Sicher, das iPhone ist das Maß aller Dinge wenn man von Smartphones spricht und wird an allen Ecken und Enden kopiert. Warum aber nicht auch mal bei der Konkurrenz schauen, was es dort für erfolgreiche Konzepte gibt. Auf Android-Geräten beispielsweise kommt für die Gerätesperre eine gestenbasierte Matrix an Stelle der vom iPhone gewohnten Zahlenkombination zum Einsatz. Bestehend aus neun Punkten, muss dabei mit dem Finger ein bestimmter Weg abgefahren werden, um das Gerät zu entsperren. Die Kollegen von 9to5Mac haben nun in Erfahrung gebracht das Apple einen solchen "Touch-Lock" bereits in die firmeninterne "Apple Connect"-App integriert habe. Zwar gibt es derzeit keinerlei Hinweise darauf, dass ein solches Feature in Zukunft auch Bestandteil von iOS werden könnte. Die Möglichkeit bestünde als Alternative zur bisherigen Code-Sperre aber in jedem Fall.
Nachdem der Termin für die Vorstellung des iPad 2 nun raus ist und auch das MacBook Pro aktualisiert wurde, kommen erste Gerüchte zum iPhone 5 auf. So haben die Kollegen von 9to5Mac ein Foto ausfindig gemacht, welches die Front der nächsten Generation des iPhone zeigen soll. Veröffentlicht wurde es auf der chinesischen Seite iDealsChina. Interessant dabei ist, dass das Bild die bereits vor einigen Tagen aufgekommenen Gerüchte stützt, dass das iPhone 5 über ein größeres Display (die Rede ist von 4" gegenüber den bisherigen 3,5") verfügen soll, welches sich bis zum Rand des Geräts erstreckt. Auf der anderen Seite könnte es sich natürlich auch schlicht um eine Nachahmung handeln, die auf genau diesen Gerüchten basiert. Allerdings gehen tatsächlich verschiedene Quellen davon aus, dass Apple das iPhone in diesem Jahr erneut komplett überarbeitet. Auch, um den Wirbel um das "Antennagate" nicht wieder aufleben zu lassen. Die italienische Macworld (Google-Übersetzung) kann sich, ohne weitere Angabe von Quellen, vorstellen, dass Apple das größere Display nutzen könnte, um ein permanentes Multitasking-Dock einzublenden. Hiervon halte ich persönlich jedoch nicht sonderlich viel. iDealsChina hat eine gemischte Vergangenheit. So veröffentlichte man Hüllen für ein iPhone nano, welches nie auf den Markt kam, zeigte aber auch korrekte Konzeptzeichnungen des iPhone 3G, als dieses noch nicht auf dem Markt war.


Das ist doch mal eine Meldung, die vielen iPhone-Besitzern die Freudentränen in die Augen treiben dürfte. Die Telekom plant, in den kommenden Monaten schrittweise neue EU-weite Roaming-Datentarife einzuführen. Ein wahrer Segen wenn man sich, so wie ich gerade, im Ausland aufhält. Erste Preise waren bereits der gestern veröffentlichten
Pressemitteilung zu entnehmen. So wird ein Tagespass mit einem Datenvolumen von 10 MB € 1,95,- kosten. 50 MB schlagen mit € 4,95,- zu Buche. Zudem wird auch eine Daten-Roaming-"Flat" zum Preis von € 15,- pro Woche buchbar sein. Gebucht wird die Daten-Option zunächst per "Landing Page" oder SMS. Später wird die Telekom dann auch eine spezielle App anbieten, über die man die Pakete buchen und sich auch über den eigenen Verbrauch informieren kann. Schön ist zudem, dass die Telekom mit den Tarifen auch Tethering (oder wahlweise Personal Hotspot) zulassen wird. Los geht es mit den neuen Daten-Optionen in Deutschland ab dem 1. März. Ab dem 1. Juli wird dies dann auch in nahezu allen europäischen Tochtergesellschaften der Fall sein.

Die Gerüchteküche arbeitet dieser Tage wirklich in fast alle Richtungen. Nachdem beinahe jeder Aspekt des iPad 2 inzwischen durchgekaut wurde und das Thema "iPhone nano" ein unverhofftes Comeback feierte, ist es nun das iPhone 5, welches von sich Reden macht. Nachdem gestern bereits eine mögliche
Variation mit Slide-Tastatur die Runde machte, ist heute das Display an der Reihe. So will die DigiTimes aus Zuliefererkreisen erfahren haben, dass Apple das Display beim iPhone 5 von aktuell 3,5" auf 4" vergrößern wird. Hiermit will man vor allem in Konkurrenz zu Android treten, wo die Geräte meist Displays zwischen 4" und 7" aufweisen. Ich persönlich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Grundsätzlich wäre eine Vergrößerung der Displaydiagonalen bei gleichbleibender Retina-Auflösung aus Entwicklersicht weniger problematisch als die Verkleinerung, die beim iPhone nano im Gespräch war. Wie so häufig heißt es also mal wieder bei solchen Gerüchten: "Alles kann, nichts muss."

Als wären die aktuellen Gerüchte um ein iPhone nano nicht genug, schwappen aus Fernost nun gar Gerüchte zu einer Variante des iPhone 5 mit Slide-Tastatur zu uns herüber. So vermeldet die taiwanesische Seite
Apple.pro (via
AppleInsider), dass Apple mehrere Prototypen für die im Sommer erwartete neue iPhone-Generation testet, wovon einer eine Slide-Tastatur besitzen soll. Die anderen Prototypen sollen sich im Großen und Ganzen am Design des iPhone 4 orientieren, wobei angeblich ein besserer Akku und eine Kamera mit acht an Stelle der bisher fünf Megapixel zum Einsatz kommt. Dieses Upgrade würde damit in etwa dem vom iPhone 3G zum iPhone 3G[s] entsprechen, bei dem ebenfalls lediglich die internen Komponenten aktualisiert wurden. Auch wenn Apple.pro in der Vergangenheit durchaus bemerkenswerte Treffer zu zukünftigen Apple-Produkten landen konnte, glaube ich nicht wirklich an ein iPhone mit Hardware-Tastatur. Zu stark ist Apples Hang zur Multitouch-Bedienung. Und selbst wenn ein solcher Prototyp existieren sollte, muss dies noch lange nicht bedeuten, dass Apple auch tatsächlich plant, ein solches Gerät auf den Markt zu bringen.

Lange hatte man nichts mehr von ihm gehört, dem sagenumwobenen iPhone nano. Nun kramt
Bloomberg es aber wieder aus der Schublade und will vernommen haben, dass Apple ein kleineres, billigeres iPhone für um die 200,- $ ohne Vertrag auf den Markt bringen will, um der stetig wachsenden Konkurrent von Android und Co. Einhalt zu gebieten. Das Gerät soll ca. ein Drittel kleiner als das aktuelle iPhone 4 und bereits von einer nicht weiter genannten Person gesichtet worden sein. Auch die verbauten Komponenten sollen denen des iPhone 4 ähneln. Verkaufsstart soll dann wohl zusammen mit dem iPhone 5 Mitte des Jahres sein. Mit dem Gerücht des iPhone nano kommt auch direkt wieder die integrierte, fest verbaute SIM-Karte auf den Tisch, die es leichter machen soll, dass iPhone ervtragsfrei zu vertreiben und es einfach in den Netzen der verschiedenen Mobilfunkanbieter zu betreiben. Auch wenn es für Apple sicher Sinn machen würde, die iPhone-Palette zu erweitern, halte ich dies doch weiterhin für ebenso unrealistisch wie das 7"-iPad. Der Grund hierfür ist einer der größten Kritikpunkte an der Android-Plattform, nämlich die hohe Fragmentierung über verschiedene Geräte(größen). Besonders Apples Aushängeschild, der AppStore wäre hiervon betroffen, müssten doch die verschiedenen Apps an die unterschiedlichen Displaygrößen angepasst werden. Während ein Downscaling auf ein kleineres Display sicherlich optisch einfacher zu realisieren wäre, als das Upscaling wie beim wechsel von iPhone auf iPad, würde dennoch die Bedienbarkeit heftigst leiden. Man bedenke, dass man bei iOS-Geräten seine Finger als Eingabegerät nutzt und es heute schon schwierig genug ist, zwei dicht beieinander liegende Links auseinanderzuhalten. Ähnliches würde auf Schaltflächen und sonstige Bedienelemente bei Apps zutreffen, was wiederum Programmierarbeiten seitens der Entwickler nach sich zöge. Die Akzeptanz hierzu dürfte zu einem gewissen Zeitpunkt stark sinken.
Die letzte offizielle Meldung zum Verkaufsstart des weißen iPhone 4 lautet nach wie vor "im Führjahr 2011". So langsam aber sicher kommen wir in genau diesen Zeitraum und auch weitere Anzeichen deuten inzwischen auf einen baldigen Verkaufsstart hin. Angeblich hat Apple die Produktionsprobleme durch die Verwendung einer anderen weißen Farbe für das Gehäuse beheben können. Und nicht nur, dass inzwischen entsprechende Platzhalter in Bestellsystemen von verschiedenen Händlern in den USA und Deutschland gesichtet wurden, bei Best Buy und einem kanadischen Händler wurden jetzt sogar Verkaufsschilder für das weiße iPhone 4 in der 16 GB-Version entdeckt. (mit Dank an Burak und alle weiteren Tippgeber!)
