Als das erste iPhone auf den Markt kam war es bereits mit einer speziell angepassten Version von Google Maps ausgestattet. Auch auf dem iPhone 3G und iPhone OS 2.x war die Maps Anwendung die einzige Möglichkeit der Wegfindung mit dem iPhone, ehe mit iPhone OS 3.0 dann auch "echte" Navi-Apps zugelassen wurden und Hersteller wie TomTom und Navigon sehr ansprechende Lösungen vorstellten. Nun will auch Google ein Stück des Kuchens der mobilen Navigation. So hat man heute bekannt gegeben, dass die bisherige mobile Maps Anwendung um die Funktionen Turn-by-Turn Navigation und Sprachführung ergänzt wird. Unter dem Namen "Google Maps Navigation" wird dann auch mit der Google-Software eine vollwertige Navigationslösung angeboten. Allerdings ist diese vorerst auf Mobiltelefone mit Android 2.0 und die Vereinigten Staaten beschränkt. Laut CNET arbeitet Google jedoch aktuell auch mit Apple zusammen, um Google Maps Navigation auch als Teil der Maps-App auf das iPhone zu bringen. Zu bedenken ist dabei sicherlich, dass Google eventuell auch hier lokalisierte Werbung platzieren könnte, um die ansonsten kostenfreie App irgendwie gegen zu finanzieren. Zudem sollte sich jeder natürlich selbst die Frage stellen, ob man Google über eine solche App die Möglichkeit geben möchte, jederzeit den eigenen Standort in Erfahrung zu bringen. Das folgende YouTube-Video gibt einen Vorgeschmack auf das was da demnächst vielleicht auch auf das iPhone kommen könnte.
Alle Jailbreaker und die, die es noch werden wollen, aufgepasst! Die aktuellen Auslieferungen des iPhone 3G[s] enthalten offenbar eine neue Boot-ROM Version mit der Bezeichnung "iBoot-359.3.2" und sind hiermit nicht mehr für den sogenannten 24kpwn-Exploit anfällig, der bisher den Jailbreak dieses Modells ermöglichte. Mit der Veränderung des Boot-ROMs steht das bisher vorrangig für den Jailbreak des iPhone verantwortliche Dev-Team nun vor der Aufgabe, eine neue Schwachstelle ausfindeig zu machen, um diese bei den neuen iPhone 3G[s] auszunutzen. Alle Besitzer eines jailbroken iPhone müssen sich keine Sorgen machen. Hier funktioniert der Jailbreak weiter wie gehabt. Falls jemand jedoch mit dem Gedanken spielen sollte sich ein neues iPhone anzuschaffen um dieses anschließend zu jailbreaken, sollte er vorerst darauf achten, dass es sich bei dem Gerät um eines mit dem alten Boot-ROM handelt.
Einem Bericht auf 9to5Mac
zufolge entwickelt Apple derzeit eine an das vom aktuellen iPod nano bekannte FM-Radio angelehnte App für das iPhone. Wie bereits im Vorfeld der Vorstellung des iPhone 3G[s] berichtet wurde, besitzt der verbaute Broadcom-Chipsatz zumindest die technischen Voraussetzungen für den FM-Empfang. Ähnlich wie auf dem iPod nano soll die Funktion auf dem iPhone (und iPod touch) ebenfalls in der Lage sein, im Hintergrund zu laufen und per Live-Pause bestimmte Sequenzen aufzuzeichnen. Auch eine Tagging-Funktion für im Radio laufende Musikstücke soll seinen Weg in die App finden, um somit direkt nach dem Hören des Titels diesen im mobilen iTunes Store erwerben zu können. Ob es sich um eine eigenständige App handeln wird oder die Funtkion eventuell in die iPod-Anwendung integriert wird, steht noch nicht fest. Eine Radio-Funktion ist für das iPhone sicherlich mehr als überfällig, zumal die technischen Voraussetzungen gegeben sind und selbst der aktuelle iPod nano mit einem FM-Tuner versehen wurde. Ob an diesem Gerücht tatsächlich was dran ist und wann Apple diese Funktionalität letztendlich in iPhone und iPod touch integriert, steht natürlich in den Sternen.
Bereits vor einigen Tagen hatte ich auf verschiedene Konzepte für eine bessere Strukturierung der verschiedenen iPhone Screens hingewiesen. Ocean Observations, die Entwickler eines dieser Kozepte, kommen nun mit einem weiteren Video, in dem sie den Einsatz von Coverflow für die Verwaltung von im Hintergrund laufenden Apps demonstrieren (via iPhone-Ticker). Was auf den ersten Blick sicherlich gut und chic aussieht, ist für mich jedoch nur die halbe Wahrheit. Das Thema Hintergrundprozesse ist an und für sich durch und ein Relikt aus alten Windows Mobile Zeiten. Wenn man sich allein einmal ansieht, wie kurz der Akku des iPhone heute (ohne Hintergrundprozesse) nur hält, wären Hintergrundprozesse ein Schritt zurück und sicherlich der absolute Akku-Killer. Apple hat gut daran getan auf Hintergrundprozesse zu verzichten, um auf diese Weise den Akku zu schonen. Die einzige Variante die ich mir vorstellen könnte wären ein oder zwei von Apple vorgegebene Spots auf dem Homescreen auf die man Apps legen könnte, die dann auch im Hintergrund laufen dürfen, z.B. Navi-Apps oder Instant Messenger. Ansonsten bin ich klar gegen die Einführung von Hintergrundprozessen auf dem iPhone. Hier der Vollständigkeit halber noch das Konzeptvideo von Ocean Observations:
Seit wenigen Minuten steht das Update auf iPhone OS 3.1.2 zum Download bereit. Hiermit sollen verschiedene Probleme behoben werden, die das iPhone unter Umständen davon abhielten, sich aus dem Sleep Modus wecken zu lassen. Dies war eines der Hauptprobleme mit der Vorgängerversion. Zudem sollen Abbrüche bei Mobilfunkverbindung und Abstürze während der Wiedergabe von Video-Streams nun wohl der Vergangenheit angehören. In den Releasenotes spricht Apple neben den gewohnten Stabilitätsverbesserungen von den folgenden Fehlerbehebungen:
Behebt ein sporadisch auftretendes Problem, bei dem der Ruhezustand des iPhone nicht beendet wird
Behebt ein zeitweise auftretendes Problem, bei dem die Mobilfunkdienste bis zum Neustart unterbrochen werden
Behebt einen Fehler, der gelegentliche Abstürze beim Video-Streaming verursacht
Das Update steht für alle iPhone und iPod touch Modelle zur Verfügung und wiegt je nach Gerät und Modell bis zu 300 MB. Es kann ab sofort über die in iTunes integrierte Softwareaktualisierung geladen werden. Das letzte Update auf Version 3.1 (für iPhone) bzw. 3.1.1 (für iPod touch) hatte Apple anlässlich des Rock and Roll iPod Events Anfang September frei gegeben.
Circa zwei Wochen ist es nun her, dass das bei der WWDC vorgestellte TomTom Car Kit zum ersten Mal in Apples Online Store aufgetaucht ist. Aufgrund einer (laut TomTom) fehlerhaften Produktbeschreibung durch Apple wurde es jedoch genauso schnell wieder entfernt, wie es aufgetaucht war. Damals war im Kleingedruckten zu lesen, dass die TomTom Navi-App im Kaufpreis von € 99,95 enthalten sei. Seit heute ist die Autohalterung nun aber (hoffentlich) endgültig zurück im Apple Store und wird mit einer Versandzeit von 1-2 Wochen geführt. Die Fehlinformation ist inzwischen korrigiert worden, soll heißen, die Software muss zusätzlich im AppStore erworben werden. Das Car Kit beinhaltet einen integrierten SiRF Star 3 GPS-Empfänger, der den GPS-Empfang des iPhone 3G und 3G[s] verbessern soll, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und einen integrierten Lautsprecher. Ob auch das ursprüngliche iPhone oder iPod touch Modelle mit dem Car Kit als Navi genutzt werden können steht nach wie vor in den Sternen. Im Kleingedruckten steht nach wie vor "Hinweis: Die Halterung im Car Kit ist mit allen iPhone Modellen kompatibel, wohingegen die App im Car Kit nur auf dem iPhone 3GS und iPhone 3G funktioniert.". Die nächsten Tage werden jedoch sicherlich hierzu ebenso Aufschluss geben, wie zu der Frage, ob das Car Kit auch mit anderen Navi-Apps zusammen arbeitet. Das TomTom Car Kit kann ab sofort unter dem folgenden Link im Apple Store bestellt werden: TomTom Car Kit
Als Skype seinerzeit mit seiner App in den AppStore aufgenommen wurde, war der Aufschrei groß, als bekannt wurde, dass die App lediglich im WiFi-Modus betrieben werden kann. Kurzzeitig war es mit einer frühen Beta von iPhone OS 3.0 sogar möglich, auch im Mobilfunknetz per Skype zu telefonieren. Dies wurde jedoch schon bald wieder behoben. T-Mobile bietet seit Kurzem eine kostenpflichtige Zusatzoption für VoIP Dienste an. Diese schlägt im Monat je nach vertrag mit € 9,95 bzw. € 14,95 zu Buche. Heute hat nun mit AT&T in den USA der erste namhafte Mobilfunkbetreiber bekannt gegeben, dass man demnächst VoIP ohne Zusatzkosten über das eigene Netz anbieten werde. Dies könnte eventuell eine Signalwirkung für Provider in anderen Ländern haben, nach dem Motto wenn einer anfängt, ziehen die anderen irgendwann nach. Hoffen wir also, dass hierzulande T-Mobile früher oder später ebenfalls begreift, wie man "Kundenfreundlichkeit" schreibt.
Mit der Möglichkeit, die einzelnen Bildschirme des iPhone oder iPod touch per iTunes zu organisieren hat Apple mit iTunes 9 ein oftmals nachgefragtes und gefordertes Feature endlich umgesetzt. Schaut man genauer hin, erinnert dies stark an ein Konzeptvideo, welches die iTunes-Organisation bereits Wochen zuvor in ähnlicher Weise demonstriert hat. Ob sich Apple hiervon hat inspirieren lassen, sei erstmal dahin gestellt. Anscheinend ist man in Cupertino aber offen für neue Ideen, die die Organisation der immer mehr werdenden Apps auf dem iPhone oder iPod touch vereinfachen. In den letzten Tagen sind nun wieder zwei dieser Konzepte aufgetaucht, die auf mich einen guten Eindruck machen. Das erste Konzept vermittelt eine Idee, wie mehr Informationen auf dem Homescreen (auch im Lock-Modus) unterbringen kann. Hierzu gibt es neben den unterschiedlichen Screens und dem Spotlight-Bildschirm noch einen weiteren Extra-Screen wie auf dem folgenden Bild zu sehen ist. Weitere Bilder gibt es bei den Kollegen vom iPhone-Ticker.
Das zweite Konzept befasst sich mit einer Exposé- oder Spaces-artigen Variante der Screendarstellung. Drückt man den Homebutton, werden die einzelnen Screens verkleinert dargestellt, so dass man per Tap zu dem jeweiligen Screen wechseln kann. Das entsprechende Video ist unten zu sehen. Ob es eines dieser beiden Features irgendwann mal aufs iPhone schaffen wird, steht natürlich in den Sternen. Ich würde mir dies jedoch für iPhone OS 4.0 wünschen. (via fscklog.com)