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Apples chinesische Fertigungspartner wollen kommende Woche wieder auf 100% laufen

Der vor allem in China grassierende Coronavirus hat inzwischen auch Apple erreicht, wo man nicht nur die eigenen Niederlassungen vorübergehend schloss, sondern eventuell auch mit Einschränkungen bei der Produktion des "iPhone SE 2" rechnen muss. Dies vermeldete kürzlich erst der in der Regel gut informierte Apple-Anaylst Ming-Chi Kuo. Vor allem die verschiedenen in China aktiven Zulieferer fahren momentan nicht auf voller Kapazität. Ein Umstand, der sich jedoch laut Bloomberg in Kürze wieder ändern soll. So plant Apples Haus- und Hoflieferant Foxconn, seine eigenen Kapazitäten ab spätestens dem 10. Februar wieder auf 100% laufen zu lassen.

Inwieweit sich der zwischenzeitliche Produktionsstop in den Fertigungsstätten von Foxconn und Pegatron tatsächlich auf Apple auswirkt, muss abgewartet werden. Angeblich sollte die Massenproduktion des "iPhone SE 2" im laufenden Monat beginnen, ehe der Verkaufsstart angeblich für Ende März angepeilt war.

Geleaktes Video soll neues Klapp-Smartphone von Samsung zeigen

Selbstverständlich sind Geschmäcker verschieden. Aber wenn das wirklich der Trend sein soll, wohin sich Smartphones in Zukunft entwickeln, würde ich mich doch schon sehr stark wundern. Während Samsung mit seinem Klapp-Smartphone "Galaxy Fold" jede Menge Häme kassierte, die sich zugegebenermaßen vor allem an den technischen Unzulänglichkeiten des Geräts festmachen ließ, startet man mit dem "Galaxy Z Flip" nun offenbar einen weiteren Versuch, der sich nicht nur erstmal technisch beweisen muss, sondern noch dazu designtechnisch jede Menge Angriffsfläche bietet. Wohlgemerkt trifft dies alles nur dann zu, wenn sich das unten zu sehende Leak-Video des Geräts aus der Feder des bekannten Mobile-Leakers Ben Geskin als authentisch herausstellen sollte.

Ob es sich bei dem zu sehenden Gerät tatsächlich um das "Galaxy Z Flip" handelt, werden wir vermutlich schon in der kommenden Woche herausfinden, wenn Samsung sein "Unpacked Event" zur Vorstellung des Galaxy S11 in San Francisco veranstaltet.

Ming-Chi Kuo senkt seine iPhone-Absatzerwartung wegen des Coronavirus

Dass auch Apple in China inzwischen vom dortigen Ausbruch des Coronavirus betroffen ist, zeigte sich erst kürzlich durch die Schließungen sämtlicher Niederlassungen im Reich der Mitte bis zum 09. Februar. Auch die Produktion der in China gefertigten Apple-Produkte könnte durch die Auswirkungen des Coronavirus beeinträchtigt werden, wie nun auch der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo vermeldet (via MacRumors). Auf Basis dieser Aussichten hat Kuo auch bereits seine Vorhersage in Sachen iPhone-Auslieferungen im ersten Quartal 2020 um 10% reduziert. Vor allem dürfte angesichts des Zeitpunkts das für März erwartete "iPhone SE 2" betroffen sein, dessen Massenproduktion im Februar beginnen soll. Wie stark sich die derzeit in China herrschenden Einschränkungen wegen des Virenausbruchs auswirken werden, vermag derzeit natürlich niemand mit Gewissheit zu sagen.

Für alle Bestandskunden: Telekom verschenkt im Februar 500 MB Datenvolumen

Der Februar beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon mehrfach in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

Es wird ernst: EU treibt Pläne für einheitlichen Smartphone-Ladestecker mit Nachdruck voran

Bereits seit einiger Zeit treibt die EU nun schon ihre Pläne für einen einheitlichen Ladestecker für Smartphones voran. So heiß wie zur Zeit war das Thema allerdings zuvor noch nie. Wie die Kollegen von TechCrunch berichten, drückt das Parlament nun auf die Tube und hat die zuständige Kommission dazu aufgefordert, bis Juli entsprechend verschärfte Regeln vorzulegen. Damit geht man auch ein Stück weit auf Konfrontationskurs mit Apple, wo man nach wie vor der Ansicht ist, dass eine Vereinheitlichung eine Bremse für jegliche Innovation sei und man sie zu Unzufriedenheit bei Apple-Nutzern mit ihrem Lightning-Anschluss führen würde. Im EU Parlament ist man jedoch anscheinend anderer Ansicht und hat die Vorlage am getsrigen Donnerstag mit 582 zu 40 Stimmen durchgewunken. Unter anderem argumentiert man mit weniger Elektroschrott durch einheitliche Ladestecker. Auch diesem Argument widerspricht Apple, schließlich müssten iPhone-Nutzer durch die Regelung ihr Zubehör, ihre Kabel und ihre Adapter verschrotten.

Während ich Apples Standpunkt ein Stück weit nachvollziehen kann, stellt sich mir dennoch die Frage, warum man in Cupertino nicht einfach den Weg mitgeht, den inzwischen die meisten Hersteller von Android-Smartphones gehen und auf USB-C wechselt. Entsprechende Pläne scheint man schon länger zu hegen und hat sie beim iPad Pro auch schon umgesetzt. Selbst ich ertappe mich dabei, dass ich unter anderem aus diesem Grunde inzwischen jede Menge unterschiedliche Kabel mit mir herumschleppe. Zudem wird Apple nachgesagt, dass man künftig auch komplett auf einen Ladeanschluss verzichten und stattdessen komplett auf Kabellosigkeit setzen will. Viel Wind um nichts also vermutlich.

A propos Kabellosigkeit, Neben dem kabelgebundenen Laden beschäftigt sich das Parlament aktuell auch mit dem kabellosen Laden. Hier möchte man mit entsprechenden Regulierungen dafür sorgen, dass es ebenfalls eine Interoperabilität gibt und keine unterschiedlichen Standards. Unter anderem soll auf diese Weise verhindert werden, dass bestimmte Ladegeräte nur mit Produkten von bestimmten Herstellern funktionieren. Der bereits weit verbreitete Qi-Standard dürfte hier das Mittel der Wahl sein.

Apple war der weltweit erfolgreichste Smartphone-Hersteller im 4. Quartal 2019

Drehen wir die Uhr mal ziemlich genau 12 Monate zurück, finden wir überall im Internet Abgesänge auf Apple. Vor allem in den wichtigen Märkten China und Indien sind die iPhone-Verkaufszahlen rückläufig und das Unternehmen selbst musste seine Umsatzprognose nach unten korrigieren. Das Ende schien eingeläutet, Apples Zerfall nur noch eine Frage der Zeit. Ein Jahr später hat sich das Blatt um 180° gewendet. Apple legte über das Weihnachtsgeschäft ein Rekordquartal hin, das Unternehmen ist so wertvoll wie nie zuvor und das iPhone hat hieran einen großen Anteil.

Bereits aus den kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen ging hervor, dass die iPhone 11 Reihe ein echter Volltreffer war. Insbesondere das iPhone 11 als günstigstes Modell der Familie wurde zum echten Kassenschlager. Dies führte nach aktuellen Zahlen von Strategy Analytics sogar dazu, dass Apple im vierten Quartal des Jahres 2019 der weltweit erfolgreichste Smartphone-Hersteller war. So soll Apple in diesem Zeitraum 70,7 Millionen iPhones an den Mann gebracht und sich damit einen weltweiten Marktanteil von 18,9% gesichert haben. Im Jahresvergleich bedeutet dies einen Anstieg um 7% von den damals 65,9 Millionen Geräten. Damals hatte Samsung noch die Spitze vor Apple erobert. Für das gesamte Jahr 2019 sehen die Analysten iPhone-Verkäufe in Höhe von 197,4 Millionen Geräten.

Und wieder einmal zeigt sich: Hinten kackt die Ente. Eine weitsichtige, strategische Unternehmensführung ist dann eben doch meistens wichtiger und erfolgreicher als blinder Aktionismus, der oftmals vor allem durch von außen entstehende Meinungen ausgelöst wird. Apple, lieber Tim Cook, alles richtig gemacht!

Low-Cost iPhone soll ab 2021 Touch ID Sensor im Powerbutton erhalten

Nachdem Apple-Analyst Ming-Chi Kuo gestern bereits mit seinem Ausblick auf das erste Halbjahr 2020 für Aufsehen gesorgt hatte, legt er nun noch einmal nach und erwartet für Anfang 2021 ein iPhone, welches über einen Touch ID Sensor im Powerbutton an der rechten Gehäuseseite verfügen soll. Da das Gerät zudem laut Kuo mit einem LCD-Display ausgestattet sein wird, dürfte es sich dabei um das Low-Cost Modell handeln, welches demnächst offenbar im Jahresrhythmus aktualisiert erscheinen soll. Bereits vor einigen Wochen hatte Kuo angekündigt, dass das Gerät zwar kein Face ID, dafür aber ein rahmenloses Display erhalten soll. Eine Verlagerung des Touch ID Sensors in den Powerbutton erscheint somit absolut sinnvoll, sollte Apple diesen beim Low-Cost Modell nicht unter dem Display verbauen.

Produktion des "iPhone SE 2" könnte durch den Coronavirus in China beeinträchtigt werden

Das in China derzeit grassierende Coronavirus könnte sich indirekt auch auf Apple auswirken. Dies berichtet aktuell der Kolle Mark Gurman von Bloomberg, der darauf hinweist, dass die Produktion von Apples sogenanntem "iPhone SE 2" oder "iPhone 9" im kommenden Monat beginnen soll. Die Krankheit, die bereits über 100 Todesopfer gefordert hat, könnte allerdings zu Verzögerungen führen. Zwar liegen die beiden Hauptfertigungsstätten von Foxconn (Zhengzhou) und von Pegatron (bei Shanghai) über 500 Kilometer von der am schlimmsten betroffenen Region um die Millionen-Metropole Wuhan entfernt, allerdings könnte der Eingriff der chinesischen Regierung in die Reisefreiheit der Bevölkerung und den generellen Fernverkehr entsprechende Auswirkungen nach sich ziehen. Zudem könnten auch Zulieferer von Bauteilen betroffen sein.

Da inzwischen auch die ersten Fälle des Coronavirus in der Provinz Henan gemeldet wurden, in der sich Foxconns Zhengzhou-Fabrik befindet, könnten sich die Behörden oder auch der Betreiber gezwungen sehen, die dortige Fertigungsstätte vorübergehend zu schließen. Foxconn beobachtet derezeit die Lage und ergreift bereits verschiedene Vorsichts- und Hygienemaßnahmen für seine Mitarbeiter in dem betroffenen Gebiet.

Bereits am Wochenende hatte Apple CEO Tim Cook angekündigt, dass sein Unternehmen einen nicht näher bezifferten Betrag zur Bekämpfung des Virus und zur Unterstützung der Helfer spenden wird.