Der Name Jon Prosser dürfte inzwischen den meisten etwas sagen. Der derzeit aktivste Leaker hat in der vergangenen Nacht mit einem weiteren Bild der angeblichen Vorderseite des iPhone 12 nachgelegt, auf dem der erwartete kleinere Notch zu sehen ist. Dieses Mal sogar inkl. einer Erläuterung der darin verbauten Komponenten für die Front- und die TrueDepth-Kamera. Sollte das Bild authentisch sein, wäre es Apple in der Tat gelungen, die verschiedenen Komponenten auf deutlich kleinerem Raum als bislang unterzubringen. Im Vergleich zur bisherigen Konfiguration (untere Grafik) fehlt bei der Beschriftung allerdings das Mikrofon, welches beim aktuellen iPhone allerdings innerhalb des Lautsprechers untergebracht ist. Möglich, dass hierzu entweder die Beschriftung fehlt oder dass Apple das Mikrofon aufgrund der eckigeren Form oben auf dem Rahmen des iPhone 12 verbaut (obere Grafik).


Generell hat der Lautsprecher in der Grafik einen neuen Platz gefunden, der nun oberhalb des Notch sitzt, was wohl für den größten Teil der Platzersparnis sorgen dürfte. Die Änderungen erscheinen auf den ersten Blick plausibel. Ob es allerdings tatsächlich so kommen wird, müssen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch abwarten.
Ja, ich gebe es zu. Aus meiner Sicht (und damit stehe ich bei weitem nicht alleine da) war das ikonische, kantige Design, welches Apple erstmals beim iPhone 4 einsetzte und bis zum iPhone SE fortführte das bislang mit großem Abstand beste, was das iPhone bislang hatte. Mir gefällt ganz einfach die technische, kantige Optik dieses Designs, während ich den abgerundeten Seiten der Nachfolge-Genrationen nicht so viel abgewinnen konnte. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wird das für den Herbst erwartete iPhone 12 wieder zum eher kantigen Design des iPhone 4 (oder auch des aktuellen iPad Pro) zurückkehren. Nun sind passend hierzu die ersten mutmaßlichen Schemazeichnungen und daruf basierenden Renderings aufgetaucht. Sollte es wirklich so kommen, muss ich sagen: Ich bin verliebt!
Aufgetrieben wurden die Schemazeichnungen von dem bekannten Leaker Max Weinbach, der darauf basierend auch gleich mal passende Renderings hat anfertigen lassen. Diese präsentieren sich unter anderem in dem unten eingebetteten Video von EverythingApplePro. Dabei wird dann auch deutlich, dass sich der kürzliche Bericht, wonach das neue iPhone wie ein geschrumpftes iPad Pro aussehen dürfte, bewahrheiten könnte. Derartige Schemazeichnungen sind um diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich und werden vor allem von Hüllenherstellern verwendet, um ihre Produkte entsprechend vorbereiten zu können.
Zu sehen ist bemerkenswerterweise auch der kleinere Notch, der bereits mehrfach in den vergangenen Tagen gehandelt wurde. Apple scheint es also tatsächlich gelungen zu sein, das vorderseitige Kamerasystem inkl. der TrueDepth-Kamera für FaceID deutlich zu verkleinern. Verwunderung herrscht aktuell hingegen noch über die Wanderung des SIM-Kartenslots auf die gegenüberliegende Gehäuseseite, während an der bisherigen Stelle nun eine Aussparung zu sehen ist, bei der es sich um einen Smart Connector handeln könnte, den man ebenfalls bereits vom iPad Pro kennt.
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Die Reaktion auf das neue iPhone SE, welches Apple am vergangenen Mittwoch vorgestellt hatte, fallen eher gemischt aus. Dass ich selbst dies nicht so recht nachvollziehen kann, hatte ich bereits geäußert. Neben den vielen Kritikern gibt es jedoch auch mindestens genausoviele Befürworter des neuen Geräts, die sich bereits auf den Verkaufsstart freuen. Ab heute nun wird sich das neue iPhone SE über den Apple Online Store vorbestellen lassen. Der Startschuss für den Vorbestellstart fällt dabei hierzulande um 14:00 Uhr. Dann wird sich das neue Gerät in den drei Farben schwarz, weiß und PRODUCT(RED) und in den drei Speicherkonfigurationen mit 64 GB, 128 GB und 256 GB vorbestellen lassen. Die Auslieferung erfolgt dann ab dem offiziellen Verkaufsstart in einer Woche. Preislich liegt das neue iPhone SE bei € 479,- für die 64 GB Version, bei € 529,- für die 128 GB Variante und € 649,- für die 256 GB Version. Bereits bei der Vorbestellung bietet Apple an, ein altes iPhone zurückzugeben und hierfür den Preis des Neugeräts zu reduzieren. Der folgende Link führt direkt zur Vorbestellseite bei Apple: iPhone SE 2020

Lange wurde auf das gestern vorgestellte iPhone SE in der 2020er Version gewartet, Vieles war im Vorfeld bekannt und doch schlug im Nachhall der Vorstellung eher Enttäuschung durch. Ich stelle mir dabei schon ein wenig die Frage, warum. Letztlich wurde genau das vorgestellt, was im Vorfeld gehandelt wurde und auch genau das, was Apple geplant hatte: Eine günstige Upgrade-Möglichkeit für alte Bestandskunden mit einem iPhone 6 oder iPhone 6 Plus. Während das neue iPhone SE also rein äußerlich komplett einem iPhone 8 entspricht, kommen im Inneren viele Spezifikationen der iPhone 11 Reihe zum Einsatz. Hierzu gehören im Einzelnen:
- A13 Bionic-Chip
- Gigabit-Class LTE mit 2x2 MIMO und LAA4
- 802.11ax WiFi 6 mit 2x2 MIMO
- Bluetooth 5.0
- NFC mit Ledemodus
- Unterstützung für Express Cards
Letztere Funktion macht das neue iPhone SE unter anderem kompatibel mit der in Entwicklung befindlichen "CarKey" Funktion, die aus dem iPhone einen digitalen Autoschlüssel machen soll. Nicht enthalten ist hingegen, wie auch schon bei den neuen iPad Pro Modellen, der U1 Ultra-Breitband-Chip.
Darüber hinaus ist auch das neue iPhone SE mit Haptic Touch ausgestattet. Da dem neuen Gerät das iPhone 8 gewichen ist, hat Apple nun keine Geräte mit der 3D-Touch-Technologie mehr im Programm. Apple hatte diese nur wenige Jahre nach ihrer Einführung zugunsten von Haptic Touch eingestellt, um auf diese Weise ein einheitliches Bedienkonzept auf dem iPhone und dem iPad anbieten zu können. 3D Touch war auf dem iPad aufgrund des für diese Technologie zu großen Displays nie zum Einsatz gekommen.
Auch das neue iPhone SE ist wieder in einer (PRODUCT)RED Variante verfügbar. Hierzu hat Apple angekündigt, dass man bis zum 30. September sämtliche Einnahmen über die (RED)-Produkte an die neu ins Leben gerufene COVID?19 Response Maßnahme des Global Fund zur Bekämpfung des Coronavirus spenden wird. Während dies auch auf den amerikanischen Produktseiten angezeigt wird, fehglt diese Information aktuell noch im deutschen Apple Online Store.

Unterdessen hat Apple auch den ersten Werbeclip für das neue iPhone SE veröffentlicht, den ihr nachfolgend eingebettet findet:
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Nachdem bereits Großbritannien als erstes Land angekündigt hatte, dass man die von Apple und Google in Kooperation entwickelte Bluetooth-Technologie für iOS- und Android-Geräte in seiner demnächst erscheinenden Corona Tracing-App verwenden wird, dürfte dies auch für sämtliche 27 Länder der Europäischen Union gelten. Nachdem die Europäische Kommission bereits in der vergangenen Woche ihre Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen hatte, dass man sich auf eine einheitliche App oder zumindest einen einheitlichen Standard einigen sollte, dürfte dies nun also auf der Apple-Google-Technologie basieren. Dies zumindest lässt sich aus Aussagen ableiten, die Chris Boos, der Chef der Pan-European Privacy Preserving Proximity Tracing (PEPP-PT) Technologie gegenüber Reuters machte. Demnach könnte der Einsatz der Apple-Google-Technologie die Entwicklung der europäischen App deutlich beschleunigen.
Allerdings gibt Boos bei seinen Ausführungen auch zu bedenken, dass er Vorteile in einer zentralisierten Datensammlung sieht, wie es bei PEPP-PT bisher angedacht war. Dabei sollen die gesammelten Daten direkt an einen zentralen Server gesendet werden, um sie dort auszuwählen. Der Ansatz von Apple und Google sieht hingegen vor, dass die Daten ausschließlich auf den Geräten der Nutzer verbleiben bis diese erstens positiv getestet werden und zweitens ihre Einwilligung erteilen, dass die Daten hochgeladen werde. Weitere Informationen dürften am Freitag folgen, wenn es ein Statusupdate zur Entwicklung von PEPP-PT geben soll.
Die Gerüchte haben sich also bestätigt. Apple hat soeben per Pressemitteilung ein neues iPhone SE in der 2020er Version vorgestellt. Über die vergangenen Wochen und Monate hinweg haben sich die Details zu dem neuen Gerät immer weiter verdichtet, so dass dabei kaum noch Überraschungen auf uns warten. So basiert das neue iPhone SE optisch wie erwartet in weiten Teilen auf dem iPhone 8 und verfügt somit über ein 4,7"-Display, welches oben und unten nach wie vor die breiteren Balken und am unteren Ende einen Homebutton mit Touch ID Sensor besitzt. Auf der Rückseite verbaut Apple auch weiterhin ein einzelnes Kameraobjektiv. Verfügbar ist das neue Gerät in den Farben schwarz, weiß und PRODUCT (Red), sowie mit Speicherkapazitäten in Höhe von 64 GB, 128 GB und 256 GB. Preislich beginnt das neue Gerät bei € 479,-.
Im Inneren hat Apple das neue iPhone SE gegenüber dem iPhone 8 hingegen mächtig aufgemöbelt. Hier kommt inzwischen derselbe A13-Chip zum Einsatz, den Apple auch in der iPhone 11 Familie verbaut. Hierdurch werden unter anderem auch die Funktionen Express-ÖPNV und CarKey auf dem iPhone SE ebenso möglich, wie Apple Arcade und Augmented Reality Features, die beispielsweise mit einem iPhone 6 oder einem iPhone 6 Plus nicht möglich waren. An Nutzer genau dieser Modelle scheint sich Apple dann mit dem neuen iPhone SE auch vorrangig für ein Upgrade wenden zu wollen.
Mit der Vorstellung des 2020er iPhone SE nimmt Apple nun auch das iPhone 8 aus dem Programm, so dass das neu vorgestellte Gerät nun das unterste Preissegment besetzt. Es kann ab kommenden Freitag, den 17. April vorbestellt werden und geht eine Woche später offiziell in den Verkauf. Ab diesem Termin sollen dann auch die vorbestellten Geräte ausgeliefert werden. Alle Informationen stehen auf den inzwischen verfügbaren Webseiten zum 2020er iPhone SE bereit.
Nachdem der Smartphone-Markt vor allem im Februar wegen der Coronakrise vor allem in China extrem eingebrochen war, hat sich die Situation im zurückliegenden Monat wieder leicht erholt. Vor allem Apple litt unter dem Absatzrückgnang im Reich der Mitte, konnte jedoch im März eine leichte Trendwende vermelden, wie Reuters berichtet. Demnach konnte Apple ca. 2,5 Millionen iPhones im vergangenen Monat in China an den Mann bringen. Im Februar sollen es den Zahlen der Analysten weniger als 500.000 Stück gewesen sein. Neben einer geringeren Nachfrage durch Endkunden sollen auch die eingeleiteten Reise- und Transportbeschränkungen eine Rolle gespielt haben, dass die iPhone-Verkäufe um knappm 60% einbrachen.
Ich habe es bereits mehrfach erwähnt, dass ich Touch ID nach wie vor für die deutlich flexiblere biometrische Authentifizierungsmethode als Face ID halte. Ich weiß nicht, wie oft ich mich schon über Face ID aufgeregt habe, weil mich das Gerät bloß wegen einer (polarisierenden) Sonnebrille nicht erkennt oder ich das auf dem Tisch liegende Gerät immer erst aufheben oder mich umständlich darüber beugen muss, damit es mich erkennt. Sei es drum, Apple wird meine Meinung zu dem Thema herzlich egal sein. Selbst wenn das Gerät bereits entsperrt ist, kommt man in verschiedene Apps inzwischen nur noch per Face ID, was das Problem von vorne beginnen lässt. Meine Hoffnung liegt daher nach wie vor auf (einer möglichst baldigen) Rückkehr von Touch ID unter dem Display.
Aktuell hat Face ID allerdings mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen, denn in Zeiten, in denen immer mehr Menschen wegen des Coronavirus einen Gesichtsschutz tragen, tut sich die Gesichtserkennung logischerweise entsprechend schwer, den Nutzer zu erkennen. Was in Asien bereits zum gewohnten Straßenbild gehört, dürfte auch in der westlichen Welt in den kommenden Jahren mehr und mehr zur Normalität werden. Das bedeutet allerdings auch, dass uns die Asiaten bei entsprechenden Workarounds für die Face ID Problematik voraus sind (via iPhone-Ticker).
Der Trick besteht im wesentlichen darin, sich eine halbe (!) Maske vor das Gesicht zu halten und mit dieser Optik ein alternatives Erscheinungsbild in den Face ID Einstellungen zu hinterlegen, wie auf dieser chinesischen Webseite zu sehen ist. Die entsprechende Option findet man in den Einstellungen unter "Face ID & Code > Alternatives Erscheinungsbild konfigurieren". Hier hinterlegt man dann das halb mit einer Gesichtsmaske verdeckte Gesicht wie in dem unten zu sehenden GIF dargestellt. Sollte dies nicht auf Anhieb gelingen, muss man lediglich die Maske leicht vor dem Gesicht verschieben.
