Apple mit leichtem Anstieg bei den iPad-Verkäufen im Weihnachtsgeschäft
Nachdem Apple inzwischen keine konkreten Absatzzahlen zu seinen Produkten mehr aufschlüsselt, sind es die Zahlen der einschlägigen Analysten, auf die wir uns für einen Eindruck verlassen müssen, wie erfolgreich sie sind. Nachdem IDC erst kürzlich seine ermittelten iPhone-Zahlen aus dem Weihnachtsgeschäft bekanntgegeben hatte, berichtet Strategy Analytics nun, dass Apple im vergangenen Quartal geschätzte 14,5 Millionen iPads verkauft habe. Dies würde einen Anstieg von 10% gegenüber den 13,2 Millionen Geräten aus dem Vorjahresquartal bedeuten.
Mit diesen Zahlen bliebe Apple der beliebteste Tablet-Hersteller der Welt und setzte sich dabei gegen Samsung (7,5 Millionen Geräte), Amazon (5,5 Millionen Geräte), Huawei (4,6 Millionen Geräte) und Lenovo (2,3 Millionen Geräte) durch.

Neues 10"-iPad und iPad mini 5 erscheinen laut Bloomberg noch dieses Frühjahr
Nicht fehlen sollen im heutigen Apple-Rundumschlag von Bloomberg natürlich auch die für das Frühjahr erwarteten neuen iPads. Nachdem die Kollegen bereits ihre Informationen zu neuen Funktionen in iOS 13 und zu Apples iPhone-Kameraplänen in diesem und im kommenden Jahr veröffentlicht haben, folgt nun also auch noch das Follow-Up zum neuen Einstiegs-iPad und dem gemunkelten iPad mini 5. Hierzu berichtet Bloomberg, dass das neue Einstiegs-iPad über einen Bildschirm mit "ungefähr 10" Displaydiagonale" verfügen und damit ein kleines bisschen größer als das bisherige 9,7"-iPad sein soll. Erwartet werden zudem ein schnellerer Prozessor und interne Upgrades. Statt wie beim iPad Pro auf USB-C zu setzen, soll das iPad weiterhin mit einem Lightning-Anschluss ausgestattet sein.
Das ebenfalls erwartete iPad mini soll laut Bloomberg in der Tat kommen. Große Sprünge sind hier allerdings nicht zu erwarten. Apple wird das Gerät erwartungsgemäß am unteren Ende der iPad-Preisskala einsortieren. Sollten sich die Indizien aus der aktuellen Beta von iOS 12.2 manifestieren, dürften beide neuen iPads auch weiterhin über einen Touch ID Sensor an Stelle von Face ID verfügen. Kommen könnte hingegen die Unterstützung für den Apple Pencil und das Smart Keyboard.
In Bezug auf den geplanten Zeitrahmen erklärt Bloomberg, dass die beiden neuen iPads noch in diesem Frühjahr erscheinen sollen, was im Einklang mit den bisherigen Gerüchten steht. Damit wird ein Event im März immer wahrscheinlicher.
Neue günstige iPads offenbar mit Unterstützung für den Apple Pencil und das Smart Keyboard
Inzwischen deutet immer mehr darauf hin, dass Apple in diesem Frühjahr neben einem neuen günstigen Einstiegs-iPad auch ein neues iPad mini auf den Markt bringen wird. Und wenn es gut läuft, könnte Apple diese beiden neuen iPads auch mit Unterstützung für den Apple Pencil und das Smart Keyboard ausstatten, wie der Entwickler Steve Troughton-Smith herausgefunden hat. In den Tiefen der aktuellen Beta von iOS 12.2 fand er weitere Hinweise auf die neuen iPad-Modelle mit den internen Bezeichnungen J210, J211, J217 und J218 , wobei beiden neuen Geräte in jeweils zwei Größen kommen dürften. Bereits beim aktuellen 9,7"-iPad hatte Apple die Unterstützung für die Vorgänger-Generation des Apple Pencil integriert. Dies dürfte sich laut Troughton-Smith nun fortsetzen und auch auf das iPad mini 5 zutreffen. Nicht kommen dürfte in diesem Jahr hingegen Face ID bei den günstigen iPads, die wohl weiter auf den Fingerabdrucksensor und damit Touch ID setzen werden.

Neue Apple-Videos zeigen das Potenzial der Kameras im iPad Pro und iPhone XR
Apple hat in den vergangenen Wochen diverse Werbespots für das neue iPad Pro veröffentlicht, die, wie sich nun herausstellt, allesamt mit dem Gerät erstellt wurden, welches sie bewerben sollen. Apple hat hierzu nun ein weiteres Video mit dem Titel "A new way to go behind the scenes" veröffentlicht, welches die Entstehung der Werbeclips zeigt. Auf diese Weise versucht man ganz offensichtlich das Potenzial des iPad Pro in den Vordergrund zu stellen, nicht nur ein reines Konsumgerät zu sein, sondern sich auch zum Erstellen von Inhalten zu eignen. Jeder der Werbeclips wurde mit dem iPad Pro gefilmt, nachbearbeitet, animiert und designt. Unter anderem kam hierzu die FiLMiC Pro App (€ 16,99 im AppStore) zum Einsatz, während das zum Filmen genutzte iPad Pro von einem professionellen Statis gehalten wurde. Weitere Apps, die zum Einsatz kamen, sind Luma Fusion (€ 21,99 im AppStore) für die Nachbearbeitung, Keynote für die Animationen und GarageBand für die Hintergrundmusik.
Parallel zu dem neuen "Behind the Scenes"-Video zum iPad Pro hat Apple noch ein weiteres Video auf seinen YouTube-Kanal geladen, in dem man mit den Videomöglichkeiten des iPhone XR experimentiert. Hierzu wurden 32 der Geräte in einer Ringformation montiert und auf diese Weise ein 360°-Video von verschiedenen Materialien und Sequenzen erstellt, Unter anderem kamen dabei Feuer, gefärbtes Wasser, Eis-Blasen und eine Art bunter Schleim zum Einsatz, was für beeindruckende Effekte sorgt.
Begleitet wird das experimentelle Video von einem weiteren "Behind the Scenes"-Video, welches die Entstehung der Effekte und den Aufbau der 32 iPhone XR zeigt. Unter anderem verwendet Apple dabei Funktionen wie Slo-Mo-Effekte bei 240 frames per second.
Zum All-Star Game: Apple diskutiert Einsatz von Technologie im Sport mit NHL-Größen
Wenn man sich hin und wieder mal US-Sport im Fernsehen anschaut, wird man schon mal festgestellt haben, dass die Coaches und Spieler am Spielfeldrand oftmals Tablets in der Hand haben und damit noch während des Spiels versuchen, Ekenntnisse für den eigenen Vorteil zu gewinnen. Genau dies war auch das Thema einer kürzlichen Veranstaltung der US-amerikanischen Profi-Eishockeyliga NHL (via iPhone in Canada), bei der NHL-Commissioner Gary Bettman und die Spieler Connor McDavid von den Edmonton Oilers und Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs gemeinsam mit Apples Marketing-Chef Phil Schiller über den Einsatz von Technologie im Sport diskutierten. Stattgefunden hat das Treffen in der Town Hall auf Apples Infinite Loop Campus in Cupertino anlässlich des NHL All-Star Games in der SAP Center Arena in San Jose.

Unter anderem stellt die NHL den Teams seit einiger Zeit bereits iPad Pros hinter der Bank zur Verfügung, auf denen die Spieler und Coaches Echtzeit-Videos und Zeitlupen sehen können, um das eigene Spiel anpassen oder auch Schiedsrichter-Entscheidungen hinterfragen zu können. Bereits Anfang des Monats hatte die NHL angekündigt, dass sie den Teams in Kürze zudem eine neue "Coaching Insights App" für das iPad zur Verfügung stellen wird, die in Kooperation von Apple, der NHL und SAP entstanden ist und Echtzeit-Statistiken von 35 Spielern und 30 Teams zur Verfügung stellen wird.

Als kleines Zuckerl brachte die NHL den Stanley Cup, also die Trophäe für den jährlichen Meister der Eishockeyliga am Mittwoch zum Apple Park, um Apple-Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, den beeindruckenden Pokal einmal aus der Nähe betrachten und Fotos mit ihm machen zu können.

Auch iOS 12.2 enthält Hinweise auf neue iPads und neuen iPod touch
Am vergangenen Donnerstag hat Apple die ersten Betaversionen seiner kommenden Betriebssystem-Updates, darunter auch iOS 12.2, für alle registrierten Entwickler veröffentlicht. Inzwischen wurden darin einige weitere interessante Codezeilen gefunden, die unter anderem auch bislang unveröffentlichte Produkte referenzieren. Passend zu den zuletzt gesichteten Registrierungen neuer iPad-Modelle in der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission finden sich so auch in iOS 12.2 Hinweise auf bislang unveröffentlichte iPads. Wie der Entwickler Steven Troughton-Smith entdeckte, kommen unbekannte Modelle mit den Bezeichnungen iPad 11,1 bis iPad 11,4, jeweils in einer WiFi- und einer Cellular-Version in den Codezeilen der Betaversion vor.

Troughton-Smith spekuliert, dass es sich dabei um das neue iPad mini handeln könnte. Dem Entwickler zufolge soll keines der referenzierten iPads über Face ID verfüge, was zu den Gerüchten passt, dass das neue iPad mini eher interne als äußerlich sichtbare Updates mitbringen wird.
Ebenfalls entdeckt wurde eine Referenz auf einen "iPod 9,1", den es bislang ebenfalls noch nicht gab. Die aktuelle sechste Generation des iPod touch hört auf die interne Bezeichnung "iPod 7,1", was auf ein größeres Update hindeuten könnte. Allerdings soll auch die gesichtete neue Version weder über Face ID oder Touch ID verfügen.

Vorstellung im März? Apple registriert neue iPads in eurasischer Datenbank
Die Gerüchte um ein neues 9,7" iPad und ein iPad mini 5, die noch in diesem Frühjahr auf den Markt kommen könnten, verdichten sich weiter. So hat Apple in der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission sieben bislang unbekannte iPad-Modelle registriert, die auf die neuen Geräte passen dürften. Bezeichnet mit den internen Modellnummern A2123, A2124, A2126, A2153, A2154, A2133 und A2152, könnte sich auch die neue Modellvariante mit einem 10"-Display unter den neuen Geräten befinden, wie die indischen Kollegen von MySmartPrice berichten. Die Registrierungen in der Datenbank haben bereits in der Vergangenheit immer wieder einen frühen Ausblick auf kommende Apple-Produkte und sind erforderlich für Geräte mit Verschlüssellungsfunktionen in Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan und Russland.
Sollte sich Apples Zeitmuster aus den vergangenen Jahren wiederholen, könnte die Vorstellung der neuen iPads erneut im März erfolgen. Ebenfalls auf der Agenda könnten dann auch neue AirPods, AirPower und die Ankündigung des Apple TV-Streamingdienstes stehen.
