Es ist gute Tradition, dass die Reparaturspezialisten von iFixit kurz nach der Vorstellung eines neuen Apple-Produkts dieses fein säuberlich in seine Einzelteile zerlegen, um einerseits einen Blick auf die verbauten Komponenten zu werfen und andererseits auch die Reparierbarkeit des Geräts zu prüfen. So nun auch wieder geschehen beim neuen iPhone SE. Wenig überraschend fallen die Änderungen gegenüber dem iPhone 8, auf dem das neue Gerät in weiten Teilen basiert, vergleichsweise gering aus. Entsprechend sind der A13-Chip und der zusätzliche Arbeitsspeicher die spannendsten Neuerungen. Von dem neuen Chip profitiert auch die rückwärtige Kamera, für die Apple offenbar ebenfalls denselben 12-Megapixel Sensor verbaut, der auch beim iPhone 8 zum Einsatz kam. Gleiches gilt auch für den 7-Megapixel Sensor auf der Vorderseite. Ebenfalls identisch zum iPhone 8 ist der im iPhone SE verbaute Akku
Eine weitere Neuerung, die bereits zu erwarten war, die nun aber auch von iFixit bestätigt wurde, ist das Entfernen des 3D Touch Moduls unterhalb des Displays. Hier bringt Apple nun ebenso wie bei allen anderen iPhones und iPads auch beim iPhone SE Haptic Touch zum Einsatz.

Weiterhin wird kräftig spekuliert, wie es aufgrund der Coronasituation um den Verkaufsstart des iPhone 12 in diesem Herbst steht. Nun berichtet das Wall Street Journal, dass Apple nach wie vor plant, sein neues Flaggschiff-Modell, wohl das erste mit Unterstützung für 5G-Netze, in diesem Jahr auf den Markt zu bringen. Allerdings könnte sich der Verkaufsstart um ca. einen Monat verzögern, da auch der Beginn der Massenproduktion um dieses Zeitfenster verschoben sein soll. Insofern könnten zumindest bestimmte Modelle des iPhone 12 in diesem Jahr erst im Oktober oder November, statt des gewohnten September auf den Markt kommen. Damit würde sich dann ein Szenario wiederholen, was es zuletzt beim iPhone X gegeben hatte. Auch dieses Modell konnte erst im Oktober bestellt werden, während das zeitgleich vorgestellte iPhone 8 bereits im September erhältlich war.
Unterdessen wärmen die Kollegen von Economic Daily News ein Gerücht auf, wonach das neue iPhone über einen Touch ID Fingerabdrucksensor unter dem Display verfügen soll. Angeblich sollen hierzu der Touch-Panel Zulieferer GIS, der OLED Display-Herstller BOE und Qualcomm zusammenarbeiten, um eine Ultraschall-Technologie zu entwickeln, die zumindest in einem der neuen erwarteten Pro-Modelle des iPhone 12 zum Einsatz kommen soll. Damit reihen sich die Kollegen zwar in die Aussagen von Apple-Analyst Ming-Chi Kuo ein. Erst kürzlich berichtete jedoch der in der Regel sehr gut informierte Kollege Mark Gurman, dass dieses Jahr noch nicht mit einem Touch ID Sensor unter dem Display zu rechnen sei. Möglicherweise müssen wir uns mit diesem Feature also bis ins kommende Jahr gedulden.