Ohne große Vorankündigung hat Apple heute einen neuen Zubehörartikel für die aktuellen iPhone-Modelle in sein Sortiment aufgenommen: Das iPhone 6s Smart Battery Case. Wie der Name schon ankündigt, handelt es sich dabei um eine Schutzhülle mit integriertem Zusatzakku für eine verlängerte Akkulaufzeit beim iPhone 6 und iPhone 6s. Wie auch schon die anderen offiziellen Schutzhüllen von Apple, verfügt auch das Smart Battery Case über eine gefütterte Innen- und eine mit Elastomer überzogene Außenseite. Bei einem Preis von sportlichen € 119,- hat man die Wahl zwischen den beiden Farbvarianten Weiß und Anthrazit. Laut Beschreibung im Apple Online Store erhöhrt sich die Sprechzeit bei Telefongesprächen um 11 Stunden, die für das LTE-Surfen um 8 Stunden und die für die Videowiedergabe um 9 Stunden. Die reine Standby-Zeit soll sich mit dem Zusatzakku beinahe verdoppeln. Während der Zugewinn an Akkulaufzeit sicherlich zu begrüßen ist, stellt sich mir allerdings die Frage, wer die Dinger bei Apple designt hat und wie es die unten zu sehende Optik durch die prüfenden Augen von Jony Ive geschafft hat. Für ein viel Wert auf Ästhetik legendes Unternehmen wie Apple ist das "iPhone 6s Smart Battery Case" in meinen Augen zumindest ein designtechnischer Super-GAU.

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Es ist eigentlich wie immer. Kaum kocht irgendwo mal ein Gerücht hoch, schon ist es kaum mehr zu stoppen und beinahe jeden Tag kommen neue Informationen hinterher. Nun stimmt auch der bekannte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo in die aktuellen Munkeleien um ein neues 4"-iPhone von Apple ein, welches Anfang kommenden Jahres auf den Markt kommen und technisch weitestgehend auf dem iPhone 5s basieren soll. Laut Kuo soll das Gerät von einem A9-Chip angetrieben werden, über an den Kanten abgerundetes Glas wie beim iPhone 6s verfügen, ein Metallgehäuse in mindestens zwei bis drei Farben mitbringen und NFC für Apple Pay unterstützen. Die Kamera soll der des iPhone 5s entsprechen, also über 8 Megapixel auf der Vorder- und 1,2 Megapixel auf der Rückseite verfügen.
Die Massenproduktion soll im ersten Quartal 2016 beginnen, wobei Apple laut Kuo im kommenden Jahr bis zu 20 Millionen Stück des Geräts zu einem Stückpreis von $ 400,- bis $ 500,- absetzen könnte. Die Massenproduktion des iPhone 7 soll dann im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2016 beginnen, was erneut einen Verkaufsstart im Herbst wahrscheinlich macht. (via MacRumors)
Nach langem Hin und Her steht seit heute fest, dass künftig in Deutschland eine Urheberrechtsabgabe auch auf Mobiltelefone und Tablets fällig wird. Hierzu hat der Branchenverband BITKOM entsprechende Tarife mit den Verwertungsgesellschaften GEMA, VG Wort und VG Bild-Kunst ausgehandelt. Die Abgabe wird direkt von den im Verband organisierten Herstellern in Höhe von € 7,- für Tablets und € 5,- für Mobiltelefone eingefordert. Ob diese dies dann über den Verkaufspreis an den Endnutzer weiterreichen, muss abgewartet werden. Seit im Jahr 2010 die Urheberrechtsabgabe hierzulande für PCs eingeführt wurde, weist Apple die fälligen € 10,55 beim Kauf eines Macs separat aus. Möglich, dass sich dies auch beim iPhone und iPad wiederholen wird.
Über die Abgabe sollen die Nutzungsrechte für Vervielfältigungen von urheberrechtlich geschützten Inhalten für den privaten Gebrauch abgegolten werden. Die beteiligten Verwertungsgesellschaften reichen das Geld dann an die jeweiligen Urheber. Laut BITKOM soll durch die neue Regelung ab 2015 jährlich zusätzliche € 170 Millionen eingenommen werden.

Nicht nur die ersten
Gerüchte zum iPhone 7 sickern bereits durch, auch das gemunkelte, mit einem 4"-Display ausgestattete iPhone 6c geistert weiter durch die Gerüchteküche. Die chinesische Webseite
TechWeb (via
GforGames) bringt nun neue Details ins Spiel, die allerdings mit einer gewissen Portion Skepsis gesehen werden sollten. Demnach soll das Gerät, welches technisch weitestgehend wohl auf dem iPhone 5s basieren wird, in verschiedenen Farben auf den Markt kommen. Anders als beim Mehr-oder-weniger-Vorgänger iPhone 5c soll als Material allerdings nicht Kunststoff, sondern Metall (also vermutlich Aluminium) zum Einsatz kommen. Darüber hinaus soll das Gerät über Touch ID, nicht jedoch über 3D Touch verfügen und im Februar 2016 in den Verkauf gehen. Damit reihen sich die Kollegen in die inzwischen immer mehr werdenden Berichte ein, die Anfang kommenden Jahres ein neues 4"-iPhone von Apple erwarten. Als Quelle für die Gerüchte werden nicht weiter benannte "Foxconn Insider" und weitere Tippgeber angeführt. Allerdings soll Foxconn bislang noch keinen Auftrag für die Massenfertigung des Geräts erhalten haben.
Erst am Wochenende waren Gerüchte aufgekommen, wonach Apple im kommenden iPhone auf den 3,5 mm Klinkenstecker zugunsten einer dünneren Gehäusedicke verzichten und kabelgebundene Kopfhörer künftig ausschließlich über den Lightning-Anschluss bedienen würde. Nun legen die Kollegen von G For Games noch einmal nach und berichten, dass Apple derzeit mindestens fünf verschiedene iPhone 7 Prototypen teste, in denen sich weitreichende Änderungen wiederfinden. Am unpassendsten kommt da die Neuerung, dass Apple künftig auf den Lightning-Anschluss zugunsten eines USB-C Ports verzichten könnte. Unpassend erscheint dies vor allem vor dem Hintergrund mit der angesprochenen Kopfhörer-Neuerung. Wie angesprochen hat Apple bereits entsprechende Spezifikationen für das Anschließen von Kopfhörer über Lightning im Rahmen seines MFi-Programms herausgegeben. Der Schritt in diese Richtung erscheint also deutlich plausibler, als der Wechsel zu USB-C.
Die restlichen Neuerungen klingen jedoch mehr oder weniger interessant. Darunter befindet sich unter anderem eine Technologie für das induktive Aufladen des iPhone, Multi-Touch Force Touch, die bereits in der Vergangenheit gehandelten dualen Kameralinsen und einen Fingerabdruckscanner im Display. Zwar erschließt sich mir nach wie vor nicht der Sinn des induktiven Aufladens, da man ja dennoch eine Ladeschale oder -matte benötigt, die man dann auch unterwegs dabei haben müsste. Da kann man dann auch gleich ein Kabel verwenden. Auch der Fingerabdruckscanner im Display ist aus meiner Sicht wenig zielführend und im Homebutton besser aufgehoben. Verbesserungen an der Kamera sind hingegen immer willkommen und auch eine Weiterentwicklung von 3D Touch klingt spannend.
Grundsätzlich sollten solche Gerüchte jedoch mit jeder Menge Skepsis gesehen werden. Apple experimentiert ständig mit irgendwelchen neuen Technologien, Materialien und Displaygrößen und nur ein Bruchteil dieser Ideen landet letztlich in einem veröffentlichten Gerät. Weitere Gerüchte, die in der Vergangenheit rund um das iPhone 7 gehandelt wurden, betrafen die Wasserfestigkeit des Geräts, sowie neue Gehäusematerialien.