Mit der LTE Apple Watch Series 3 hat Apple erstmals die Möglichkeit eingeführt, auch ohne das Vorhandensein eines verbundenen iPhone Musik via Apple Music über das Mobilfunknetz zu streamen. Allerdings stand diese Funktion noch nicht mit der ersten Version von watchOS 4 zur Verfügung. Die gestern Abend verteilte erste Beta von watchOS 4.1 liefert diese nun nach. Doch nicht nur das, mit an Bord ist auch noch eine neue Radio-App, die zudem auch den Zugriff auf Beats 1 und weitere Apple Music Radiostationen über die Apple Watch ermöglicht. Die Kollegen von MacRumors haben die beiden neuen Funktionen einmal vor die Kamera gehalten und liefern so für alle Nicht-Entwickler einen Blick darauf. Die Bedienung erfolgt auf Wunsch komplett über Siri, so dass man beim Workout nicht einmal die Uhr berühren oder zwischen Apps wechseln muss. Aktuell sind die neuen Funktionen noch mit Einschränkugen verbunden, die jedoch im Laufe der Betaphase ausgeräumt werden dürften.
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Nachdem Apple gestern Abend das erste Wartungs-Update für iOS 11 veröffentlicht hat, folgen am heutigen Abend die ersten Vorabversionen von iOS 11.1, macOS High Sierra 10.13.1, watchOS 4.1 und tvOS 11.1 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Betrachtet man einmal die verschiedenen Fehlermeldungen zu den neuen Betriebssystemen im Internet, stellt man fest, dass es zwar keine großen und dramatischen Probleme gibt, aber jede Menge kleinere Baustellen, die das Arbeiten mit den Systemen im Alltag ein wenig umständlich machen. Es gibt also jede Menge zu tun. Ich persönlich gehe davon aus, dass die finalen Versionen der Updates zum Verkaufsstart des iPhone X Ende Oktober bzw. Anfang November für alle Nutzer freigegeben werden. Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center oder bei installierter vorheriger Beta auch OTA geladen werden. Ebenfalls zum Download bereits steht zudem auch die erste Beta von Xcode 9.1.
Der Kurznachrichtendienst Twitter hat in der vergangenen Nacht nicht nur bekanntgegeben, dass man derzeit mit einer Verdoppelung des Zeichenlimits auf 280 Zeichen experimentiert, er hat auchein Update seiner iOS-App auf Version 7.8 veröffentlicht. Während dieses eigentlich nur einen Bug beheben sollte, der im Zusammenhang mit dem Upload von Bildern stand, hat es ganz nebenbei auch noch die Erweiterung von der Apple Watch entfernt. Bislang hat sich Twitter noch nicht dazu geäußert, ob dies ein Versehen oder Absicht war. Allerdings ist es nach der Veröffentlichung von watchOS 4 zu einigen technischen Problemen gekommen, wie unter anderem Nutzer bei den Kollegen von MacRumors anmerkten.
Sollte die App wirklich dauerhaft von der Apple Watch verschwinden, wäre dies ein weiterer herber Schlag für Apple. In den vergangenen Monaten zogen sich bereits Google Maps, Amazon und eBay von der Watch zuück. Während Google und eBay zumindest ankündigten, an einer Rückkehr der Apps zu arbeiten, fehlt hiervon aktuell nach wie vor jede Spur.
Nachdem die Reparaturspezialisten von iFixit am vergangenen Freitag unmittelbar nach seinem Erscheinen bereits das iPhone 8 in seine Einzelteile zerlegt hatten, ist heute nun die LTE Apple Watch Series 3 an der Reihe. Die größte dabei entdeckte Neuerung ist natürlich das LTE-Modul für die Anbindung ans Mobilfunknetz. Gewundert haben sich die Kollegen indes darüber, dass Apple bei der Vorstellung der neuen Apple Watch unter anderem auch das neue Barometer beworben hat, welches aber anscheinend auch schon in der Vorgängergeneration verbaut war. In der Series 3 hat der Chip nun lediglich einen neuen Platz gefunden, was sich aber nicht weiter auf seine Funktion ausgewirkt haben sollte. Die Antennen innerhalb der Watch sollen sich hingegen nicht weiter verändert haben, was darauf hindeutet, dass Apple die entsprechenden Vorbereitungen für die LTE-Anbindung bereits in der Apple Watch Series 2 vorbereitet hat.

Spannend ist zudem, dass Apple die Akku-Kapazität bei der Apple Watch Series 3 weitestgehend unangetastet ließ. Und das trotz des Hinzufügens des LTE-Chips. Der Anstieg bei der Kapzität beträgt gerade einmal 4% (1,07 Wh gegenüber 1,03 Wh in der Series 2). Die Reparierbarkeit der Apple Watch Series 3 gibt iFixit nach wie vor mit erstaunlich guten 6/10 Punkten an.
Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass lediglich die Apple Watch Series 3 mit dem AirPower-Ladepad von Apple kompatibel sein wird, nicht jedoch die Vorgängerserien, ist nun eine weitere Einschränkung entdeckt worden. So wird sich die neue und vor allem verbesserte Herzschlagmessung in watchOS 4 nicht auf der originalen, also ersten Generation der Apple Watch, inzwischen auch als Apple Watch Series 0 bekannt, nutzen lassen. Umgekehrt ausgedrückt funktioniert dies also ausschließlich auf der Apple Watch Series 3, der Apple Watch Series 2 und der Apple Watch Series 1. Festgestellt wurde dies von einer Twitter-Nutzerin als sie watchOS 4 auf seiner Apple Watch Series 0 installierte und lediglich Zugriff auf den aktuellen Herzschlag in einem deutlich einfacher gehaltenen Interface erhielt. Auf diesem Gerät liefert die App dann auch keine Grafik, in der sich die Entwicklung des Herzschlags nachvollziehen lässt.

Während nicht abschließend geklärt ist, warum diese Einschränkung existiert, dürften hierfür jedoch Hardware-Limitierungen verantwortlich sein, die es auf den neueren Generationen nicht mehr gibt. So hat Apple den ursprünglichen S1-Prozessor in den nachfolgenden Serien fortlaufend und zum Teil dramatisch verbessert.
Wie es inzwischen schon beinahe zu jedem iPhone-Verkaufsstart gut Tradition ist, hat Apple diesen auch in diesem Jahr wieder mit einigen Fotos aus den Apple Stores auf der ganzen Welt dokumentiert. In einer Fotogalerie im Pressebereich seiner Webseiten finden sich dabei diverse Hochglanzbilder von glücklichen Kunden, die ihre neuen iPhones, Apple TVs und Apple Watches in Empfang nehmen. Wie bereits heute Morgen vermeldet, war der Ansturm dabei deutlich geringer als in den vergangenen Jahren, was wohl auf den noch ausstehenden Verkaufsstart des iPhone X zurückzuführen sein dürfte. Dennoch sind auch heute natürlich wieder einige sehr schöne Bilder, unter anderem in London, Singapur, Taipeh und Sydney entstanden, sie sich in der angesprochenen Galerie einsehen lassen. Ich habe mir mein iPhone 8 und mein Apple TV 4K hingegen schön an den Schreibtisch liefern lassen und werde meine ersten Erfahrungen am Wochenende in einem kleinen Review zusammenfassen.




Wie so oft in den vergangenen Jahren hat sich Apple CEO Tim Cook auch in diesem Jahr wieder anlässlich des iPhone-Verkaufsstarts unter das Volk gemischt. Dabei war er heute Vormittag im Apple Store in Palo Alto zu Gast, als die Kunden den Laden stürmten, um ihr iPhone 8, Apple TV 4K oder ihre Apple Watch Series 3 zu ergattern. Dabei nahm er sich auch die Zeit, den Kollegen von CNBC ein kurzes Interview zu geben. Wenig überraschend zeigte er sich dabei begeistert ("thrilled") von der Resonanz auf die neuen Produkte am heutigen Tage. Laut seiner Aussage hätten inzwischen einige Apple Stores keine iPhone 8 und iPhone 8 mehr aud Lager und auch die LTE Apple Watch Series 3 sei weitestgehend vergriffen. Cook beschließt das Interview mit den Worten "I couldn't be happier". Allerdings gab es auch den ganzen Tag Meldungen, wonach die Resonanz auf das iPhone 8 in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen würde, als noch in den vergangenen Jahren. Als Grund wird dabei immer wieder der Anfang November anstehende Verkaufsstart des iPhone X genannt.

Kurz ging Cook auch auf die negativen Meinungen zur LTE Apple Watch Series 3 ein, die einige Rezensenten äußerten. Laut Cook handele es sich dabei um kleinere Dinge, die sich schnell per Software-Update beheben lassen.
Auf dem Event in der vergangenen Woche hat Apple neben den neuen iPhones, der Apple Watch Series 3 und dem Apple TV 4K auch erstmals sein eigenes Qi-Ladepad mit dem Namen "AirPower" präsentiert. Zwar kommt es erst irgendwann im kommenden Jahr auf den Markt, die gezeigten Impressionen machen jedoch bereits Lust auf das neue Gadget. Hierauf lassen sich gleichzeitig ein iPhone 8, iPhone 8 Plus oder iPhone X, eine Apple Watch und Apples AirPods kabellos laden, was AirPower zu einem perfekten Begleiter im Urlaub macht. Eine kleine Einschränkung sollten Besitzer einer Apple Watch allerdings beachten. So ist AirPower ausschließlich mit den Modellen der Series 3 kompatibel, wie sich den technischen Daten der Smartwatch auf Apples Webseiten entnehmen lässt.
