Apple scheint derzeit an allen Ecken und Enden die Displaydiagonalen seiner Produkte zu überarbeiten. Nachdem man im vergangenen Herbst bereits mit dem 16" MacBook Pro ein neues Format eingeführt und damit das bisherige 15,4" MacBook Pro abgelöst hatte, dürfte sich dieser Trend auch in diesem Jahr fortsetzen. So wird bereits länger darüber spekuliert, dass auch das 13,3" MacBook Pro mit der nächsten Generation auf 14" anwachsen soll. Nun berichten die Kollegen der China Times, dass Apple plant, einen neuen iMac mit einem 23"-Display in der zweiten Jahreshälfte 2020 auf den Markt zu bringen. Das aktuelle Lineup umfasst hingegen ein 21,5"- und ein 27"-Modell, was also entweder ein Anwachsen des kleineren oder die Einführung eines komplett neuen Modells bedeutet.
Letztere Variante dabei ist wohl die wahrscheinlichere. So berichten die chinesischen Kollegen zu dem Gerät, dass es sich dabei um eines von mehreren vergleichsweise günstigeren Produkten handelt, die Apple in diesem Jahr auf den Markt bringe. Zu den weiteren dieser Produkte werden auch das neue iPhone SE, sowie ein ebenfalls angeblich noch in diesem Jahr kommendes 11"-iPad gezählt. Auch dieses Produkt könnte eine neue Größe Einläuten, denn aktuell hat Apple neben dem 11" iPad Pro nur noch ein 10,2" iPad und ein 10,5" iPad Air im Programm. Letzteres gemunkeltes Produkt passt immerhin zu den kürzlich in Umlauf gebrachten Gerüchten um ein neues 11" iPad Air, welches über einen Touch ID Sensor unter dem Display verfügen und hierdurch ein komplett rahmenloses Display besitzen soll.
Nach dem Werbevideo für das neue iPad Pro, in dem auch das Magic Keyboard mit Trackpad ausgiebig gewürdigt wurde, hat Apple ein weiteres Video auf seinem Apple Support YouTube Kanal veröffentlicht, in dem man die Funktionen des Magic Keyboard noch einmal im Detail vorstellt. Unter anderem kommen dabei die verschiedenen auf dem Trackpad ausführbaren Gesten zur Steuerung des iPad per Cursor oder auch die zur Verfügung stehenden Einstellungen zur Konfiguration des Cursors und des Trackpads unter iOS 13.4 zur Sprache. Selbstverständlich kann man auch die üblichen Displaygesten für das Aufrufen des App-Switchers oder Slide-Over über das Trackpad realisieren.
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Ich persönlich habe das Magic Keyboard seit heute Vormittag im Einsatz und bin wirklich begeistert. Das alles wirkt sehr durchdacht und funktioniert einwandfrei. Die Lücke zwischen iPad und MacBook wird damit spürbar geschlossen, auch wenn ich für produktive Arbeiten nach wie vor auf ein echtes Notebook schwöre. Größter Nachteil des Magic Keyboard ist aus meiner Sicht, dass sich die Tastatur aufgrund des verbauten Scharniers nicht komplett umklappen lässt. Dies habe ich beim alten Smart Keyboard immer als sehr angenehm empfunden, wenn man beispielsweise mal was im Hochformat lesen oder mit dem Apple Pencil arbeiten wollte.
Die hintergrundbeleuchtete Tastatur wirkt überaus wertig, die Tastenanschläge fühlen sich knackig an und die Tasten sind (vielleicht mit Ausnahme der Umlaute) groß genug, dass man so gut wie keine Tippfehler macht. Dank des Trackpads gelingt auch die Platzierung des Cursors im Text beispielsweise deutlich genauer und komfortabler. Der einstellbare Neigungswinkel des iPad ist wirklich begrüßenswert, da man auf diese Weise die Möglichkeit hat, den Winkel auf den jeweiligen Einsatzzweck anzupassen. Ebenfalls durchdacht ist der USB-C Anschluss an der linken Seite des Scharniers, über den das iPad dank "Pass-Through" geladen werden kann, während der Anschluss am iPad selbst für weiteres Zubehör frei bleibt.
Eines muss man allerdings festhalten: Die Kombination aus iPad Pro und Magic Keyboard bringt ein ordentliches Gewicht auf die Waage. So ist ein 12,9" iPad Pro mit Magic Keyboard mit seinen 1,35 Kilogramm sogar schwerer als ein 13" MacBook Air mit seinen 1,29 Kilogramm. Auch ein 13" MacBook Pro mit seinen 1,37 Kilogramm ist nur unwesentlich schwerer. In meinem Fall mit dem 11" iPad Pro wiegt die Komination 1,07 Kilogramm, was zwar nach wie vor nicht wirklich leicht ist aber immer noch leichter als jedes MacBook, welches Apple aktuell im Programm hat.
Laut Apples Sendungsverfolgung wird irgendwann heute im Laufe des Vormittags mein neues Magic Keyboard für das iPad Pro geliefert. Damit unterbietet Apple das ursprünglich bei der Vorstellung der aktuellen iPad Pro selbstgesteckte Ziel eines Verkaufsstarts im Mai deutlich. Und um die Vorzüge der neuen (zugegebenermaßen kostspieligen) Tastatur samt Trackpad für das iPad Pro noch einmal hervorzuheben, hat man passend zum heutigen Auslieferungsbeginn ein neues Video mit dem Namen "Float" veröffentlicht, welches sich um das neue Magic Keyboard im Zusammenspiel mit dem iPad Pro dreht. Der Begriff "Float" wurde dabei natürlich nicht zufällig gewählt, sondern ist eine Anspielung darauf, dass das iPad Pro quasi über der neuen Tastatur "schwebt". Darüber hinaus geht Apple aber auch auf verschiedene Vorzüge der aktuellen iPad-Generation, wie den LiDAR-Scanner oder die deutlich verbesserten Kameras ein.
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Ein wenig überraschend hat Apple in der vergangenen Woche gemeinsam mit der Vorstellung des neuen iPhone SE damit begonnen, Bestellungen für das neue Magic Keyboard für das iPad Pro entgegenzunehmen. Eigentlich hatte man den Verkaufsstart erst für den Mai angepeilt, nun sollen die ersten Bestellungen bereits ab morgen ausgeliefert werden. Passend hierzu hat Apple nun auch das Review-Embargo gelüftet. In den vergangenen Tagen hatten bereits verschiedene Kollegen aus der Technik- und Blogger-Szene Gelegenheit, das Magic Keyboard für das iPad Pro unter die Lupe zu nehmen und dabei unter anderem auch die Unterstützung des darin verbauten Trackpads zu testen
Wie auch schon das Smart Keyboard, wird auch das Magic Keyboard magnetisch mit der Rückseite des iPad Pro verbunden, verfügt jedoch erstmals über eine Mechanik, die das iPad über der Tastatur schweben und den Winkel auf bis zu 130 Grad justieren lässt. Zudem verfügt die Tastatur über ein komplettes Layout wie auch bei einem Notebook, sowie eine Hintergrundbeleuchtung für die Tasten. Die Tester zeigten sich unter anderem von Sound und Haptik der Tastatur begeistert. In beiden Fällen soll Apple einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Das Trackpad soll den Testern zufolge zwar klein, aber überaus effektiv sein. Als Nachteile machten die Reviewer hingegen das vergleichsweise große Gewicht der Tastatur und die fehlenden Funktionstasten aus. Jammern auf hohem Niveau würde ich das mal nennen. Die nachfolgenden Links führen zu den Reviews der Kollegen. Weiter unten findet ihr zudem verschiedene YouTube-Reviews eingebettet.
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Bereits vor einigen Tagen sorgte ein durch Apple registriertes Icon für Aufsehen und für erste Gerüchte, dass man in Cupertino daran arbeitet, seine Entwicklungsplattform Xcode demnächst auch auf dem iPad (und dem iPhone) anzubieten. Dies könnte bereits mit iOS/iPadOS 14 der Fall sein. Derzeit benötigt man zur Entwicklung von iPhone-, iPad-, Mac, tvOS- und watchOS-Apps zwingend einen Mac, auf dem Xcode exklusiv zur Verfügung steht. Mit immer leistungsfähigeren Mobilgeräten und dem erst zuletzt wieder durch die Vorstellung des Magic Keyboard für das iPad Pro vorangetriebenen Push des iPad in Richtung eines Produktiv-Geräts wäre Xcode für iOS/iPadOS ein durchaus logischer Schritt.
Aktuell berichtet nun der bekannte Leaker Jon Prosser in einem neuen Tweet, dass Xcode gemeinsam mit iOS/iPad OS 14 seinen Weg auf das iPad und das iPhone finden wird. Hierdurch würde Apple langsam aber sicher auch die Tür für "Pro-Applications" auf dem iPad öffnen, so Prosser. Allerdings revidiert er auch gleich wieder, dass man aktuell noch nicht mit einer Version von Final Cut Pro X auf dem iPad rechnen sollte.
Für Entwickler würden sich hierdurch spannende Möglichkeiten ergeben. So wäre es erstmals möglich, Apps auf den Geräten zu entwickeln, auf denen sie hinterher auch laufen sollen. Das höchste der Gefühle war bislang die Swift Playgrounds App, mit der man spielerisch Apples Programmiersprache erlernen kann. Offizielles zu der Thematik könnte Apple auf der WWDC Anfang Juni verkünden, wenn vermutlich auch iOS/iPadOS 14 zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert wird.
Ursprünglich erst für Mai angekündigt hat Apple ein wenig überraschend bereits in der vergangenen Woche damit begonnen, Bestellungen für das neue Smart Keyboard für das iPad Pro entgegenzunehmen, die ab der kommenden Woche ausgeliefert werden. Wie immer sind in den USA die ersten Geräte aber auch schon verfrüht bei den Bestellern angekommen, weswegen auch inzwischen die ersten Hands-On Videos im Internet kursieren, die einen ersten Blick aus Anwendersicht auf die erste iPad-Tastatur mit Trackpad gewähren. Neben dem Trackpad, für das Apple mit iPadOS 13.4 eine offizielle Unterstützung eingeführt hat, sind in den Videos auch die hintergrundbeleuchteten Tasten oder die Winkeleinstellung des schwebend gehaltenen iPad zu sehen.
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Neben der Vorstellung des neuen iPhone SE hat Apple heute auch das im vergangenen Monat vorgestellte und eigentlich erst für Mai angekündigte Magic Keyboard für das iPad Pro in seinen Online Store aufgenommen. Es kann ab sofort zum Preis von € 339,- in der Version für das 11" iPad Pro oder zum Preis von € 399,- in der Variante für das 12,9"-Modell bestellt werden. Ausgeliefert werden soll das Magic Keyboard dann ab der kommenden Woche. Zur Erinnerung: Mit iPadOS 13.4 hat Apple das iPad Pro mit einer Maus- und Trackpad-Unterstützung ausgestattet. Statt diese einfach aus macOS zu kopieren, wurde sie für das iPad völlig neu konzipiert. Sobald Anwender ihren Finger über das Trackpad bewegen, verwandelt sich der Zeiger, um Elemente der Benutzeroberfläche hervorzuheben. Dank der Multi-Touch Gesten auf dem Trackpad soll man schnell und einfach durch das gesamte System navigieren können, ohne jemals die Hand anheben zu müssen.
Passend hierzu hatte Apple das Magic Keyboard für das iPad Pro vorgestellt. Es präsentiert sich im ultraleichten Design mit einer Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und einem Trackpad für das laut Apple bisher beste Tipperlebnis auf dem iPad. Es besitzt eine stufenlose Neigungsverstellung, die aus dem iPad Pro fast schon ein vollwertiges Notebook macht. Die Trackpad-Unterstützung in iPadOS ist so konzipiert, dass sie mit allen Apps funktioniert. Apple hat zudem bereits Updates für seine iWork-Apps Pages, Numbers und Keynote angekündigt, die vollumfänglich von der neuen Trackpad-Unterstützung Gebrauch machen.

Das Magic Keyboard verbindet sich wie gewohnt magnetisch mit dem iPad Pro und ermöglicht dank seiner freitragenden Scharniere eine stufenlose Einstellung des Betrachtungswinkels bis zu 130 Grad. Das Magic Keyboard bietet eine normalgroße Tastatur mit Tasten mit Hintergrundbeleuchtung und einem Scherenmechanismus. Es verfügt zudem über USB-C Pass-Through Charging, wodurch der USB-C-Anschluss des iPad Pro frei bleibt und kann ab sofoort über den folgenden Link im Apple Online Store bestellt werden: Magic Keyboard für iPad Pro
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War man ursprünglich davon ausgegangen, dass Apple nach den aktuellen iPhones auch das kürzlich vorgestellte neue iPad Pro mit seinem selbstdesignten U1 Ultra Wideband Chip ausgestattet hat, ist dies nun offenbar doch nicht der Fall. Weder erwähnt Apple den Chip in seinen Marketing-Materialien, noch konnten die RTeparaturspezialisten von iFixit den Chip in ihrem traditionellen Teardown ausfindig machen. Zur Erinnerung: Der U1-Chip wurde von Apple erstmals im iPhone 11 und iPhone 11 Pro verbaut, wo er unter anderem für eine Positionsbestimmung in Räumen oder auch ein direktionales AirDrop zum Einsatz kommt. Auch die kommenden AirTags werden vermutlich auf Basis von Ultra-Breitband operieren, weswegen es umso ungewöhnlicher anmutet, dass Apple beim neuen iPad Pro auf den U1-Chip verzichtet hat. (via MacRumors)
Neu ausgestattet hat Apple das neue iPad Pro hingegen mit einer Funktion, die man erstmals in den 2018er MacBook Modellen im Zusammenhang mit dem T2 Security-Chip verbaut hat. Diese Funktion führte dazu, dass extern angeschlossene Mikrofone deaktiviert werden, sobald der Deckel des MacBooks zugeklappt wird. Dies ist nun auch beim 2020er iPad Pro der Fall, wenn dieses in einer Hülle steckt und diese geschlossen wird. Die Kollegen von 9to5Mac haben die neue Funktion in einer aktualisierten Version von Apples Platform Security Dokument entdeckt. Voraussetzung ist allerdings eine MFi-kompatible Hülle, wie es logischerweise auch bei Apples eigenen Hüllen der Fall ist.