
Zugegeben, es klingt weniger nach einem Gerücht, als mehr nach einer abgemachten und zudem längst überfälligen geschichte. Einem Bericht der
Digitimes zufolge wird die für den Sommer erwartete vierte Generation des iPhone über ein 5-Megapixel
Kameramodul verfügen. Einer ominösen, ungenannten Quelle nach, habe Apples Haus- und Hof-Lieferant für diese Module, "OmniVision Technologies", einen entsprechenden Auftrag erhalten. Hieraus soll Apple in 2010 insgesamt 40 bis 45
Millionen Einheiten bekommen. Bereits in 2009 lieferte OmniVision insgesamt 21
Millionen Kamera-Einheiten für iPhone und iPod nano an Apple aus. Allerdings gab es auch da schon Berichte, wonach Apple 5 Megapixel Sensoren erhalten haben soll. Diese sind bis heute jedoch noch in keinem Gerät wieder aufgetaucht.

Am heutigen Tage hat
Toshiba bekannt gegeben, dass man ein 64 GB NAND Flash Modul entwickelt habe, welches Anfang 2010 in die Massenproduktion gehen wird. Dies dürfte ein deutlicher Ausblick darauf sein, mit welchen Fassungsvermögen die nächsten Generationen von iPhone und iPod touch daher kommen werden. Der Grund, warum der iPod touch Zeit seines Bestehens grundsätzlich die doppelte Menge an Speicherkapazität spendiert bekam, als das iPhone, liegt schlicht und ergreifend darin begründet, dass im iPod touch Platz für zwei Speichermodule ist, im iPhone jedoch aufgrund der zusätzlichen Kommunikationshardware nur für eins. Toshiba liefert derzeit die 32 GB Module für Apples Geräte, so dass es wahrscheinlich erscheint, dass die neuen Module ebenfalls ihren Weg in die nächsten Genrationen von iPhone und iPod touch finden werden. Ob sich dadurch auf eine Speicheraufstockung für das iPhone bereits im ersten Quartal 2010 schließen lässt, sei einmal dahin gestellt. Allerdings wartet die Gemeinde weiterhin auf einen
iPod touch mit integrierter Kamera, welcher gemunkelter Weise tatsächlich Anfang 2010 auf den Markt kommen könnte. Einem solchen Gerät würden die neuen Speicherchips sicherlich gut zu Gesicht stehen.
Die Kollegen vom Boy Genius haben in ihren Serverlogs erste Hinweise auf die kommenden Versionen des iPhone OS gefunden. Konkret handelt es sich dabei um Einträge mit den Namen iPhone OS 3.1.3 und iPhone OS 4.0. Dies deutet darauf hin, dass Apple aktuell nicht nur das kommende Wartungsupdate für iPhone OS 3.0 testet, sondern auch das nächste Major-Update bereits auf einem guten Weg hat. Aktuell steht das Betriebssystem des iPhone bei Version 3.1.2 und es gibt bislang keine Hinweise darauf, wann Version 3.1.3 erscheinen könnte und welche Änderungen es mit sich bringt. Geht man vom üblichen Zyklus für große Updates des iPhone OS aus, so dürfte uns Apple den ersten Blick auf OS 4.0 Anfang März bei einem Special Event präsentieren. Es folgt dann für gewöhnlich die Beta-Phase für die Entwickler und das finale Release dürfte dann wohl wieder im Juni/Juli zu erwarten sein. Die Tatsache das man es jetzt bereits in freier Wildbahn testet, lässt zumindest schonmal hoffen. (via The iPhone Blog)