Verzögert sich die Apple Watch Series 7? Diesen Schluss legen heute veröffentlichte Informationen nahe, die zunächst von den Kollegen von Nikkei Asia in Umlauf gebracht wurden. Demzufolge soll vor allem das neue Design der Uhr zu Produktionsschwierigkeiten geführt haben, so dass Apples Fertigungspartner derzeit nicht die von Apple geforderte Qualität bei der Massenproduktion sicherstellen können. Aufgefallen sind die Probleme offenbar bei den ersten kleinen Produktionsläufen in der vergangenen Woche. Dabei soll es zu Schwierigkeiten gekommen sein, die verschiedenen Komponenten der neuen Apple Watch zusammenzufügen. Aus diesem Grunde sollen die Fertigungspartner die Produktion vorerst gestoppt haben, bis die Probleme mit Apple disktuiert und aus der Welt geschafft wurden.
Laut Nikkei Asia soll die Series 7 über einen Blutdruckmesser verfügen, der einer der Gründe für die Probleme sein soll. So stellt der Sensor angeblich abermals höhere Ansprüche an die Unanfälligkeit gegenüber Feuchtigkeit, womit Apples Produktionspartner in Kombination mit dem neuen Gehäusedesign größere Schwierigkeiten haben. Inzwischen hat auch Bloomberg entsprechende Meldungen bestätigt.
Allgemein wurde erwartet, dass Apple die Apple Watch Series 7 auf dem iPhone-Event im kommenden Monat präsentieren wird. Während dies natürlich auch weiterhin möglich ist, kann es sein, dass sie durch die Produktionsschwierigkeiten erst später auf den Markt kommen wird.
Sehr lange wird die aktuell laufende die Betaphase für Apples nächste große Betriebssystem-Updates wohl nicht mehr dauern. Nur eine Woche lag zwischen den letzten und den heute Abend veröffentlichten achten Vorabversionen von iOS/iPadOS 15, watchOS 8 und tvOS 15. Sie stehen ab sofort für registrierte Entwickler zum Download bereit und dürften weitere in der Zwischenzeit entdeckte Fehler und Probleme ausmerzen. Die finalen Versionen der aktuell im Betastadium befindlichen Software stehen dann als kostenlose Updates wieder im September für alle Nutzer von unterstützten Geräten zur Verfügung. Bislang zeigen sich die Apple-Nutzer ersten Umfragen zufolge allerdings noch wenig von den Neuerungen in den kommenden Updates begeistert. In den kommenden Stunden bis Tagen dürften dann auch die noch ausstehende Beta von macOS Monterey.
Die Teilnehmer am Public Beta Programm sind ebenfalls bereits im Boot und dürften in Kürze auch Zugriff auf die heute Abend veröffentlichten Previews haben. Dies gilt in diesem Jahr auch erstmals auch für watchOS.
In den vergangenen Tagen haben sich die Hinweise verdichtet, dass die Apple Watch Series 7 wohl nicht nur ein Designupdate mitbringen wird, sondern dadurch bedingt auch leicht größer werden wird. Nun legt der Bloomberg-Kollege Mark Gurman in seinem Power On Newsletter noch einmal ein bisschen nach und berichtet, dass Apple diesen Schritt in der Tat gehen wird. Zudem wird man für die neue Generation seiner Smartwatch auch neue Zifferblätter einführen, die von den dann 41mm und 45mm großen Displays Gebrauch machen. Selbstverständlich stehen diese Zifferblätter dann exklusiv für die Apple Watch Series 7 zur Verfügung. Unter anderem soll es ein aktualisiertes Infograph-Zifferblatt geben. Alle aktuell verfügbaren Zifferblätter listet Apple inklusive einer kleinen Beschreibung in einem zugehörigen Support-Dokument auf.
Wie bereits aus den vergangenen Jahren bekannt, führt Apple auch in diesem August wieder eine spezielle Apple Watch Challenge zur Feier der Nationalparks auf der ganzen Welt durch. Um sie zu absolvieren, gilt es am heutigen Tage eine Wanderung, einen Spaziergang, einen Lauf oder ein Rollstuhl-Workout mit einer Länge von mindestens einer Meile (1,6 Kilometer) mit der Fitness-App oder einer App, die ihre Daten zu Apples Health-App überträgt, zu absolvieren. Wie gewohnt erhält man als Belohnung für das erfolgreiche Absolvieren der Challenge ein virtuelles Abzeichen, sowie themenbezogene Sticker für iMessage und FaceTime. Die Kollegen von MacRumors haben diese bereits aus den Tiefen von Apples Servern gefischt und präsentieren sie für interessierte Nutzer:




Die Apple Watch dominiert auch weiterhin deutlich den Markt der Smartwatches. So erreichte die Watch im zweiten Quartal des Jahres einen neuen Meilenstein, wie aus dem Global Smartwatch Shipments Tracker von Counterpoint Research hervorgeht. Demnach hat die Apple Watch inzwischen die Schallmauer von 100 Millionen aktiven Nutzern geknackt. Dies geschah vor dem Hintergrund eines ohnehin wachsenden Marktes. So legten Smartwatches weltweit im zweiten Quartal um 27% zu, wobei Apples Marktanteil mit 28% nur minimal unter den 30 % des Vorjahresquartals lag. Nach wie vor liegt man damit deutlich vor den Mitbewerbern wie Huawei, Samsung und Garmin. Auf Regionen aufgeteilt bleiben die USA nach wie vor Apples wichtigster Markt. Dort befindet sich mehr als die Hälfte der Nutzerbasis der Apple Watch.

Star unter den verschiedenen Modellen ist die Apple Watch Series 6, gefolgt von der Apple Watch SE und der Samsung Galaxy Watch Active 2. Mit der Series 3 befindet sich eine weitere Apple Watch in den Top 5 der meistverkauften Smartwatches im zweiten Quartal 2021.

Anfang der Woche hatte bereits ein Leaker aus China vermeldet, dass die Apple Watch Series 7 gegenüber ihrer Vorgänger-Generation leicht anwachsen und in den beiden Größen 41mm und 45mm auf den Markt kommen wird. Die Series 6 wird momentan in den Größen 40mm und 44mm angeboten. Nun hat noch ein weiterer Leaker in dieses Gerücht eingestimmt und ein Bild veröffentlicht, auf dem ein Teil eines vermeintlichen Armbands für die Apple Watch mit der Aufschrift "45mm" veröffentlicht. Bei dem besagten Leaker handelt es sich um den in der Vergangenheit mal mehr, mal weniger treffsicheren DuanRui und das Foto dürfte, sofern es echt ist, ein Leder Loop Armband von Apple zeigen.
Letzten Endes kann ein solches Bild natürlich jederzeit gefälscht sein oder es sich um ein vorab produziertes, nachgemachtes Band für die Watch handeln. Dennoch deutet die zunehmenden Gerüchte in Richtung neuer Größen langsam aber sicher darauf hin, dass es eventuell tatsächlich so kommen könnte. Ungewöhnlich ist hingegen, dass Apple die neue Größe auf das Armband druckt, da eigentlich davon auszugehen ist, dass ältere Watch-Armbäder auch mit der neuen (evtl. größeren) Generation kompatibel sein werden und umgekehrt.
Es wird erwartet, dass Apple die Series 7 seiner Smartwatch im kommenden Monat anlässlich des erwarteten iPhone-Events präsentieren wird. Spätestens dann wissen wir mehr. Erwartet werden vor allem ein neues, eher kantigeres Design und neue Gehäusefarben.
UPDATE: Inzwischen ist ein weiteres Foto aufgetaucht. Dieses Mal ist offenbar ein Solo Loop in der Größe 41mm zu sehen. Die Hinweise verdichten sich also weiter.
War man bislang davon ausgegangen, dass die Apple Watch Series 7 zwar ein neues Design erhalten, dabei aber die bisherigen Größen von 40mm und 44mm beibehalten wird, kommt nun neuer Schwung in die Gerüchteküche. Quelle für das neue Gerücht ist ein in der Vergangenheit treffsicherer Leaker auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo, der berichtet, dass die für kommenden Monat erwartete Apple Watch Series 7 in den neuen Größen 41mm und 45mm erscheinen soll. Ein Aspekt, den Apple über sämtliche bisherigen Apple Watch Generationen beibehalten hat, ist die Kompatibilität mit sämtlichen Armbändern für seine Smartwatch. Es ist davon auszugehen, dass dies auch bei der Series 7 der Fall sein wird, sollte die leichte Vergrößerung des Gehäuses tatsächlich kommen.
Dass Apple einen weiteren Ausbau der Gesundheits- und Fitness-Sensoren in der Apple Watch anstrebt, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Nun gesellt sich offenbar ein weiterer Sensor hinzu, über den bislang keine Meldungen in Umlauf waren. Wie aus einem Apple zugesprochenen Patent hervorgeht, welches die Kollegen von Patently Apple ausgegraben haben, soll damit der Flüssigkeitshaushalt des Trägers überwacht werden. Das Patent mit dem Titel "Hydration measurement with a watch" beschreibt dabei einen völlig neuen Ansatz hierfür. Während laut Apple die bisherigen Technologien invasiv, teuer und unzuverlässig waren, soll der neu entwickelte Ansatz auf Elektroden basieren, die Kontakt mit der Haut haben und hierdurch nicht nur eine non-invasive und elegante, sondern auch zuverlässige Messung ermöglichen. Hierzu soll die Zusammensetzung feinster Schweißtröpfchen untersucht und daraus Rückschlüsse gezogen werden.
Nicht vergessen sollte man bei all dem natürlich, dass Apple Unmengen von Patenten einreicht und auch zugesprochen bekommt, die darin steckenden Technologien aber nur in den seltensten Fällen in einem tatsächlichen Produkt münden. Interessant ist es dennoch zu schauen, in welche Richtungen die Apple-Ingenieure so forschen. Und speziell im vorliegenden Fall kann ich mir gut vorstellen, dass wir einen solchen Sensor früher oder später in der Apple Watch erleben werden.