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NFC-Nutzung ausschließlich für Apple Pay: EU bringt Verfahren gegen Apple auf den Weg

Eigentlich schon seitdem Apple dem iPhone einen NFC-Chip spendiert, diesen aber in Sachen Bezahlung nur für den hauseigenen Dienst Apple Pay freigegeben hat, wird von verschiedenen Seiten gefordert, dass auch alternative Zahlungsanbieter Zugriff auf den Chip erhalten sollten. Bislang bewegte sich Apple hier allerdings kein bisschen. Dies will die EU nun offenbar ändern. Wie Reuters berichtet, bereitet die Europäische Kommission derzeit ein Verfahren gegen Apple vor, in dem es um möglicherweise wettbewerbsschädliches bzw. monopolistisches Verhalten diesbezüglich gehen wird. Auf Android-Geräten ist es beispielsweise möglich, dass verschiedene Zahlungsanbieter mit ihren Apps den in den Smartphones verbauten NFC-Chip für ihre Dienste nutzen. Auf dem iPhone ist die Bezahlung auf diesem Wege hingegen ausschließlich über Apple Pay möglich.

Als Ergebnis des Verfahrens könnte Apple zu einer größeren Strafe oder auch zur Öffnung des NFC-Chips für andere Zahlungsanbieter gezwungen werden. Ähnliche Untersuchungen laufen übrigens auch bereits in Australien gegen Apple. In beiden Fällen ist der Ausgang derzeit ungewiss.

iPhone-Nutzer in den USA zeigen sich wenig beeindruckt vom iPhone 13 und der Apple Watch Series 7

Dem Vernehmen nach verkauft sich das iPhone 13 in den ersten Wochen nach seiner Vorstellung erneut sehr gut. Einer Umfrage von SellCell zufolge zeigen sich die Apple-Nutzer von den Vorstellungen des zurückliegenden September-Events allerdings nur mäßig beeindruckt. In der Studie wurden 5.000 iPhone-Nutzer in den USA zwischen dem 23. und dem 30. September dazu befragt, was sie von dem gerade vorgstellten iPhone 13 und der Apple Watch Series 7 hielten. 64% der Umfrageteilnehmer gaben dabei an, dass sie das iPhone 13 Lineup für "nicht besonders" oder "überhaupt nicht" aufregend hielten. 21,5% finden die neuen Geräte immerhin "etwas aufregend" und nur 14,4% zeigen sich sehr oder extrem begeistert von den iPhone 13 Modellen.

Nur eine Minderheit von 23,3% gab an, dass sie planen würden, auf das iPhone 13 umzusteigen. In diesem Fall ist das iPhone 13 Pro mit 42,5% das beliebteste Modell, gefolgt vom iPhone 13 Pro Max mit 26,3% und dem iPhone 13 mit 22%. Weiterhin wenig gefragt ist das iPhone 13 mininur 9,2%.

Unter den Nutzern, die sich ein Upgrade vorstellen können, werden vor allem das neue ProMotion Display und die längere Akkulaufzeit als Gründe genannt. Interessant ist, dass nur 5,4% das neue, von Apple heftig beworbene Kamerasystem als Upgradegrund angeben. Auch die neue 1 TB Speicheroption oder der kleinere Notch spielen bei der Entscheidung nur eine untergeordnete Rolle. 26,2% gaben keinen hingegen bestimmten Grund an, sondern sind einfach nur mit einem Upgrade an der Reihe.

Auf der anderen Seite gaben von den Umfrageteilnehmern, die kein Upgrade auf das iPhone 13 planen, 29,3% als Grund den fehlenden Touch ID Fingerabdrucksensor an. Wollen wir hoffen, dass Apple dies als Ansporn nimmt, ihn möglichst bald zurück auf das iPhone zu bringen. 19,5% gaben an, dass das iPhone 13 nicht über neue Features verfügt, die ein Upgrade rechtfertigen würden.

Befragt nach den weiteren Vorstellungen des "California Streaming" Events aus dem vergangenen Monat gaben 18,2% der Befragten an, dass sie planen, ein neues iPad zu kaufen, nachdem Apple das neue iPad mini und die neunte Generation des Standard-iPad präsentiert hatte. Noch niedriger fällt die Zustimmung bei der Apple Watch Series 7 aus. Hier wollen nur 7,5% der Befragten zuschlagen.