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Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 14.2, tvOS 14.2, watchOS 7.1 und macOS Big Sur

Knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung der ersten Betas von iOS/iPadOS 14.2, tvOS 14.2 und watchOS 7.1 für registrierte Entwickler hat Apple heute nachgelegt und die zweite Beta der neuen Systeme veröffentlicht. Unklar ist nach wie vor, was aus iOS/iPadOS 14.1 und tvOS 14.1 geworden ist und ob Apple diese Versionen tatsächlich komplett auslassen wird. Als wahrscheinlicher gilt allerdings, dass Apple die neuen iPhones mit iOS 14.1 ausliefern und kurze Zeit später mit iOS 14.2 nachlegen wird. Die neuen Vorabversionen können OTA geladen werden und bringen auf dem iPhone und iPad auch kleinere Neuerungen mit. So findet man im Kontrollzentrum nach dem Update eine neue Option, um eine Songerkennung per Shazam besonders schnell zu starten. Ebenfalls neu im Kontrollzentrum findet man in iOS/iPadOS 14.2 Musikempfehlungen aus Apple Music wenn gerade keine Musik aktiv abgespielt wird.

Neben den bereits erwähnten Betas hat Apple auch eine neue Vorabversion für das nach wie vor unveröffentlichte macOS Big Sur zum Download freigegeben. Die inzwischen neunte Beta dürfte eine der letzten vor der Veröffentlichung der finalen Version sein, die für den Oktober erwartet wird.

Apple plante offenbar Watch-Armbänder in Länderfarben zu den Olympischen Spielen

Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 mächtig auf den Kopf gestellt. Und während sich der Mensch dank seiner Anpassungsfähigkeit nach und nach mit der neuen Realtität schon beinahe arrangiert hat, vergisst man schnell, was in diesem Jahr bereits alles hat abgesagt werden müssen. Hierzu gehörten auch verschiedene sportliche Großereignisse, wie beispielsweise die Fußball Europameisterschaft oder auch die Olympischen Sommerspiele in Tokio. Zu letzteren hatte Apple offenbar eine kleine Aktion geplant und wollte länderspezifische Armbänder für die Apple Watch auf den Markt bringen, wie der Leaker L0vetodream anhand verschiedener Fotos zeigt. Diese präsentieren sich in den Farben der jeweiligen Flaggen und tragen auf der Unterseite ein Länderkürzel wie beispielsweise DEN oder JPN.

Bereits anlässlich der letzten Sommerspiele im Jahr 2016 hatte Apple 14 spezielle Nylonarmbänder in Länderfarben für die USA, Großbritannien, die Niederlande, Südafrika, Neuseeland, Mexiko, Japan, Jamaika, Kanada, China, Brasilien, Australien, Frankreich und Deutschland ausgegeben. Sie konnten seinerzeit ausschließlich im Apple Store der damaligen Ausrichterstadt Rio de Janeiro für 49,- Dollar erworben werden. Gut möglich, dass Apple die geplanten Armbänder nun bei den nachgeholten Spielen im kommenden Jahr auf den Markt bringen wird.

Apple Watch: Apple akzeptiert nun auch einzeln eingeschickte Solo Loop Armbänder für einen Umtausch

In den vergangenen Tagen gab es ein wenig Aufregung um das neue Solo Loop Armband für die Apple Watch. Diese entzündete sich vor allem daran, dass Apple zunächst eine Politik verfolgte, dass Nutzer ihre neue Apple Watch Series 6 mitsamt des Solo Loop Armbands an Apple zurückschicken mussten, wenn das Armband nicht gut auf das eigene Handgelenk passte. Dies konnte bei dem neuen Armband umso mehr der Fall sein, da es keine Justierungsmöglichkeit gibt, sondern das Band von vorn herein passen muss. Warum bei einem nicht passenden Armband jedoch die komplette Watch mit eingeschickt werden musste, darüber gab es bislang nur Spekulationen.

Wie die Kollegen von MacRumors nun jedoch berichten, scheint Apple seine Politik überdacht zu haben und akzeptiert nun auch einzeln zurückgeschickte Solo Loop Armbänder für einen Austausch. Auch auf Twitter gibt es inzwischen entsprechende Meldungen. Zudem scheint Apple einzugestehen, dass man bei der Aktion nicht das beste Bild abgegeben hat und legt bei einzelnen Nutzern noch ein kostenloses Sportarmband obendrauf. Gute Nachrichten also für alle Neubesitzer einer Apple Watch mit Solo Loop Armband.

Blutsauerstoffsensor der Apple Watch Series 6 verträgt sich nicht mit der Familienkonfiguration

Der Blutsauerstoffsensor in der Apple Watch 6 ist die ganz große Neuerung bei der diesjährigen Generation von Apples Smartwatch. Wer sich das neue Modell speziell aus diesem Grunde kauft, sollte sich jedoch möglicher Stolpersteine bei der Nutzung bewusst sein. So kann beispielsweise die mit watchOS 7 eingeführte Familienkonfiguration zum Problem werden. Zur Erinnerung: Hierüber können verschiedene Apple Watches in der Familie von einem einzigen iPhone aus eingerichtet werden, was vor allem Kindern oder auch älteren Familienmitgliedern zugute kommen soll. Allerdings hat die Sache auch einen Haken.

So bemerkt die Apple Watch aufgrund der Einstellungen in der Health-App, wenn der Träger einer Watch noch nicht volljährig ist und deakiviert in diesem Fall die zum Blutsauerstoffsensor zugehörige App. Dies kommuniziert Apple auch recht offen und merkt an, dass die nicht gestartet werden kann, wenn der Nutzer unter 18 Jahre alt ist. Der Haken an der Familienkonfiguration ist nun allerdings, dass die Blutsauerstoff-App in jedem Fall deaktiviert ist, sobald eine Series 6 Watch auf diesem Wege eingerichtet wurde. Und genau zu diesem (nicht ganz unerheblichen) Umstand hat sich Apple bislang noch nicht geäußert.

Im Falle von minderjährigen Nutzern führt Apple an, dass die gesundheitsbezogene Funktion in diesem Fall möglicherweise nicht zuverlässig arbeitet und deswegen deaktiviert sei. Was das Ganze mit der Familienkonfiguration zu tun hat bleibt schleierhaft. Möglicherweise liegt die Deaktivierung aber daran, dass in diesem Falle keine Überprüfung des Alters stattfinden kann. In jedem Fall sollte man sich dessen aber vor der Anschaffung einer Apple Watch Series 6 und einer geplanten Nutzung der Familienkonfiguration bewusst sein.

Apple veröffentlicht iOS/iPadOS 14.0.1, tvOS 14.0.1 und watchOS 7.0.1

Es ist alles andere als ungewöhnlich, dass Apple in der Woche nach einem großen Betriebssystemupdate eine weitere Aktualisierung nachschiebt, die sich um die ersten Kinderkrankheiten kümmert. Und so verhält es sich auch in diesem Jahr wieder. Apple hat am heutigen Abend das erste Update für iOS/iPadOS 14 auf Version 14.0.1 veröffentlicht. Zu den prominenteren Fehlerkorrekturen gehört dabei ein Bug, durch den sich das iPhone nach einem Neustart nicht die möglicherweise neu gesetzten Standard-Apps für Mail oder den Webbrowser merkte und diese wieder auf Mail und Safari zurücksetzte. Hinzu kommen eine Handvoll weiterer Bugfixes. In den Releasenotes schreibt Apple:

  • Behebung eines Problems, bei dem die Einstellungen des Standardbrowsers und von Mail nach dem Neustart des iPhone zurückgesetzt werden konnten.
  • Korrektur eines Problems, bei dem auf dem iPhone 7 und iPhone 7 Plus Kameravorschauen nicht angezeigt werden konnten.
  • Behebung eines Problems, bei dem das iPhone keine WLAN-Verbindung herstellen konnte.
  • Lösung eines Problems, bei dem über einige Dienstanbieter keine E-Mails gesendet werden konnten.
  • Korrektur eines Problems, bei dem Bilder nicht im News-Widget angezeigt werden konnten.

iOS/iPadOS 14.0.1 kann ab sofort auf allen unterstützten Geräten geladen werden. Darüber hinaus stehen auch erste Korrekturupdates für tvOS auf Version 14.0.1 und für watchOS auf Version 7.0.1 zum Download bereit und kümmern sich ebenfalls um erste Kinderkrankheiten.

Apple konkretisiert Anpassung des neuen Solo Loop Armbands an das Handgelenk des Kunden

Wer sich bei seiner neuen Apple Watch Series 6 für ein neues Solo Loop Armband entschieden hat, bekommt dieses individuell an sein Handgelenk angepasst. Dass dies nicht immer zu 100% gut funktioniert, ist dabei keine Überraschung. Schon gar nicht wenn man bedenkt, dass die Apple Store Mitarbeiter aufgrund der Corona-Krise nicht selbst Hand an den Kunden legen können, sondern auf dessen Maßbandmessung angewiesen sind. Hierzu können Kunden eine entsprechende Seite ausdrucken und mit den darauf abgebildeten Werkzeugen ihren Handgelenksumfang messen.

Nachdem über das Wochenende verschiedene Meldungen und auch Kritik aufkamen, wonach Besitzer einer Apple Watch Series 6 ihre komplette Uhr abgeben müssen, wenn das Solo Loop Armband nicht passt, hat Apple nun ein zugehöriges Support-Dokument aktualisiert und dabei auch daraufhingewiesen, dass sich das Solo Loop Silikonarmband mit der Zeit weiten kann. Für das gewobene Solo Loop Armband gilt dies nicht. Zudem empfiehlt Apple nun, dass man sich grundsätzlich für die kleinere Größe entscheiden sollte, falls man bei der Messung zwischen zwei Werten liegt.

Nutzer berichten von verschiedenen Problemen mit watchOS 7

Seit einer Woche sind die neuen Betriebssysteme iOS/iPadOS 14, tvOS 14 und watchOS 7 nun für alle Nutzer verfügbar und so langsam zeichnet sich ein erstes Bild zu den Updates. Während iOS/iPadOS 14 dabei ein grundsätzliches positives Bild abgeben, scheint watchOS 7 bei vielen Nutzern für kleinere und größere Probleme zu sorgen. So haben nicht nur mich inzwischen diverse Zuschriften erreicht (vielen Dank dafür!), auch im Internet gibt es bereits verschiedene Meldungen. Vor allem die Akkulaufzeit kommt dabei immer wieder zur Sprache.

Neben einigen meiner Leser berichten auch zahlreiche Nutzer in Apples Supportforen von einer deutlich geringeren Nutzungszeit der Apple Watch als noch vor dem Update. Ein Muster ist dabei derzeit nicht zu erkennen. Wie es aussieht, scheinen alle von dem Update unterstützen Geräte-Generationen betroffen. Einen offensichtlichen Grund gibt es hierfür ebenso wenig, wie einen Workaround oder Lösungsansatz. Insofern hilft vermutlich nur, auf ein weiteres Update von Apple zu warten.

Selbes gilt wohl auch für ein weiteres recht weit verbreitetes Problem, bei dem die ehemals auf den Namen Activity hörende Fitness-App keine GPS-Daten während des Workouts aufzeichnet. Zwar erscheint das Workout selbst in der App, das Tracking auf der Karte fehlt jedoch in vielen Fällen. Entsprechende Meldungen stammen auch hier sowohl von meinen Lesern, als auch aus einem umfangreichen Thread in Apples Supportforen.

Neben den beiden angesprochenen größeren Problemen berichten einzelne Benutzer zudem, dass eingehende Anrufe nicht mehr auf der Apple Watch angezeigt werden oder sich die Uhr völlig unvermittelt einfach neustartet. Es scheint also durchaus noch das eine oder andere im Argen zu liegen in Sachen watchOS 7 und man kann für alle betroffenen Nutzer nur hoffen, dass Apple die Probleme möglichst schnell erkennt und per Update beheben kann.

iFixit zerlegt die Apple Watch Series 6

Inzwischen halten diverse Frühbesteller bereits ihre neue Apple Watch Series 6 in den Händen. So auch die Reparaturspezialisten von iFixit, die die Watch bereits ihrem traditionellen Teardown unterzogen haben. Während sich rein optisch und damit äußerlich gegenüber der Vorgänger-Generation nicht viel getan hat, fanden die Spezialisten im Inneren dann doch die eine oder andere Veränderung, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Blutsauerstoff-Sensor. Was zunächst einmal fehlt, ist natürlich der Force-Touch Sensor, der bisher unter dem Displayglas zum Einsatz kam und mit der Series 6 erstmals gestrichen wurde. Während manche die Bedienmethode vermissen, macht es der Wegfall einfacher, die Apple Watch Series 6 zu öffnen und somit zu reparieren.

Der verbaute Akku besitzt eine Kapazität von 1,17 Wh, was lediglich eine Vergrößerung von 3,5% gegenüber dem Vorgänger bedeutet. Entsprechend bewirbt Apple auch weiterhin eine Akkulaufzeit von 18 Stunden. Unklar ist auch weiterhin, ob Apple beim Displayglas weiterhin Saphirglas verwendet. Während dies bei der Sensorabdeckung der Fall ist, gibt es widersprüchliche Meldungen zum Display.

Insgesamt zeigt sich iFixit beeindruckt, wie es Apple gelungen ist, neue Sensoren, einen größeren Akku und eine leicht vergrößerte Taptic Engine in ein leicht kleiner gewordenes Gehäuse zu verpacken. Sie vergeben für die Apple Watch Series 6 insgesamt 6 von 10 möglichen Punkten, was eine leichte Verbesserung darstellt.