Nun ist es also soweit. Wie vergangene Woche angekündigt, steigt heute Abend Apples diesjähriges iPhone-Event unter dem Motto "California Streaming". Dass es dabei vorrangig um die neuen iPhones gehen wird ist klar. Aber auch verschiedene weitere Neuvorstellungen wurden in den vergangenen Wochen gehandelt. Bei den iPhones werden erneut vier neue Modelle erwartet. Die Apple Watch Series 7 dürfte vor allem das neue, kantige Design für Aufsehen sorgen. Die Veröffentlichung der finalen Versionen von iOS 15, tvOS 15 und watchOS 8 dürfte Apple am heutigen Abend zumindest ankündigen.
Wie immer im Vorfeld von Apple-Veranstaltungen, werden zudem noch weiterer Neuvorstellungen gehandelt, auf die ich nachfolgend kurz eingehen werde. Es dürfte also beinahe für jeden etwas dabei sein. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr deutscher Zeit und Apple wird einen Livestream senden, der auch auf YouTube zu sehen sein wird. Ich selbst werde erneut ebenfalls einen Ticker-Service via Twitter anbieten, mich aber darüber hinaus natürlich bemühen, in der gewohnten Artikelform möglichst zeitnah über die Entwicklungen in Cupertino zu berichten. Hier nun aber erstmal meine Prognose für den heutigen Abend.
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Nachdem bereits die Kollegen von Bloomberg ihre Erwartungen an das am morgigen Abend stattfindende Event verkündet haben, hat sich am Wochenende auch der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo zu Wort gemeldet (via MacRumors). In Sachen iPhone 13 ging es dabei unter anderem um die zu erwartenden Speicherkonfigurationen. Seinen Informationen zufolge wird Apple die Kapazitäten bei den Standardmodellen auf allen drei Stufen verdoppeln, so dass sie mit 128 GB, 256 GB und 512 GB Speicher erhältlich sein sollen. Bei den Pro-Modellen legt Apple laut Kuo sogar noch eine vierte Stufe mit 1 TB oben drauf.
In Sachen Apple Watch Series 7 sieht der Analyst keine größeren Probleme durch die zuletzt aufgetretenen Produktionsprobleme auf Apple und die interessierten Kunden zukommen. Die Massenproduktion werde in Kürze anlaufen und die Auswirkungen der inzwischen gelösten Probleme sollen "not significant" sein. Demnach wird die Series 7 auch sicher auf dem Event präsentiert und der Verkaufsstart angekündigt werden.
Ebenfalls auf dem Event ist laut Kuo auch die dritte Generation der AirPods zu erwarten, die in einem ähnlichen Design wie die aktuellen AirPods Pro daherkommen sollen. Fehlen werden allerdings die Pro-Funktionen wie die aktive Geräuschunterdrückung. Kuo sieht für die Zukunft der AirPods zwei verschiedene Szenarien. So könnte es sein, dass Apple die neue Generation höher bepreist als die aktuelle und letztere als Alternative im Programm belässt. In der anderen Variante könnte Apple auch den Preis für die zweite Generation reduzieren und die neue, dritte Generation zum Preis der aktuellen AirPods auf den Markt bringen.
Am kommenden Dienstag steht uns das lang erwartete diesjährige iPhone-Event ins Haus. Am Wochenende vor der Veranstaltung haben sich nun die in der Regel gut informierten Kollegen von Bloomberg mit ihren Erwartungen zu den Neuvorstellungen zu Wort gemeldet. Wie zu erwarten, sind sind das iPhone 13 und die Apple Watch Series 7 sichere Kandidaten für das Event. Auch zahlreiche bereits gehandelte Gerüchte zu den neuen Features verfestigen sich einmal mehr durch den neuen Bericht. Für das iPhone 13 erwarten die Kollegen die folgenden Details:
- Selbes Design wie beim iPhone 12 aber mit kleinerem Notch
- Kamera: Weiterhin drei Objektive bei den Pro-, zwei bei den Standard-Modellen
- Kamera-Software: Videoversion des Portraitmodus; neues, auf künstlicher Intelligenz basierendes Filtersystem; "ProRes Video" für professionelle Videoaufnahmen bei den Pro-Modellen
- Schnellerer A15-Chip
- LTPO-Displays für die Pro-Modelle, vermutlich mit ProMotion-Funktion
- Satellitenkommunikation in Notsituationen
Bei der Apple Watch Series 7 wird wohl vor allem das neue, eher kantige Design im Fokus stehen, welches auch zu einer leichten Vergrößerung des Displays auf 41mm und 45mm führt. Hierzu passend wird Apple auch neue Armbänder und Zifferblätter vorstellen. Im Inneren wird wohl ein schnellerer S7-Chip zum Einsatz kommen. Neue Sensoren oder Gesundheitsfunktionen erwarten die Bloomberg-Kollegen in diesem Jahr hingegen nicht.
Auf dem Event am kommenden Dienstag dürfte Apple nicht nur das iPhone 13 präsentieren, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Apple Watch Series 7. Hierzu hieß es zuletzt, dass Apples Fertigungspartner mit diversen Produktionsschwierigkeiten, vor allem wegen des neuen Designs, zu kämpfen hätten, so dass unklar war, wann das Gerät denn wohl auf den Markt kommen würde. Dem bekannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo (via MacRumors) zufolge sind diese aber offenbar inzwischen aus der Welt geschafft, so dass Mitte des Monats mit der Massenproduktion begonnen werden kann und die Watch spätestens Ende des Monats verfügbar sein sollte. Der Bloomberg-Kollege Mark Gurman gibt allerdings auch weiterhin zu bedenken, dass die Verfügbarkeit zunächst eingeschränkt sein könnte.
Etwas weiter in die Zukunft geblickt erwartet Ming-Chi Kuo für die Apple Watch Series 8 im kommenden Jahr neue Sensoren, die unter anderem in der Lage sein sollen, die Körpertemperatur des Trägers zu messen. Ergänzt werden könnte dieses neue Gesundheitsfeature zudem von neuen Sensoren in künftigen AirPods-Generationen. Hierüber soll es künftig laut Kuo möglich sein, im Ohr des Nutzers dessen Herzschlag, die Anzahl der Schritte und weitere allgemeine Gesundheitsdaten zu erfassen.
Die Katze ist aus dem Sack: Apple wird am Dienstag kommender Woche seine neueste iPhone-Generation und wohl auch noch das eine oder andere mehr präsentieren. Nun hat sich der Leaker Max Weinbach mit seinen Informationen zu den Inhalten auf dem anstehenden Event zu Wort gemeldet. In einer Reihe von Tweets teilte er unter anderem mit, dass die auf dem Event erwartete dritte Generation der AirPods über ein Ladecase mit einem um 20% größeren Akku verfügen wird. Auch für die Apple Watch Series 7 sagt der Leaker einen großen Sprung bei der Akkulaufzeit voraus. In Sachen iPhone 13 gibt er zudem die folgenden Informationen zum Besten:
- Keine Preisänderungen gegenüber dem iPhone 12
- Das iPhone 13 mini soll über ca. 1 Stunde mehr Akkulaufzeit verfügen
- Das iPhone 13 Pro Max enthält einen bis zu 20% größeren Akku als das iPhone 12 Pro Max
- Sowohl das ?iPhone 13 als auch das iPhone 13 Pro erhaten einen ca. 10% größeren Akku
- Die Akkulaufzeit des iPhone 13 Pro könnte wegen des 120Hz ProMotion-Display geringer sein als beim iPhone 13
- Das ProMotion-Display im ?iPhone 13? Pro und iPhone 13 Pro Max werden im Stromsparmodus auf 60Hz gedrosselt
- Das iPhone 13 Pro Max wird erneut exklusive Features enthalten, die das iPhone 13 Pro nicht erhält
- Alle Kamera Sensorchips sind in der Lage, mehr Licht einzufangen als bisher
- Der Nachtmodus ist künftig in der Lage, Sterne zu erkennen und die Einstellungen automatisch anzupassen
Anzumerken ist, dass Weinbach in der Vergangenheit nicht immer treffsicher bei seinen Vorhersagen war, weswegen sie auch dieses Mal mit einer gewissen Skepsis gesehen werden sollten. Allerdings sind die meisten der Aussagen auch in der Vergangenheit bereits von anderen Experten und Analysten gefallen.
Auch an diesem Wochenende war der Bloomberg-Kollege Mark Gurman wieder mit seinem Power-On Newsletter aktiv und nahm sich dabei unter anderem die anstehende Vorstellung der Apple Watch Series 7 vor. Hierzu gab es in den vergangenen Tagen verschiedene Meldungen, wonach es durch das neue Design zu Problemen bei der Produktion gekommen sei, die eine Verzögerung der neuesten Generation von Apples Smartwatch zur folge haben könnten. Gurmans Informationen zufolge plant Apple auch weiterhin die Vorstellung auf dem nahenden iPhone-Event, allerdings wird es gerade zu Beginn wohl größere Einschränkungen bei der Verfügbarkeit geben.
Demnach gebe es laut Gurman momentan drei mögliche Szenarien:
- Apple verschiebt die Vorstellung bis die Produktionsprobleme gelöst sind.
- Apple zieht die Vorstellung durch, allerdings ist die Verfügbarkeit stark eingeschränkt.
- Apple stellt die Series 7 vor, legt der Verkaufsstart jedoch auf einen späteren Zeitpunkt.
Zudem wiederholt der Bloomberg-Kollege auch noch einmal, dass die Apple Watch Series 7 nicht über einen Blutdruckmesser verfügen wird, wie dies ein Bericht aus Asien vor einigen Tagen nahegelegt hatte.
Bereits vor einigen Tagen hatte Bloomberg vermeldet, dass die Apple Watch Series 7 aufgrund seines leicht anwachsenden Displays auch über neue, exklusive Zifferblätter verfügen wird. Dieser Bericht wurde in der vergangenen Nacht noch einmal etwas vertieft. Einem neuen Bericht zufolge soll die Series 7 in der Tat in den Größen 41mm und 45mm erscheinen, was eine minimale Vergrößerung der bisherigen Varianten in 40mm und 44mm darstellt. Was zunächst mal wenig klingt, wirkt sich jedoch durchaus bemerkenswert aus. So wird das Display des 45mm Modells eine Bildschirmdiagonale von 1,9" aufweisen gegenüber den 1,78" bei der bisherigen 44mm Apple Watch. Die Auflösung steigt auf 396 x 484 Pixel statt der bisherigen 368 x 448 Pixel, was einem Zugewinn von 16% entspricht. Beim 41mm Modell dürfte es ähnlich aussehen.
Der hinzugewonnene Platz auf dem Display wird von Apple durch zusätzliche Komplikationen auf den Zifferblättern genutzt. Ein "Modular Max" Zifferblatt soll so neben der digital dargestellten Uhrzeit auch kleine Komplikationen, wie die Temperatur anzeigen. Größere Komplikationen sollen hingegen übereinander gestapelt angezeigt werden. Ein neues Weltzeit-Zifferblatt wird es den Nutzern zudem gestatten, alle 24 Zeitzonen gleichzeitig anzuzeigen. Sämtliche dieser neuen Zifferblätter werden allerdings exklusiv auf der Apple Watch Series 7 zur Verfügung stehen und nicht auf älteren Generationen der Apple Watch nutzbar sein.
Unterdessen tauchen inzwischen erste Gerüchte auf, wonach die Apple Watch Series 7 nicht mehr mit den Armbändern der vorherigen Watch-Generationen kompatibel sein soll und umgekehrt. Dies sei vor allem auf das neue Gehäusedesign und eben die neuen Größen zurückzuführen sein. Zwar war es Apple durch einen Designkniff gelungen, beim Wechsel von den ursprünglich 38mm und 42mm großen Gehäusen auf 40mm und 44mm die Armbänder aller Watch-Generationen zueinander kompatibel zu halten, dies soll sich in diesem Jahr jedoch ändern, berichtet der Leaker Max Weinbach.
Während die Meinungen zu dem Thema auseinandergehen muss festgehalten werden, dass kürzlich aus Asien Fotos der vermeintlichen neuen Armbänder auftauchten, die mit einer Größenmarkierung versehen waren. Dies könnte darauf hindeuten, dass Apple bei der Kompatibilität künftig tatsächlich nicht nur zwischen den Modellen, sondern auch den Generationen der Apple Watch unterscheidet.
Seit gestern kann man sich so langsam aber sicher mit dem Gedanken anfreunden, dass es, wenn die Apple Watch Series 7 sich nicht komplett verzögert, zumindest zu Beginn größere Lieferschwierigkeiten geben wird. Als Grund werden Produktionsschwierigkeiten aufgrund des neuen Designs angeführt. Unter anderem soll es hier Probleme geben, einen neuen Blutdrucksensor in der Uhr zu verbauen. Den Informationen des in der Regel gut informierten Kollegen Mark Gruman von Bloomberg wird es diesen Sensor in der Series 7 allerdings noch nicht geben, wie er nun in einem Tweet zu Protokoll gibt. Nichts desto trotz bestätigt auch Bloomberg die kolportierten Produktionsschwierigkeiten und dadurch ausgelöste mögliche Verzögerungen.
Die Tatsache, dass die Apple Watch Series 7 nicht über einen Blutdruckmesser verfügen soll ändert aber natürlich nichts an Apples Plänen, die Smartwatch auch künftig weiter als Dreh- und Angelpunkt für die Überwachung von Fitness und Gesundheit auszubauen. Dies berichtet nun auch noch einmal das Wall Street Journal und berichtet von Plänen, wonach Apple unter anderem ein Thermometer für die Körpertemperatur, eben einen Blutdruckmesser, eine Schlafüberwachung und auch die schon öfter thematisierte Messung des Blutzuckers über einen non-invasiven Sensor plane. Auch für bestehende Modelle der Apple Watch soll es softwareseitige Aktualisierungen in diese Richtung geben, die sich vor allem um die Analyse und Interpretation der erfassten Werte drehen sollen. Die meisten Neuerungen sind allerdings den Quellen des WSJ zufolge nicht vor 2022 zu erwarten.