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High-End Modell des 2020er iPhone soll über "Sensor-Shift" Bildstabilisierung verfügen

Bereits seit längerer Zeit wird spekuliert, dass Apple in diesem Herbst eine High-End Version des iPhone mit 6,7"-Display auf den Markt bringen wird. Erneut sollen dabei verschiedene Verbesserungen beim Kamerasystem mit an Bord sein, inkl. größerer Sensoren für bessere Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen. Nun bringt der bekannte und in der Regel gut informierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo (via MacRumors) eine weitere Neuerung ins Spiel. Seinen Informationen zufolge wird die Kamera des 6,7"-Modells über eine sogenannte "Sensor-Shift" Bildstabilisierung verfügen. In 2021 sollen dann zwei der drei neuen iPhone-Modelle über diese Funktion verfügen.

Weitere Details gibt es zum jetzigen Zeitpunktnoch nicht, allerdings könnte die "Sensor-Shift" Technologie künftig auch das Ultra-Weitwinkelobjektiv mit einer Bildstabilisierung versorgen. Das iPhone 11 Pro bietet dies aktuell nur für das Weitwinkel- und das Teleobjektiv. Mit der "Sensor-Shift" Technologie würde die Bildstabilisierung für das gesamte Kamerasystem gelten und nicht für einzelne Objektive.

Noch weiter in die Zukunft geblickt erwartet Kuo, dass im Jahr 2022 mindestens eins der neuen iPhone-Modelle über ein Periskop-Objektiv verfügen wird, welches dann einen 5-fachen optischen Zoom ermöglichen würde, wie dies momentan beispielsweise beim Huawei P30 Pro der Fall ist, oder gar einen 10-fachen Zoom wie beim Huawei P40 Pro. Derzeit sind am iPhones maximal 2x optischer Zoom und 10x digitaler Zoom möglich.

Wegen des Coronavirus: Smartphone-Markt im Februar mit dem stärksten Rückgang aller Zeiten

Dass die Corona-Pandemie große Auswirkungen auf die Wirtschaft hat, ist ohnehin bereits klar. Vor allem auch die vorwiegend in Fernost produzierten Smartphones haben hierunter zu leiden. Nun wird dies auch erstmals mit Zahlen belegt. Wie die Analysten von Strategy Analytics ermittelt haben, wurden im Februar ca. 61,8 Millionen Geräte abgesetzt, was einen starken Rückgang gegenüber den 99,2 Millionen im Februar 2019 bedeutet. Dies ist der stärkste Rückgang in der Geschichte des Smartphone. Vor allem die asiatischen Märkte waren im Februar stark rückläufig, ein Trend, der sich vermutlich im März und April auch in der westlichen Welt fortsetzen wird. Auf der einen Seite sind noch die Nachwirkungen der Produktionsausfälle in Asien zu erwarten, zum anderen dürften auch die Kunden selbst zweimal überlegen, ob sie sich in der aktuell schwierigen Zeit ein teures Smartphone leisten wollen.

Hiervon wird dann vor allem auch Apple betroffen sein, da das iPhone zweifellos dem Premium-Segement bei den Smartphones zugeordnet werden muss. Bereits im vergangenen Monat hatte Apple angekündigt, dass man die selbsterzielten Umsätze für das März-Quartal aufgrundd er Coronakrise nicht erreichen werde.

Bloomberg: iPhone 12 weiterhin im Plan für eine Vorstellung im Herbst

Auch wenn es in der aktuellen Situation deutlich wichtigere Dinge gibt, als die Frage, ob die diesjährige iPhone-Generation pünktlich auf den Markt kommt, scheint dies nach wie vor der Fall zu sein. Die Coronakrise hat ihren Ursprung ja bekanntermaßen in China genommen. Entsprechend wurde auch die Produktion bei Apples Zulieferern vorübergehend heruntergefahren. Inzwischen werden aus China aber keine Neuinfektionen mit dem Virus mehr gemeldet, die Produktion läuft wieder weitestgehend normal. Ein aktueller Bericht der Kollegen von Bloomberg geht nun noch einmal auf die Probleme für große Produzenten wie Apple in China ein, erklärt aber auch, dass die Fertigung für das iPhone 12 inkl. 5G-Anbindung in diesem Herbst weiterhin im Plan sei.

Dem Bericht zufolge soll die Massenproduktion des nächsten iPhone im Mai beginnen, was bedeuten könnte, dass es zum Verkaufsstart kleinere Lieferengpässe geben könnte. Der grundsätzliche Verkaufsstart soll aber nicht gefährdet sein. Während die Produktionskapazitäten in China fast schon wieder auf Normalbetrieb läuft, sind Zulieferer in anderen Regionen der Welt, etwa in Malaysia, Südkorea, Großbritannien, den USA, Italien und auch Deutschland weiterhin vom Coronavirus betroffen.