Dass Apple bereits seit einiger Zeit an der zweiten Generation seiner Apple Watch arbeitet, dürfte klar sein. Nun gibt es erstmals konkrete Gerüchte um einen Termin zur Vorstellung des Geräts. Die für gewöhnlich gut unterrichteten Kollegen von 9to5Mac bringen dabei den März 2016 ins Gespräch. Damit würde die Apple Watch 2 vermutlich ziemlich genau ein Jahr nach dem Verkaufsstart der ersten Generation auf den Markt kommen. Als neue Features sind dann gerüchtehalber neue Sensoren, eine FaceTime-Kamera, sowie mehr Unabhängigkeit vom iPhone durch WiFi und GPS im Gespräch. Dies sind aber wie gesagt aktuell reine Gerüchte.
Gemeisam mit der Apple Watch 2 soll Apple dann auch angeblich gleich sein neues 4"-iPhone vorstellen. Hierzu hatten sich in den vergangenen Tagen die Gerüchte spürbar verdichtet. Das Gerät soll angeblich technisch weitestgehend auf dem iPhone 5s basieren, mit einem A9-Chip ausgestattet sein, WLAN in der Spezifikation
802.11ac unterstützen, sowie über Touch ID, Bluetooth 4.1 und verbesserte Kameras verfügen.
Als Apple vor inzwischen etwas mehr als drei Jahren seine eigene Karten-App in iOS integrierte und damit das bis dahin verwendete Google Maps ablöste, handelte man sich jede Menge Kritik ein, die letztlich sogar zur Entlassung diverser, teils hochrangiger Manager führte. Tim Cook sah sich seinerzeit gar in einem offenen Brief dazu genötigt, sich an die Nutzer zu wenden und schnellstmöglich Verbesserungen zu versprechen. Dies ist inzwischen gelungen. Apple hat nicht nur die Genauigkeit der Karten spürbar verbessert, sondern auch diverse Verbesserungen und Funktionen, wie beispielsweise Turn-by-Turn Navigation oder Flyover in sein einstiges Problemkind integriert und damit den riesigen Vorsprung, den Google mit seinem Angebot hatte weitgehend aufgeholt.
Ich für meinen Teil setze auch heute noch weiterhin auf Google Maps. Ganz einfach, weil dort bereits eine weltweit flächendeckende Integration des öffentlichen Nahverkehrs integriert ist und mir das Look-and-Feel ganz einfach besser gefällt, als bei Apples Karten-App. Dass ich damit allerdings nicht repräsentativ bin, lässt sich an aktuellen Statistiken ablesen, die Apple der Associated Press mitgeteilt hat. Demnach wird die vorinstallierte Karten-App inzwischen drei mal so häufig genutzt wie Google Maps. Konkret bedeutet dies, dass Apples Karten-App Woche für Woche mehr als 5 Milliarden Suchanfragen verarbeitet.
Ob der Grund nun in der Vorliebe für Apples Karten-App, der Ablehnung von Google-Produkten oder einfach der Faulheit der Anwender liegt, geht aus den blanken Zahlen natürlich nicht hervor. Fest steht aber, dass eine vorinstallierte App natürlich immer einen Vorteil gegenüber Alternativen aus dem AppStore besitzt. Dies wird im Falle der Karten-App nicht anders sein.
Ohne große Vorankündigung hat Apple heute einen neuen Zubehörartikel für die aktuellen iPhone-Modelle in sein Sortiment aufgenommen: Das iPhone 6s Smart Battery Case. Wie der Name schon ankündigt, handelt es sich dabei um eine Schutzhülle mit integriertem Zusatzakku für eine verlängerte Akkulaufzeit beim iPhone 6 und iPhone 6s. Wie auch schon die anderen offiziellen Schutzhüllen von Apple, verfügt auch das Smart Battery Case über eine gefütterte Innen- und eine mit Elastomer überzogene Außenseite. Bei einem Preis von sportlichen € 119,- hat man die Wahl zwischen den beiden Farbvarianten Weiß und Anthrazit. Laut Beschreibung im Apple Online Store erhöhrt sich die Sprechzeit bei Telefongesprächen um 11 Stunden, die für das LTE-Surfen um 8 Stunden und die für die Videowiedergabe um 9 Stunden. Die reine Standby-Zeit soll sich mit dem Zusatzakku beinahe verdoppeln. Während der Zugewinn an Akkulaufzeit sicherlich zu begrüßen ist, stellt sich mir allerdings die Frage, wer die Dinger bei Apple designt hat und wie es die unten zu sehende Optik durch die prüfenden Augen von Jony Ive geschafft hat. Für ein viel Wert auf Ästhetik legendes Unternehmen wie Apple ist das "iPhone 6s Smart Battery Case" in meinen Augen zumindest ein designtechnischer Super-GAU.

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