Der Zubheör-Anbieter Elago konnte bereits in der Vergangenheit mit der einen oder anderen witzigen Idee für Hüllen und Ständer für Apple-Produkte punkten. Unter anderem verwandelt der elago W3 Stand (€ 10,99 bei Amazon) die Apple Watch auf witzige Weise die Apple Watch in einen klassischen Macintosh oder der elago W5 Stand (€ 13,99 bei Amazon) sie in einen klassischen Nintendo Game Boy. Nun ist man wieder zurück und setzt mit dem elago W6 Stand (€ 13,99 bei Amazon) noch einmal einen oben drauf. Die W6-Version macht aus der Apple Watch nun nämlich nichts anderes als einen iPod Classic.

Der Ständer ist kompatibel mit allen Modellen der Apple Watch und macht sich besonders gut auf dem Nachttisch im Nightstand Mode. Auf der Rückseite befindet sich eine praktische Aussparung, in der man den Ladepuck der Apple Watch platzieren kann, so dass die Watch auch gleich noch geladen wird, wenn sie sich in dem Ständer befindet. Dieser besteht übrigens aus kratzfestem Silikon, so dass die Watch bombensicher in ihm sitzt. Der elago W6 Stand kann ab sofort über den folgenden Link zum Preis von € 13,99 bei Amazon erworben werden: elago W6 Stand
Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Apple es den Nutzern mit watchOS 6 erlauben wird, einige der vorinstallierten Apps zu deinstallieren. Damit folgt die Apple Watch dem Vorbild des iPhone, bei dem dies schon länger der Fall ist. Mit der gestern Abend veröffentlichten dritten Beta von watchOS 6 lässt sich diese Möglichkeit nun erstmals blicken. Wie vom iPhone gewohnt wird hierfür eines der Icons auf dem Display der Apple Watch gedrückt gehalten bis alle Symbole anfangen zu wackeln. Die zu löschenden Apps weisen dann ein kleines x-Zeichen auf, mit dem sie sich von der Watch entfernen lassen.
Wie auch beim iPhone lassen sich jedoch nicht alle Apps löschen, da sie für die Funktionalität der Apple Watch unabdingbar sind. Zu den löschbaren Apps gehören derzeit die Fernbedienung für die Kamera, Noise, Timer, Stoppuhr, Wecker, Atmen, Walkie-Talkie, Cycle Tracking, EKG, Remote, und die Radio-App. Hat man eine App gelöscht und möchte sie später doch wieder zurück haben, kann man sie erneut aus dem AppStore herunterladen. (via 9to5Mac)

Apple folgt auch bei der diesjährigen Betaphase der nächsten großen Updates seiner Betriebssysteme seinem aus den vergangenen Jahren gewohnten Muster und veröffentlichte vor wenigen Minuten ziemlich genau zwei Wochen nach den zweiten Vorabversionen nun die dritten Betas von iOS 13, iPadOS 13 macOS Catalina, tvOS 13 und watchOS 6 für registrierte Entwickler. Diejenigen, die bereits die ersten Betas installiert hatten, dürften sich hierüber sicherlich freuen, waren doch die ersten Betaversionen noch von diversen Problemen geplagt. Unter anderem arbeitete die Mail-App erschütternd träge und auch die Tastatureingaben lieferten schon einmal bessere Ergebnisse. Aber dafür handelt es sich eben auch um Betaversionen, die nicht für den Gebrauch auf Geräten gedacht sind, die sich im alltäglichen Einsatz befinden.
Anders als noch die erste Beta der neuen Betriebssysteme, die noch komplett aus Apples Developer Center geladen und per iTunes installiert werden mussten, erfolgt die Installation der heute Abend veröffentlichten dritten Vorabversion wieder wie von früher gewohnt über die vorherige Installation eines Konfigurationsprofils, welches im Developer Center bereitsteht. Ist dieses installiert, erfolgt das Updaten der Betas wie gewohnt über die Softwareaktualisierung. Teilnehmer am Public Beta Programm erhalten am dem kommenden Monat Zugriff auf die Previews.
Die Apple Watch mausert sich nicht nur wie gestern berichtet immer mehr zum heimlichen Star in Cupertino, spätestens mit watchOS 6 wird sie sich im Herbst auch so gut wie komplett vom bislang stets benötigten iPhone emanzipieren. Was der Watch allerdings gegenüber dem iPhone noch fehlt, ist eine Kamera, beispielsweise für FaceTime-Gespräche. Ein nun gesichtetes und Apple zugesprochenes Patent zeigt jedoch, dass das Unternehmen auch in diese Richtung forscht. Überraschend ist dabei allerdings die dabei untersuchte Platzierung der Kamera, die sich nicht am Gehäuse der Watch wiederfindet, sondern im Armband. Auf diese Weise würde sich die Kamera auch deutlich flexibler einsetzen lassen. So könnte man damit sogar Fotos knipsen, wobei die Watch selbst dann als digitales Okular dienen könnte. (via MacRumors)

Gemäß des Patentantrags bestünde das Armband mit der Kamera aus einem flexiblen Material, wie es auch jetzt schon bei den meisten Armbändern der Fall ist, um das Objektiv in verschiedene Positionen bringen zu können. In dem Antrag ist sogar von mehreren Objektiven an verschiedenen Stellen des Armbands die Rede, was dann eine Front- und Rückseitenkamera emulieren könnte.

Bei allem, was sich so in den Armbändern der Apple Watch abspielen könnte, kommt einem natürlich der versteckte Anschluss in den Kerben für die Aufnahme der Armbänder am Gehäuse der Apple Watch in den Sinn. Dieser würde dann wohl von Apple geöffnet werden, um die Verbindung zwischen der Technik im Armband zur Watch selbst zu realisieren.
Zu bedenken bleibt auch hier, dass Apple ständig jede Menge Patente einreicht, um sich einfach nur Ideen und Technologien schützen zu lassen. Die allermeisten davon landen jedoch nie in einem echten Produkt. Aus diesem Grunde sollte das neue Patent auch keinesfalls als Bestätigung gesehen werden, dass die Kamera im Armband der Apple Watch tatsächlich kommt. Es zeigt allerdings sehr wohl, dass sich Apple damit beschäftigt und verschiedene Anwendungsfälle für eine solche Umsetzung sieht.
Während das iPhone ein wenig schwächelt, schwingt sich heimlich, still und leise die Apple Watch mehr und mehr zum heimlichen Star in Cupertino auf. Daten aus dem Counterpoint Research Global Smartwatch Tracker sehen dabei ein sattes Wachstum von 22% im vergangenen Jahr, was den Analysten zufolge in großen Teilen auf die Beliebtheit der neu vorgestellten Series 4 liegt. So soll die Apple Watch Series 4 das sich am besten verkaufende Modell im gesamten letzten Jahr gewesen sein - und das, obwohl sie lediglich ein einziges Quartal auf dem Markt war. Apple selbst gibt inzwischen keine konkreten Absatzzahlen zu seinen Geräten mehr an, weswegen die Analystenzahlen inzwischen die einzige Quelle sind, auf die man sich hier stützen kann.
Counterpoint Research sieht den Marktanteil der Apple Watch leicht sinken, was vor allem an den immer neu hinzukommenden Anbietern, vor allem aus Fernost liegt. Nach wie vor ist der Anteil mit 37% jedoch nicht nur komfortabel, sondern auch weiterhin dominant. Auf Platz 2 sieht CR den hierzulande eher unbekannten Anbieter Imoo bei 10%, gefolgt von Samsung mit 9%.
Die Top 5 Smartwatches des Jahres 2018 bringen es gemeinsam auf knapp die Hälfte aller Verkäufe. Apple ist dabei gleich mit drei Modellen vertreten:
- Apple Watch Series 4
- Apple Watch Series 3
- Fitbit Versa
- Imoo Z3
- Apple Watch Series 2
Mit watchOS 6 und der zu erwartenden Apple Watch Series 5 dürfte Apple in diesem Herbst erneut einigen Schwung in die Absätze seiner Smartwatch bringen, weswegen eine dominante Position auf dem Markt auch für die kommenden Jahre gesichert sein dürfte.
Neben der ersten öffentlichen Beta von iOS 13, iPadOS 13, macOS Catalina und tvOS 13 hat Apple am gestrigen Abend auch ausgewählte Teilnehmer an seinem AppleSeed-Programm kontaktiert und ihnen Zugriff auf die aktuelle Beta von watchOS 6 gewährt (via AppleInsider). Apple bietet watchOS-Betas traditionell bislang nicht für Nutzer an, die nicht in das hauseigene Developer-Programm eingeschrieben sind, da es keine Möglichkeit gibt, eine einmal aktualisierte Apple Watch anschließend wieder downzugraden. Bei AppleSeed handelt es sich um eine spezielle Variante des öffentlichen Betaprogramms welches von Apple als "invite only", also nur auf spezielle Einladung angeboten wird. Apple schreibt in seiner Mitteilung:
We are extending you an exclusive invitation to join the AppleSeed Program and to take part in shaping watchOS 6. As a participant, you'll get to test-drive pre-release software and provide your feedback.
Our program also includes a community discussion board, questionnaires, and a Feedback Assistant application that lets you report any quality and usability issues you find, directly to Apple. Help us improve the quality of our next release and join today.

Die Schlagzahl in der Apple neue Beta-Versionen an seine Entwickler verteilt ist schon beeindruckend. So steht inzwischen bereits die fünfte Vorabversion von iOS 12.4 zum Download bereit. Und das nur wenige Wochen nach der ersten Beta. Bei watchOS 5.3 und tvOS 12.4 geht es ein wenig langsamer voran, hier stehen seit wenigen Minuten die jeweils vierten Betaversionen zur Verfügung, bei macOS 10.14.6 ist es die dritte. Die neuen Versionen können aktuell ausschließlich von registrierten Entwicklern geladen werden, Teilnehmer am Public Beta Programm dürften im Laufe der nächsten Stunden jedoch ebenfalls versorgt werden. Aus den ersten Betas sind keine wirklich relevanten Neuerungen bekanntgeworden. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass Apple verschiedene Dinge vorbereitet, die unter Umständen auch mit der demnächst in den USA anstehenden Ausgabe der physischen Version der Apple Card zusammenhängen. Die großen Neuerungen aus dem März-Event, wie Apple TV+ oder Apple Arcade folgen jedoch erst im Herbst mit iOS 13.
Vermutlich werden es viele gar nicht wissen, aber heute ist der "Welt-Yoga-Tag". Zu diesem Anlass hat Apple eine neue Challenge auf der Apple Watch gestartet. Dabei lassen sich erneut Belohnungen in Form von Badges und Stickern für iMessage freischalten, wenn man im Laufe des heutigen Tages ein 15-minütiges Yoga-Workout absolviert. Dies kann wahlweise über die Aktivitäten-App der Apple Watch oder jede andere beliebige Yoga-App stattfinden, die ihre Daten mit der Health-App von Apple synchronisiert. Dies ist das erste Mal, dass Apple eine Challenge mit Yoga-Bezug veranstaltet. Mit watchOS 5 hatte Apple im vergangenen Jahr die Unterstützung für Yoga-Workouts eingeführt. (via 9to5Mac)
