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Größeres iPhone 6 soll ein Design-Mix aus iPhone 5c und iPod nano werden

Möchte man das Kind beim Namen nennen, ist das iPhone 5c ein Flop. Apple wird diesen Begriff zwar so niemals verwenden, der erwartete Absatz blieb aber auch laut offiziellen Verlautbarungen aus Cupertino aus. Letzte Gerüchte besagten gar bereits für dieses Jahr schon wieder das Ende der Modellreihe. Heute nun bringen die japanischen Kollegen von Macotakara (via AppleInsider) aber auch noch eine andere Variante ins Spiel. Eventuell war das iPhone 5c gar nur die Vorbereitung der diesjährigen iPhone-Generation. Den Informationen der Kollegen zufolge soll das iPhone 6 nämlich nicht nur beim aktuellen iPod nano Anleihen nehmen, sondern eben auch bei. iPhone 5c.

Ähnlich wie in der Vergangenheit bereits gehandelt, glauben auch die Japaner, dass Apple für dieses Jahr zwei Geräte mit unterschiedlichen Displaydiagonalen und zwar in 4,7" und 5,7" auf den Markt bringen wird. Das größere dieser beiden Modelle soll dann vom Design her ein Mix aus iPhone 5c und iPod nano werden. Kunststoff wird Apple dabei allerdings nicht zum Einsatz bringen, sondern das vom nano bekannte eloxierte Aluminium. Die Gehäuseform soll aber an das iPhone 5c angelehnt sein. Es soll zudem einen halben Millimeter dünner als das aktuelle iPad Air werden.

Macotakata hat eine durchaus passable Trefferquote aufzuweisen. Ob es im Herbst dann aber wirklich so kommen wird, muss freilich noch abgewartet werden.

Corning hält Saphirglas für ungeeignet für Mobilgeräte

Sieht da etwa jemand seine Felle davonschwimmen? Bereits seit dem ersten iPhone beliefert Corning Apple nun schon mit seinem Gorilla Glass für die Displayabdeckung. Aktuell deutet allerdings vieles darauf hin, dass das iPhone 5s das letzte iPhone mit Gorilla Glass gewesen sein könnte und Apple künftig auf selbstproduziertes Saphirglas setzt. Die entsprechende Fabrik in Arizona soll bereits die Produktion aufgenommen haben. Insofern ist es schon beinahe verständlich, dass sich Corning zum wiederholten Male negativ zu dem neuen Material äußert. So auch aktuell wieder auf der Morgan Stanley Technology-Konferenz. Auf die Frage nach den Unterschieden zwischen Gorilla Glass und Saphirglas antwortete der Corning-Manager Tony Tripeny gar, dass letzteres komplett ungeeignet für Mobilgeräte sei. Dies liege zum einen am Preis und zum anderen an der Tatsache, dass es 1,6x schwerer sei als Gorilla Glass. Außerdem seien Saphirkristalle weniger lichtdurchlässig und umweltschädlicher in der Produktion, da man hierfür ungefähr hundertmal soviel Energie aufwenden müsse, als für Gorilla Glass. Zwar sei das Corning-Produkt nicht so kratzfest wie Saphirglas, dafür halte es aber etwa zweieinhalb Mal soviel Druck aus. Manch einer mag soviel Rechtfertigung bereits als nächsten Hinweis deuten, dass Apple tatsächlich künftig auf die Dienste von Corning verzichten wird.