Wie die Kollegen vom iPhone-Ticker berichten, plant T-Mobile offensichtlich die Einführung eines günstigeren Tethering-Tarifs für das iPhone unter dem Namen "Modem Nutzung S". Im September eingeführt, sorgte das kostenpflichtige Tethering-Paket mit 3 GB Extravolumen für zusätzliche € 19,95 im Monat für allerhand negatives Feedback. Mit dem neuen Tarif soll nun zum Preis von € 4,95 pro Monat Tethering mit einem zusätzlichen Extravolumen von 100 MB möglich werden. Diese einigermaßen lächerlichen 100 MB können jedoch prinzipiell vernachlässigt werden, da das enthaltene Datenvolumen des jeweiligen Complete-Vertrags natürlich erhalten bleibt und für das Tethering genutzt werden kann. Offenbar hat man sich bei T-Mobile die Kritik zumindest ein wenig zu Herzen genommen und nutzt nun diesen Weg als Möglichkeit, Tethering auf dem iPhone gegen kleines Geld frei zu schalten. Dies gilt allerdings weiterhin nicht für Kunden mit einem Complete-Vertrag der ersten Generation. Vermutlich versucht T-Mobile auf diesem Wege also auch diese Kunden zu einem der neueren Tarife zu drängen. Die Option soll eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten haben und wird vermutlich wird ab Anfang Dezember verfügbar sein.
UPDATE: T-Mobile hat die Verfügbarkeit zum 01. Dezember gegenüber Leo vom fscklog inzwischen bestätigt. Entgegen ersten Vermutungen bekommen jedoch auch die Besitzer eines Complete-Vertrags der ersten Generation die Möglichkeit, die Optionen "Modem Nutzung" und "Modem Nutzung S" zu ihrem Vertrag hinzu zu buchen! Offiziell heißt es: "Zusätzlich zur bisherigen Praxis können ab diesem Zeitpunkt auch Bestandskunden in den Combi- und Complete-Verträgen der 1. Generation die Optionen zur Modemnutzung buchen. Die Kapazitäts-Engpässe bei der technischen Umsetzung wurden erfolgreich behoben, so dass beiden Optionen jetzt für
alle Bestandskunden angeboten werden können. Die Auswertung der Reaktionen unserer Mobilfunkkunden hat außerdem ergeben, dass es einen Bedarf für zusätzliche Optionen zur Modemnutzung gibt. Vor allem Kunden, die „tethering“ bei ihrem iPhone nur gelegentlich nutzen bzw. schon einen Laufzeitvertrag mit einem großen Daten-Inklusivvolumen besitzen, wünschen eine kostengünstigere Alternative mit weniger Zusatzvolumen."

Wer sein iPhone mit einem Jailbreak versieht, hat in der Regel die Absicht, sich auf diesem Wege der Kontrolle von Seiten Apples zu entziehen, was man für Anwendungen auf seinem Gerät installieren darf. Und auch normalerweise gar nicht oder nur kostenpflichtig verfügbare Funktionen, wie das beliebte Tethering lassen sich per Jailbreak aktivieren. Doch der schöne Schein trügt. Wie Apple nicht müde wird zu betonen, hat man den Zulassungsprozess zum AppStore eingeführt, um zu verhindern, dass Viren oder sonstige Schadsoftware auf das iPhone gelangt. Was nämlich ein Jailbreak für negative Folgen haben kann, müssen nun iPhone Besitzer (unter anderem) in den Niederlanden und Australien am eigenen Leibe erfahren. Hat man nämlich aus welchem Grunde auch immer einen SSH-Dienst auf seinem iPhone installiert und nicht die Standard-Zugangsdaten geändert, kann ein potenzieller Hacker über die dem iPhone zugewiesene IP-Adresse Vollzugriff auf eben solches erlangen. Ein erster Wurm im Netz des australischen Handy-Providers Optus macht sich diese Lücke nun zu Nutze, kopiert sich auf das angegriffene iPhone, ändert das Wallpaper des Geräts, entfernt den SSH-Dienst und sucht dann nach weiteren angreifbaren iPhones in der IP-Range des Netzbetreibers. Dies als solches ist momentan noch nicht gefährlich. Da der Quellcode jedoch im Internet veröffentlicht wurde, könnte auf diesem Wege jeder nur denkbare Schaden auf dem iPhone angerichtet werden. Ich persönlich rate jedem iPhone-Besitzer von einem Jailbreak ab. Apple hat sich durchaus etwas dabei gedacht, als man das iPhone nur bedingt geöffnet hat. Hat man den Jailbreak jedoch bereits durchgeführt, sollte man dringend nachsehen, ob SSH installiert ist und, falls ja, sofort die
Zugangsdaten ändern.
Das iPhone 3G[s] ist noch kein halbes Jahr alt, da tauchen heute bereits erste Gerüchte über die kommende Generation auf. Und wieder einmal lautet die zweifelhafte Quelle China Ontrade. Wenngleich man in China in der Vergangenheit bereits beachtliche Erfolge bei der Vorab-Veröffentlichung von Apple Bauteilen verzeichnen konnte, lag man kürzlich bei dem angeblichen Rahmen für das iPhone 3G[s] ziemlich daneben. Schaut man sich die nun veröffentlichten Grafiken jedoch ein wenig genauer an, könnte es sich tatsächlich um ein (kommendes) iPhone Gehäuse handeln. Der Rahmen verfügt über passende Aussparungen für die Befestigung der Platine und für die Kamera. Allein der Zeitrahmen erscheint ein wenig ungewöhnlich, da Apple seine Geräte für gewöhnlich recht kurzfristig produzieren lässt. Im normalen Zyklus würde die nächste iPhone Generation im Sommer 2010 anstehen. Gegenüber einem Leser äußerte jedoch bereits ein Supportmitarbeiter an der Apple Hotline, dass Anfang 2010 ein Nachfolgegerät kommen soll. Das würde die Geschichte dann wieder rund machen. Dennoch würde ich dies zunächst einmal mit einem großen Fragezeichen versehen. Gizmodo, wo man die Skizzen entdeckt hat, vermutet daher, dass es sich auch lediglich um einen Marketing-Gag von China Ontrade handeln könnte.