
Vor ziemlich genau einem Monat hatte ich an dieser Stelle
eine Übersicht veröffentlicht, welche Funktionen aus iOS 6 auf welchem Gerät unterstützt werden. Dies war seinerzeit die offizielle Auskunft von Apple. Das auch dies bis zur Veröffentlichung der finalen Version nicht unbedingt in Stein gemeißelt sein muss, zeigt die gestern veröffentlichte dritte Beta von iOS 6. So wurde auf dem iPhone 3GS ursprünglich keines der 10 Tentpole-Features des neuen Betriebssystems unterstützt. Dies hat sich nun geändert. Seit der dritten Beta sind so nun zumindest auch der Shared Photo Stream und die VIP in Mail auf dem iPhone 3GS verfügbar, was Apple inzwischen auch auf seiner
iOS 6 Webseite durch das Entfernen von zwei der ursprünglich acht Restriktionen in den Fußnoten bestätigt hat. Während ich vor einiger Zeit Gerüchte, wonach Apple das iPhone 3GS auch in diesem Jahr weiter im Programm behalten wird relativ rüde ins Reich der Fabel verwiesen hatte, kann die erweiterte Unterstützung von iOS 6 nun durchaus ein Hinweis darauf sein, dass das Gerät tatsächlich noch nicht reif für den Ruhestand ist.

Mit dem Näherrücken der nächsten iPhone-Generation, die irgendwann in Richtung September/Oktober zu erwarten ist, steigt zwangsläufig auch die Frequenz der Gerüchte zu diesem Thema. Nicht alles ist dabei auch wirklich realistisch. Wenn sich aber die aus der Erfahung heraus mit guten Kontakten zu Apple ausgestatteten Großen der Branche sich zu Wort melden, sollte man einmal genauer hinhören. So ist es aktuell das
Wall
Street Journal, welches von einem neuen, weiter verbesserten Display beim nächsten iPhone berichtet. Dieses soll von von Japan Display, LG und Sharp gefertigt werden und sich dadurch auszeichnen, dass es dünner als das aktuell verwendete Display ist. Erreicht wird dies durch in das Display-Panel integrierte Multitouch-Sensoren, die bisher als zusätzliche Schicht mit dem Display-Panel "verklebt"wurden. Hierdurch soll sich zudem eine kräftigere Darstellung der Farben ergeben. Allgemeinen Gerüchten zufolge wird das Display mit der neuen iPhone-Generation auch von 3,5" auf ein in die Länge gezogenes 4"-16:9-Format wechseln.

In den vergangenen Monaten hatte Apple sich um die Einführung eines noch kleineren Standards für SIM-Karten stark gemacht, um hierdurch innerhalb des Geräts Platz zu sparen und diese so noch schlanker designen zu können. Dabei wurde erst kürzlich Apples Vorschlag für eine sogenannte nano-SIM als derjenige ausgewählt, der künftig Anwendung finden soll. Eventuell könnte dies erstmals praktisch im kommenden iPhone der Fall sein, denn einem aktuellen Bericht der
Financial Times zufolge sollen europäische Mobilfunkbetreiber bereits damit begonnen haben, große Stückzahlen dieser neuen kleineren SIM-Karten zu ordern, um auf den erwarteten Ansturm auf das neue iPhone vorbereitet zu sein. Dieses wird allgemein für den Zeitraum September/Oktober erwartet. Allerdings gibt es außer dieser Bestellungen aktuell keine Anzeichen dafür, dass Apple tatsächlich bereits im kommenden iPhone auf den nano SIM-Standard setzen wird. Neben dem erwarteten kleineren Dock-Anschluss wäre dies aber wie gesagt eine weitere Möglichkeit, das Gerät weiter zu verschlanken.
Ich finde es schon einigermaßen verwunderlich, wie am heutigen Tage das Auftauchen eines angeblichen Fotos der Frontpartie des kommenden iPhone auf den einschlägigen Apple News- und Gerüchte-Seiten gefeiert wird. Dennoch möchte auch ich es an dieser Stelle zur allgemeinen Information zumindest kurz erwähnt haben. In Umlauf gebracht wurde es von der Webseite Apple.pro, die in der Vergangenheit zugegebnermaßen durchaus den einen oder anderen Treffer mit Fotos geleakten Teilen unveröffentlichter Apple-Produkte landen konnte. Wirklich Neues ist auf dem Bild allerdings nicht zu sehen. Zumindest nichts, was nicht in den vergangenen Wochen bereits durch die Mühlen der Gerüchteküche gedreht wurde. Höhere Bauform, größeres Display und eine in die Mitte, über den Hörer gewanderte FaceTime-Front-Kamera sind auf den Bildern zu sehen. Zudem die ohnehin erwartete Fortführung der beiden Farbvarianten schwarz und weiß. In Anbetracht der Tatsache das die Produktion des neuen Geräts ja angeblich bereits begonnen haben soll, dürften in den kommenden Tagen und Wochen bis zur Produktpräsentation noch weitere (sowohl echt, als auch unechte) Teile ins Internet durchsickern. Und so bleibt natürlich auch bei dem unten zu sehenden Bild die Frage offen, ob es sich um ein echtes Teil handelt, oder einen Nachbau aufgrund der kursierenden Gerüchte. Die Dichte der einhelligen Gerüchte deutet aber immer mehr auf dieses Design für das neue iPhone hin. (via 9to5Mac)

Die japanischen Kollegen von Macotakara
berichten aktuell, dass die Produktion des kommenden iPhones angeblich bereits in China angelaufen ist und beruft sich dabei auf zuverlässige Quellen aus der Produktionskette. Nun zitiert inzwischen so ziemlich jede Gerüchte-Seite "zuverlässige" Quellen, Macotakara hatte dies aber immerhin auch schon korrekt getan, als man den Produktionsbeginn des neuen iPad im Januar dieses Jahres vermeldete. Damals begann die Produktion runde zwei Monate vor dem Verkaufsstart des Geräts. Projeziert man dies auf den Produktionsbeginn des nächsten iPhone und vertraut auf die Meldung, würde dies einen Verkaufsstart ab September bedeuten und damit die mehrheitliche Meinung bestätigen. Die Rückseite des neuen Geräts soll in der Tat aus zwei verschiedenen Weiß- bzw. Schwarztönen bestehen, was auf die Verwendung von Unterschiedlichen Materialien zurückzuführen ist. So soll es sich beim mittleren Teil um eine Metallplatte handeln, während die schmaleren Bereiche oben und unten aus Glas bestehen sollen. (via MacRumors)


Irgendwann musste der Moment kommen, nun ist es soweit. Die erste Webseite wagt sich mit "zuverlässigen Informationen" aus der Deckung, wann Apple sein diesjähriges iPhone präsentieren wird. Eine sichere Industriequelle soll
Know your Mobile gesteckt haben, dass es auf einem Special Event am 07. August soweit sein soll. Als Teaser führen die Kollegen auch gleich noch die bisherigen Gerüchte, wie die größere Bauform, eine geteilte Alu-Rückseite in Unibody-Bauweise, einen neuen Prozessor und ein 4"-Display ins Feld. Zudem nennt man auch noch die Integration eines NFC-Chip. Hierzu waren die Gerüchte in letzter Zeit jedoch eher rückläufig. Ich für meinen Teil erwarte die Präsentation des neuen Geräts weiterhin eher für den September oder Oktober. Und auch der mit ausgesprochen guten Kontakten zu Apple ausgestattete Jim Dalrymple
kommentierte den Bericht mit einem gewohnt schlichten "Nope". Extra freihalten würde ich mir den Abend des 07. August zum aktuellen Stand der Dinge also eher nicht.
Glaubte man den Gerüchten, galt NFC eigentlich schon für die aktuelle iPhone-Generation als ausgemachte Sache. So gut wie sicher dürfte die Technologie dann Einzug in das diesjährige Gerät finden. Das war zumindest bislang der einstimmige Tenor. Mit iOS 6 präsentierte Apple dann auf der WWDC eine neue App namens Passbook, in der sich künftig alle Arten von Eintrittskarten, Flugtickets, Gutscheinen und Coupons hinterlegen lassen. Die Nutzung bzw. Einlösung erfolgt dann vermutlich auf Basis der auf dem Display angezeigten Informationen inkl. QR- bzw. Barcodes. Das ist zwar auch drahtlos, hat aber mit Near Field Communication nichts zu tun. Informationen des in der Regel gut informierten Wall Street Journal zufolge ist dies jedoch die Strategie, für die Apple für die digitale Geldbörse entschieden hat. Zumindest vorerst. Apple ist bekannt dafür, dass man sich ungern an stark fragmentierte und uneinheitliche Standards wagt. Laut WSJ ein Grund dafür, warum Apple sich bislang NFC verweigert hat. Zwar habe man über eine solche Integration in die iOS-Geräte nachgedacht, sich aber nicht dazu durchringen können.
Insofern kann Passbook zweifelsohne als ein Schritt in diese Richtung gesehen werden. NFC wird man aber wohl erst dann in einem iPhone finden, wenn sich der Markt ausreichend entwickelt hat, um eine perfekt funktionierende Lösung anbieten zu können. Aktuell kämpfen nach Aussage von Apples
Marketing-Chef Phil Schiller "viele Unternehmen um ein Stück des Kuchens auf diesem Markt". Apple wolle sich daran aktuell nicht
beteiligen. Insofern sieht es nicht danach aus, als ob im 2012er iPhone ein NFC-Chip stecken würde.

Da wir in Sachen Apple-News momentan zielstrebig auf ein ausgemachtes Sommerloch zusteuern, greifen wir dankbar auch mal die tagtäglichen Gerüchte auf, die die fernöstliche
DigiTimes in den Ring schmeißt. Aktuell berichtet man dort über den vermeintlichen Prozessor im kommenden iPhone. Während das iPhone 4S und das neue iPad mit einem Dual Core Prozessor, nämlich dem Apple A5 respektive dem Apple A5X, arbeiten, soll Apple für das diesjährige iPhone einen Quad Core Prozessor planen. Ursprünglich war dieser bereits in Form des A6 für das neue iPad erwartet worden. Stattdessen entschied sich Apple für eine aufgebohrte Variante des A5. Der A6 dürfte dann wohl in der Tat mit dem neuen iPhone kommen. Hierfür muss man sicherlich keine prophetischen Fähigkeiten besitzen. Basieren soll der neue Chip dann auf
Samsungs "Exynos 4"-Architektur. Für die sechste iPhone-Generation werden zudem ein größeres Display und, LTE und NFC erwartet. iOS 6 und auch die neuen Hardware-Features liefern bislang keine Notwendigkeiten für einen Quad Core Prozessor. Dennoch ist davon auszugehen, dass Apple mit den Hardwarespezifikationen anderer Hersteller gleichziehen möchte.