war, soll sich dies mit dem iPhone 13 in diesem Jahr wiederholen. In einem Ausblick hierauf hat Mark Gurman nun noch einmal sämtliche ihm zugetragenen Informationen zusammengefasst und in der aktuellen Ausgabe seines Power On Newsletters veröffentlicht. Unter anderem erwartet Gurman größere Akkus, einen kleineren Notch verbesserte Leistung und neue Display-Technologien, die auch über eine Art Always-On Modus verfügen könnten, wie man es bereits von der Apple Watch kennt.
Die stärkeren Akkus dürften vor allem dafür genutzt werden, um die neuen ProMotion-Displays mit einer Wiederholrate von 120Hz und dem angesprochenen Always-On Modus mit Strom zu versorgen. Letzteres kennt man bereits von der aktuellen Generation der Apple Watch, bei der das Display dank einer variablen Wiederholrate und verringerter Helligkeit dauerhaft eingeschaltet bleibt. Auf diese Weise kann man die Inhalte jederzeit ablesen, was künftig zumindest in Teilen auch beim iPhone der Fall sein könnte.
Dankbar ist dabei beispielsweise, dass Apple die Uhrzeit dauerhaft auf dem Display anzeigt. Die "Vorbereitungen" hierfür hat Apple bei seinen aktuellen iPhone-Hüllen ja quasi schon geschaffen, wie unten zu sehen ist.

Wie gestern berichtet, erfreut sich vor allem das iPhone 12 nach wie vor einer großne Beliebtheit und auch für das für den Herbst erwartete iPhone 13 erwartet Apple auf Basis der reservierten Produktionskapazitäten eine hohe Nachfrage. Dennoch musste man im zweiten Quartal des Jahres so etwas wie eine Niederlage einstecken, denn man wurde in der Rangliste der weltweit größten Smartphone-Hersteller vom chinesischen Konkurrenten Xiaomi auf den dritten Platz verdrängt. Dies besagen zumindest Zahlen der Marktbeobachter von Canalys. Den Platz an der Sonne nimmt nach wie vor Samsung ein. Auch die chinesischen Hersteller Oppo und Vivo sind Apple auf den Fersen. Zwar beträgt der Vorsprung hier noch 4% Marktanteil, allerdings sind die Wachstumsraten der chinesischen Hersteller beeindruckend. Während Xiaomi unfassbare 83% zulegte und dadurch an Apple vorbeischoss, wuchsen auch Oppo und Vivo um 28% bzw. 27%. Während auch Samsung um 15% zulegte, betrug Apples Wachstum mit lediglich 1% am wenigsten in den Top 5.

Allzu große Sorgen dürfte man sich bei Apple allerdings nicht machen. Sowohl Xiaomi als auch Oppo und Vivo sind preislich in komplett anderen Marktsegmenten unterwegs als Apple mit seinem iPhone. Bereits mehrfach hatte man in Cupertino betont, dass man gar nicht wisse, wie man ein gutes Smartphone zu einem solch niedrigen Preis herstellen könne, wie dies die anderen Anbieter teilweise tun. Insofern wird der Blick auf die obige Grafik in Kalifornien wohl niemanden um den Schlaf bringen.
Dass das iPhone 13 im Herbst auf den Markt kommen wird, kann inzwischen als sicher angesehen werden. Mit an Bord sein soll dann neben einer verbesserten Kamera, einem kleineren Notch und einem neuen A-Serien Chip den Kollegen von DigiTimes zufolge auch die Unterstützung für den verbesserten WLAN-Standard WiFi 6E. Bereits seit dem iPhone 11 unterstützt das iPhone den WiFi 6 Standard, der vor allem gegenüber den Vorgängerversionen schnellere Datenverbindungen und eine verbesserte Sicherheit bietet. In WiFi 6E steckt nun zusätzlich auch die Unterstützung für das 6 GHz Band für WLAN-Verbindungen, welches hierzulande erst gestern von der Bundesnetzagentur freigegeben wurde. Die Vorteile dürften für die meisten Nutzer daher auch zunächst nicht bemerkbar sein, da es schlicht noch keine großflächige WLAN-Infrastruktur in diesem Frequenzband gibt. Da dies jedoch durchaus rasch der Fall sein dürfte, wäre die Unterstützung im neuen iPhone absolut begrüßenswert.
Während sich das iPhone 13 schon langsam aber sicher am Horizont abzeichnet, erfreut sich das iPhone 12 nach wie vor großer Beliebtheit. So belegen aktuelle Daten der Analysten von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP), dass die vier Modelle der iPhone 12 Familie für 63% aller iPhone-Verkäufe in den USA im zurückliegenden Quartal verantwortlich zeichneten. Das Modell mit den meisten Anteilen ist das iPhone 12 Pro Max, welches sich die Spitzenposition mit einem Anteil von 23% mit dem dem iPhone 11. Die geringsten Anteile verzeichneten hingegen das iPhone 12 mini und das iPhone XR, die beide auf 5% kommen. Die Analysten von CIRP machen vor allem die Corona-Pandemie für die Zahlen verantwortlich. So hätten die Nutzer in dieser Zeit verstärkt zu den teureren und leistungsfähigeren Geräten gegriffen. Hierdurch stieg auch der durchschnittliche iPhone-Verkaufspreis in den USA auf 869,- Dollar.

Für das für den Herbst erwartete iPhone 13 erwartet Apple offenbar eine noch einmal höhere Nachfrage. So reservierte man bei seinen Fertigungspartnern Produktionskapazitäten für noch einmal 15 Millionen Geräte mehr als im vergangenen Jahr beim iPhone 12.
Nicht nur in Sachen MacBook Pro erwartet Apple offenbar eine große Nachfrage, sobald diese im Herbst auf den Markt kommen, auch bei den diesjährigen iPhone-Modellen plant Apple mit großen Absatzzahlen. So berichten die beiden Bloomberg-Kollegen Debby Wu und Mark Gurman, dass Apple bei seinen Fertigungspartnern Kapazitäten für 90 Millionen Geräte bis zum Ende des Jahres reserviert habe. Dies bedeutet noch einmal eine beachtliche Steigerung gegenüber den 75 Millionen Geräten, die Apple beim iPhone 12 im vergangenen Jahr produzieren ließ.
In ihrem Bericht wiederholen Wu und Gurman auch noch einmal diverse Neuerungen, die beim iPhone 13 erwartet werden. Hierzu gehören in erster Linie:
- Gleiche Größen und Modelle wie beim iPhone 12
- Vorstellung im September
- Mindestens ein Modell mit LTPO ProMotion-Display
- Kleinerer Notch
- Kareaverbesserungen vor allem für Video, inkl. verbessertem optischen Zoom
- Neuer A-Serien Chip
Für eine MagSafe-Powerbank war man bislang auf Produkte von Drittanbietern angewiesen. Dies hat sich nun geändert, denn Apple hat heimlich, still und leise eine externe Externe MagSafe Batterie ins Programm aufgenommen. Selbstverständlich richtet sich das neue Zubehör an die ebenfalls mit der MagSafe-Technologie ausgestatteten Phone 12, iPhone 12 mini, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max und liefert diesen Geräten eine zuuätzliche Akku-Power in Höhe von schmalen 1.460 mAh. Hierfür darf man allerdings umso tiefer in die Tasche greifen. Satte € 109,- möchte Apple für den Zusatz-Akku haben. Pappt man ihn an die Rückseite eines kompatiblen iPhone, wird dieses mit maximal 5 Watt Leistung hieraus geladen. Verbindet man ihn gleichzeitig mit einem Ladegerät mit mindestens 27 Watt Leistung, lädt er das iPhone hingegen mit bis zu 15 Watt.

Gegenüber den Produkten von Drittanbietern gibt es auch zwei "echte" Vorteile, die man durch den neuen MagSafe-Akku von Apple hat. Zum einen wird das iPhone mit dem noch nicht verfügbaren iOS 14.7 in der Lage sein, den aktuellen Ladestand des Zusatz-Akkus anzuzeigen, zum anderen bietet das Zubehör auch ein Stückweit erstmals so etwas wie ein bidirektionales Laden beim iPhone. Dieses wird schon länger erwartet, ist technisch bereits möglich und wird von Apple nun erstmals genutzt. Ist der MagSafe-Zusatzakku mit dem iPhone verbunden und wird dieses über seinen Lightning-Anschluss geladen, gibt es seinen Strom auch an den Zusatzakku weiter. In der Vergangenheit ist bereits vermutet worden, dass das iPhone bald in der Lage sein dürfte, über seine kabellose Ladespule Strom auch an Zubehör wie beispielsweise die AirPods abzugeben.
In Anbetracht des dürftigen Preis-Leistungsverhältnisses dürfte Apple mal wieder einiges an Spott für das neue Zubehör entgegenschlagen. Als Alternative bietet sich unter anderem die Anker PowerCore Magnetic 5K Wireless Powerbank mit 5.000 mAh und USB-C Ladekabel an. Hierfür zahlt man bei Amazon gerade einmal € 35,99. Satte 10.000 mAh liefert sogar das Modell von JIGA für nur € 38,98 bei Amazon.
Zwar muss man Apples digitale Car Key Funktion aktuell noch als Nischenprodukt bezeichnen, dies dürfte sich aber im Laufe der Zeit ändern. Vor allem auch, weil sich die technischen Spezifikationen sukzessive verbessern. So hat das Car Connectivity Consortium aktuell bekanntgegeben, dass Digital Key Spezifikation nun in Version 3.0 vorliegt und hierin unter anderem die Unterstützung von Ultrabreitband und Bluetooth LE Verbindungen enthält. Vor allem für iPhone-Nutzer ist dies interessant. Wurde der digitale Autoschlüssel bislang per NFC umgesetzt, können Apple-Nutzer dank des hauseigenen U1-Chips im iPhone 11 und iPhone 12 nun auch ihr Auto mit einem in der Hosentasche steckenden iPhone "aufschließen".