Ich bin grundsätzlich kein Freund davon, über jede aufgetauchte Patenteinreichung von Apple zu berichten. Erstens landet nur ein winziger Bruchteil davon in irgendwelchen Produkten oder ist für den Nutzer gar nicht bemerkbar. Und zweitens schüren solche Berichte nur unnötige Erwartungshaltungen und letztlich dann Enttäuschungen, sollten sie doch nicht umgesetzt werden. Ein aktuell von Patently Apple (via 9to5Mac) ausgegrabenes Patent hat aus meiner Sicht aber durchaus Potenzial und könnte in der Tat im kommenden iPhone landen. Bereits für das iPhone 6s war spekuliert worden, dass es über zwei Kameralinsen verfügen könnte. Dies kam dann aber letztlich doch nicht so. Für das iPhone 7 existieren allerdings erneut Gerüchte in diese Richtung, zu denen das angesprochene Patent wie die Faust aufs Auge passt.
Durch die Verwendung einer zweiten Kameralinse ergäben sich diesem Patent zufolge spannende Möglichkeiten für das Fotografieren mit dem iPhone. Die aus meiner Sicht interessanteste ist dabei ein optischer Zoom. Zusammengenommen könnten die beiden Linsen dann eine logische Linse ergeben, die über eine Standard- und eine Teleeinstellung verfügt. Hierüber ließe sich dann ein Zoom erzeugen, der nicht wie beim digitalen Zoom die Qualität der Bilder ruiniert.
Das Patent geht allerdings noch ein Stück weiter. So wäre es auch möglich, beide Kameramodule gleichzeitig zu nutzen, etwa um mit dem einen ein Video aufzuzeichnen, während das andere Fotos schießt - und dies bei voller Auflösung. Auch die Möglichkeit des gleichzeitigen Aufnehmens von Videos in Zeitlupe und normaler Geschwindigkeit, mit Picture-in-Picture Funktion oder in verschiedenen Auflösungen wird in dem Patentantrag beschrieben.
Wie gesagt, aus meiner Sicht ein Patent, welches Potenzial besitzt und auch Chancen haben dürfte, in dieser oder einer Variation irgendwann tatsächlich in einem iPhone zu landen. Ich persönlich würde vor allem die Zoom-Funktion, aus meiner Sicht die einzige Schwachstelle der iPhone-Kamera, sehr begrüßen!

Die Gerüchte rund um das iPhone 7 reißen einfach nicht ab. Auch wenn die nun aus Fernost aufgekommene Meldung weniger neu, als vielmehr eine Art Bestätigung eines bereits kursierenden Gerüchts ist. Mit Verweis auf Quellen in der Zuliefererkette berichten die beiden chinesischen Webseiten
Anzhuo.cn und
Wei Feng (via
MacRumors) erneut, dass das iPhone 7 ohne separaten 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer auskommen muss. Stattdessen soll Apple zwei Alternativen bevorzugen. Erstens wird es dabei möglich sein, Kopfhörer über den Lightning-Anschluss zu verbinden und zweitens soll Apple gemeinsam mit dem neuen iPhone erstmals auch eigene Bluetooth-Kopfhörer vorstellen. Damit schlagen die beiden Seiten in dieselbe Kerbe, wie die japanischen Kollegen von
Macotakara , die vor sechs Wochen
erstmals über entsprechende Pläne berichteten. Dank eines Digital-to-Audio Konverters (DAC) innerhalb des modifizierten Lightning-Anschlusses soll es mithilfe eines Adapters aber auch weiterhin möglich sein, herkömmliche Kopfhörer mit Klinkenanschluss zu nutzen.
Es ist schon spannend, wie früh die Gerüchte zu unveröffentlichten Apple-Produkten inzwischen aufpoppen. Auch wenn das iPhone 7 erneut erst wieder für den Herbst des Jahres erwartet wird, kursieren schon diverse Munkeleien zu dem neuen Gerät. Erst vor wenigen Tagen wurde diskutiert, dass das diesjährige iPhone sowohl auf die momentan vorhandenen Antennenbänder verzichten, als auch wasserfest sein könnte. Hinzu kommt das Gerücht, wonach Apple auf den 3,5 mm Klinkenanschluss verzichten und stattdessen auch beim Kopfhöreranschluss auf den Lightning-Port setzen würde. Nun legen die chinesischen Kollegen von MyDrivers (via MacRumors) noch einmal nach und berichten über eventuelle Änderungen beim iPhone 7 Plus. Dieses soll angeblich erstmals über eine Variante mit 256 GB Speicherkapazität verfügen und zudem einen stärkeren Akku mit 3.100 mAh (im iPhone 6s Plus sind es 2.750 mAh) verfügen. Beide Punkte sollen dabei für das größere der beiden neuen iPhones exklusiv sein. Unklar ist, ob Apple das iPhone 7 Plus in diesem Fall auch weiterhin in einer 16 GB Version anbietet oder zu einer Staffelung
32 GB, 128 GB und 256 GB wechselt.
Während die Erhöhung der Speicherkapazität durchaus im Rahmen des Möglich zu erachten ist, dürfte das Gerücht um einen (deutlich) größeren Akku ein Gerücht bleiben. Zumindest dann, wenn sich ein anderes, bereits vor mehreren Wochen aufgekommenes Gerücht bestätigt, wonach das iPhone 7 so dünn werden soll, wie der aktuelle iPod touch.
Anfang letzten Monats wurde bekannt, dass die Urheberrechtsabgabe, die hierzulande bereits auf Macs und PCs erhoben wird, künftig auch für Smartphones und Tablets gelten würde. Hierzu hatte der Branchenverband BITKOM entsprechende Tarife mit den Verwertungsgesellschaften GEMA, VG Wort und VG Bild-Kunst ausgehandelt. Während Apple die Abgabe bereits beim Mac über den Verkaufspreis an den Verbraucher weitergeleitet hatte, ist dies nun auch beim iPhone und dem iPad der Fall. Seit dem gestrigen 01. Januar zeigt der Apple Online Store entsprechend erhöhte Preise an. Diese entsprechen im Wesentlichen dem Tarif, den BITKOM mit den Verwertungsgesellschaften ausgehandelt hatte, also eine Abgabe in Höhe von € 7,- für Tablets und € 5,- für Mobiltelefone. So kostet beispielsweise ein iPhonen 6s mit 64 GB Speicherkapazität nun € 854,96 statt zuvor € 849,- beim Kauf über Apples Webseiten.
Über die Abgabe sollen die Nutzungsrechte für Vervielfältigungen von urheberrechtlich geschützten Inhalten für den privaten Gebrauch abgegolten werden. Die beteiligten Verwertungsgesellschaften reichen das Geld dann an die jeweiligen Urheber. Die neu ausgehandelten Verträge gelten rückwirkend ab dem Jahr 2008 für Mobiltelefone und ab dem Jahr 2012 für Tablets und laufen bis Ende 2018. Laut BITKOM sollen durch die neue Regelung ab 2015 jährlich zusätzliche € 170 Millionen eingenommen werden.