Es ist noch gar nicht so wahnsinnig lange her, da stimmten einige schon den Abgesang auf das iPhone an. Spulen wir ein wenig vor in das vierte Quartal 2021, sagen die Analysten von TrendForce einen Marktanteil von 23,1% voraus, womit das iPhone Samsung von der Spitze der meistverkauften Smartphones verdrängen würde. Zum Vergleich: Im vergangenen Quartal betrug der Marktanteil noch 15,9%. Eine der Hauptgründe ist laut Trandforce der extrem erfolgreiche Marktstart des iPhone 13. Obwohl auch weiterhin Lieferschwierigkeiten den gesamten Smartphonemarkt betreffen, kommt das iPhone hiermit noch vergleichsweise gut zurecht. Die aktuellen Hochrechnungen basieren auf Informationen aus der Zuliefererkette, deren zufolge Apple nicht nur spürbar zulegen dürfte, sondern gleichzeitig die Konkurrenten Samsung, Oppo, Xiaomi und Vivo an Biden verlieren.

Und der aktuelle Trend dürfte sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Hier erwartet TrendForce nämlich für das erste Quartal (und damit wohl erneut den März) die Vorstellung der dritten Generation des iPhone SE, welches dann wohl erstmals mit 5G-Konnektivität ausgestattet sein wird. Hiervon versprechen sich die Analysten einen abermaligen Schub für das iPhone.
Die Wahrscheinlichkeit, dass wir ab 2023 von Apple selbst designte 5G Modem-Chips im iPhone erleben werden, steigt immer mehr. Einem aktuellen Bericht von Nikkei Asia zufolge, soll Apples Fertigungspartner TSMC in der Tat ab eben diesem Jahr damit beginnen, die benötigten Chips für das iPhone zu produzieren. Damit würde Apple einen weiteren Schritt in Richtung Unabhängigkeit von Zulieferern machen und den Weg hin zu der kompletten Kontrolle über die verbauten Chips weitergehen. Die Entwicklung der Modem-Chips hat bereits vor einigen Jahren begonnen und wurde letztlich durch die Übernahme von Intels Modemchip-Abteilung im Jahr 2019 kräftig angeschoben. Neben dem Modem selbst soll Apple auch an einem Powermanagement-Chip arbeiten, der den Energiebedarf des Modems regeln soll.
Der aktuelle Bericht setzt die Gerüchte der vergangenen Wochen fort, die inzwischen allesamt auf 2023 als wahrscheinlichen Start für die ersten Apple-eigenen 5G-Modems im iPhone hindeuten. Selbst Apples aktueller Zulieferer Qualcomm geht nach eigener Aussage davon aus, dass man ab 2023 nur noch für 20% der von Apple benötigten Modem-Chips verantwortlich zeichnen wird.
Erst gestern hatte Qualcomm bekanntgegeben, dass man erwartet, im Jahr 2023 nur noch 20% der Modem-Chips für das iPhone an Apple zu liefern. Die restlichen 80% dürften dann von Apple selbst stammen. Hervorgehen werden die Chips dann aus der Übernahme der kompletten Modemchip-Abteilung von Intel im Jahr 2019. Nun greifen die Kollegen von der DigiTimes das Thema noch einmal auf und "bestätigt" dabei, dass das kommende Jahr das letzte sein wird, in dem sämtliche Modem-Chips für das iPhone von Qualcomm stammen werden. Anschließend wird Apple demnach einen Großteil der benötigten Chips selbst designen und vermutlich von seinem Fertigungspartner TSMC produzieren lassen.
Anders als bei verschiedenen Android-Geräten soll der Apple-Modemchip allerdings nicht als System on Chip (SoC) in den für 2023 erwarteten A17-Chip verbaut werden, sondern separat bleiben. Die 20% Chips, die Qualcomm auch dann noch beisteuern wird, dürften dann für ältere iPhone-Modelle und/oder die Einstiegsmodelle der 2023er iPhone-Familie gedacht sein. Möglich ist auch, dass sie in bestimmten Regionen der Welt zum Einsatz kommen, in denen die Apple-Modems aus welchen Gründen auch immer nicht verwendet werden dürfen.
Nach längerer Zeit hat sich der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo mal wieder zu Wort gemeldet und seine ersten Einschätzungen zu Apples kommendem Mixed-Reality-Headset und dem iPhone 14 abgegeben (via MacRumors). Seinen Informationen zufolge werden beide neuen Geräte aus Cupertino mit WiFi 6E ausgestattet sein, was für die notwendigen Übertragungsgeschwindigkeiten für Augmented- und Virtual-Reality Anwendungen sorgen soll. Im Sog von Apples Implementierung des neuen Standards werden laut Kuo auch weitere Headsets im selben Segment, wie unter anderem auch das von Meta erwartete Headset, hierauf setzen. Überraschend käme dies nicht, ist Apple doch dafür bekannt, dass man neue Wireless-Technologien recht schnell implementiert und somit eine Art Katalysator für den Rest der Branche gibt.
WiFi 6E bietet grundsätzlich dieselben Features und Möglichkeiten wie die Basisversion von WiFi 6, erweitert diese jedoch um die Nutzung des 6 GHz Frequenzbands. Dies sorgt für abermals höhere Bandbreiten und weniger Interferenzen zwischen den Netzwerken und den darin befindlichen Geräten.
In der vergangenen Wochen hatten die Reparaturspezialisten von iFixit berichtet, dass ein von einem nicht autorisierten Reparaturshop durchgeführter Displaytausch beim iPhone 13 dazu führt, dass bei solchen Geräten Face ID nicht mehr funktioniert. Grund hierfür soll ein neuer Chip sein, mit dem Apple den Tausch überwacht und den lediglich dafür autorisierte Partner nach dem Displaytausch mit dem neuen Bauteil koppeln können. Dies sorgte natürlich für jede Menge Kritik, sowohl von kleineren Reparatur-Shops, die nicht an Apples Programm teilnehmen, aber auch von der "Right to Repair" Bewegung. Nun hat Apple diesbezüglich offenbar zurückgerudert und erklärt gegenüber den Kollegen von The Verge, dass man ein Softwareupdate ausgeben werde, welches diesen eingeschlagenen Kurs rückgängig macht und Face ID im angesprochenen Fall künftig nicht mehr deaktiviert. Erste Codesichtungen der zweiten Beta von iOS 15.2 legen den Schluss nahe, dass es sich dabei offenbar bereits um das angekündigte Update handeln könnte.
Seit einiger Zeit hat Appel mal wieder ein Video aus seiner "Shot on iPhone" Reihe unter dem Titel "Everyday Experiments: Hollywood at Home" veröffentlicht, in dem es natürlich mal wieder um die Foto- und Video-Möglichkeiten des iPhone 13 geht. Zu sehen sind darin verschiedene Szenen, die von unterschiedlichen Filmemachern mit Apples Smartphone erstellt wurden. Natürlich kommt dabei auch der neue Cinematic-Modus zum Einsatz. Dazu gibt Apple auch noch kleine Tipps, wie man tolle Fotos und Videos wie in dem Clip zu sehen mit dem iPhone 13 erstellen kann. Unter anderem kommen dabei auch noch verschiedene andere Techniken des iPhone, wie Slo-Mo und Zeitraffer zum Einsatz.
YouTube Direktlink
Im Nachgang zu ihrem Teardown von Apples iPhone 13 haben die Reparaturspezialisten von iFixit in einem Blogbeitrag zur "Right to Repair" Diskussion heftige Kritik an Cupertino geübt. So hat Apple in der aktuellen iPhone-Generation offenbar einen Chip verbaut, der Face ID bei einem Tausch des Displays unbrauchbar macht. Dies unterbindet somit das eigenständige Tauschen des Displays und sorgt dafür, dass man sich zu diesem Zweck an einen Apple Store, an einen autorisierten Apple Service Partner oder einen Reparatur-Shop, der am Independent Repair Provider Program teilnimmt, wenden muss. Geschieht dies nicht, wird man nach dem Display-Tausch von der Meldung "Unable to activate Face ID on this ?iPhone?." begrüßt.
Als "Übeltäter" hat iFixit einen kleinen Chip ausgemacht, der ein sepzifisches iPhone 13 fest mit seinem originalen Display verbindet. Lediglich autorisierte Reparateure haben die Möglichkeit, diese Verbindung nach einem Display-Tausch über Apples Services Toolkit 2 wiederherzustellen. Einzelne unabhängige Reparatur-Shops haben inzwischen einen Weg gefunden, wie man dies umgehen kann. Allerdings ist dieser Weg äußerst aufwändig und erfordert neben Mikroskoparbeit auch das Verbinden des Chips vom alten auf das neue Display.
iFixit gibt zu bedenken, dass der Tausch von gesprungenen Displays eine der Haupteinnahmequellen von kleineren Reparatur-Shops sei und dass die Tatsache, dass dies nun nur noch unter erheblichen Schwierigkeiten erledigt werden kann dazu führen wird, das wohl einige dieser Shops dichtmachen werden. Die Maßnahme seitens Apples dürfte der "Right to Repair" Diskussion neue Schärfe verleihen. Apple ist einer der größten Gegner der Inititative, die es den Nutzern ermöglichen soll, selbst ihre Geräte zu reparieren und hierfür auch Zugang zu den benötigten Werkzeugen zu haben.
Das iPhone 13 scheint sich für Apple erneut zu einem Verkaufsschlager zu entwickeln. Zwar erklärte Apple Co-Gründer Steve Wozniak erst kürzlich, dass er ein iPhone 12 und ein iPhone 13 nicht auseinanderhalten könne, dies sehen die Nutzer allerdings offenbar ein wenig anders. So konnte Apple mit dem Verkaufsstart des neuesten iPhone-Modells seinen Marktanteil in den USA und vor allem auch in Europa deutlich steigern. Während man in den USA auch weiterhin der größte Hersteller ist, war man laut Counterpoint Research in Europa durch den gesteigerten Anteil kurz davor, Xiaomi hier wieder vom zweiten Platz der größten Smartphone-Hersteller zu verdrängen. Den aktuellen Zahlen von IDC zufolge ist dies auf dem Weltmarkt sogar geschehen. Auch der chinesische Hersteller konnte allerdings vor allem im Jahresvergleich deutlich zulegen. Unangefochten an der Spitze rangiert auch weiterhin Samsung.
