Ein wenig überraschend hat Apple am heutigen Abend aktualisierte Versionen der zweiten Betas von iOS 11 und tvOS 11 für ausgewählte Geräte veröffentlicht. Die neue Buildnummer von iOS 11 lautet dabei 15A304j, verglichen mit der ursprünglichen Buildnummer 15A304i, die die zweite Beta vom vergangenen Mittwoch aufwies. Welche Änderungen damit einhergehen ist unklar, zumal sie nicht für alle Geräte und Entwickler angeboten wird. Ähnliche verhält es sich mit der zweiten Beta von tvOS 11, wo die neue Buildnummer nun 15J5310h lautet. Die ursprüngliche Version hörte noch auf die Nummer 15J5310e.
Und auch eine reguläre neue Betaversion hat Apple am heutigen Abend veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die vierte Vorabversion von watchOS 3.2.3, die sich wie immer über die Apple Watch App auf einem verbundenen iPhone installiert wird.

Gut zwei Wochen nach der Veröffentlichung der ersten Betas von iOS 11, macOS High Sierra, tvOS 11 und watchOS 4 direkt im Anschluss an die WWDC-Keynote, hat Apple am heutigen Abend die nun zweiten Vorabversionen für registrierte Entwickler veröffentlicht. Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center oder bei installierter erster Beta auch OTA geladen werden. Ebenfalls zum Download bereits stehen die zweite Beta von Xcode 9, von macOS Server 5.4 und vom Apple Configurator 2.5. Die finalen Versionen der aktuell im Betastadium befindlichen Software stehen dann als kostenlose Update im Herbst für alle Nutzer von unterstützten Geräten zur Verfügung. Teilnehmer am Public Beta Programm erhalten Ende des Monat Zugriff auf die Previews. Sollten sich bislang unbekannte Neuerungen in den Betas befinden, wird dieser Artikel entsprechend aktualisiert.
Exakt zwei Wochen nach der Veröffentlichung der zweiten Betas von iOS 10.3.3, macOS Sierra 10.12.6, watchOS 3.2.3 und tvOS 10.2.2 hat Apple am heutigen Abend die nun dritten Vorabversionen für alle registrierten Entwickler zum Download bereitgestellt. Auch dieses Mal dürfte es vor allem um kleinere Verbesserungen unter der Haube der verschiedenen Betriebssysteme und weniger um neue Funktionen gehen. Dies lässt auch schon die Aktualisierung an der zweiten Nachkommastelle erahnen. Dementsprechend wurden bislang auch noch keine nennenswerten Neuerungen in den Updates entdeckt und auch Apples Releasenotes enthalten keine Hinweise hierauf.Sämtliche Updates können aktuell bereits von registrierten Entwicklern geladen werden. Die Teilnehmer am Public Beta Programm werden sich vermutlich noch ein wenig gedulden müssen, ehe die Updates auch ihnen angeboten werden.
Parallel dazu hat Apple in der vergangenen Woche auch die Betaphase für iOS 11, macOS High Sierra und Co. gestartet. Hier sind dann die wirklich großen Neuerungen enthalten. Die zweiten Vorabversionen dieser Beta-Reihe dürften in den kommenden Tagen erscheinen.
Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, dass Apple daran arbeitet, künftige Apple Watches mit sogenannten micro-LED Displays auszustatten. Der große Vorteil dieser Technologie gegenüber den aktuell verwendeten OLED-Displays von Samsung ist, dass sich hiermit deutlich dünnere und leichtere Geräte realisieren lassen. Und das bei einer höheren Farbtiefe, mehr Helligkeit und höheren Auflösungen. Einem aktuellen Bericht von Nikkei, in dem Quellen aus der Zuliefererkette ins Feld geführt werden, liegt Apple weiterhin im Plan, um seine micro-LED Displays für die Apple Watch möglicherweise schon im kommenden Jahr prodzieren zu können.
Neben den verbesserten technischen Möglichkeiten durch die Verwednung eigener micro-LED Displays würde sich Apple auch unabhängiger vom aktuellen OLED-Display Lieferanten Samsung machen, die übrigens ihrerseits offenbar an einer Übernahme des micro-LED Herstellers PlayNitride interessiert ist. Apple hatte bereits im Jahr 2014 den micro-LED Hersteller LuxVue übernommen. Langfristig könnte die Technologie dann auch etwas für das iPhone werden. Experten gehen aber davon aus, dass dies nicht vor 2020 geschehen wird.
Der NFC-Chip im iPhone ist einzig und allein der Verwendung im Zusammenhang mit Apple Pay vorbehalten. Zwar haben immer wieder verschiedene Seiten die Öffnung des Chips für andere Zwecke gefordert, Apple blieb allerdings hart. Mit iOS 11 wird dies ab dem Herbst dann aber doch ein wenig aufgeweicht. So kann der Chip von Entwicklern künftig genutzt werden, um sogenannte NFC-Tags (vergleichbar mit RFID) zu lesen, wodurch sich ein Stück weit die Tür für einen Datenaustausch über den NFC-Chip geben wird. (mit Dank an Philipp für den Hinweis)
So hat Apple im Rahmen der WWDC ein Framework namens Core NFC vorgestellt, welches auch verschiedene Anwendungsszenarien für den NFC Chip in Drittanbieter-Apps aufzeigt. Dabei werden sich die Fähigkeiten allerdings außerhalb des Banking-Einsatzen bewegen, also auch nicht für andere Bezahlmöglichkeiten außer Apple Pay einsetzbar sein. Ein Anwendungsszenario hatte Apple aber selbst auf der WWDC-Keynote gezeigt: Im Zusammenhang von watchOS 4 wird sich die Apple Watch auf diese Weise künftig mit Geräten in Fitnessstudios verbinden können, um so Daten auszutauschen.

Wie auf der Keynote am heutigen Abend angekündigt, hat Apple vor wenigen Minuten die ersten Betaversionen von iOS 11, macOS High Sierra, tvOS 11 und watchOS 4 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center geladen werden. Ebenfalls zum Download bereits stehen die erste Beta von Xcode 9, von macOS Server 5.4 und vom Apple Configurator 2.5. Die finalen Versionen der aktuell im Betastadium befindlichen Software stehen dann als kostenlose Update im Herbst für alle Nutzer von unterstützten Geräten zur Verfügung. Teilnehmer am Public Beta Programm erhalten Ende des Monat Zugriff auf die Previews.
Viele Freunde und Bekannte, die meine Apple-Affinität kennen, wundern sich immer wieder, dass sich an meinem Handgelenk nach wie vor keine Apple Watch befindet und ich auch nicht beabsichtige, dies in näherer Zukunft zu ändern. Offenbar stehe ich damit auch nicht ganz alleine da, denn die Zahl der Menschen, die ich mit einer Apple Watch sehe, ist doch nach wie vor arg gering. Zu diesem Schluss kommt übrigens auch der Branchenverband Bitkom, der unter der Überschrift "Mobile Health – Mit differenzierten Diensten zum Erfolg" gemeinsam mit Deloitte unter anderem auch die Verbreitung von Smartwatches untersucht hat. Dabei kommt dieses Gerät auf eine Verbreitung von gerade einmal 4%, was umgerechnet in etwa 3,25 Millionen Deutschen entsprechen würde. Zum Vergleich: Das Smartphone kommt auf eine Verbreitung von inzwischen 79% Prozent.

Nach wie vor etwas beliebter als die funktionsreichere Smartwatch sind Fitness- und Gesundheits-Armbänder, die auf eine Verbreitung von 8% kommen. Die Analysten kommen dabei zu der Erkenntnis, dass Smartwatches bislang noch nicht zu einem Massenphänomen geworden sind. Allerdings sind sie aufgrund ihrer Umfrageergebnisse auch der Ansicht, dass sich die Verbreitung absehbar weiter steigen wird. Mit entscheidend ist dabei sicherlich auch die technische Entwicklung, vor allem in Bezug auf die Akkulaufzeit.