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Apple offenbar weiter im Zeitplan für microLED-Displays für die Apple Watch ab 2018

Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, dass Apple daran arbeitet, künftige Apple Watches mit sogenannten micro-LED Displays auszustatten. Der große Vorteil dieser Technologie gegenüber den aktuell verwendeten OLED-Displays von Samsung ist, dass sich hiermit deutlich dünnere und leichtere Geräte realisieren lassen. Und das bei einer höheren Farbtiefe, mehr Helligkeit und höheren Auflösungen. Einem aktuellen Bericht von Nikkei, in dem Quellen aus der Zuliefererkette ins Feld geführt werden, liegt Apple weiterhin im Plan, um seine micro-LED Displays für die Apple Watch möglicherweise schon im kommenden Jahr prodzieren zu können. 

Neben den verbesserten technischen Möglichkeiten durch die Verwednung eigener micro-LED Displays würde sich Apple auch unabhängiger vom aktuellen OLED-Display Lieferanten Samsung machen, die übrigens ihrerseits offenbar an einer Übernahme des micro-LED Herstellers PlayNitride interessiert ist. Apple hatte bereits im Jahr 2014 den micro-LED Hersteller LuxVue übernommen. Langfristig könnte die Technologie dann auch etwas für das iPhone werden. Experten gehen aber davon aus, dass dies nicht vor 2020 geschehen wird.

iOS 11: Apple öffnet den NFC-Chip im iPhone ein Stück weit für Entwickler

Der NFC-Chip im iPhone ist einzig und allein der Verwendung im Zusammenhang mit Apple Pay vorbehalten. Zwar haben immer wieder verschiedene Seiten die Öffnung des Chips für andere Zwecke gefordert, Apple blieb allerdings hart. Mit iOS 11 wird dies ab dem Herbst dann aber doch ein wenig aufgeweicht. So kann der Chip von Entwicklern künftig genutzt werden, um sogenannte NFC-Tags (vergleichbar mit RFID) zu lesen, wodurch sich ein Stück weit die Tür für einen Datenaustausch über den NFC-Chip geben wird. (mit Dank an Philipp für den Hinweis)

So hat Apple im Rahmen der WWDC ein Framework namens Core NFC vorgestellt, welches auch verschiedene Anwendungsszenarien für den NFC Chip in Drittanbieter-Apps aufzeigt. Dabei werden sich die Fähigkeiten allerdings außerhalb des Banking-Einsatzen bewegen, also auch nicht für andere Bezahlmöglichkeiten außer Apple Pay einsetzbar sein. Ein Anwendungsszenario hatte Apple aber selbst auf der WWDC-Keynote gezeigt: Im Zusammenhang von watchOS 4 wird sich die Apple Watch auf diese Weise künftig mit Geräten in Fitnessstudios verbinden können, um so Daten auszutauschen.