Neu in watchOS 6: Vorinstallierte Apps können gelöscht werden
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie über Jahre hinweg immer wieder gefordert wurde, dass man doch bitte den Nutzer in die Lage versetzen solle, die vorinstallierten iOS-Apps vom iPhone entfernen zu können. Dies ist inzwischen möglich, ich kenne allerdings so gut wie niemanden, der hiervon wirklich Gebrauch macht. Mit dem kommenden Update auf watchOS 6 wird diese Möglichkeit ab dem Herbst aber nun auch auf der Apple Watch zur Verfügung stehen, wie TechCrunch berichtet. Und hier macht dies vermutlich auch mehr Sinn, denkt man nur mal an den geringen Platz auf dem Display und damit auf dem App-Grid auf der Apple Watch. Mit watchOS 6 kommen sogar mit dem AppStore, der Bücher-App, dem Taschenrechner, oder den Voicememos noch weitere Apps hinzu. Da kommt es durchaus gelegen, dass man diesen Wust ein wenig von den Apps befreien kann, die man ohnehin nicht nutzt.
Die Vorgehensweise ist dabei analog zu der auf dem iPhone. Man hält den Finger einfach auf das App-Grid gedrückt bis die Apps anfangen zu wackeln. Anschließend können die gewünschten Apps dann über das erscheinende X-Zeichen gelöscht werden. Wie auch auf dem iPhone wird dies für die meisten aber nicht für alle Apps gelten, die aus Apples Sicht unverzichtbar auf der Watch sind. Sollte der Nutzer die gelöschten Apps doch zurückhaben wollen, können sie, ebenfalls wie auf dem iPhone, erneut aus dem AppStore geladen werden.
In der aktuellen Vorabversion von watchOS 6 steht die Funktion noch nicht zur Verfügung. Sie dürfte aber in einer der kommenden Betas ihren Weg auf die Testgeräte der Nutzer finden.
Neu in watchOS 6: Over-the-Air Updates direkt auf der Apple Watch
Neuerungen aus den gestern veröffentlichten neuen Betaversionen
Apple hat am gestrigen Abend die zweite Betaversion seiner für den Herbst angekündigten Betriebssysteme iOS 13, iPadOS 13, tvOS 13, watchOS 6 und macOS Catalina veröffentlicht. Gerade in einer so frühen Beta ist es dabei normal, dass Apple auch weiter fleißig neue Funktionen hinzufügt, Fehler ausmerzt und Änderungen vornimmt. Vor allem in den Betas von iOS 13 und iPadOS 13 ist dies auch dieses Mal der Fall gewesen. Während sich vor allem die Stabilität gegenüber der ersten Beta verbessert hat, sei aber nach wie vor davor gewarnt, die Beta auf einem Gerät zu installieren, welches sich im regulären täglichen Einsatz befindet. Hier nun aber die bislang entdeckten Neuerungen aus den zweiten Betas von iOS 13, iPadOS 13 und tvOS 13:
- SMB Server Verbindungen - War es in der ersten Beta noch nicht möglich, die von Apple angekündigte SMB-Verbindung zu Serverfreigaben herzustellen, wurde dies in der zweiten Beta nun nachgeholt.
- APFS-Laufwerke in der Dateien-App - Mit dem APFS formatierte Laufwerke werden nun auch von der Dateien-App unterstützt.
- Bildschirmzeit Downtime - Das Downtime-Feature in Apples Screentime wird nun mit der Apple Watch synchronisiert.
- Löschen von Apps - Löscht man eine App, zu der man ein aktives AppStore-Abonnement besitzt, wird ab sofort eine Warnung hierzu angezeigt.
- Webseiten teilen aus Safari - Teilt man eine Webseite mit dem iOS Sharesheet in Safari, findet man nun neue Optionen, um sie als PDF oder als Web Archiv zu teilen. Eine neue automatische Funktion wählt auf Wunsch zudem das am besten passende Format basierend auf der Aktion oder der gewünschten App aus.
- Checklisten in der Notizen-App - Nutzt man eine Checkliste in der Notizen-App unter iOS 13, können abgehakte Einträge nun automatisch an das Ende der Liste verschoben werden.
- Splash Screen in der Karten-App - Beim erstmaligen Öffnen der Karten-App, wird ein neuer Splashscreen angezeigt, der die neuen Funktionen der App in iOS 13 präsentiert.
- Neue Animoji Sticker - Apple hat verschiedene Animoji-Sticker ergänzt, die neue Features, Posen und Gesten zeigen.
- High-Key Licht Mono Lighting - Im Portrait-Modus der Kamera-App steht auf den aktuellsten iPhones nun eine neue Belichtungsoption zur Verfügung.
- Portrait Mode Lighting Regler - Der von Apple angekündigte Regler für die nachträgliche Bearbeitung der Unschärfeintensität bei Porträt-Fotos steht nun zur Verfügung.
- Voice Control - Ist die neue Bedienungshilfe-Funktion "Gesprochene Inhalte" aktiv, wird nun ein kleines Symbol in der Statusleiste des Geräts angezeigt.
- Mail - In der Mail App steht nun auch wieder "Alles auswählen" in den Postfächern zur Verfügung.
- Alben-Cover in CarPlay - Der "Now Playing"-Screen in CarPlay zeigt nun Covergrafiken an.
- HomePod - Ein neuer Splashscreen informiert über neue Funktionen, wie den Multi-User-Mode.
- Apple TV - Ein neuer Splashscreen informiert über neue Funktionen, wie den Multi-User-Mode. Zudem steht nun eine Bild-in-Bild Funktion auf dem Apple TV zur Verfügung, mit der sich das anktuell angezeigte Bild minimieren lässt, um im Menü des Geräts andere Tätigkeiten vorzunehmen.
Apple veröffentlicht neue Betas von iOS 13, iPadOS 13, macOS Catalina, tvOS 13 und watchOS 6
Apple folgt auch bei der diesjährigen Betaphase der nächsten großen Updates seiner Betriebssysteme seinem aus den vergangenen Jahren gewohnten Muster und veröffentlichte vor wenigen Minuten ziemlich genau zwei Wochen nach den ersten Vorabversionen nun die zweiten Betas von iOS 13, iPadOS 13 macOS Catalina, tvOS 13 und watchOS 6 für registrierte Entwickler. Diejenigen, die bereits die ersten Betas installiert hatten, dürften sich hierüber sicherlich freuen, waren doch die ersten Betaversionen noch von diversen Problemen geplagt. Unter anderem arbeitete die Mail-App erschütternd träge und auch die Tastatureingaben lieferten schon einmal bessere Ergebnisse. Aber dafür handelt es sich eben auch um Betaversionen, die nicht für den Gebrauch auf Geräten gedacht sind, die sich im alltäglichen Einsatz befinden.
Anders als noch die erste Beta der neuen Betriebssysteme, die noch komplett aus Apples Developer Center geladen und per iTunes installiert werden mussten, erfolgt die Installation der heute Abend veröffentlichten zweiten Vorabversion wieder wie von früher gewohnt über die vorherige Installation eines Konfigurationsprofils, welches im Developer Center bereitsteht. Ist dieses installiert, erfolgt das Updaten der Betas wie gewohnt über die Softwareaktualisierung. Teilnehmer am Public Beta Programm erhalten am dem kommenden Monat Zugriff auf die Previews.
Apple veröffentlicht neue Betas von iOS 12.4, macOS 10.14.6, watchOS 5.3 und tvOS 12.4
Neu in watchOS 6: Empfang des Bestätigungscodes für die Zwei-Faktor Authentifizierung der Apple ID
Wer mit seinen Apple-Geräten viel durch die Gegend reist oder sich des Öfteren mal mit unterschiedlichen Netzwerken verbindet, wird die Abfrage nach der Bestätigungsnummer im Rahmen von Apples Zwei-Faktor Authentifizierung für die Apple ID inzwischen in und auswendig kennen. Hierbei wird auf den als vertraunsvoll bei Apple gemeldeten iPhones, iPads und Macs eine Push Notification mit eben jener Nummer angezeigt, die man dann bei der Anmeldung mit der Apple ID im Browser eingeben muss. Ein Gerät welches dabei bislang bemerkenswerterweise außen vor geblieben war, ist die Apple Watch. Dies wird sich mit watchOS 6 in diesem Herbst ändern. Mit dieser Softwareversion bestückte Apple Watches sind dann ebenfalls in der Lage, den Bestätigungscode anzuzeigen, wie die Kollegen von MacRumors entdeckt haben. Vorausgesetzt ist natürlich, dass die Watch sich hierfür entsperrt am Handgelenk seines Besitzers befindet.

Apple nimmt neue Sommerkollektion der Apple Watch Armbänder in den Store auf
Neben der Vorstellung der neuen Versionen von iOS, watchOS, macOS, iPadOS und tvOS hat Apple heute Abend nur wenig neue Hardware auf der Keynote zur Eröffnung der WWDC präsentiert. Zusätzlich zum Mac Pro und dem Pro Display XDR hat Apple am heutigen Abend aber immerhin auch die neue Sommerkollektion an Armbändern für die Apple Watch vorgestellt. Diese lassen sich inzwischen auch im Apple Online Store bestellen. Zur Verfügung stehen frische Farben bei den Sportarmbändern in Kornblume, Drachenfrucht und Kanariengelb, sowohl für die Variante in 40mm als auch in 44mm. Preislich ist man mit € 59,- dabei.

Ebenfalls verfügbar ist auch ein neues Pride-Armband, welches sich natürlich wieder besonders gut in Kombination mit dem Pride-Zifferblatt auf der Apple Watch macht. Auch hier ruft Apple € 59,- als Preis auf.
