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Zweite Beta von iOS 15.1 und watchOS 8.1 korrigiert Fehler beim iPhone-Entsperren per Apple Watch

Kurz nach der Veröffentlichung von iOS 15 und iPhone 13 mehrten sich Stimmen von Nutzern im Internet, die meldete, dass die im Rahmen der Corona-Pandemie eingeführte Möglichkeit, das iPhone trotz getragener Maske über eine am Handgelenk getragene Apple Watch automatisch zu entsperren nach dem Wechsel auf das iPhone 13 nicht mehr funktionierte. Stattdessen wurde man mit einer Meldung konfrontiert, die besagt, dass das iPhone nicht mit der Apple Watch kommunzieren könne. Apple hatte hierzu bereits Abhilfe in Form eines Software-Updates angekündigt. Bei diesem Update dürfte es sich wohl um iOS 15.1 und watchOS 8.1 handeln, die sich bereits in der Betaphase befinden. Die heute Abend veröffentlichte zweite Beta der kommenden Updates korrigiert den Fehler bereits. Allerdings gibt es noch keinen Termin, wann Apple die neuen Versionen für alle Nutzer freigeben wird.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 15.1, tvOS 15.1 und watchOS 8.1 [UPDATE: macOS Monterey]

Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Nur eine Woche nach der gestrigen Veröffentlichung der ersten Betaversionen von iOS/iPadOS 15.1, tvOS 15.1 und watchOS 8.1stehen heute bereits die zweiten Versionen bereit. Die neuen Vorabversionen können ab sofort von allen registrierten Entwicklern geladen werden. Bereits aus der ersten Beta ist bekannt, dass Apple mit dem Update wohl die bereits für iOS 15 angekündigte SharePlay-Funktion aktivieren wird. Zudem bringen iOS 15.1 und HomePod-Software 15.1 Lossless Audio und Dolby Atmos auf den HomePod. Darüber hinaus darf auch damit gerechnet werden, dass die Updates diverse Kinderkrankheiten der noch jungen Betriebssysteme beheben werden.

Noch ist unklar, welche weiteren neuen Funktionen sich in den neuen Versionen befinden und wann Apple die finale Version dieser Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Betas erhalten.

UPDATE: Auch die inzwischen achte Beta von macOS Monterey hat Apple inzwischen veröffentlicht. Hier ist mit der finalen Version im kommenden Monat zu rechnen.

Bug verhindert das Entsperren eines iPhone 13 über eine getragene Apple Watch

Es läuft noch nicht komplett rund, wenige Tage nach der Verfügbarkeit von iOS 15 und iPhone 13. Die gute Nachricht: Die meisten Probleme wirken sich vor allem auf den Komfort und weniger auf die wirklich wichtigen Funktionen aus, weswegen man aus meiner Sicht mit den Kinderkrankheiten durchaus leben kann. Ein Beispiel hierfür ist die im Rahmen der Corona-Pandemie eingeführte Möglichkeit, das iPhone trotz getragener Maske über eine am Handgelenk getragene Apple Watch automatisch zu entsperren. Diverse iPhone 13 berichten inzwischen unter anderem auf Reddit, dass die ehemals funktionierende Funktion auf ihrem neuen iPhone 13 nicht mehr das tut was sie soll.

Stattdessen werden sie mit einer Meldung konfrontiert, die besagt, dass das iPhone nicht mit der Apple Watch kommunzieren könne. Die in diesem Fall für gewöhnlich durchgeführten Maßnahmen, wie das Neustarten beider Geräte oder das Ent- und anschlißende Neukoppeln führen nicht zum Erfolg. Insofern ist wohl einfach Geduld gefordert, bis Apple die Funktion mit einem kommenden Softwareupdate wiederherstellt. Von offizieller Seite ist allerdings noch nichts zu dem Problem bekanntgegeben worden. iOS 15.1 und watchOS 8.1 befinden sich aber bekanntermaßen bereits in der Betaphase.

Apple veröffentlicht erste Betas von iOS/iPadOS 15.1, tvOS 15.1 und watchOS 8.1

Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Nur einen Tag nach der gestrigen Veröffentlichung der finalen Versionen von iOS/iPadOS 15, tvOS 15 und watchOS 8 hat Apple am heutigen Abend bereits die ersten Betaversionen von iOS/iPadOS 15.1, tvOS 15.1 und watchOS 8.1 eingeläutet. Die neuen Vorabversionen können von allen registrierten Entwicklern geladen werden. Noch ist unklar, welche neuen Funktionen sich in den neuen Versionen befinden und wann Apple die finale Version dieser Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Allerdings fehlten in den gestrigen Updates noch Funktionen, die Apple auf der WWDC eigentlich dafür angekündigt hatte. Hierzu gehören beispielsweise SharePlay, das digitale Vermächtnis in iCloud oder auch die Unterstützung von ProRes für die iPhone 13 Pro Modelle.

Ebenfalls zur Verfügung steht auch die inzwischen siebte Beta von macOS Monterey, welches Apple vermutlich im kommenden Monat in seiner finalen Version für alle Nutzer veröffentlichen wird.

Hinweis: Wer am Freitag bereits auf das iPhone 13 wartet und darauf ein Backup von einem aktuellen iPhone einspielen möchte, sollte vorerst auf die Installation von iOS 15.1 verzichten. Da nicht klar ist, ob es die erste Beta von iOS 15.1 auch direkt für das iPhone 13 geben wird, lässt sich ein Backup, welches unter dieser Version erstellt wurde, möglicherweise nicht einspielen.

Apple veröffentlicht watchOS 8, tvOS 15 und neue HomePod-Software

Neben iOS 15 hat Apple am heutigen Abend, ebenfalls wie angekündigt, auch watchOS 8 und tvOS 15 veröffentlicht. Mit der neuen Version von watchOS wird sich Apple auf der Apple Watch vor allem um die Geschwindigkeit und Stabilität kümmern aber auch neue Funktionen, beispielsweise zur mentalen Gesundheit mitbringen. Auch weitere ausgeweitete Gesundheits- und Fitnessfunktionen werden in watchOS 8 enthalten sein, so auch neue Workouts für Apple Fitness+, welches ja noch in diesem Jahr auch in Deutschland starten wird. Dank neuer Bedienfunktionen wird es künftig leichter sein, Nachrichten direkt von der Apple Watch aus zu verschicken. Selbstverständlich enthält watchOS 8 auch wieder verschiedene neue Zifferblätter, unter anderem erstellt aus den auf dem iPhone gespeicherten Fotos. Hinzu kommen verschiedene kleine Verbesserungen und Änderungen an verschiedenen Ecken und Enden des Systems.

Sämtliche Infos zum Update auf watchOS 8 liefert Apple auf einer eigenen Webseite. Geladen werden kann das Update wie gehabt über die Apple Watch App auf dem verbundenen iPhone, von wo aus es dann auf die Apple Watch übertragen und dort installiert wird. Auch zu diesem Prozess stellt Apple ein Support-Dokument bereit.

Kleinere Neuerungen gibt es auch für tvOS in der neuen Version 15. Über einen HomePod ist es so unter künftig via Siri-Sprachbefehl möglich, die Wiedergabe auf einem Apple TV zu steuern. Nach dem "großen HomePod" wird sich auch der HomePod mini künftig als Standard-Audioausgabe auf einem Apple TV setzen lassen. Die bereits für iMessage unter iOS 15 angekündigte (allerdings erst später im Jahr verfügbare) "SharePlay"-Funktion zum gemeinsamen Schauen von Filmen, Serien und Co. wird auch direkt auf dem Apple TV zur Verfügung stehen. Das Update auf tvOS 15 kann direkt auf dem Gerät über die Einstellungen geladen und installiert werden.

Last but not least steht auch das zugehörige Update für die HomePod-Software zum Download bereit. Der Installationsvorgang kann über die Home-App auf einem entsprechend konfigurierten iPhone gestartet werden.

Apple Fitness+ in Deutschland offenbar nicht über das Dienste-Bundle Apple One verfügbar

Noch in diesem Jahr wird Apples Fitness-Dienst mit dem Namen Fitness+ auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar sein. Allerdings werden vorerst keine deutschsprachigen Inhalte angeboten. Stattdessen arbeitet Apple hier mit den englischsprachigen Original-Trainings und Untertiteln in sechs Sprachen. Wer den Dienst nutzen möchte, wird von Apple hierfür mit monatlich € 9,99 zur Kasse gebeten. Zum Ausprobieren steht ein kostenloser Probemonat zur Verfügung, beim Kauf einer neuen Apple Watch sind dies sogar drei. In den USA bietet Apple den Dienst auch im Rahmen seines Dienste-Bundles Apple One an. Dies scheint hierzulander jedoch nicht der Fall zu sein. Zumindest fehlt hierzulande von der dafür benötigten "Premier"-Stufe von Apple One jede Spur. Diese enthält in den USA auch den Dienst Apple News+, der hierzulande nicht angeboten wird. Insofern wird sich Apple Fitness+ aller Voraussicht nach hierzulande vorerst nur separat buchen lassen.

Neben den neu hinzukommenden Ländern wird Apple Fitness+ auch inhaltlich weiter ausgebaut, wie Apple am Dienstagabend bekanntgab. Neu sind dabei unter anderem ab diesem Herbst Gruppen-Workouts via SharePlay, sobald dieses in iOS 15, tvOS 15 und watchOS 8 freigeschaltet wird. Hierüber können bis zu 32 Personen gleichzeitig an einem gemeinsamen Training teilnehmen. Zudem gesellen sich weitere Trainings hinzu, so unter anderem geführte Meditationen, Pilates oder auch Workouts, die einen speziell für die anstehende Ski- und Snowboard-Saison vorbereiten.

Weitere technische Spezifikationen zur Apple Watch Series 7, zum iPhone 13 und den neuen iPads

Nach wie vor bestimmt vor allem das Apple-Event am vergangenen Dienstag die Meldungen. Inzwischen sind auch ein paar technische Details aufgetaucht, die ich an dieser Stelle kurz weitergeben möchte. Eine größere Enttäuschung stellte die Apple Watch Series 7 dar, zu der Apple außer dem größeren Display keine wirklich spektakulären Weiterentwicklungen präsentieren konnte. Im Inneren kommt zwar ein neuer S7-Chip zum Einsatz, der allerdings auf dieselbe CPU setzt, die auch schon beim S6-Chip in der Series 6 zum Einsatz kam. In Sachen Speicherplatz stehen in der Apple Watch Series 7? dieselben 32 GB zur Verfügung, wie auch bei der Series 6 und der Apple Watch SE. Spannend ist zudem, dass Apple noch nicht einmal einen halbwegs konkreten Termin für den Verkaufsstart benennen konnte. Die Produktionsschwierigkeiten scheinen hier also größer zu sein als zunächst angenommen. Auch zu den aufgerufenen Preisen ist noch nichts bekannt.

Durchaus größere Aufmerksamkeit hat das neue iPad mini verdient, welches Apple ebenfalls auf dem Event präsentierte. Es wirkt mit seinem schmaleren Rahmen um das Display, dem neuen Design und dem fehlenden Homebutton nun wie ein geschrumpftes iPad Air. Im Inneren verbaut Apple denselben A15 Bionic Chip, der auch im iPhone 13  zum Einsatz kommt. Dieser wird von 4 GB RAM unterstützt und damit einem GB mehr als in der Vorgänger-Generation. Das neue Einstiegs-iPad hingegen verbleibt bei den 3 GB Arbeitsspeicher wie sein Vorgänger. Zum Vergleich: Das iPad Pro ist mit 16 GB RAM ausgestattet, das aktuelle iPad Air mit 4 GB.

Und wo wir schon beim Arbeitsspeicher sind, hier verbaut Apple 6 GB in den beiden Pro-Modellen, während die Standard-Modelle mit 4 GB auskommen müssen. Damit verändert sich in diesem Bereich nichts gegenüber dem iPhone 12. Apple selbst bewirbt diese technische Spezifikation nicht, sie kann aber beispielsweise aus Geekbench-Meddungen oder den Tiefen von Xcode gewonnen werden.

Übrigens, solltet ihr mit dem Gedanken spielen, euch ein Pro-Modell zu bestellen und euch auf das neue ProRes-Videofeature in 4K freuen, hält Apple eine kleine unschöne Überaschung parat. Wie nämlich aus den technischen Spezifikationen hervorgeht, benötigt man hierfür ein Modell mit mindestens 256 GB an Speicherplatz. Bei der 128 GB Variante ist man hingegen auf 1080p mit 30 fps limitiert. Im Kleingedruckten heißt es dazu:

iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max unterstützen ProRes Video-Aufnahmen in der Kamera-App bei 1080p mit 30 fps in der 128GB Speicherkonfiguration und bis zu 4K 30 fps mit der 256GB, 512GB und 1TB Speicherkonfiguration.

ProRes wird zum Start des iPhone 13 noch nicht zur Verfügung stehen, laut Apple aber noch in diesem Jahr per Softwareupdate für iOS 15 nachgereicht.

Apple veröffentlicht Release Candidates von iOS/iPadOS 15, tvOS 15 und watchOS 8

Bereits am kommenden Montag werden die diesjährigen großen Betriebssystem-Updates für iOS, iPadOS, watchOS und tvOS in ihrer finalen Version für alle Nutzer mit einem unterstützten Gerät zur Verfügung stehen. Passend dazu hat Apple heute nach dem Event die Release Candidates von iOS/iPadOS 15, watchOS 8 und tvOS 15 für die registrierten Entwickler zum Download bereitgestellt. Sollten darin bis zum Veröffentlichungstermin keine gravierenden Fehler mehr entdeckt werden, handelt es sich bei diesen Builds auch um die finalen Versionen. Wer sich vorab schon einmal mit den neuen Funktionen auseinandersetzen möchte, ehe die Updates auf den eigenen Geräten installiert werden, kann dies aus Apples Webseiten tun: