Es darf weiter kräftig gerätselt werden, wie Apple sein diesjähriges iPhone platzieren wird. Heißestes Thema für eine neue Funktion ist nach wie vor eine Dual Lens Kamera, die neue Möglichkeiten bei der iPhone-Fotografie eröffnen würde. Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, dass dieses Feature allerdings exklusiv beim 5,5"-Modell landen könnte. Genau diese Spekulationen werden nun durch neu aufgetauchte Schemazeichnungen genährt. Diese sollen angeblich direkt von Apples Gehäusefertiger Catcher Technology aus Taiwan stammen. Sollte dies stimmen, dürften die zu sehenden Details einen ziemlich genauen Eindruck dessen verschaffen, was wir im Herbst präsentiert bekommen. Unverändert dürfte in der Tat die Optik beim Gehäuse bleiben, mit Ausnahme der Antennenstreifen auf der Rückseite.
"Bestätigt" werden hingegen verschiedene andere Gerüchte. So weisen beide Geräte keinen 3,5 mm Klinkenanschluss auf der Geräteunterseite mehr auf, dafür aber eine weiterhin hervorstehende Kameralinse. Anders als beim iPhone 6s scheint diese aber nicht mehr von einem Metallring umgeben, sondern direkt aus dem Gehäuse nach außen gewölbt. Auf den Zeichnungen zum 5,5"-Modell sind zudem die bereits angesprochene Dual Lens Kamera und auch ein Smart Connector auf der Rückseite zu erkennen. Ob dieser dort in der finalen Version tatsächlich auftauchen wird, muss allerdings noch abgewartet werden. (via MacRumors)


Ich hatte das Rätselraten um die diesjährige iPhone-Generation ja bereits am Wochenende thematisiert. Eine neue Designskizze, die die französischen Kollegen von Nowhereelse in Umlauf gebracht haben, scheint die Gerüchte um ein Zwischenupgrade in diesem Herbst weiter zu befeuern. Diese weist für das neue Gerät nämlich dieselben Maße aus, die man auch beim aktuellen iPhone 6s findet und damit eine Länge von 138,3 mm und eine Breite von 67,1 mm. Was fehlt, ist jedoch eine Angabe für die Dicke des Geräts. Eine kleine Neuerung könnte indes der Ausschnitt für die rückwärtige Kamera andeuten. Hier könnte ein leicht größerer Sensor zum Einsatz kommen. Die am Rand nach innen gewölbte Aussparung macht zudem Hoffnung, dass die Kamera wieder plan mit dem Gehäuse abschließen könnte. Nichts desto trotz deutet aktuell nur wenig auf wirklich attraktive Neuerungen beim diesjährigen iPhone hin.


Apple CEO Tim Cook hatte bei der letzten Bekanntgabe der Quartalszahlen bereits zu Protokoll gegeben, dass man von der großen Nachfrage nach dem iPhone SE überrascht gewesen sei. Nachzuvollziehen ist dies unter anderem an den nach wie vor hohen Lieferzeiten des 4"-Geräts. Nun reagiert man hierauf und soll einem Bericht der
Digitimes zufolge die Produktionszahlen bei seinen Zulieferern verdoppelt haben. Rechnet man dies hoch, erwartet man in Cupertino offenbar in diesem Quartal einen Absatz von satten 10 Millionen Geräten des iPhone SE. Ein weiterer Grund könnte sein, dass Apple noch stärker Android-Switcher und iPhone-Neukunden ansprechen möchte, die (noch) nicht bereit sind, die hohen Preise für die aktuellsten Generationen zu bezahlen. Die Auswirkungen der Vorstellung des iPhone SE wird man ohnehin erst in den kommenden Quartalszahlen sehen. In den letzten waren die Verkaufszahlen noch nicht enthalten.
Dem einen oder anderen wird es in meinen letzten Artikeln zum diesjährigen iPhone aufgefallen sein, dass ich schon nicht mehr vom "iPhone 7" gesprochen habe. Dies geschah durchaus mit Absicht, denn ich bin mir nicht unbedingt sicher, dass Apples diesjährige Generation tatsächlich auf diesen Namen hören wird. Zwar wäre das iPhone 7 in diesem Jahr an der Reihe, wenn Apple bei seinem gewohnten Tik-Tok-Rhythmus bleibt. Allerdings könnte es aus meiner Sicht auch anders kommen. Zumindest deutet einiges darauf hin. Aktuelle Gerüchte sehen in Sachen Design kaum einen Unterschied gegenüber den aktuell auf dem Markt befindlichen Geräten. Funktional war zunächst der Wegfall des 3,5 mm Klinkensteckers im Gespräch, letzte Gerüchte zogen jedoch auch dies wieder in Zweifel. Und die Dual Lens Kamera, die zumindest für die Plus-Version im Gespräch ist, passt eigentlich eher in Apples beiherige Zwischenupdate-Strategie.
Bliebe noch der Smart Connector, der sich bereits auf Fotos einer angeblichen Rückseitenschale für das diesjährige iPhone zeigte. Hier berichten jedoch die japanischen Kollegen von Macotakara, dass Apple sich entschieden haben soll, diesen in diesem Jahr doch noch nicht zu verbauen. Während bislang unklar war, wofür der Anschluss beim iPhone überhaupt dienen würde, soll Apple angeblich tatsächlich mit dem Gedanken gespielt haben, ihn zu verbauen. Inzwischen habe man hierfür aber zumindest für den Moment Abstand genommen.

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Gestern schon hatte ich im Rahmen einer Syncwire-Rabattaktion auf den morgigen Muttertag hingewiesen. Auch Apple hat nun eine Aktion zu diesem besonderen Tag ins Leben gerufen und hierzu eine eigene Webseite in Anlehnung an den neuen Werbeclip "Mothers shot on iPhone" gestartet. Auf dieser lässt sich ein Foto (vorzugsweise mit der eigenen Mutte darauf) hochladen, welches anschließend in Apples Muttertagsvideo integriert wird. Hierbei handelt es sich um den Werbeclip, der um das eigene Foto ergänzt wird. Anschließend lässt sich das auf diese Weise personalisierte Video direkt auf Facebook veröffentlichen. Während dies sicherlich nicht jedermanns Sache ist, passt diese Art der Huldigung der eigenen Mutter zumindest in die heutige Zeit der sozialen Medien.
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Das renommierte TIME Magazine hat seine Rangliste der 50 einflussreichsten Gadgets aller Zeiten veröffentlicht. Enthalten sind Geräte aus verschiedenen Kategorien, von Kameras über Fernsehgeräte und MP3-Spielern bis hin zu Drohnen, Smartphones und Tablets. Auf Platz eins hat es dabei, für Viele wenig überraschend, das iPhone geschafft. In der Begründung heißt es dazu, dass es wie kein anderes Gerät die digitale Gesellschaft und die Art und Weise wie wir mit Computern und Informationen umgehen verändert hat. Zudem habe es mobile Apps populär gemacht und das Design von Smartphones wie wir sie heute kennen, nachhaltig und maßgeblich beeinflusst.
Auch der Macintosh schaffte es auf einen der vorderen Plätze und belegt Rang drei mit der Begründung, dass er die Art und Weise wie wir mit Computern interagieren geprägt hat. Dazu finden sich aus Cupertino auch noch der iPod auf Rang 9, das iPad auf Platz 25 und das iBook auf Rang 38 in der Liste des TIME Magazine.
Bereits seit einiger Zeit halten sich Gerüchte, wonach Apple beim diesjährigen (und damit dann auch künftigen) iPhone auf den klssischen 3,5 mm Klinkenanschluss zum Verbinden von Kopfhörern verzichten und hierfür stattdessen auf den hauseigenen Lightninganschluss setzen wird. Nun ist allerdings ein Bauteil gesichtet worden, welches diese Gerüchte widerlegt. Zumindest dann, wenn es tatsächlich dem diesjährigen iPhone zugeordnet werden kann. Die französischen Kollegen von Nowhereelse.fr
haben ein Bild des Bauteils in Umlauf gebracht, welches zunächst anonym auf dem chinesischen Twitter-Pendant Sina Weibo aufgetaucht war. Das Bauteil unterscheidet sich in verschiedenen Punkten von der vergleichbaren Komponente im iPhone 6s, weist jedoch nach wie vor einen deutlich erkennbaren Klinkenanschluss auf der linken Seite auf.
Da die Herkunft des Bauteils nicht abschließend geklärt werden kann, könnte es sich hierbei auch um eine Platine für einen chinesischen iPhone-Klon handeln. Unter Umständen könnte es aber eben auch darauf hindeuten, dass Apple sich von dem klassischen Anschluss in diesem Jahr (noch) nicht verabschiedet. Unter anderem sollte der Wegfall des 3,5 mm Anschlusses dazu beitragen, die Gehäusedicke des iPhone weiter zu verringern.
Jahr für Jahr hoffen iPhone-Nutzer, dass die jeweils neue Generation endlich einen länger haltenden Akku mitbringen wird. Um ganz ehrlich zu sein denke ich, dass dies nicht mehr geschehen wird. Apple hat sich ganz offensichtlich darauf festgelegt, dass der Akku seines Smartphones nicht länger als ein bis zwei Tage halten muss. Schließlich kann man ihn ja nachts wieder aufladen und hat dann einen ganzen Tag Akku. Dies dürfte zumindest auf den durchschnittlichen Nutzer (zu denen auch ich mich zähle) gelten. Wirklich neue Hoffnung vermag da auch nicht der aktuelle Bericht aus Fernost (via 9to5Mac) machen, der darauf hindeutet, dass das diesjährige iPhone mit einem leicht größeren Akku ausgestattet sein wird, als dies im iPhone 6s und iPhone 6s Plus der Fall ist. Demnach könnte der Akku im 4,7"-Gerät eine Kapazität von 1.735 mAH, der im 5,5"-Gerät 2.810 mAH aufweisen. Beim iPhone 6s und iPhone 6s Plus sind es aktuell 1.715 mAH bzw. 2.750 mAH.
Eine Verbesserung der Akkulaufzeit sollte man dabei nicht erwarten. Wie bereits oben angedeutet, gehe ich davon aus, dass sich Apple bei der Akkupower auf den aktuellen Stand eingeschossen hat und mit der Erhöhung der Leistungsfähigkeit lediglich den zusätzlichen Verbrauch durch neue Features kompensieren wird.