Eine der Unzulänglichkeiten von Face ID, die uns die Corona-Pandemie im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen geführt hat, ist die Tatsache, dass die Technologie an ihre Grenzen stößt, wenn man aktuell die nach wie vor obligatorische Maske trägt. Auch hier wäre Touch ID aus meiner Sicht die flexiblere Lösung. Sei es drum, geht es nach dem bekannten Leaker Jon Prosser, testet Apple derzeit angeblich neue Hardware für Face ID, die in der Lage sein soll, ein iPhone auch dann zu entsperren, wenn der Nutzer eine Maske oder eine Brille mit beschlagenen Gläsern trägt.
Diese neue Hardware soll sich laut Prossers Webseite FrontPageTech.com als eine Art Hülle präsentieren, die sehr eng am iPhone anliegt und es ihm erlaubt, die eingebaute Face ID Hardware zu umgehen und stattdessen die in der Hülle zu verwenden.
Für meine Ohren klingt dies ehrlich gesagt ein wenig abwegig und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Apple ein Case auf den Markt bringen wird, in dem eine dermaßen teure Komponente wie eine TrueDepth-Kamera steckt. Denkbar wäre indes, dass Apple die neue Hardware aktuell in Form der Hülle testen lässt, um sie dann in einer kommenden iPhone-Generation fest zu verbauen. Bleibt zu hoffen, dass für das iPhone 13 mit ihren bereits aktualisierten Face ID Komponenten (und den dadurch kleineren Notch) softwareseitig etwas geht.
Bereits vor einigen Tagen wurde der 17. September erstmals als möglicher Verkaufsstart für das iPhone 13 genannt. Dieses Datum scheint sich inzwischen immer mehr zu manifestieren. So wird dieser Tag nun auch in einer chinesischen E-Commerce App gesichtet, wie die Kollegen von IT Home entdeckt haben. Mehr noch, neben dem iPhone 13 taucht dort auch die dritte Generation der AirPods auf, die demnach am 30. September in den Verkauf gehen soll. Selbstverständlich muss festgehalten werden, dass es sich auch schlichtweg um einen Platzhalter oder einen vermuteten Termin handeln könnte. Zudem lassen sich Screenshots wie der gezeigte auch durchaus fälschen.

Immerhin hat nun auch die Telekom hierzulande ihren gewohnten Reservierungs-Service für die neuen Modelle an den Start gebracht (mit Dank an alle Tippgeber!). Wie gewohnt können interessierte Kunden dabei ein Formular ausfüllen und werden dann zum Verkaufsstart des iPhone 13 als erste mit den über die Telekom erworbenen neuen Modellen versorgt. Hat man das Formular ausgefüllt, erhält man eine E-Mail-Bestätigung und die ehemals auch als "Premieren-Ticket" bekannte Vormerkung als Karte für Apples Wallet-App. Über diese bekommt man dann auch eine Push-Mitteilung, sobald der (Vor-)Verkauf der neuen iPhones begonnen hat. Die Reservierung ist nicht verbindlich. Erst nach Erhalt der entsprechenden Benachrichtung muss man sich final entscheiden, ob man das iPhone 13 tatsächlich über die Telekom beziehen möchte. Dann muss nur noch überlegt werden, ob die Möglichkeit, den entsprechenden Vertrag bzw. die Vertragsverlängerung abzuschließen auch angenommen werden soll.

Innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen dürfte Apple auf seinem diesjährigen iPhone-Event die neueste Generation seines Smartphones vorstellen. Spätestens dann wissen wir, welche der gehandelten Gerüchte tatsächlich der Wahrheit entsprachen. Beinahe schon als gesetzt gelten Verbesserungen am Kameramodul des iPhone 13 Pro, dem Apple wohl die Sensor-Shift Bildstabilisierung des letztjährigen Max-Modells spendieren wird. Hierdurch wird das Kameramodul auf der Rückseite dann auch ein Stück weit größer. Was bereits mehrfach in den vergangenen Wochen berichtet wurde, wird nun auch noch einmal durch mutmaßliche Hüllen für das iPhone 13 Pro gestützt.
Diese haben die slowakischen Kollegen von Svetapple.sk in die Finger bekommen und in Form von Fotos veröffentlicht. Ein iPhone 12 Pro in der Hülle für den erwarteten Nachfolger zeigt deutlich den Unterschied in der Größe des Kameramoduls.

Auch auf der Vorderseite soll es Änderungen geben. Erstmals seit dem iPhone X wird Apple offenbar den Notch, in der unter anderem die TrueDepth-Kamera für Face ID untergebracht ist, verkleinern. Möglich wird dies offenbar einerseits durch eine Verkleinerung der Komponenten für die TrueDepth-Kamera, andererseits durch die Neupositionierung der Hörermuschel. Auch hierzu haben die Kollegen eine passende Grafik veröffentlicht.

Die Funktion, die ich persönlich beim iPhone am sehnlichsten erwarte, ist die Rückkehr von Touch ID - in welcher Form auch immer. Während Apple den Sensor im iPad Air inzwischen im Powerknopf verbaut, dürfte er sich beim iPhone früher oder später wohl unter dem Display wiederfinden. So berichtet in der aktuellen Ausgabe seines Power On Newsletters auch der Bloomberg-Kollege Mark Gurman davon, dass Apple mit entsprechenden Technologien experimentiert. Für das iPhone 13 soll der neue Sensor allerdings noch nicht bühnenreif sein. Ohnehin soll das langfristige Ziel eher darin bestehen, Face ID in das Display zu integrieren. Für mich wäre nach wie vor eine Kombination der beiden Sensoren die beste Variante.
Gurman sieht allerdings grundsätzlich zwei andere Varianten, wie Apple mit Face ID und Touch ID in Zukunft verfahren könnte:
- Die Pro-Modelle erhalten Face ID im Display, während die normalen Modelle weiter einen Notch enthalten
- Die Pro-Modelle erhalten Face ID im Display, während die normalen Modelle Touch ID im Display erhalten
Man darf gespannt sein auf die Nutzerreaktion, wenn dies so kommen sollte. Vor allem bei zweiter Variante könnte ich mir vorstellen, dass diverse Nutzer der Pro-Modelle entsprechenden Druck auf Apple ausüben werden, um beide Technologien in das Display integriert zu erhalten.
Über das Wochenende sind Bilder im Internet aufgetaucht, auf denen ein iPhone 13 Pro zu sehen sein soll, welches über ein Gehäuse in einer bislang unbekannten Farbe verfügt. Dabei soll es sich um eine neue, dunklere Variante des Roségold handeln, das Apple bereits für vergangene iPhones und andere Produkte verwendet hat. Es wurde allerdings auch schon spekuliert, dass es sich möglicherweise um ein grafitfarbenes iPhone handeln, welches unter warmem Licht fotografiert wurde. Neben der Farbe ist aber vor allem das rückwärtige Kameramodul interessant, welches wohl fast die Hälfte der Rückseite breit ist. Nach wie vor vorhanden sind die drei Objektive, der True Tone Blitz, der LiDAR Scanner und das kleine Mikrofonloch. Bereits in der Vergangenheit wurde dies gemutmaßt, da Apple vor allem beim iPhone 13 Pro nun auch den bereits vom Max-Modell bekannten Sensor-Shift Bildstabilisator verbauen soll.
Obwohl Apple zumindest hierzulande die beliebten "Today at Apple" Workshops ab Ende des Monats wieder in Präsenz in seinen Ladengeschäften anbieten wird, hält man auch weiterhin an der zu Coronazeiten eingeführten Tradition fest, Videotutorials aus der Reihe auf seinem YouTube-Kanal zu veröffentlichen. Aktuell sind dabei drei neue Videos zum Thema "Fotografieren und Fotobearbeitung auf dem iPhone" erschienen. Dabei wird beispielsweise demonstriert, wie man mit ein paar Tricks beeindruckende Fotos im Nachtmodus des iPhone erstellen kann. Die beiden weiteren Clips kümmern sich um Loops für Videos und den Porträtmodus der iPhone-Kamera.
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Hin und wieder ist es durchaus spannend, was die nach wie vor laufende gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Apple und den Fortnite-Entwicklern von Epic Games so zu Tage fördert. Aktuell ist dabei eine alte E-Mail von Steve Jobs aus dem Jahre 2010 aufgetaucht (via The Verge), in der die Möglichkeit eines "iPhone nano" diskutiert wird, vermutlich eine Miniatur-Version des damals aktuellen iPhone 4. Interessanterweise gab es zu der damaligen Zeit in der Tat Gerüchte, wonach Apple ein solches Gerät planen könnte, unter anderem, um mit einem günstigeren Gerät auch dem neuen Konkurrenten Google mit seinem Android-Betriebssystem besser begegnen zu können. Laut Jobs sollte es sich dabei dann um ein "low-cost iPhone model based on iPod touch to replace 3GS" handeln.
Die Geschichte ist indes bekannt. Ein "iPhone nano" hat es nie gegeben. Bis 2014 hat Apple ohnehin lediglich in Modell des iPhone im Programm gehabt. Dies änderte sich erst mit dem iPhone 6, zu dem Apple auch das größere iPhone 6 Plus vorstellte. Inzwischen gibt es noch weitere iPhone-Varianten in verschiedenen Größen und Preisklassen, um eine möglichst große Spanne von Nutzern mit ihren jeweiligen Bedürfnissen ansprechen zu können.
Eigentlich hat es ja fast schon zu lange gedauert. Nun liegt aber der erste Schuss in Sachen Termin für das diesjährige iPhone-Event vor. Gemacht hat ihn der in der Vergangenheit durchaus treffsichere Wedbush Analyst Daniel Ives (via MacRumors), der in einer Meldung an seine Investoren angibt, dass das iPhone 13 in der dritten September-Woche in den Verkauf gehen soll. Geht man davon aus, dass Ives Recht hat und behält Apple das aus den vergangenen Jahren gewohnte Vorgehen bei, würde der Vorbestellstart also am Freitag, den 17. September erfolgen, der offizielle Verkaufsstart dann eine Woche später am 24. September. All dies würde dann wohl auf ein Event am 14. September hinauslaufen. Interpretiert man die von Ives verkündete Verfügbarkeit dahingehend, dass der Verkaufsstart tatsächlich in der dritten September-Woche erfolgen soll, würden sich sämtliche Termine entsprechend eine Woche nach vorne verschieben, das Event also am 07. September steigen.
Als weitere Information gibt der Analyst an, dass die beiden erwarteten Pro-Modelle des iPhone 13 in einer neuen Speicherkapazität von 1 TB angeboten werden sollen. Vor allem die immer wieder neuen Kamerafunktionen sorgen dafür, dass auch die Fotos und Videos immer größer werden und somit mehr Speicher brauchen. Eine erhöhte Kapazität würde hier also Sinn machen. Darüber hinaus erwartet Ives in diesem Jahr für sämtliche Modelle einen LiDAR Sensor. Hier sind sich die Experten zum aktuellen Zeitpunkt aber alles andere als einig.