Telekom bietet die neuen iPhones bis zu € 298,- günstiger an
Ja, die diesjährigen iPhones schlagen ganz schön ins Kontor, wenn man sich ein Neugerät ohne Vertrag zulegen möchte. Aus meiner Sicht ist hieran jedoch eher der schwächelnde Euro schuld, als Apple. Aktuell gibt es jedoch eine durchaus nicht uninteressante Möglichkeit, doch ein wenig günstiger an ein iPhone 6s oder iPhone 6s Plus zu gelangen. Entscheidet man sich für einen Vertrag bei der Telekom, kann man bei den neuen Geräten bis zu € 298,- sparen
Entscheidet man sich dabei für den kleinsten Tarif MagentaMobil S beträgt der Gerätepreis für das iPhone 6s mit 16 GB Speicherkapazität lediglich € 1,-. Soll es ein iPhone 6s mit 64 GB sein, sind es € 99,95, mit 128 GB € 199,95. Möchte man stattdessen ein iPhone 6s Plus haben, kann man dieses ab dem Tarif MagentaMobil M mit nur € 1,- Zuzahlung bekommen. Im MagentaMobil S werden für das Gerät mit 16 GB Speicher € 99,-, mit 32 GB € 199,- und mit 128 GB € 299,- fällig.
Das Angebot bei der Telekom gilt noch bis zum 15. November bei Abschluss eines Neuvertrags und kann mit einem Klick auf die unten eingebettete Grafik erreicht werden.
Hit or Miss: iPhone 7 angeblich ohne mechanischen Homebutton
Die Gerüchte sind nicht unbedingt neu und kommen eigentlich seit einigen Jahren bei jedem neuen iPhone erneut auf. Zudem ist die Quelle dieses Mal auch nicht unbedingt die allerbeste. Zwar galt Gene Munster mal als einer der besseren Apple-Analysten. In jüngerer Vergangenheit hat er allerdings keinen wirklichen Treffer mehr gelandet und mit seinem standhaften Festhalten am sagenumwobenen Apple-Fernseher komplett daneben gelegen. Vor dem Hintergrund dieser beiden Punkte ist also eine Menge Skepsis angebracht, wenn Munster seine aktuellen Erwartungen an das im kommenden Jahr anstehende iPhone 7 verkündet.
Klar dürfte sein, dass Apple seinem Tik-Tok Rhythmus folgend im kommenden Jahr ein komplett neu designtes iPhone auf den Markt bringen wird. Dank 3D Touch soll dieses dann laut Munster zudem auf einen mechanischen Homebutton verzichten. Dieser könnte dann stattdessen als spezielle 3D Touch Funktion direkt auf das Display verlagert werden. Darüber hinaus erwartet er beim kommenden Modell auch die Verwendung von Saphirglas für das Display und eine deutliche Veränderung in der Akku-Strategie Apples. Letztere soll dazu führen, dass iPhones künftig deutliche mehr Akkulaufzeit erhalten sollen.
Während 3D Touch durchaus einen mechanischen Homebutton ersetzen könnte, fehlt aus meiner Sicht dann jedoch die Grundlage für den Touch ID Scanner. Zwar hat sich Apple bereits einige Patente gesichert, diesen in das Display zu integrieren, allerdings stellte sich dann die Frage, wo genau man den Finger zum Scannen platzieren soll. Und so sieht auch Munster die Wahrscheinlichkeit eines iPhones ohne mechanischen Homebutton bei 50%. Letzten Endes also eine Aussage, die keine ist. Genauso gut könnte man die Wahrscheinlichkeit mit 50% angeben, dass das nächste iPhone mit vier Reifen ausgestattet ist.
Apple äußert sich zum "Chipgate": Abweichungen liegen innerhalb der Toleranz
Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird, wenn es um das Thema Apple geht. In den vergangenen Tagen überschwemmten Berichte das Internet, wonach es dramatische Unterschiede in Sachen Akkulaufzeit zwischen den im iPhone 6s verbauten A9-Chips von Samsung und TSMC gibt. Auch ich hatte hierüber berichtet. Der entscheidende Punkt dabei ist, dass diese Unterschiede nur unter Volllast, also quasi unter Laborbedingungen entstehen. Dies hätte ich vermutlich nicht nur mit einem Wort im Originalartikel erwähnen, sondern deutlicher herausstellen sollen. Beim Nutzer angekommen ist hierdurch jedoch der Eindruck, dass die Chips von Samsung gegenüber den TSMC-Chips minderwertiger sein. Dies ist definitiv nicht der Fall!
Stattdessen ist es vollkommen normal, dass es die erwähnten Unterschiede innerhalb von Toleranzbereichen gibt. Genauso, wie nicht jedes MacBook Pro eine identische Akkulaufzeit hat, genauso, wie nicht jedes Auto desselben Modells denselben Spritverbrauch hat und genauso, wie der eine TSMC-Chip eine andere Akkulaufzeit ergibt, wie ein anderer TSMC-Chip. Hier gibt es produktionsbedingte Abweichungen, die sich natürlich innerhalb eines gewissen Rahmens bewegen müssen. Alles völlig normal. Es scheint, dass hier nur mal wieder das inzwischen bei jedem iPhone-Start obligatorische "Gate" erzeugt werden musste.
Inzwischen hat sich auch Apple selbst gegenüber TechCrunch
zu der Thematik geäußert. Nach internen Tests und der Auswertung von Nutzerdaten sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass es in der Tat geringe Abweichungen bei den Akkulaufzeiten gebe, diese aber völlig normal sein und sich innerhalb der von Apple selbst vorgegebenen Toleranzbereiche bewegen.
With the Apple-designed A9 chip in your iPhone 6s or iPhone 6s Plus, you are getting the most advanced smartphone chip in the world. Every chip we ship meets Apple's highest standards for providing incredible performance and deliver great battery life, regardless of iPhone 6s capacity, color, or model.
Certain manufactured lab tests which run the processors with a continuous heavy workload until the battery depletes are not representative of real-world usage, since they spend an unrealistic amount of time at the highest CPU performance state. It's a misleading way to measure real-world battery life. Our testing and customer data show the actual battery life of the iPhone 6s and iPhone 6s Plus, even taking into account variable component differences, vary within just 2-3% of each other.
Damit bestätigt Apple auch jüngere Erkenntnisse, die sich aus YouTube-Videos ableiten lassen und in einem Vergleich unter normalen Nutzungsbedingungen kaum Unterschiede zwischen den Akkulaufzeiten bei den A9-Chips von Samsung und TSMC zeigen. Wer also nicht gerade den ganzen Tag Videos auf seinem iPhone rendert, sollte von diesen Unterschieden im normalen täglichen Gebrauch überhaupt nichts mitbekommen.
A9-Chips von Samsung und TSMC sorgen für unterschiedliche Akkulaufzeiten
Dass Apple sich bei der Fertigung der Komponenten für seine Produkte nicht auf einen einzelnen Lieferanten ist logisch. So wurde nun bekannt, dass auch der in den aktuellen iPhones zum Einsatz kommende A9-Chip sowohl bei Samsung, als auch bei TSMC gerfertigt wird. Soweit also nichts ungewöhnliches. Interessant ist allerdings, dass es offenbar Unterschiede bei der Fertigungsart und dem Akkuverbrauch zwischen den beiden Chips gibt. Bei der Produktion setzt Samsung dabei auf die 14nm-Technologie, TSMC auf die 16nm-Technologie, was den Chip von TSMC eine leicht größere Fläche einnehmen lässt. Doch dies ist nicht der einzige Unterschied zwischen den beiden Produzenten.
Während die Leistungsfähigkeit der Chips von Samsung und TSMC identisch ist, haben die Kollegen von Engadget nun bei Benchmarktests herausgefunden, dass es Unterschiede im Akkuverbrauch zwischen den A9-Chips gibt. So sollen die Chips von TSMC unter Volllast ein bis zwei Stunden länger durchhalten, als die von Samsung. Selbstverständlich sind diese Aussagen mit Vorsicht zu genießen, gibt es zwischen verschiedenen Geräten und Konfigurationen immer Unterschiede. Dennoch ist der gemessene Unterschied vergleichsweise groß. Ein Reddit-Nutzer hat die Akkulaufzeit von einem iPhone 6s Plus mit jeweils einem Samsung- und einem TSMC-Chip mit dem Geekbench-Test (€ 0,99 im AppStore) verglichen und die unten zu sehenden Ergebnisse gepostet.

Den Entwicklern des Geekbench-Tests zufolge kursieren Gerüchte, wonach der 16nm-Fertigungsprozess von TSMC den 14nm-Fertigungsprozess von Samsung in Sachen Energieverbrauch schlicht überlegen sei. Die Höhe des Unterschieds hat dann aber auch die Experten von Geekbench staunen lassen.
Möchte man gerne wissen, welcher Chip im eigenen iPhones 6s oder iPhone 6s Plus verbaut ist, kann dies beispielsweise mithilfe der kostenlosen App Lirum Device Info Lite, überprüft werden. A9-Chips von Samsung werden dort mit der Kennung N66AP für das iPhones 6s Plus bzw. N71AP für das iPhone 6s ausgewiese. A9-Chips von TSMC hören beim iPhone 6s Plus auf die Bezeichnung N66mAP, beim iPhone 6s auf N71mAP. In meinem Fall zeichnet also TSMC für die Produktion des A9-Chips in meinem iPhone 6s verantwortlich. Einen Unterschied in der Akkulaufzeit zum iPhone 6 kann ich bislang nicht feststellen.
Schwarze Displays und vergrößerte Apps
Wie immer wenn neue Hard- und Software auf den Markt kommt, gibt es auch bei verschiedenen Nutzern mit unterschiedlichen Konstellationen Probleme. Dies ist (leider) relativ normal und auch beim iPhone 6s und iPhone 6s Plus zu beobachten. Hier mehren sich derzeit die Berichte, wonach das Display plötzlich schwarz wird, als hätte sich das Gerät ausgeschaltet. Erst nach mehrmaligem Betätigen von Home- oder Powerbutton erleuchtet das Display wieder, als wenn nichts geschehen wäre. Ähnliche Probleme waren bereits unter iOS 8 beobachtet worden und scheinen sich nun unter iOS 9 fortzusetzen. Vor allem scheinen dabei Gerät betroffen zu sein, auf die ein Backup zurück gespielt wurde. Sollte das Gerät gar nicht mehr reagieren, lautet die Vorgehensweise, Home- und Sleepbutton so lange gemeinsam gedrückt zu halten, bis der weiße Apfel auf dem Display erscheint.
Ebenfalls auf das Zurückspielen eines Backups zurück zu führen, sind offenbar Probleme, bei denen Apps teilweise vergrößert oder gezoomt dargestellt werden. Dies lässt sich ebenfalls relativ einfach beheben, indem man in den iOS-Einstellungen den Display-Zoom aktiviert und die betroffenen Apps einmal startet. Anschließend kann der Zoom wieder ausgeschaltet werden. Allerdings müssen dann die Apps auf dem Home-Screen neu angeordnet werden.
Beide "Probleme" dürften softwarebasiert sein und sollten von Apple demnächst per iOS-Update behoben werden.
