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Überfällig im Zeitalter der Messenger: Viele Provider stellen Ende 2022 die Unterstützung von MMS ein

Die etwas älteren Semester unter meinen Lesern werden sich noch an die beiden Mobilfunkdienste SMS und MMS erinnern. Während die SMS wohl auf absehbare Zeit noch ihre Daseinsberechtigung behalten wird, nutzt heutzutage so gut wie niemand mehr den "Multimedia Messaging Service", kurz die MMS. Einer der Gründe hierfür dürften auch zweifelsohne die mit den Smartphones aufgekommenen Messenger wie WhatsApp, Signal und Co. sein. In diesem Jahr wird nun endgültig das Ende der MMS eingeläutet. Während die hiesigen Provider bereits seit 2020 planen, die MMS endgültig auf das Abstellgleis zu schieben, soll es in diesem Jahr nun wirklich soweit sein. Dies bestätigten beispielsweise die Telekom und Vodafone gegenüber den Kollegen von teltarif.de. Demnach wird die Telekom den Dienst zum 31. Dezember 2022, Voda­fone zum 17. Januar 2023 einstellen. Bedenkt man, dass eine MMS in den meisten Mobil­funk-Tarifen mit € 0,39 pro verschickter Nachricht abge­rechnet werden, ein wohl mehr als überfälliger Schritt im Zeitalter der Messenger.

Eine ähnliche Entwicklung lässt sich übrigens auch in der Schweiz beobachten. Mein Leser Christof (vielen Dank!) machte mich jüngst auf eine Meldung des dortigen Providers Swisscom aufmerksam, laut der man auch dort ab dem 01. Januar 2023 keine MMS mehr anbieten wird. Die Swisscom geht dabei sogar noch einen Schritt weiter und empfiehlt neben iMessage auch Threema, Signal und TeleGuard. Von WhatsApp und Telegram wird hingegen ausdrücklich abgeraten. Als Begründung werden hierfür (durchaus nachvollziehbar) Sicherheitsgründe (problematische Verschlüsselung und undurchsichtige Datenschutzrichtlinien) genannt.

Das iPhone dominierte den US-Markt in jedem einzelnen Quartal 2021

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde der große Abgesang auf das iPhone angestimmt. Erstmals seit der Vorstellung der ersten Generation sanken die Absatzzahlen deutlich. Apple gelang es jedoch das Steuer wieder herum zu reissen und aktuell steht das iPhone besser da denn je. Aktuellen Zahlen der Analysten von Counterpoint Research zufolge war das iPhone im vergangenen Jahr mal wieder das dominierende Smartphone in den USA. Dabei ließ Apple dann auch die großen Konkurrenten von Samsung, Motorola, OnePlus und weiteren Anbietern hinter sich und konnte sie in jedem einzelnen Quartal schlagen. So konnte man im ersten Quartal einen Marktanteil von 55% erzielen. Im zweiten Quartal waren es 53%, im dritten 47% und im vierten 56%. Der Abstand zu den Konkurrenten war dabei jeweils beeindruckend, wie die nachfolgende Grafik zeigt.

Apples Refurb Store nun auch in Deutschland mit einer Kategorie für das iPhone

Bislang suchte man im deutschen Apple Refurb Store vergeblich nach generalüberholten iPhones. Während sich verschiedene Macs und iPads dort zu teils bemerkenswert guten Preisen von Apple überholt erwerben ließen, fehlte dort bislang , anders als in den USA, eine Kategorie für Apples Smartphone. Dies hat sich inzwischen geändert, so dass sich nun auch erstmals das iPhone über den Refurb Store erwerben lässt. Und zum Start ist der neue Bereich auch direkt ordentlich mit verschiedenen Modellen gefüllt. Während man das iPhone 13 aktuell noch vergeblich sucht, findet man jedoch immerhin verschiedene Varianten des iPhone 12 und des iPhone 11. Für Geräte aus dem offiziellen Apple Refurb Store gewährt das Unternehmen eine einjährige Garantie. Die dort zu findenden Geräte sind in der Regel von neuen Geräten nicht zu unterscheiden und stellen somit häufig eine sehr gute und günstige Alternative zu einem Neugerät dar.

A15 Bionic Chip im iPhone 13 Max Pro deutlich schneller als Samsungs neues Flaggschiff

Machen wir uns nichts vor, eigentlich sind die reinen Leistungsdaten von Smartphones heutzutage für den normalen Nutzer eigentlich nicht mehr relevant. Zu nah liegen die Flagship-Smartphones der verschiedenen Hersteller beieinander, zu wenig machen die meisten Anwendungen aus der zur Verfügung stehenden Rechenpower. Dennoch gehört es natürlich nach wie vor dazu, dass die Geräte gegeneinander ins Rennen geschickt werden, um die Unterschiede zwischen ihnen zu ermitteln. Dies haben aktuell auch wieder die Kollegen von PCMag getan, die das jüngst von Samsung vorgestellte Galaxy S22 Ultra mit seinem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1 Prozessor mit dem iPhone 13 Pro Max und seinem A15 Bionic Chip verglichen haben. Herausgekommen ist, dass Apple nach wie vor den schnellsten Smartphone-Prozessor der Welt im Portfolio hat.

Im Geekbench 5 Test kommt das neue Samsung Flaggschiff auf einen Multi-Core Score von 3.433 Punkten, während das iPhone 13 Pro Max hier 4.647 Punkte erzielt. Umgerechnet wäre dies ein Leistungsvorsprung in Sachen Prozessorleistung von ca. 35% des iPhone 13 Pro Max gegenüber dem Galaxy S22 Ultra. Anzumerken ist lediglich noch, dass Samsung in den USA sämtliche Galaxy S22 Modelle mit dem Snapdragon 8 Gen 1 ausliefert, während Geräte in Europa Samsungs Exynos 2200 Chip enthalten. Auch dieser kam bislang in Geekbench 5 Tests auf Werte in den mittleren 3.000ern, so dass diese vergleichbar mit dem Qualcomm-Chip sein sollten.

Die Kollegen von PCMag ließen die beiden Geräte übrigens auch in einem Geekbench ML Test gegeneinander antreten, mit dem die Leistung in Sachen Maschinenlernen gemessen wird. Hier kommt das iPhone 13 Pro Max auf 948 Punkte und damit mehr als doppelt so viele wie das Galaxy S22 Ultra mit seinen 448 Punkten. Dies dürfte wohl der 16-Kern Neural Engine im A15 Bionic Chip zuzuschreiben sein, die 15,8 Billionen Berechnungen pro Sekunde durchführen kann.

Apple kündigt "Tap to Pay" Bezahlungen per iPhone an

Die Gerüchte, wonach Apple mit dem nächsten iOS-Update auf Version 15.4 eine weitere Bezahlfunktion im iPhone aktivieren wird, haben sich bewahrheitet. Wie das Unternehmen heute per Pressemitteilung bekanntgab, wird man zunächst in den USA "Tap to Pay" einführen, worüber es kleinen und großen Unternehmen gleichermaßen ermöglicht wird, ohne zusätzliches Terminal, einfach nur über das iPhone Zahlungen per Apple Pay entgegen zu nehmen. Die "Tap to Pay" Funktion wird dabei für sämtliche Zahlungsanbieter und Entwickler zur Verfügung stehen, um sie in ihre Apps zu integrieren. Als erster Anbieter hat "Stripe" bereits angekündigt, "Tap to Pay" zu unterstützen. Selbstverständlich wird Apple auch in seinen Retail Stores in den USA "Tap to Pay" anbieten. Weitere Anbieter werden im Laufe des Jahres folgen.

Für die Nutzung von "Tap to Pay" wird ein iPhone XS oder neuer vorausgesetzt. Zum Auslösen der Bezahlung wird einfach das iPhone oder die Apple Watch des Kunden an das iPhone des Verkäufers gehalten, um eine Zahlung per Apple Pay auszulösen. Diese wird selbstverständlich genauso sicher per NFC abgewickelt, wie man dies auch vom bisherigen Einsatz von Apple Pay kennt.

Jennifer Bailey, Apples Vice President of Apple Pay and Apple Wallet, wird in der Pressemitteilung mit den folgenden Worten zitiert:

"As more and more consumers are tapping to pay with digital wallets and credit cards, Tap to Pay on iPhone will provide businesses with a secure, private, and easy way to accept contactless payments and unlock new checkout experiences using the power, security, and convenience of iPhone. In collaboration with payment platforms, app developers, and payment networks, we’re making it easier than ever for businesses of all sizes - from solopreneurs to large retailers - to seamlessly accept contactless payments and continue to grow their business."

Für Frühjahrs-Event erwartet: Produktion für neues iPad Air und neues Phone SE soll begonnen haben

Irgendwann im Zeitraum März/April dürfte auch in diesem Jahr wieder ein Apple-Event auf der Agenda stehen. Erwartet werden dabei unter anderem die fünfte Generation des iPad Air und die dritte Generation des Phone SE. Wie die japanischen Kollegen von MacOtakara nun berichten, soll die Produktion der beiden neuen Produkte bereits angelaufen sein. Dabei bezieht man sich auf "zuverlässige Quellen" in China. Wie zu erwarten, soll das iPhone SE weiterhin seinen Formfaktor und seine Optik beibehalten. Dies bedeutet wohl auch, dass das neue iPhone SE nicht mit MagSafe-Zubehör kompatibel sein wird. Dafür sollen aber ja immerhin erstmals die Unterstützung von 5G-Mobilfunknetzen und ein aktueller A15 Bionic Chip mit an Bord sein.

Das neue iPad Air wird hingegen vermutlich eine Menge technischer Anleigen beim aktuellen iPad mini nehmen. Hierzu gehören ebenfalls der A15 Bionic Chip, eine 12-Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera mit Unterstützung für Center Stage auf der Vorderseite, 5G und ein Quad-LED True Tone Blitz.

Im Februar: Gravis bietet iPhone-Akkutausch mit € 20,- Preisnachlass

Der Akku eines Smartphone ist nach wie vor eines seiner größten Verschleißteile. Nach ein paar Jahren ist der Verschleiß dann so groß, dass man mit einer Ladung nicht mal mehr über einen Tag kommt. Möchte man dem entgegenwirken, wird spätestens dann ein neues Gerät oder mindestens ein Akkutausch notwendig. Entscheidet man sich für letztere Variante, lohnt aktuell in der Mittagspause ein Abstecher zum Apple-Fachhändler Gravis. Dort bietet man nämlich im Rahmen der "Gravis Happy Hour" im Februar täglich zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr einen um € 20,- vergünstigten Akkutausch an (mit Dank an Robert!). Dabei gilt folgende Preisstaffelung nach Modell:

  • iPhone 8, SE 1, SE 2 und älter: € 39,- statt € 59,-
  • iPhone X und neuer: € 59,- statt € 79,-

Dem Kleingedruckten zufolge gilt das Angebot nur solange der Vorrat reicht. Reservierungen sind für diese Aktion nicht möglich und bei starker Nachfrage kann es gegebenenfalls zu Wartezeiten kommen.

Für Bestandskunden: Telekom verschenkt im Februar 500 MB Datenvolumen

Der Februar beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. So schenkt der Magenta-Konzern seinen Bestandskunden in berechtigten Verträgen aktuell wieder ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Alternativ kann man dies auch auf der Webseite https://pass.telekom.de tun. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.