Skip to content

DigiTimes: Verzögerungen beim "iPhone SE 2"; AirPods Pro Lite demnächst in Produktion; mini-LED kommt noch 2020

Die DigiTimes hat heute einen ganzen Schwung an Meldungen rausgegeben, in denen man sich der gemutmaßten Veröffentlichung der verschiedensten Apple-Produkte annimt. Den Anfang macht dabei das bislang für Ende des Monats erwartete "iPhone SE 2" aka "iPhone 9". Während das Produkt inzwischen die finale Freigabephase vor der Massenproduktion erreicht haben soll, könnten durch das Coronavirus entstandene Engpässe bei einzelnen Komponenten dazu führen, dass es evtl. doch erst im zweiten Quartal des Jahres auf den Markt kommt. Vor allem die Zulieferung der internen Platinen (PCBs) soll momentan stocken, was den gesamten Produktionsprozess bei den Fertigungspartnern Foxconn und Pegatron derzeit aufhält. Dies ist nun die erste Meldung, wonach sich die Markteinführung des neuen Low-Cost iPhone verzögern könnte. Bislang waren trotz des Coronavirus die meisten Beobachter davon ausgegangen, dass Apple seinen angeblichen Plan das Gerät Ende März auf den Markt zu bringen einhalten kann.

Auch die mysteriösen "AirPods Pro Lite", von denen die DigiTimes immer mal wieder philosophiert, werden aktuell mal wieder thematisiert. So soll die Produktion der angeblichen Einstiegsvariante der AirPods Pro angeblich Ende des Quartals anlaufen, wie die Kollegen heute berichten. Wann sie dann auf den Markt kommen werden, geht aus dem Bericht zwar nicht hervor, möglich wäre jedoch eine Vorstellung auf der WWDC, wenn diese denn stattfinden sollte.

Last but not least greift die DigiTimes auch die von Ming-Chi Kuo erst kürzlich in den Ring geworfene Roadmap Apples im Hinblick auf die Einführung von mini-LED Displays auf und vermelden, dass Apple angeblich plant, ein neues 12,9" iPad Pro und diverse MAcBook-Modelle mit dieser Technologie bis Ende 2020 auf den Markt zu bringen. Diese Informationen decken sich weitestgehend mit denen von Kuo, weswegen unklar ist, ob man sie einfach nur von ihm aufgegriffen oder eigene Informationen erhalten hat.

Coronavirus: James Bond Premiere verschoben; Engpässe bei iPhone-Ersatzteilen

Kein Tag ohne neu Nachrichten zum Coronavirus. Nicht nur das nun sogar die Premiere des neuen James Bond Films von April auf November verschoben wurde, ist weiterhin auch Apple betroffen. So hat das Unternehmen nun eine Warnmeldung an seine technischen Support-Mitarbeiter in den Retail Stores ausgegeben, dass es in den kommenden Wochen und Monaten zu Engpässen beim Nachschub von Ersatzteilen für das iPhone geben wird, wie Bloomberg berichtet. Gleiches gilt auch für Ersatz-iPhones für besonders schwer beschädigte Geräte. Spezifische Details gehen aus der Warnung zwar nicht hervor, aber es kann davon ausgegangen werden, dass es deutliche Zusammenhänge mit Produktionsengpässen in China aufgrund des Coronavirus gibt. Apples Fertigungspartner Foxconn und Pegatron mussten in den vergangenen Wochen ihre Produktionsstätten teilweise schließen, um die Ausbreitung des Virus aufzuhalten.

Und in Sachen Kino ist dann auch nicht nur neue Bond betroffen, auch Apple hat seine Teilnahme am diesjährigen SXSW Film Festival abgesagt, auf dem verschiedene neue Apple TV+ Produktione eigentlich ihre Premiere feiern sollten. Grund ist auch hier der Coronavirus wie Variety berichtet. Unter anderem hatte es in Kalifornien in den vergangenen Stunden den ersten Todesfall gegeben, was den Gouverneur dazu veranlasste, den Notstand im bevölkerungsreichsten US-Staat auszurufen. Ursprünglich sollten auf dem Festival die Apple TV?+ Produktionen "Home", "Central Park" und "Beastie Boys Story" ihre Premiere feiern.