Die Termin-Spekulationen um das anstehende iPhone-Event nehmen weiter Fahrt auf. Nun hat sich auch der bekannte Leaker Jon Prosser zu Wort gemeldet und seine Informationen zum geplanten Fahrplan veröffentlicht. Demnach wird das Event am 14. September stattfinden und Apple die Vorbestellungen für das iPhone 13 ab dem darauffolgenden Freitag, den 17. September entgegennehmen. Der offizielle Verkaufsstart und die Auslieferung der ersten Geräte erfolgt dann eine Woche später, ab dem 24. September. Damit würde Apple in der Abfolge der Ereignisse dem aus den vergangenen Jahren gewohnten Muster folgen. Die Ankündigung des Events dürfte in etwa eine Woche zuvor erfolgen.
Prinzipiell wurde die Bezeichnung "iPhone 13" ja ohnehin schon die ganze Zeit für die diesjährige Generation von Apples Smartphone verwendet. Offiziell von Apple bestätigt wurde diese Namensgebung bislang freilich noch nicht und dies wird bis zum iPhone-Event kommenden Monat auch nicht geschehen. In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen beispielsweise auch schon Namen wie "iPhone 12s" verwendet. In diesem Jahr dürfte es aber in der Tat auf "iPhone 13" hinauslaufen. So hat der bekannte Leaker "DuanRui" auf Twitter ein Foto veröffentlicht, auf dem offenbar ein Ausschnitt einer iPhone-Verpackung zu sehen ist, auf dem ebendieser Name zu lesen ist. Selbstverständlich kann es sich dabei auch um eine Fälschung handeln, allerdings wurde auch von den in der Regel gut informierten Analysten und Experten bislang stets der Name "iPhone 13" für die diesjährige Generation verwendet.
Vor einiger Zeit sorgte eine Umfrage für Aufsehen, aus der hervorging, dass einige Nutzer aus Aberglaube kein Gerät mit der 13 im Namen kaufen würden. Stattdessen wurde dort die Bezeichnung "??iPhone?? (2021)" präferiert. Nur 26% sprachen sich dort für den Namen "??iPhone 13??" aus. Es darf aber bezweifelt werden, dass sich Apple hiervon beeinflussen lässt.
Steht uns möglicherweise eine Preiserhöhung beim iPhone 13 bevor? Wie die Kollegen der DigiTimes berichten, soll Apple über diesen Schritt nachdenken, um auf diese Weise die gestiegenen Kosten zu decken, die bei der Produktion vor allem durch eine Preiserhöhung beim Chip-Zulieferer TSMC entstanden sind. Dort soll man die Preise für die Auftragsproduktion von Chips ab Januar um bis zu 20% anheben, was die fortgeschrittenen und verbesserten Produktionstechnologien widerspiegele. Von dieser Preiserhöhung wären diverse Partnerunternehmen, darunter auch Apple betroffen, wo effektiv aufgrund der Menge an Bestellungen aber wohl nur Erhöhungen in der Größenordnung zwischen 3% und 5% anstünden.
Um die Profitabilität des iPhone weiterhin auf dem aktuellen Level zu halten, soll Apple nun darüber nachdenken, die gestiegenen Produktionspreise an den Kunden durchzureichen. Ob diese bereits das iPhone 13 betreffen wird, muss allerdings abgewartet werden. Zwar plant Apple auch für dieses Jahr diverse Neuerungen, wie beispielsweise einen kleineren Notch, Verbesserungen bei der Kamera oder auch eine neue Display-Technologie. Hierbei handelt es sich allerdings eher um Neuerungen, die den technisch versierten Nutzer ansprechen und ansonsten eher wenig "sexy" wirken. Insofern könnte Apple mit der Preiserhöhung möglicherweise auch bis zum kommenden Jahr warten, wenn man möglicherweise einen Touch ID Sensor unter dem Display verbaut.
Einer aktuellen Datenanalyse von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) zufolge funktioniert das Apple-Ökosystem auch weiterhin prächtig. So locken bestimmte Produkte Nutzer auch zu anderen Apple-Produkten, allerdings nicht zu allen. Gemäß den Daten ist es durchaus wahrscheinlich, dass sich iPhone-Nutzer im Nachgang auch ein iPad, eine Apple Watch oder die AirPods kaufen. Auf der anderen Seite gelingt es Apple mit dem iPhone nicht, Nutzer auch zum Kauf eines Mac, Apple TV oder HomePod zu bewegen. Das sogenannte Cross-Selling ist für Apple immer wieder ein wichtiger Aspekt, um das eigene Ökosystem weiter zu schließen.
Interessant ist dabei unter anderem, dass nur 41% der iPhone-Nutzer auch einen Mac besitzen. Die Mehrheit ist hingegen mit einem Windows-PC oder einem Google Chrome Rechner unterwegs. Andererseits besitzen satte 84% der iPhone-Nutzer auch ein iPad?. Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass Apple bestehende iPhone-Nutzer auch zum Kauf weiterer mobiler Geräte bewegen kann, allerdings nicht so sehr zu stationären Geräten. Zumindest in meinem Fall trifft dies allerdings nicht zu. Ich gehöre allerdings auch nicht zu den ca. 900 Apple-Nutzern, die CIRP für ihre Studie in den USA befragt hat.
