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Angebliches 2018er iPhone taucht in Geekbench-Datenbank auf

Ich würde eher behaupten, dass es zum aktuellen Zeitpunkt noch zu früh dafür ist, dass irgendwelche Benchmark-Ergebnisse in den offiziellen Datenbanken von Geekbench auftauchen, die von den diesjährigen iPhones stammen. Dennoch wurden diese dort nun von den französischen Kollegen von Consomac (via 9to5Mac) dort gesichtet. Hierauf deutet zumindest ein Eintrag hin, der auf den intenen Produktbezeichner "iPhone 11,2" hört und mit einem D321AP Motherboard bestückt ist. Die Kollegen sprechen hier von einem möglichen "iPhone 9" oder einem "iPhone 11", wobei es sich vermutlich um die zweite Generation des iPhone X oder das neue LCD-iPhone handeln dürfte. Sollten die Daten echt sein, sind in diesem Jahr wohl eher marginale Leistungsverbesserungen beim neuen iPhone gegenüber dem iPhone X zu erwarten. Der gemessene Single-Core Wert iegt etwa 10% über dem des iPhone X, der Multi-Core Wert etwa um 5%.

Die Ergebnisse des Geekbench-Tests zeigen einen ARM-Prozesser, der ähnliche Eigenschaften wie der aktuelle A11 Bionic-Chip aufweist. Allerdings verfügt das zu sehende Gerät über 4 GB Arbeitsspeicher, verglichen mit den 3 GB im iPhone X, sowie einen L1 Instruction Cache und Data Cache, der von 32 KB auf 128 KB anwächst.

Grundsätzlich bin ich wie gesagt bei den zu sehenden Ergebnissen skeptisch, zumal sich diese Daten auch sehr einfach fälschen lassen. Sollten sie dennoch echt sein, könnte dies darauf hindeuten, dass Apple sich in diesem Jahr beim iPhone weniger auf eine deutlich gesteigerte Leistung, als mehr auf eine längere Akkulaufzeit konzentriert und dies im Einklang mit den geplanten Stabilitätsverbesserungen in iOS 12 tut.

Britische Werbeaufsicht bestätigt, dass das iPhone X Fotos in Studioqualität aufnimmt

Die britische Advertising Standards Authority (ASA), eine Behörde, die sich darum kümmert, ob in der Produktwerbung wahrheitsgemäße Angaben gemacht werden, hat Vorwürfe gegen einen Werbespot zum iPhone X zurückgewiesen, in dem Apple behauptet, mit dem Smartphone ließen sich Fotos in "Studioqualität" schießen (via AppleInsider). Bei dem Spot handelt es sich um den unten eingebetteten Clip, den Apple im März ins Fernsehen brachte und in dem man die mit dem iPhone X geschossenen Bilder als "Studio-quality portraits. Without the studio." bezeichnet.



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Dia ASA wurde aktiv, nachdem sie zwei Beschwerden erhalten hatte, dass diese Bewerbung der iPhone-Kamera irreführend sei und Bilder in Studioqualität nicht mit einem iPhone erzielt werden könnten. Dies sieht die Behörde allerdings anders. Ihren Untersuchungen zufolge kommt im iPhone X in der Tat ein Objektiv zum Einsatz, welches man für gewöhnlich auch in Fotostudios findet und das die in dem Clip gezeigten Bilder in der Tat mit dem angegebenen Gerät geschossen wurden. Mit den softwareseitigen Möglichkeiten des iPhone X sei es dann während der Aufnahme oder auch im Anschluss daran möglich, die Fotos mit Effekten zu versehen, die denen entsprechen, die man auch in der Studiofotografie findet. Man komme daher zum Schluss, dass die Werbung zum iPhone X nicht irreführend sei, so die ASA.

Fotos sollen erstmals Apples neues USB-C-Netzteil für die neuen iPhones zeigen

Bereits seit einigen Wochen wird nun schon darüber spekuliert, dass Apple seinen diesjährigen iPhones ein neues Ladegerät beilegen wird, welches über einen USB-Anschluss verfügen und 18 Watt an Leistung liefern soll. Hiermit ließe sich das iPhone dann deutlich schneller laden, als mit den bisher beiliegenden 5-Watt-Ladegeräten. Gleichzeitig dürfte den iPhones dann auch ein USB-C-auf-Lightning-Kabel beiliegen, welches Apples Weg hin zum reinen USB-C konsequent fortsetzen würde, zumal sich das Gerät hierüber dann auch wieder mit den aktuellen MacBooks verbinden ließe.

Nun sollen neue Fotos der chinesischen Webseite Chongdiantou (via MacRumors) erstmals einen authentischen Prototyp des neuen Ladegeräts in der US-Version zeigen. Während die Authentizität natürlich nicht weiter bestätigt werden kann, könnte es sich hierbei tatsächlich um das Ladegerät handeln, welches Apple im Herbst den iPhones beilegen wird. Zumindest passen sie zu den kürzlich gesichteten CAD-Zeichnungen und auch zu Apples bisheriger kompakter Bauweise.

Der auf dem Ladegerät zu sehende Text weicht allerdings von Apples bisheringen Markierungen ab, was aber auch daran liegen kann, dass es sich um einen Prototypen handelt. Zu sehen ist unter anderem die zu Apples Namensschema passende Modellnummer A1720, sowie die Leistung von 5V bei 3A (15W) oder 9V bei 2A (18W). Komplette Sicherheit wird es allerdings vermutlich erst auf dem diesjährigen iPhone-Event geben, welches erneut für den September erwartet wird.