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Apple kooperiert mit 100cameras für Foto-Dokumentations-Projekt in Chicago

Apple hat heute per Apple Pressemitteilung bekanntgegeben, dass man eine neue Kooperation mit der Nonprofit-Organisation 100cameras eingegangen ist. Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendlichen das Fotografieren näherzubringen. Im Rahmen der neuen Kooperation werden nun teilnehmende Schüler und Studenten des DRW College Prep in Chicago mit einem iPhone 11 ausgestattet, welches dann als Immer-Dabei-Kamera fungiert. 100cameras begleitet das Projekt dahingehend, dass man den Teilnehmern beibringt, wie man mithilfe der iPhone-Kamera Geschichten über das Aufwachsen in Chicago erzählen kann. Angela Popplewell, eine der Gründerinnen von 100cameras zeigte sich sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen der Jugendlichen. So gelinge es ihnen immer besser, mithilfe der beiden Kameraobjektive ihren individuellen Blickwinkel auf das Leben zu transportieren.
"As the residents of a neighborhood in Chicago that is often overlooked, being given the new iPhone that had been released just a few weeks prior felt like a momentous opportunity."
Apples Vizepräsidentin für iPhone Worldwide Product Marketing, Kaiann Drance ergänzt:
"It was amazing to collaborate with 100cameras and the talented and creative students at DRW. The ?iPhone 11? camera with all its intuitive capabilities right there in your hand is such a powerful storytelling tool. To see the photos the students captured of the ways they see the world around them was truly inspiring."
Nach Abschluss des Projekts sollen sämtliche Fotos der jugendlichen Teilnehmer über 100cameras verkauft werden, wobei 100% der dabei erzielten Erlöse an die bedürftigen Partnerorganisationen von 100cameras weitergereicht werden. Wer ein paar davon schon einmal vorab sehen möchte, dann diese in Apples Pressemitteilung abrufen.

Apple Pay: Neues deutsches Gesetz zwingt Apple zur Öffnung des NFC-Chip für weitere Bezahlanbieter

Ein neues deutsches Gesetz könnte Auswirkungen auf Apple, das iPhone und Apple Pay haben. Dieses Mitte der Woche verabschiedete Gesetz verpflichtet die Smartphone-Hersteller dazu, den in ihre Geräte integrierten NFC-Chip generell für mobile Bezahldienste zur Verfügung stellen zu müssen. Apple hatte dies bislang strikt abgelehnt und sich dabei stets auf sicherheitstechnische Gründe berufen. Aus diesem Grunde steht auf dem iPhone auch einzig und allein Apple Pay als mobile Bezahllösung mit Anbindung an den NFC-Chip und Authentifizierung per Face ID oder Touch ID zur Verfügung. Dies wurde in der Vergangenheit immer wieder kritisiert, unter anderem auch von den Sparkassen, die nach einigen Auseinandersetzungen ihren Kunden nun doch noch in diesem Jahr die Nutzung von Apple Pay ermöglichen wollen.

Unmut über Apples Praktiken regten sich auch bei anderen Banken, so unter anderem den drei größten australischen Geldhäusern, die Apple durch die Nicht-Freigabe des NFC-Chips für externe Bezahlanbieter dann auch bereits wettbewerbsschädigendes Verhalten vorwarfen. Die australischen Behörden haben das Ersuchen der Banken jedoch zurückgewiesen. Auch in der Schweiz gab es bereits Bestrebungen, den NFC-Chip für Drittanbieter öffnen zu lassen. Auch hier gab es jedoch eine Absage. Dort musste Apple seinen Bezahldienst Apple Pay lediglich dem schweizerischen TWINT-Verfahren für mobile Bezahllösungen gleichstellen muss.

In Deutschland werden nun also erstmals Fakten geschaffen. Das neue Gesetz nennt Apple nun zwar nicht explizit, wie Reuters jedoch berichtet, betrifft es auch den iPhone-Hersteller. In Kraft treten soll es Anfang kommenden Jahres. Apple selbst hat das Gesetz bereits ebenso kritisiert wie die Eile mit der es nun erlassen wurde.

We are surprised at how suddenly this legislation was introduced. We fear that the draft law could be harmful to user friendliness, data protection and the security of financial information.

Es ist allerdings zu erwarten, dass auch andere europäische Länder dem deutschen Beispiel folgen werden und ähnliche Gesetze erlassen. Dies gilt erst Recht vor dem Hintergrund, dass die EU bekanntermaßen erst kürzlich eine Untersuchung eingeleitet hat, ob Apple Pay gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt. Sollte die zuständige Kommission zu diesem Eindruck gelangen, würde dies in der Konsequenz wohl bedeuten, dass Apple seinen NFC-Chip nicht nur für andere mobile Bezahllösungen wird öffnen müssen, sondern auch, dass die Nutzer künftig selbständig wählen können, welcher Bezahldienst standardmäßig geöffnet wird, wenn der Chip in die Nähe eines kompatiblen Bezahlterminals gehalten wird.

In wie weit sich das neue Gesetz aber tatsächlich auswirken wird, muss erst noch abgewartet werden. So hat Apple bereits angekündigt, Rechtsmittel einlegen zu wollen. Darüber hinaus gesteht das Gesetz den Herstellern auch zu, Gebühren für die Nutzung des NFC-Chips von den Drittanbietern zu verlangen, die sich in "angemessener" Höhe bewegen müssen. Zudem hat Apple die Möglichkeit, seine so oft ins Feld geführten sicherheitstechnischen Bedenken darzulegen. Werden diese in ausreichendem Maße nachgewiesen, kann der NFC-Chip wohl auch weiterhin ausschließlich Apple Pay vorberhalten bleiben. Und last but not least hat auch der Bundesrat dem Gesetzt noch nicht zugestimmt. Es wird also noch eine Menge Wasser die Weser hinunterfließen ehe endgültige Klarheit herrscht.

Während Apple natürlich dennoch einigermaßen verschnupft auf das neue Gesetz reagiert, sehen Experten eher keine Gefahr für die überlegene Marktstellung von Apple Pay. Hieran dürfte auch der künstlich geschaffene offenere Wettbewerb nichts ändern, wie unter anderem die Kollegen von Payment and Banking erwarten:

Die Stärke der Lösungen von z.B. Apple liegt nicht an der vermeintlichen Marktmacht und Abschottung von Systemen, sondern an der eklatanten Produktschwäche der etablierten Anbieter. Apple schaffte es in der Vergangenheit, bei damals noch deutlich geringerer Marktmacht, mehrmals ganze Industrien zu revolutionieren. Immer durch signifikant bessere Produkte.

Stattdessen dürfte eher für die Konkurrenz die Gefahr bestehen, dass durch den direkten Vergleich mit Apple Pay die Schwächen ihrer eigenen Lösungen noch deutlicher zu Tage treten werden. Für den Kunden ist die Entwicklung aus wettbewerbstechnischer Sicht natürlich in jedem Fall zu begrüßen. Inwieweit sich die sicherheitstechnischen Bedenken von Seiten Apples bewahrheiten, muss hingegen abgewartet werden.

Apple soll den Markt der 5G-Smartphones ab kommenden Jahr anführen

Während andere Hersteller bereits mit ihren ersten 5G-Smartphones auf dem Markt sind, hat sich Apple dazu entschieden, noch bis 2020 warten. Nicht nur die Modemchips werden bis dahin einen weiteren Entwicklungsschritt gehen, auch die Netze werden vermutlich erst dann so weit ausgebaut sein, dass man damit dann auch wirklich Spaß hat. Der Einfluss, den Apple dann mit seinem ersten 5G-iPhone haben wird, dürfte ab dem kommenden Jahr gewaltig sein. So erwarten die Analysten von Strategy Analytics, dass Apple ab dem kommenden Jahr dann direkt den Markt der 5G-Smartphones anführen wird, den momentan vor allem Huawei und Samsung unter sich aufteilen.

Von Apple wird erwartet, dass im kommenden Jahr alls drei neuen iPhones 5G-kompatibel sein werden. Auf diese Weise möchte man sicherstellen, dass man in jedem Fall mit den günstigeren Android-Smartphones konkurrrieren kann, die bereits die Mobilfunknetze der nächsten Generation unterstützen.

Ming-Chio Kuo: Neues iPad Pro mit 3D-Erkennung und "iPhone SE 2" in der ersten Jahreshälfte 2020

Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo tritt mal wieder mit einer neuen Information an seine Investoren heran (via MacRumors). Darin erklärt er, dass in der ersten Hälfte des kommenden Jahres nicht nur mit dem "iPhone SE 2" (wahlweise auch als "iPhone 8s" oder "iPhone 9" erwartet) zu rechnen sei, sondern auch mit einem neuen iPad Pro mit einer neuartigen 3D-Objekterkennung in der rückwärtigen Kamera. Dies wurde bereits des Öfteren in den vergangenen Wochen erwartet, durch Kuos Aussagen bekommt dies aber noch einmal deutlich mehr Gewicht. Die 3D-Erkennung soll dabei, ebenfalls wie erwartet, auf der Time-of-Flight Technologie basieren, die so funktioniert, dass ein Lichtimpuls auf ein Objekt geschossen und anschließend die Zeit gemessen wird, bis die Reflektion zurückkehrt.

Auch in Sachen "iPhone SE 2" liefert die neue Notiz eher eine Bestätigung als große News. Das Gerät soll äußerlich weitestgehend auf dem iPhone 8 basieren, inkl. eines 4,7"-Displays und Homebutton mit Touch ID. Im Inneren sollen allerdings ein aktueller A13-Chip und 3GB Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen. Der Preis soll bei 399,- US-Dollar für die Variante mit 64 GB Speicher beginnen.

Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnisse der Funkloch-Melde-App

Es ist schon erstaunlich, wie gut ausgebaut sich die Mobilfunknetze in Ländern wie Tansania oder Kambodscha präsentieren, während wir in Deutschland nach wie vor mit diversen Funklöchern zu kämpfen haben. Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich möchte nicht sagen, dass die Netze in den beiden genannten Ländern besser sind als unsere. In Anbetracht der zur Verfügung stehenden Mittel und Möglichkeiten könnte man hierzulande allerdings schon ein bisschen mehr erwarten.

Die Bundesnetzagentur versucht das Thema bereits seit einiger Zeit mir ihrer Initiative Breitbandmessung anzugehe, in deren Rahmen unter anderem ja auch eine Funkloch-App angeboten wird, über die Nutzer Funklöcher direkt melden können. Aktuell hat die Agentur nun eine Übersichtskarte veröffentlicht, auf der die von den Nutzern gemeldeten Netzverfügbarkeiten einzusehen sind. Laut Bundesnetzagentur wird die App inzwischen von ca. 187.000 Anwendern genutzt, so dass sie mittlerweile ein durchaus brauchbares Bild über die deutschen Mobilfunknetze liefert. Die nun veröffentlichte Karte ist ein erstes Ergebnis aus den erfassten Daten.

iPhone 11 Pro landet im DXOMark-Kameratest auf dem dritten Platz

Zwar werden die Maßnahmen und die Zuverlässigkeit der DXOMark-Kameratests regelmäßig in Frage gestellt, dennoch gelten sie nach wie vor als Referenz auf dem Markt. Aktuell haben sich die Tester mit der Kamera des iPhone 11 Pro auseinandergesetzt und ihre Testergebnisse veröffentlicht. Apples aktuelles Topmodell kommt dabei auf 117 Punkte im Smartphone-Test von DXOMark und muss sich damit hinter dem Huawei Mate 30 Pro und dem Xiaomi Mic CC9 Pro Premium mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Die Tests wurden unter iOS 13.2 durchgeführt, wodurch auch bereits Apple Deep Fusion Technologie zum Einsatz kommt, bei der mithilfe von Maschinenlernen und verschiedenen cleveren Algorithmen ein möglichst optimales Bildresultat mit deutlich mehr Details erzielt wird. Diese liegen bei normalem Zoom-Level auf dem Niveau des Huawei Mate 30 Pro, obwohl das iPhone über einen kleineren Bildsensor verfügt. Vor allem loben die Tester zudem den schnellen Autofokus und die beeindruckende Videostabilisierung des iPhone. Auch die Stärke des Bildrauschens konnte Apple gegenüber dem iPhone XS weiter verringern, auch wenn es hier nach Ansicht der Tester noch Luft nach oben gibt.

Abzüge gab es hingegen für den Zoom. Zwar sei die Kamera des iPhone 11 Pro bei den Zoomstufen 1x und 2x sehr gut, allerdings steht man dabei noch um einiges hinter dem Huawei-Gerät zurück, welches einen 5-fachen optischen Zoom zu bieten hat. Dafür ist das iPhone nach wie vor in Sachen Videoaufnahmen der Maßstab auf den Markt, was vor allem an der HDR Dynamic Range und herauragenden Details und Schatten liegt.

Wer sich für den kompletten Testbericht inkl. diverser Vergleichsfotos interessiert, kann diesen auf der Webseite von DXOMark einsehen.



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Ming-Chi Kuo: "iPhone SE 2" könnte sich im kommenden Jahr bis zu 30 Millionen Mal verkaufen

Während sich bereits die Modelle der iPhone 11 Reihe überraschend gut verkaufen, steht der nächste Verkaufsschlager aus der iPhone-Familie bereits in den Startlöchern. Zumindest dann, wenn es nach den Erwartungen des bekannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo (via MacRumors) geht. Dieser erwartet nämlich für das für Anfang 2020 erwartete "iPhone SE 2" (wahlweise auch als "iPhone 8s" oder "iPhone 9" gehandelt), dass Apple hiervon mindestens 20 Millionen Stück im kommenden Jahr an den Mann bringen wird. Seine optimistischste Einschätzung liegt gar bei 30 Millionen Einheiten.

Vor allem Nutzer, die aktuell noch mit einem iPhone 6 oder iPhone 6s unterwegs sind sollen laut Kuo zu Apples Zielgruppe für das neue Gerät gehören. Diese Nutzer legen weniger Wert auf teure Funktionen wie die Triple-Lens Kamera oder Face ID in den aktuellsten Modellen und schauen eher auf den Preis. Entsprechend dürfte Apple diesen auch äußerst niedrig ansetzen. Kuo rechnet hier aktuell mit 399,- US-Dollar, was auch neue Nutzergruppen in preisbewussten Ländern wie China oder Indien ansprechen soll. Dafür erhält man dann nach aktueller Einschätzung ein 4,7" LCD-Display, eine Single-Lens Kamera auf der Rückseite, den aktuellen A13-Chip, 3 GB Arbeitsspeicher und einen Homebutton mit Touch ID.

Für alle Bestandskunden: Telekom verschenkt im November 500 MB Datenvolumen

Der November beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon mehrfach in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf das neue Tarifportfolio für seine MagentaMobil-Verträge der Telekom hingewiesen, bei denen alle Vertragsstufen mit teils deutlich mehr Datenvolumen aufgewertet wurden.