Der Höhepunkt des Events sollte natürlich der Apple Watch vorbehalten bleiben. Und so zeigte Tim Cook dann auch ausführlich die verschiedenen optischen Varianten und Editionen der Apple Watch. Zudem ging er auf verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten ein. Dabei wurde auch erstmals bekannt, dass die Apple Watch über eingebaute Lautsprecher und Mikrofon verfügt und damit auch Telefonate unterstützt. Wie bereits bekannt, erhält die Apple Watch darüber hinaus auch die volle Unterstützung für Siri, Passbook und Apple Pay. Neu ist hingegen die Information, dass die Apple Watch mit dem iPhone sowohl über WiFi, als auch über Bluetooth kommuniziert. Befindet man sich im selben Netz (beispielsweise zu Hause), muss man das iPhone also nicht in der Tasche dabei haben, um den vollen Funktionsumfang zu nutzen.
Apple zeigte auf der Präsentation diverse Apps und deren Einsatzszenarien, wie beispielsweise das Aufschließen der Zimmertür in bestimmten Hotels, das Betrachten und Liken von Bildern auf Instagram, das Boarden eines Flugzeugs am Flughafen oder auch das Nachverfolgen der Route eines Uber-Fahrers. Auch Shazam wird auf der Apple Watch vertreten sein. Das Finden, Laden und Installieren der Apple Watch Apps geschieht über das iPhone. Hierfür wird iOS 8.2 benötigt (kommt noch heute, nach dem Event), welches auch die Apple Watch App beinhaltet. Auch die spannende Frage nach der Akkulaufzeit beantwortete Apple, wenn auch mit keinen neuen Informationen. Der Akku hält einen typischen Tag, also ca. 18 Stunden bei normaler Nutzung.
Die wohl spannendste Frage war die nach dem Preis für die verschiedenen Apple Watch Varianten. Hierzu machte Apple folgende Angaben:
- Apple Watch Sport: $ 349,- (38mm) bzw. $ 399,- (42mm)
- Apple Watch: zwischen $ 549,- und $ 1.049,- (38mm) je nach Armband - 42mm Version $ 50,- mehr
- Apple Watch Edition: ab $ 10.000,- aufwärts
Die Apple Watch kann ab dem 10. April vorbestellt und in den Apple Retail Stores ausprobiert werden. Ab dem 24. April ist sie dann im Verkauf und wird an die Vorbesteller ausgeliefert. Deutschland gehört dabei zu den ersten Ländern, die die Apple Watch erhalten. Die goldene Edition wird übrigens nur in ausgewählten Retail Stores zu haben sein.
Nur noch wenige Augenblicke sind es bis zu Apples heutigen Special Event unter dem Motto "Spring Forward" auf dem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die letzten Infos zur ab April erhältlichen Apple Watch präsentiert werden. Die in den vergangenen Tagen aufgekommenen Gerüchte können noch einmal kompakt in meinem Watch-Event Gerüchte-Roundup nachgelesen werden. Aber auch kurz vor dem Event schießen weiter kräftig Gerüchte aus dem Boden. So poppen kurz vor der Veranstaltung erneut Hinweise auf, wonach Apple heute leicht überarbeitete neue Modelle des 11"- und 13"-MacBook Air veröffentlichen wird. Der inzwischen vom Netz gegangene Apple Online Store könnte also in der Tat nach dem Event mit einer neuen Generation dieser Modelle und eventuell auch der MacBook Pro Familie wieder ans Netz gehen. Mit an Bord dürften dann unter anderem Intels aktuellste Broadwell-Chips sein.
Das Wall Street Journal wirft kurz vor dem Event eine Änderung von Apples Retail-Strategie im Rahmen der Apple Watch in den Ring. Demnach wird es Apple anscheinend gestatten, sich zur Anprobe der verschiedenen Apple Watch Varianten in einem Apple Store anzumelden. Die dortigen Mitarbeiter würden dann mit Rat und Tat bei der Wahl der richtigen Uhr zur Seite stehen und seien hierfür bereits entsprechend geschult worden.
Im weiteren Verlauf des Berichts gehen die Kollegen auch auf die teuerste Variante, die Apple Watch Edition ein und sagen voraus, dass diese aus kratzfestem Gold bestehen würde. Apple habe dies dadurch erzielt, indem man Keramikpartikel in das normalerweise verhältnismäßig weiche Metall gemischt habe. Darüber hinaus soll man auch bereits mit einer Platin-Variante der Uhr experimentiert haben. Diese soll zwar noch nicht am heutigen Abend das Licht der Welt erblicken, sei aber ein Kandidat für die zweite Generation der Apple Watch.
Nun ist es also soweit, heute Abend steigt Apples Watch-Event unter dem Motto "Spring Forward". Dass es dabei vorrangig um die ab kommenden Monat erhältliche Apple Watch gehen wird, ist klar. Neben dem genauen Datum des Verkaufsstarts wird Apple dabei wohl auch die engültigen Preise und deren Abstufungen in den unterschiedlichen Editionen und Ausführungen, sowie mit verschiedenen Armbändern bekannt geben. In Anbetracht des relativ großen Zeitabstands zwischen dem Event und dem geplanten Verkaufsstart, könnte Apple auch eine Vorbestellphase für die Smartwatch ankündigen. Darüber hinaus darf davon ausgegangen werden, dass Apple es sich auch nicht nehmen lassen wird, die eine oder andere App eines Drittanbieters auf der Bühne im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco zu präsentieren und anhand dieser die verschiedenen Funktionen der Apple Watch zu verdeutlichen.
Ebefalls für heute Abend erwartet werden darf die Freigabe der finalen Version von iOS 8.2, die dann wohl auch erste Vorbereitungen für die Anbindung der Apple Watch an das iPhone mitbringen wird. Und auch diejenigen, die mit einem neuen MacBook liebäugeln, könnten heute Abend von Apple beschenkt werden. In der Gerüchteküche werden neue, leicht aktualisierte Modelle des 11"- und 13"-MacBook Air und eventuell auch des MacBook Pro mit Retina Display gehandelt. Eine ausführliche Betrachtung der Gerüchte zum Event gibt es zusammengefasst in meinem Gerüchte-Roundup. Falls sich im Laufe des Tages noch weitere Gerüchte andeuten sollten, gibt es auch wieder einen gewohnten "Last-Minute-Gerüchte"-Artikel. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr deutscher Zeit und Apple wird auch dieses Mal wieder einen Livestream senden. Zudem werden verschiedene Gerüchteseiten mithilfe eines Live-Tickers von dem Event berichten. Ich werde im Laufe des Tages entsprechende Links zu den empfehlenswertesten Tickern hier veröffentlichen. Ich selbst werde erneut ebenfalls einen Ticker-Service via Twitter anbieten, mich aber darüber hinaus natürlich bemühen, in der gewohnten Artikelform möglichst zeitnah über die Entwicklungen in San Francisco zu berichten.

Es gibt so Traditionen, die wollen ganz einfach gepflegt werden. Und dazu gehört aus meiner Sicht auch das Gerüchte-Roundup am Wochenende vor einem Apple-Event, das bei mir traditionell mit dem folgenden Satz beginnt: Die meisten meiner Langzeit-Leser kennen diese Rubrik bereits. Vor jedem Apple-Event, und speziell in den letzten Tagen, sprießen die Gerüchte zu den erwarteten Neuvorstellungen wie Pilze aus dem Boden. Um nicht jede Kleinigkeit in einen eigenen Artikel zu packen und die Übersichtlichkeit besser zu wahren, gibt es alle aktuellen Gerüchte bei mir komprimiert in einem ständig aktualisierten Artikel (für die App-User natürlich inkl. Push Notification). Morgen wird uns Apple also exakt ein halbes Jahr nach der ersten Präsentation die letzten Details zur Apple Watch zeigen, ehe diese im April dann in den Verkauf geht. Hierzu hat man sich unter dem Motto "Spring Forward" im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco eingemietet. Als heiße Kandidaten für einen Platz in der Keynote gelten neben der Apple Watch auch noch iOS 8.2, neue MacBooks und eventuell auch noch ein neues Apple TV und iPad mini. Doch auch diverse weitere kleine Gerüchte zu den verschiedensten Themen und Produkten wurden in den vergangenen Tagen ins Spiel gebracht. Zeit also, einmal die Gedankenspiele zusammenzufassen und einen kleinen Ausblick zu wagen auf das, was da so alles kommen könnte. Los gehts also mit der kleinen Gerüchtelektüre.
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Die Kollegen von
TechCrunch warten aktuell mit einem interessanten Bericht auf, der zu Gerüchten führt, wonach die Apple Watch über "smarte Armbänder" verfügen oder später damit ausgestattet werden könnte. So sollen die Prototypen der Smartwatch über einen versteckten Lightning-Port unter einem der beiden Befestigungsschlitze für die Armbänder verfügt haben, über den sich prinzipiell auch Datenverbindungen aufbauen ließen. Erst kürzlich hatte Apple den Lightning-Port an iPhones und iPads für die Nutzung von Drittanbietern geöffnet. Kam dieser Schritt in Vorbereitung für die Apple Watch? Vermutlich nicht. Jedenfalls nicht kurzfristig. Die für gewöhnlich gut informierten Kollegen von
9to5Mac wollen nämlich ihrerseits erfahren haben, dass die für den Handel bestimmten Varianten der Apple Watch nicht über den Anschluss verfügen würden. Er sei in den Prototypen lediglich zu Testzwecken und für Diagnosen integriert gewesen. Dies schließt natürlich nicht aus, dass er es in einer der kommenden Versionen zurück in die Smartwatch schafft und dann in der Tat unter anderem für den Anschluss von "smarten Armbändern" genutzt werden könnte. Unter anderem gibt es solches Zubehör auch für die neue Smartwatch Pebble Time, welches beispielsweise zusätzliche Sensoren für die Uhr bereitstellt.
Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Apple Entwickler verschiedener Herkunft und aus unterschiedlichen Branchen nach Cupertino einlädt, um ihnen bei der Entwicklung bzw. Portierung ihrer Apps für die Apple Watch unter die Arme zu greifen. Bloomberg (via MacRumors) wirft nun einen interessanten Blick hinter die Kulissen dieser Vorgänge und in das "geheime Labor", in dem die Entwickler ihren Apps aktuell unter Aufsicht von Apple den letzten Schliff geben. Unter anderem sollen dabei Entwickler von Facebook, BMW, Starwood Hotels, usw. mehrere Trips nach Cupertino unternommen haben, die allesamt geheim zu halten waren. Und auch vor Ort ging die Geheimniskrämerei weiter. So gibt es dem Bericht zufolge beispielsweise keinerlei Internetzugang und es dürfen keine persönlichen Dinge mit in die Räume gebracht werden. Der App-Code muss auf einer Festplatte mitgebracht werden, die das Labor anschließend nicht mehr verlassen dürfe. Erst kurz vor dem Verkaufsstart der Apple Watch würden die Unternehmen ihren fertigen Code dann von Apple zurück erhalten, um ihre Apps in den AppStore einzureichen. Innerhalb des Labors kann der Code allerdings auf der finalen Hardware getestet werden, um Probleme, beispielsweise mit der digitalen Krone oder Force Touch erkennen und beheben zu können.
Interessant sind auch die Anforderungen, die Apple an die eingeladenen Entwickler stellt. So sollen diese bei ihren Apps, die potentiell Kandidaten für eine Präsentation am kommenden Montag sind, darauf achten, dass diese für den Benutzer nützlich und nicht nervend sind. So soll die Anzahl der Benachrichtigungen, die die Apple Watch von sich gibt auf ein Minimum reduziert werden, um die Akkulaufzeit nicht noch weiter zu belasten. Stattdessen sollen die Apps dafür ausgelegt sein, nicht länger als ca. 10 Sekunden benutzt zu werden. Problematisch ist offenbar aktuell noch die Bluetooth-Verbindung zwischen der Apple Watch und dem iPhone, die bei manchen Apps zu verzögerungen führt. Ob die Entwickler dies ausgleichen können oder Apple hier noch einmal Hand anlegen muss, ist unklar.
Bereits in der vergangenen Woche gab es Berichte, dass Apple CEO Tim Cook sich bei seinem Berlin-Besuch äußerst redselig gegenüber den Mitarbeitern des dortigen Apple Stores zeigte. Nun wurden weitere angebliche Aussagen Cooks bekannt, die (falls wahr) für freudige Gesichter hierzulande sorgen dürften. So wird die Apple Watch offensichtlich auch in Deutschland (sowie vermutlich weiteren Ländern) bereits im April erhältlich sein. Möglich ist dabei freilich noch immer, dass die Apple Watch Anfang jenes Monats zunächst in den USA erhältlich sein wird und der internationale Rollout die eine oder andere Woche später startet. Die wahrscheinliche Variante ist jedoch, dass zumindest die internationalen Kernmärkte zusammen mit den USA in den Genuss der Apple Watch kommen werden. (via 9to5Mac)
Darüber hinaus stellte Cook den Retail-Mitarbeitern gegenüber in Kürze eine Riesenmenge an Ankündigungen ("a whole ton of announcements") hinsichtlich von Apps für die Apple Watch in Aussicht. Als Beispiele nannte er die bereits angekündigte Funktion, mit der Smartwatch sein Hotelzimmer aufschließen zu können oder auch einen verinfachten Check-In Prozess in einigen Hotels. Zudem würden bereits zahlreiche Anbieter von Apps aus dem Gesundheits- und Fitnesssektor an Versionen ihrer Anwendungen für die Apple Watch arbeiten. Die in den USA verbreitete Backwarenkette Panera Bread wird zudem eine App anbieten, die es den Kunden gestattet, ihre Produkte über die Apple Watch mit Apple Pay zu bezahlen. Und auch im Unternehmensumfeld dürfte die Smartwatch eine breite Unterstützung erfahren. So arbeitet beispielsweise Salesforce an entsprechenden Apps für das Handgelenk. (via 9to5Mac)
Für den 09. März hat Apple sein nächstes Event angekündigt, bei dem es aller Wahrscheinlichkeit nach vor allem um die Apple Watch gehen wird. Zu erwarten sind diverse Details zu Apples erstem Wearable inkl. der Preisstaffelung, der Akkulaufzeit und diversen weiteren technischen Spezifikationen. A propos Akkulaufzeit. Hierbei dürfte es sich wohl um die Achillesferse des Gadgets handeln. Wie die New York Times berichtet könnte Apple daher auf einen kleinen Trick zurückgreifen. So soll die Apple Watch über einen "Power Reserve" Modus verfügen, in dem die Uhr lediglich noch die Uhrzeit anzeigt und alle anderen Funktionen deaktiviert, sobald der Akku einen kritischen Ladestand erreicht hat. Details dazu werden wir wohl dann in gut einer Woche erfahren.
Unterdessen laufen die Vorbereitungen für das Event bereits auf Hochtouren. Ähnlich wie beim iPhone-Event im vergangenen September errichtet Apple derzeit auch am Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco eine zusätzliche zeltähnliche Konstruktion, die vermutlich als Präsentationsfläche für die vorgestellten Produkte dienen wird. Das provisorische Bauwerk wird bereits vom mehreren Sicherheitskräften bewacht.

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