Wenn es ein leidiges Thema beim iPhone gibt, dann ist es die Akkulaufzeit. Mit jeder Gerätegenration wartet man quasi darauf, dass diese um die eine oder andere Stunde verlängert werden könnte. Doch da wo die Akkutechnologie Fortschritte macht, nimmt Apple die gewonnene Zeit durch ein dünneres Gehäuse und damit einhergehend einem dünneren Akku wieder. Da sich dieser Trend vermutlich auch in nächster Zeit nicht wirklich ändern wird, gibt es nur die Möglichkeit, sein eigenes Nutzerverhalten anzupassen, Hüllen mit Zusatz-Power zu verwenden oder den einen oder anderen Trick zu probieren, die immer wieder durchs Internet geistern. Eine wirklich lesenswerte Liste von Tipps zur Verlängerung der Akkulaufzeit liefert nun der ehemalige Apple-Angestellte Scotty Loveless auf seinem Blog (via iPhone-Ticker). Seine Quintessenz lautet, dass eigentlich nie das iOS schuld am übermäßigen Akkuverbrauch ist, sondern stets das Nutzungsverhalten, sowie die Kombination verschiedener Apps und deren Funktionen. Zum Start empfielt Loveless dann auch erst einmal einen Akkutest.
Hierzu geht man in die Einstellungen-App und dort dann zum Pfad "Allgemein > Benutzung" und merkt sich die dort angegebenen Werte unter "Seit letzter vollständiger Ladung". Anschließend schickt man das Geät über den Power-Button in den Standby-Modus und wartet fünf Minuten ab. Anschließend weckt man das Gerät wieder auf und vergleicht die angegebenen Werte. Währned die Standby-Zeit nun um rund 5 Minuten größer geworden sein sollte, dürfte der im Feld "Benutzung" angegebene Wert nur um maximal eine Minute zugenommen haben. Ist dem nicht der Fall, hat sich sehr wahrscheinlich ein Akku-Sauger ins System geschlichen. In diesem Fall empfiehlt der ehemalige Genius-Bar-Mitarbeiter die folgenden Schritte.
"Das leidige Thema Akkulaufzeit beim iPhone" vollständig lesen
Bereits am Wochenende bin ich kurz auf die interessanten E-Mails von Steve Jobs eingegangen, die der aktuelle Gerichtsstreit zwischen Apple und Samsung zu Tage gefördert hatten. Nun sind weitere Dokumente aufgetaucht, die die aktuellen Gerüchte befeuern, wonach Apple mit der nächsten iPhone-Generation abermals das Display vergrößern wird. Auf den Präsentationsfolien, die auf April 2013 datiert sind, geht Apple auf die Planungen für den Smartphone-Markt 2014 ein und stellt dabei die Frage, warum die Wachstumsraten des iPhone Quartal für Quartal geringer werden. Die passende Antwort liefert man ebenfalls direkt mit. Der Hauptgrund seien Kunden, die kostengünstigere Smartphones mit größerem Display wollen.
Während ich persönlich gut auf ein größeres Display im nächsten iPhone verzichten könnte, scheint der Markt (und auch meine Leser) etwas anderes zu wollen. Und dies ist es, woran sich Apple letztlich orientieren muss, wenngleich ich nicht denke, dass Apple im Preis heruntergehen wird. Dies hat man auch nie beim Mac gemacht und sich zudem auf die Fahne geschrieben, dass man gar nicht wüsste, wie man so hochwertige Produkte günstiger an den Mann bringen könnte. In Sachen Display können wir uns für den Herbst allerdings wohl mit wachsender Wahrscheinlichkeit auf irgendwas zwischen 4,7" und 5,5" als neue Displaydiagonale einstellen.
Im August vergangenen Jahres hat Apple zunächst in den USA ein Trade-In-Programm für alte iPhones eingeführtm dessen Start ich seinerzeit bereits fälschlicherweise auch für Deutschland vermeldet hatte. Seiter wurde das Programm auf verschiedene weitere Länder, unter anderem das Vereinigte Königreich, ausgeweitet. Seit heute ist es nun auch in Deutschland möglich, hieran teilzunehmen. Wie auf dem Screenshot unten zu sehen, kann man dabei bis zu € 230,- Gutschrift beim Kauf eines neuen iPhone erhalten, wenn man das alte in Zahlung gibt. Dies ist natürlich immer stark abhängig von Gerätegeneration und Zustand des iPhones. Das Angebot gilt der Meldung in der Apple Store App (kostenlos im AppStore) zufolge für sämtliche Apple Retail Stores in Deutschland. Auch wenn eine offizielle Ankündigung noch aussteht, dürfte der Start des Programms dieses Mal sicher sein, zumal die Meldung identisch ist mit denen in anderen Ländern des Programms. (mit Dank an Tom!)