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Verfrühtes Weihnachtsgeschenk: Doch keine neuen Strafzölle auf das iPhone

Ursprünglich hatten Apple am kommenden Sonntag neue Strafzölle auf das iPhone gedroht, die aus den anhaltenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China resultieren. Doch um diese Zölle wird das Unternehmen nun (vorerst) herumkommen. So hat sich die US-Regierung mit ihren chinesischen Kollegen auf ein Abkommen geeinigt, welches diese geplanten Zölle nun nicht Realität werden lässt, wie Bloomberg berichtet. Dem  Wedbush Securities Analysten Dan Ives zufolge hätten die neuen Strafzölle den Preis für das iPhone um ca 150,- US-Dollar anheben können.

"Trump delivered an early Christmas present to Apple. If this tariff went through it would have been a major gut punch for semi players/Apple and could have thrown a major wrench into the supply chain and demand for the holiday season."

Zwar hätte Apple die Kosten vermutlich nicht an den Kunden weitergegeben, sondern selbst getragen, dies hätte allerdings zu einer durchaus schmerzhaften Gewinnschmälerung um ca. 4% geführt. Insofern dürfte sich die nun gefundene Einigung zwischen den USA und China wohl in der Tat wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für Apple anfühlen.

Weitere Verbesserungen für die iPhone-Kamera: Apple übernimmt Spectral Edge

Was für beeindruckende Möglichkeiten das iPhone in Sachen Fotografie bereits jetzt schon hat zeigt Apple immer wieder in seinen "Shot in iPhone" Videos. Doch das Ende dieser Entwicklung ist noch lange nicht erreicht. So hat Apple nun das britische Startup Spectral Edge übernommen, wie Bloomberg berichtet. Das im Jahr 2014 gegründete Unternehmen hat in der Vergangenheit eine mathematische Methode entwickelt, mit der sich Fotos in Echtzeit verbessern lassen. Vor allem Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen sollen sich auf diese Weise deutlich verbessern lassen, weswegen man davon ausgehen kann, dass Apple die Methode vermutlich in seinen in diesem Jahr vorgestellten Night Mode einfließen lassen wird. Dabei wird neben dem eigentlichen Foto auch eine Infrarotaufnahme erstellt und diese mit dem Foto kombiniert.

Vier Jahre nach ihrer Einführung: Twitter unterstützt nun auch Apples Live-Fotos

Um ehrlich zu sein, haben sich mir Apples Live-Fotos nie so wirklich erschlossen. Ich bleibe dabei, dass wenn ich ein Foto machen möchte, ein Foto mache und wenn ich ein Video machen möchte, ein Video. Insofern ist die Funktion bei mir ausgeschaltet. Ich bin mir aber durchaus darüber bewusst, dass ich damit zu einer Minderheit gehöre. All diejenigen, die die Live-Fotos gerne nutzen und nebenbei auch noch über ein Twitter-Konto verfügen werden sich aber darüber freuen, dass man die bewegten Bilder nun auch dort hochladen kann - wohlgemerkt vier Jahre nachdem Apple die Funktion gemeinsam mit dem iPhone 6s eingeführt hat.

Grundsätzlich waren die Live-Fotos durchaus dafür gedacht, sie auf einem Apple-Gerät zu betrachten. Es gibt jedoch inzwischen jede Menge Apps, die aus den bewegten Bildern GIFs erstellen und sie somit auch mit anderen Plattformen kompatibel machen. Genau diesen Weg geht nun auch Twitter. Bettet man also ein Life-Foto in einen Tweet ein, wird dieses automatisch in ein GIF umgewandelt, welches die Bewegungen dann plattformunabhängig darstellen kann.

Neues beeindruckendes "Shot on iPhone" Video zeigt Buggy- und Motorrad-Fahrer in der Wüste

Erst kürzlich hatte Apple ein neues Video aus seiner "Shot on iPhone"-Reihe veröffentlicht, in dem die Möglichkeiten des neuen Kamerasystems in den Modellen der iPhone 11 Familie anhand einer Schneeballschlacht dargestellt wurden. Im nächsten nun veröffentlichten Video begibt man sich nun in eine gänzlich andere Umgebung, nämlich in die Al Kharrarah Wüste in Saudi Arabien. Dort sind verschiedene Fahrer von Buggys und Motorrädern zu sehen, wie sie durch den Wüstensand brettern. Ein weiteres beeindruckendes Beispiel für die auch aus meiner Sicht überragenden Möglichkeiten der iPhone-Kamera.



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Trotz diverser Neuerungen: iPhone-Preise sollen in 2020 nahezu gleich bleiben

Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo erwartet für die 2020er iPhones keinen signifikanten Preisanstieg - trotz der großen zu erwartenden Neuerungen. Ab dem kommenden Jahr sollen Apples Smartphones nicht nur in 5G-Netzen funken können, sie sollen zudem unter anderem auch eine neue 3D-Kamera auf der Rückseite und ein neues Design in Anlehnung an das legendäre iPhone 4 erhalten. Diese und die weiteren Neuerungen sollen zu einem Anstieg der Produktionskosten zwischen 30,- und 100,- US-Dollar für Apple führen, wie Kuo rechnet. Dennoch sollen die iPhone-Preise im kommenden Jahr weitestgehend gleich bleiben. (via MacRumors)

2020er iPhones könnten abermals größere Akkus enthalten

Bereits in diesem Jahr hatte Apple die Kapazität des iPhone-Akkus vergrößert, vermutlich um den gesteigerten Energiebedarf des neuen Kamerasystems bedienen zu können. Auch für das kommende Jahr sind hier Verbesserungen in Form einer 3D-Kamera geplant. Hinzu gesellt sich erstmals im iPhone auch die 5G-Konnektivität, was ebenfalls eine zusätzliche Belastung für den Akku darstellt. Insofern wäre eine weitere Kapazitätserhöhung des Akkus keine Überraschung. Geht es nach den koreanischen Kollegen von The Elec, soll es auch in der Tat so kommen.

Demnach könnten die 2020er iPhones über einen größeren Akku verfügen, da das Schutzmodul für dieses Bauteil um bis zu 50% schrumpfen soll. Den dadurch einegsparten Platz könnte Apple in den Akku investieren, um den gesteigerten Energiehunger abermals kompensieren zu können. Das Schutzmodul soll vom Zulieferer ITM Semiconductor stammen, der das unten zu sehende Schaubild veröffentlicht hat. Dasselbe Modul soll auch in Samsungs Galaxy S11 zum Einsatz kommen.

MacOtakara: "iPhone SE 2" wird auf den offiziellen Namen "iPhone 9" hören

Schon länger wird darüber spekuliert, dass das Gerät, welches aktuell noch unter dem Namen "iPhone SE 2" gehandelt wird, eventuell eher auf den Namen "iPhone 8s" oder "iPhone 9" hören wird. Dies könnte Apples Strategie sein, um keine falschen Erwartungen zu wecken, dass sich das neue Gerät am nach wie vor äußerst beliebten "iPhone SE" orientiert. Stattdessen wird sich das Äußere sehr wahrscheinlich eher am Design und am Formfaktor des iPhone 8 orientieren und dementsprechend auch über ein 4,7" großes Display und einen Homebutton mit Touch ID verfügen. Im Inneren hingegen wird die Technik gegenüber dem iPhone 8 mächtig aufgemotzt, was sich in Form eines aktuellen A13 Bionic Chip und 3 GB Arbeitsspeicher manifestieren soll.

Insofern wäre der Name "iPhone 9" in der Tat die passendere Bezeichnung, zumal Apple diese Namenslücke durch die parallele Vorstellung von iPhone 8 und iPhone X (wohlweißlich?!) freigelassen hat. Aktuell berichten nun die japanischen Kollegen von MacOtakara, dass Apples Wahl in der Tat auf diesen Namen gefallen sei.

Das Gerät soll im kommenden Frühjahr zu einem Startpreis von mutmaßlich 399,- US-Dollar auf den Markt kommen.

Nach Kontroverse um Positionsermittlung am iPhone: Apple rudert zurück

Eigentlich ist es schon ein bisschen traurig. Man wird das Gefühl nicht los, als müsse immer erst öffentliches Aufsehen erregt werden, ehe durchaus bekannte Missstände behoben werden. Dies trifft keinesfalls exklusiv auf Apple zu, allerdings ist das aktuelle Beispiel schon ein wenig bezeichnend. Nachdem gestern ein Bericht im Internet die Runde machte, wonach das iPhone 11 auch dann Positionsdaten mitschneidet, wenn dies in den Einstellungen auf den ersten Blick deaktiviert ist, hieß es von Seiten Apples noch lapidar, dass es sich hierbei um ein normales Verhalten handelt, welches von internen Systemfunktionen ausgelöst wird, für die es keinen Schalter in den Einstellungen gibt, mit dem man dies nutzerseitig verhindern könnte.

Offensichtlich ist die öffentliche Diskussion um dieses Thema aber inzwischen auch in Cupertino angekommen, so dass man dort nun gegenüber den Kollegen von TechCrunch ein wenig mehr ins Detail ging. So ist im iPhone? 11 bekanntermaßen ein neuer Ultra-Breitband-Chip namens U1 verbaut, der offenbar die Zugriffe auf die Positionsdaten auslöst, die immerhin durch das gewohnte Symbol in der Statusleiste des iPhone zu sehen ist, wenn dies geschieht. Der Chip nutzt diese Information laut Apple um herauszufinden, ob sich das iPhone in einem Gebiet befindet, wo Ultra-Breitband aufgrund rechtlicher Bestimmungen nicht genutzt werden sollte:

Ultra wideband technology is an industry standard technology and is subject to international regulatory requirements that require it to be turned off in certain locations. iOS uses Location Services to help determine if ?iPhone? is in these prohibited locations in order to disable ultra wideband and comply with regulations. [...] The management of ultra wideband compliance and its use of location data is done entirely on the device and Apple is not collecting user location data.

Immerhin hat die Kontroverse der vergangenen Stunden nun dazu geführt, dass Apple in einem kommenden iOS-Update einen Schalter einführen wird, mit dem sich die Ultra-Breitband-Technologie im iPhone und damit auch der Positionscheck im Hintergrund deaktivieren lassen wird. Und wieder stellt man sich die Frage, warum es erst eine öffentliche Diskussion geben muss ehe dies geschieht, statt das man den Schalter von vornherein anbietet.