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Das iPhone ist der große Gewinner der Corona-Krise

Schon aus den offiziellen Quartalszahlen ging hervor, dass Apple im zurückliegenden Quartal eine überraschend gute Performance hingelegt hat. Vor allem das iPhone verkaufte sich wie geschnitten Brot. Während Apple selbst allerdings keine Stückzahlen mehr bekanntgibt, übernehmen dies aktuell die Analysten von Canalys für uns. Auch aus diesen Zahlen für den US-Smartphonemarkt geht hervor, dass Apple offenbar der große Gewinner in der Corona-Krise ist. Während der gesamte Smartphone-Markt in den USA im zweiten Quartal um 5% rückläufig war, konnte Apple mit seinem iPhone im Jahresvergleich sogar um 10% zulegen. Insgesamt soll Apple 15 Millionen iPhones verkauft haben, was einem neuen Rekord entspräche. Dank der herausragenden Zahlen des iPhone 11 und des neuen iPhone SE kommt Apple in den USA laut Canalys inzwischen auf einen Marktanteil von knapp 50%.

Wedbush Securities: Apple legt Anfang 2021 mit einem reinen 4G iPhone 12 noch einmal nach

So gut wie alle Beobachter und Experten sind sich darüber einig, dass alle vier der für den Herbst erwarteten neuen iPhone Modelle mit Modemchips ausgestattet sein werden, die eine Verbindiung zu 5G-Mobilfunknetzen herstellen können. Die Analysten von Wedbush Securities (via Business Insider) glauben allerdings, dass dies noch nicht das Ende der iPhone 12 Fahnenstange ist und Apple Anfang 2021 noch ein weiteres, günstigeres iPhone 12 nachlegen wird, welches dann allerdings nur 4G-Konnektivität bereitstellt.

Ursprünglich gingen die Analysten von Wedbush sogar davon aus, dass Apple im Hebrst bereits einen Mix aus 4G- und 5G-Modellen vorstellen wird. Nach einem Check der Zuliefererkette glaubt man dort inzwischen aber auch an reine 5G ?iPhone 12? im Herbst. Gefolgt von einem 4G-Modell im kommenden Frühjahr.

Während das 4G-Thema aktuell eher in Richtung Spekulation verschoben werden kann, liefern die Analysten aber auch noch eine interessante Information zur Preisgestaltung des iPhone 12 in diesem Herbst. So geht man bei Wedbush nicht davon aus, dass die Preise gegenüber dem iPhone 11 steigen werden. Und das trotz der neu hinzugefügtn Funktionen.

Sollte Apple an seinem aus den vergangenen Jahren gewohnten Zeitplan festhalten und das iPhone-Event erneut im September veranstalten, dauert es nicht mehr lange, bis wir endlich auch offizielle Informationen erhalten.

New Yorker Verkehrsbehörde fordert von Apple Verbesserungen bei Face ID mit Mund-Nasen-Bedeckung

Die Probleme, die ich mit Face ID im Vergleich zum aus meiner Sicht deutlich flexibleren Touch ID habe, brauche ich an dieser Stelle nicht schon wieder ausbreiten. Das in der aktuellen Zeit jedoch für die meisten Menschen bestehende Problem bei der Gesichtserkennung des Smartphones liegt jedoch in der Maskenpflicht begründet, die unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln besteht. Dies moniert aktuell auch die New Yorker Verkehrsbehörde MTA, die sich diesbezüglich nun auch direkt an Apple CEO Tim Cook gewendet haben soll.

So ist in der New Yorker U-Bahn inzwischen offenbar vermehrt zu beobachten, dass iPhone-Besitzer kurzzeitig ihre Mund-Nasen-Bedeckung (ich liebe diesen unfassbar deutschen Ausdruck einfach) abnehmen, um ihr iPhone per Face ID zu entsperren. Verschärft wird das Problem zudem dadurch, dass die Gesichtserkennung auch beim Bezahlen mit Apple Pay ebenso zum Einsatz kommt, wie auch bei verschiedenen vielgenutzten Apps, wie beispielsweise WhatsApp. Das, wenn auch kurzzeitige, Abnehmen der Maske ist dabei alles andere als im Sinne des Erfinders und die MTA wünscht sich weitere Maßnahmen Apples, um den mit der Veröffentlichung von iOS 13.5 eingeschlagenen Weg weiter auszubauen.

Zu Erinnerung: Seit iOS 13.5 erkennt das iPhone, wenn der Träger versucht, es mit getragener Mund-Nasen-Bedeckung zu entsperren und blendet sofort das PIN-Eingabefeld ein. Dies ist allerdings für den komfortverwöhnten Nutzer natürlich alles andere als eine Lösung, weswegen viele kurz ihre Maske abnehmen, um das Gerät zu entsperren. Bei denen, die die Maske weiterhin aufbehalten, gibt es allerdings auch negative Auswirkungen zu beobachten. So werden offenbar wieder verstärkt einfache Codes verwendet, die sich entsprechend schnell eingeben lassen. Dies wiederum geht allerdings zu Lasten der Sicherheit.

Soll ich noch einmal meinen Ruf nach einem Comeback von Touch ID erneuern? Nein, ich denke ihr wisst inzwischen alle, wie ich zu dem Thema stehe...

Hinweis: Aufgrund des politischen Themas und der entsprechenden kontroversen Meinungen hierzu sind Kommentare zu diesem Artikel deaktiviert. Kommentare zu diesem Artikel unter anderen Artikeln werden gelöscht. Wer mir dazu etwas zu sagen hat, kann dies gerne per Kontaktformular tun.

WeChat-Verbot könnte heftige Auswirkungen auf Apples iPhone-Verkäufe haben

Die Pläne von US-Präsident Donald Trump, verschiedene aus China stammende Apps oder auch Geschäfte mit bestimmten chinesischen Technologie-Unternehmen zu verbieten, könnten auch zu einem Problem für Apple werden. Dies vermeldet aktuell der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo in einer Meldung an seine Investoren (via MacRumors). Vor allem die gerade in asiatischen Ländern extrem verbreitete We-Chat-App spielt dabei eine Rolle, die auch explizit in der Anordnung von Trump genannt wird. Demzufolge könnten die iPhone-Verkäufe im schlechtesten Fall um bis zu 30% zurückgehen, sollte Apple gezwungen sein, WeChat aus seinen AppStores auf der ganzen Welt zu entfernen. Würde dies nur die USA betreffen, wäre der Rückgang laut Kuo schlimmstenfalls immer noch bei bis zu 6%.

Bei WeChat handelt es sich weniger um eine reine Chat-App, wie der Name suggerieren könnte. Vielmehr ist WeChat eigentlich ein eigener Mikrokosmos, der in seiner App unter anderem weitere Mini-Apps, Filme, Musik, Chat, Messenger und sogar einen eigenen Bezahldienst anbietet. Ohne diese App geht in Asien fast nichts und es gibt sogar Statistiken, laut denen die meisten Nutzer dort kaum andere Apps auf ihrem Smartphone nutzen außer WeChat.

Aktuell ist unbekannt, ob Trump diese Auswirkungen auf die US-Wirtschaft überhaupt berücksichtigt hat. Allerdings ist bis zum Inkrafttreten des Verbots noch ein wenig Zeit, so dass Details bis dahin noch geklärt, die gesamte Anordnung weiter angepasst oder gar komplett verworfen werden können.

Kuo: Kamerazulieferer für das iPhone 12 mit Qualitätsproblemen

Apples iPhone 12 scheint nicht unter dem allerbesten Stern zu stehen. So musste das Unternehmen bereits einräumen, dass die diesjährigen Geräte aufgrund der Corona-Pandemie einige Wochen später als gewohnt auf den Markt kommen werden. Vor allem die Auswirkungen auf die Zulieferer in Fernost spielen dabei eine Rolle. Nun berichtet der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo in einer neuen Investorenmeldung (via MacRumors), dass mit Genius Electronic Optical einer der Kamerazulieferer auch noch mit Qualitätsproblemen bei seiner Komponente zu kämpfen hat. Kuo beeilt sich allerdings hinterherzuschieben, dass diese Probleme sehr wahrscheinlich keine zusätzlichen Auswirkungen auf Apples aktuelle Zeitpläne habe, da andere Kamerazulieferer in die Bresche gesprungen sind.

Zuletzt hieß es, dass die neuen iPhones eventuell gestaffelt auf den Markt kommen könnten, wobei die beiden 6,1" Modelle iPhone 12 Max und iPhone 12 Pro möglicherweise den Anfang machen und das 5,4" iPhone 12 und das 6,7" iPhone 12 Pro Max ein wenig später folgen.