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Analysten: iPhone 13 wird "wahrscheinlich" über Touch ID unter dem Display verfügen

Wenn ich einen Wunsch für das iPhone 13 frei habe, dann ist es der, dass Touch ID ein Comeback als Ergänzung zu Face ID feiert. Und geht es nach dem Barclays Analyst Andrew Gardiner und seinen Kollegen stehen die Chancen hierfür auch gar nicht so schlecht. So schreibt er in einer Notiz an seine Investoren (via MacRumors), dass das iPhone 13 "wahrscheinlich" über einen Fingerabdruck-Scanner unter dem Display verfügen werde, der dann in der Tat Face ID nicht ersetzen, sondern ergänzen soll. Das Comeback soll einhergehen mit Verbesserungen bei Face ID, die sich unter anderem auch ein einem kleineren Notch niederschlagen werden.

Gerüchte um die Rückkehr von Touch ID gibt es nun schon seit einiger Zeit, auch wenn sich die Experten noch nicht so recht einig sind, wann dieses stattfinden soll. Da dieses Jahr aber ja anscheinend ohnehin das Jahr der Comebacks werden dürfte, wäre das iPhone 13 durchaus passend. Unter anderem wird auch bei den neuen MacBooks erwartet, dass diverse Features, wie unter anderem der MagSafe-Anschluss, ein HDMI-Port oder ein SD-Kartenleser zurückkehren werden.

Von Apple designte 5G-Modemchips sollen ab 2023 im iPhone zum Einsatz kommen

Die Situation, die sich vor einigen Monaten rund um Apple, Intel und Qualcomm abspielte, war schon beinahe grotesk. So sollte ursprünglich die Smartphonemodem-Sparte von Intel die 5G-Chips für Apples iPhones entwickeln, da sich Cupertino mit dem Marktführer Qualcomm seit Jahren in Patentstreitigkeiten befand. Da Intel aber nicht in der Lage war, die Chips in der von Apple geforderten Qualität zu produzieren, legte man kurzerhand sämtliche Auseinandersetzungen mit Qualcomm bei und schloss einen mehrjährigen Vertrag zur Lieferung von Modemchips für das iPhone. Kurze Zeit später zog sich Intel dann aus diesem Markt zurück und Apple übernahm die komplette Abteilung inkl. Ingenieuren und Patenten, um mittelfristig selbst in der Lage zu sein, die Modemchips zu bauen.

Nun vermelden die beiden Barclays Analysten Blayne Curtis und Thomas O'Malley (via MacRumors), dass die in Cupertino designten Chips ab dem Jahr 2023 in sämtlichen neuen iPhone-Modellen zum Einsatz kommen sollen. Die dann erwarteten 5G-Modemchips sollen in der Lage sein, sowohl sub-6GHz als auch mmWave Netzwerke zu bedienen.

Bis es soweit ist, wird Apple auch weiterhin auf die Chips von Qualcomm im iPhone setzen. Während beim iPhone 12 das Snapdragon X55 Modem zum Einsatz kommt, wird es beim diesjährigen iPhone wohl auf den Snapdragon X60 Chip hinauslaufen, im kommenden Jahr dann auf den Snapdragon X65. Im Jahr darauf wäre dann eigentlich der Snapdragon X70 an der Reihe. Nun sieht es aber eher danach aus, als sei dies nur eine Backup-Lösung, sollte es bei der Entwicklung des Apple-Chips Rückschläge geben. Produziert werden dürften die Apple-Modems dann vermutlich vom taiwanesischen Zulieferer TSMC.

Apple kürzt Komponenten-Bestellungen für das iPhone um 20%, iPhone 12 mini am stärksten betroffen

Wie bereits mehrfach in den vergangenen Wochen berichtet, verkauft sich das iPhone 12 mini wohl nicht ansatzweise so gut, wie Apple dies erwartet hatte. Von allen iPhone 12 Modellen greifen mit Abstand am wenigsten Käufer zur kleinsten Variante. Nun berichtet auch Nikkei Asia, dass Apple die Produktion für sämtliche iPhone 12 Modelle im Vergleich zum Dezember um ca. 20% zurückgefahren hat, wobei das iPhone 12 mini am stärksten betroffen sein soll. Ursprünglich soll Apple mit Komponenten für 96 Millionen iPhones in der ersten Jahreshälfte 2021 geplant haben, was sowohl das komplette iPhone 12 Lineup, als auch ältere Modelle wie das iPhone 11 und das iPhone SE betrifft. Das neue Ziel soll nun eher auf 75 Millionen Geräte ausgerichtet sein, was allerdings immer noch mehr wäre als zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr.

Auch TrendForce sieht Apple als größten Smartphone-Hersteller der Welt im vierten Quartal 2020

Ende Februar hatten bereits die Analysten von Gartner berichtet, dass es Apple im vierten Quartal 2020 gelungen war, Samsung als größten Smartphone-Hersteller der Welt abzulösen. In dieselbe Kerbe schlagen nun auch die Kollegen von TrendForce. Insgesamt gelang es Apple dem aktuellen Bericht zufolge, im genannten Zeitraum 77,6 Millionen iPhones an den Mann zu bringen. 69,8 Millionen davon gehörten zur iPhone 12 Familie. Damit konnte Apple im letzten Quartal des vergangenen Jahres 10 Millionen Smartphones mehr verkaufen als Samsung, wo man gegenüber dem dritten Quartal einen Rückgang von 14% hinnehmen musste und auf 67 Millionen Geräte kam. Zum Vergleich: Apple verzeichnete im vierten Quartal einen Anstieg um 85% im Vergleich zum dritten Quartal, was wohl vor allem auch an der erstmaligen Intergration von 5G in das iPhone lag.

In ihrem Ausblick erwarten die Analysten von TrendForce einen weiteren Anstieg bei allen Herstellern im ersten Quartal 2021. Auch das iPhone 12 dürfte sich dabei weiterhin gut verkaufen. Dennoch erwarten die Analysten, dass sich Samsung die Spitzenposition von Apple auf das gesamte Jahr 2021 gesehen zurückholen wird. Allerdings dürfte es auf lange Sicht für die Koreaner schwerer werden, diese Position zu verteidigen, was vor allem an Verlusten zugusten der chinesischen Hersteller Oppo und Xiaomi in deren Heimatmarkt liegt.

Apple-Analyst Ming-Chi Kuo zu den Kamera-Verbesserung beim iPhone bis 2023

Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo ist dieser Tage mal wieder besonders aktiv und hat sich nun auch zu seinen Erwartungen an künftige Weiterentwicklungen beim iPhone geäußert. Vor allem die Kamera dürfte dabei auch in den kommenden Jahren im Mittelpunkt stehen. So erwartet Kuo für 2023 den erstmaligen einsatz eines Periskop-Objektivs, mit der sich vor allem neue Möglichkeiten beim optischen Zoom ergeben würden (via MacRumors). Dies ist nach wie vor eines der großen Mankos bei Smartphone-Kameras. Ursprünglich hatte Kuo das neue Objektiv bereits für kommendes Jahr erwartet, nun seine Aussichten aber offenbar korrigiert.

Vereinzelt kommen Periskop-Objektive bereits zum Einsatz, so etwa beispielsweise im Huawei P30 Pro, wo ein 5-facher optischer Zoom möglich ist. Beim iPhone reicht dieser aktuell bis lediglich 2,5-fach. Mit dem verlustbehafteten digitalen Zoom kommt man hioer auf eine 12-fache Vergrößerung, allerdings bei zunhemender Verschlechterung der Bildqualität.

Auch für die kommenden iPhones erwartet Kuo Verbesserungen bei der Kamera, so werden die Pro-Modelle in diesem Jahr wohl mit einem verbesserten Teleobjektiv ausgestattet, welches aus sechs statt bisher fünf Einzelelementen besteht. Im kommenden Jahr sollen es dann gar sieben Einzelelemente werden. Zudem soll Apple ab dem kommenden Jahr bei der Frontkamera ein sogenanntes "Unibody Lens Design" zum Einsatz bringen, welches die Größe des Bauteils deutlich verringern soll. Hiermit könnte dann auch der gemunkelte Wechsel vom Notch zu einem "Punch Hole" Design auf der Vorderseite einhergehen, den Kuo bereits früher prognostiziert hatte.

Weiterer Bericht erwartet Verbesserungen bei der Kamera des iPhone 13

Bei Apple-Gerüchten ist es oftmals so, dass sie immer wahrscheinlicher werden, je öfter sie im Internet von verschiedenen Quellen veröffentlicht werden. Sollte sich das auch beim aktuellen Thema bestätigen, dürfen wir inzwischen mit großer Wahrscheinlichkeit Verbesserungen bei der Kamera des iPhone 13 erwarten. So wurde in den vergangenen Wochen bereits mehrfach und aus verschiedenen Quellen berichtet, dass Apple dem Ultraweitwinkelobjektiv der Kamera iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max eine größere ƒ/1.8 Blende spendieren wird. In die Riege dieser Quellen reiht sich nun auch die DigiTimes ein, die ihrerseits entsprechende Informationen aus Apples Zuliefererkette erhalten haben will. Zudem soll auch dieses Objektiv künftig mit der optischen Sensor-Shift Bildstabilisierung ausgestattet sein und zudem über einen Autofokus verfügen. Viele Quellen, dasselbe Gerücht - die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommen wird, steigt also.

Studie ermittelt 40% Smartphone-Süchtige unter College Studenten

Es ist zwar nach wie vor irgendwie ein Tabu-Thema, dennoch sollte man die Entwicklung mit Sorge betrachten. Smartphone-Sucht wird wohl eines der größeren Probleme der kommenden Jahre werden. Wie der Guardian berichtet, wurde in einer Studie nun herausgefunden, dass knapp 40% aller College-Studenten hierunter leiden, was sich unter anderem negativ auf ihre Schlafqualität auswirkt. In der Studie nahmen 1.043 Studenten des King’s College in London zwischen 18 und 30 Jahren teil. Herausgefunden wurde dabei, dass 406 von ihnen (38,9%) Sympthome von Smartphone-Sucht aufwiesen. Hiervon leiden bereits zwei Drittel (68,7%) unter Schlafstörungen, während dies nur auf 57,1% der Studienteilnehmer zutrifft, bei denen keine Sucht festgestellt wurde. Studenten, die ihr Smartphone nach Mitternacht oder für mehr als vier Stunden am Tag nutzten, bestand der Studie zufolge ein erhöhtes Suchtrisiko.

Per Definition galten Teilnehmer der Studie als smartphonesüchtig, wenn sie nicht mehr kontrollieren konnten, wie lange sie ihr Gerät am Tag benutzten, Stresssympthome aufwiesen wenn wie keinen Zugriff auf das Gerät hattem oder andere Teile ihres Lebens für das Smartphone vernachlässigten.

Apple hatte bereits vor einigen Jahren das Problem der Smartphone-Sucht erkannt und versucht mit Maßnahmen wie "Screen Time" in iOS hiergegen vorzugehen. Allerdings wird Smartphone-Sucht in der Wissenschaft kontrovers gesehen. Unter anderem gibt Professor Andrew Przybylski von der University of Oxford zu bedenken, dass diese nicht als offizielle Suchtkrankheit angesehen ist und es deswegen auch keine konkreten, messbaren Sympthome gäbe.

Apple plant offenbar keinen Wechsel von Lightning auf USB-C beim iPhone

Während Apple beim iPad inzwischen verstärkt auf USB-C als Standard für einen Kabelanschluss setzt, verharrte man beim iPhone bislang beim eigenen proprietären Lightning-Anschluss. Gerüchte das Apple auch hier auf USB-C wechseln würde, gab es allerdings immer wieder. Nicht zuletzt auch, weil von Regulierungsbehörden immer wieder gefordert wird, einen einheitlichen Anschluss bei Smartphones durchzusetzen. Allerdings berichtet der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo aktuell (via MacRumors), dass es in Cupertino keinerlei Pläne gäbe, das iPhone von Lightning auf USB-C umzustellen. Wahrscheinlicher sei stattdessen, dass Apple direkt zu einem komplett anschlusslosen Design wechseln würde, in dessen Zentrum dann die jüngst eingeführte MagSafe-Technologie stehen würde. Einer der Gründe hierfür soll sein, dass USB-C unter anderem weniger wasserdicht ist als der Lightning-Anschluss. Da sich die MagSafe-Technologie jedoch noch in den Kinderschuhen befinde, wird das iPhone auf absehbare Zeit auch weiterhin mit einem Lightning-Anschluss ausgestattet sein.