Nachdem in der vergangenen Woch erste Berichte aufgekommen waren, wonach Apples Zulieferer mit der Massenproduktion ihrer Bauteile für die diesjährigen iPhones bekommen haben, sind nun die ersten mutmaßlichen Teile im Internet aufgetaucht. Die Teile sollen von einem Hüllenhersteller stammen, der sie wiederum von einem Glas-Zulieferer in China erhalten haben soll. Zu sehen sind dabei eine angebliche Vorder- und Rückseite eines iPhone 8, wobei die Vorderseite wie erwartet einen super-schmalen Rahmen an allen Seiten, sowie eine Aussparung für Ohrstück, Kamera und Sensoren am oberen Rand aufweist.
Das rückseitige Pendant zeigt die bereits mehrfach gehandelte vertikal angeordnete Dual Lens Kamera mit einem wohl mittig zwischen den beiden Objektiven angeordneten LED-Blitz. Nichts zu sehen ist auf der Rückseite hingegen von einem möglichen Touch ID Sensor, den Apple nun angeblich doch in das Display auf der Vorderseite integrieren konnte.

Auf einem weiteren Bild sind die beiden Bauteile für das iPhone 8 neben den mutmaßlichen Rückseitenschalen des 4,7"- und des 5,5"-iPhone zu sehen. Auch diese sollen in diesem Jahr aus Glas bestehen, um auf diese Weise unter anderem kabelloses Laden zu ermöglichen.

Die Bauteile auf den Bildern stehen durchaus in Einklang mit den meisten Gerüchten, die in den vergangenen Tagen aufkamen. Allerdings kann die Echtheit natürlich nicht verifiziert werden, so dass sie auch beispielsweise für einen Nachbau gedacht oder auf Basis der Gerüchte hergestellt worden sein könnten. Sind sie hingegen echt, zeigen sie erstmals ein recht konkretes Bild dessen, was Apple im September als neue iPhones vorstellen könnte.
Eigentlich immer wenn eine neue Betaversion von iOS erscheint, sorgt ein Entwickler für Aufsehen, der sich durch die Tiefen des Systems wühlt und dabei immer wieder spannende Entdeckungen zu Tage fördert. Die Rede ist von Steven Troughton-Smith. Und genau der hat nun entdeckt, dass die von Apple vor allem auf dem iPad beworbene neue Drag&Drop-Funktion theoretisch auch auf dem iPhone zur Verfügung steht. In einer Reihe von Tweets erklärt Troughton-Smith, dass die Funktion derzeit zwar tief im System schlummert, Apple sie aber offenbar getestet und für eine spätere Freischaltung vorgesehen habe. Die Vorgehensweise ist dabei vergleichbar mit dem Pendant auf dem iPad. Aktuell kann die Funktion nicht auf dem iPhone genutzt werden und es ist unklar, wie sie künftig umgesetzt wird, Troughton-Smith spekuliert, dass Apple den virtuellen Homebutton des iPhone 8 als Ziel für die Drag&Drop-Funktion nutzen könnte, der dann eventuell als eine Art Zwischenablage für die Weitergabe an andere Apps dient.
In Sachen Mobilfunk-Modems für sein iPhone setzt Apple auf einen Mix aus entsprechenden Chips von Intel und Qualcomm. Während letzterer Hersteller bereits Modems mit Gigabit-Geschwindigkeiten anbietet, ist Intel in diesem Bereich noch nicht so weit. Auch wenn man an entsprechenden Chips arbeitet, werden diese noch nicht fertig sein, um sie bereits in den diesjährigen iPhones zum Einsatz zu bringen. Da Apple logirschweise keine Unterschiede zwischen Geräten mit Qualcomm- und Geräten mit Intel-Chips haben möchte, wird man aller Wahrscheinlichkeit nach die Geschwindigkeit der Qualcomm-Chips auf das Niveau der Intel-Modems drosseln (via Bloomberg). Beobachter gehen derzeit davon aus, dass Apple in diesem Jahr eine Aufteilung von 50/50 zwischen den Qualcomm- und den Intel-Chips fahren wird. Grund für die Aufteilung ist in erster Linie eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Apple und Qualcomm, welche sich unter Umständen auch auf die Chip-Lieferungen auwirken könnte. Durch die Verteilung der Chips auf zwei Anbieter macht sich Apple deutlich weniger abhängig.
Für den Endanwender hat dies aber kaum bis gar keine Auswirkung. Das aktuelle Maximum an Download-Geschwindigkeiten mit LTE Advanced liegt derzeit bei 1 Gigabit pro Sekunde und ist nur extremst selten anzutreffen. Neben entsprechenden Sendemasten müssen beispielsweise auch perfekte Bedinungen herrschen, um diese Geschwindikgieten zu erzielen. Insofern hat die Drosselung der Qualcomm- bzw. die Verwendung der Intel-Chips in der Praxis keine negativen Auswirkungen.
Apples Zulieferer haben angeblich mit der Massenproduktion ihrer Komponenten für die diesjährigen iPhones begonnen. Dies berichtet aktuell die DigiTimes. mit Verweis auf die üblichen Quellen aus der Produktionskette. Gleichzeitig "bestätigen" die Kollegen die bereits vorherrschende Meinung, dass Apple zusätzlich zum heiß gehandelten Jubiläums-iPhone auch die beiden gewohnten s-Upgrades, also ein iPhone 7s und ein iPhone 7s Plus auf den Markt bringen wird. Diese sollen wie auch das iPhone 8 mit einem Glasgehäuse samt Edelstahlrahmen ausgestattet werden. Die neuen Materialien werden offenbar benötigt, um das erwartete kabellose Laden zu ermöglichen. Das 5,8" AMOLED-Display für das iPhone 8 soll zudem wie erwartet von Samsung stammen und eine Produktionsmenge von 80 Millionen Panels im laufenden Jahr umfassen.
Neben der DigiTimes bestätigt auch der in letzter Zeit höchst aktive Apple-Leaker Benjamin Geskin via Twitter, dass die Produktion der Komponenten in dieser Woche begonnen habe. Er liefert dazu auch gleich noch Schemazeichnungen, die er für die finalen Designs des iPhone 8 und 7s hält und die sich mit den Informationen der DigiTimes decken. Sollten sich diese als echt erweisen, behalten die s-Upgrades ihre aktuelle Optik bei, während das iPhone 8 in weiten Teilen den Renderings entsprechen dürfte, die bereits heute Morgen durchs Netz geisterten. Der Touch ID Sensor soll sich zudem nun endgültig nicht auf der Rückseite, sondern in das Display integriert auf der Vorderseite Platz finden.


Nachdem das iPhone 8 in den vergangenen Tagen der WWDC ein wenig in den Hintergrund gerückt war, haben die Kollegen von iDropNews das Thema nun wieder auf die Tagesordnung gehoben. Bei dieser Gelegenheit wurden auch neue Renderings veröffentlicht, die einen Eindruck von dem erwarteten Design des neuen Geräts in Verbindung mit iOS 11 vermitteln sollen. So soll das iPhone 8 wie erwartet ein nahezu rahmenloses Design auf der Front aufweisen, wobei am oberen Rand angeblich eine kleine Aussparung existiert, in der der Ohrhörer, die Kamera und eventuell der eine oder andere Sensor ihren Platz finden. Für den ebenfalls erwarteten Netzhautscanner und die Gesichtserkennung sollen neben der neuen 3D Dual Lens Kamera auf der Vorderseite auch ein Laser und ein Infrarot-Sensor zum Einsatz kommen.

Die wohl spannendste Frage beim iPhone 8 ist nach wie vor, wo sich der Touch ID Sensor befinden wird. Der neue Bericht glaubt, dass Apple es schaffen wird, diesen in das OLED-Display zu integrieren und damit nicht auf der Rückseite zu platzieren, was von den meisten Beobachtern und potenziellen Kunden eh abgelehnt wird. Darüber hinaus spricht der Bericht von einem "large pad on the inside", welches für kabelloses Laden gedacht sein soll. Möglicherweise handelt es sich dabei um den neuen, länglicheren Powerknopf. Die neue, vertikal angeordnete Dual Lens Kamera auf der Rückseite gilt ohnehin schon länger praktisch als gesetzt.
Der NFC-Chip im iPhone ist einzig und allein der Verwendung im Zusammenhang mit Apple Pay vorbehalten. Zwar haben immer wieder verschiedene Seiten die Öffnung des Chips für andere Zwecke gefordert, Apple blieb allerdings hart. Mit iOS 11 wird dies ab dem Herbst dann aber doch ein wenig aufgeweicht. So kann der Chip von Entwicklern künftig genutzt werden, um sogenannte NFC-Tags (vergleichbar mit RFID) zu lesen, wodurch sich ein Stück weit die Tür für einen Datenaustausch über den NFC-Chip geben wird. (mit Dank an Philipp für den Hinweis)
So hat Apple im Rahmen der WWDC ein Framework namens Core NFC vorgestellt, welches auch verschiedene Anwendungsszenarien für den NFC Chip in Drittanbieter-Apps aufzeigt. Dabei werden sich die Fähigkeiten allerdings außerhalb des Banking-Einsatzen bewegen, also auch nicht für andere Bezahlmöglichkeiten außer Apple Pay einsetzbar sein. Ein Anwendungsszenario hatte Apple aber selbst auf der WWDC-Keynote gezeigt: Im Zusammenhang von watchOS 4 wird sich die Apple Watch auf diese Weise künftig mit Geräten in Fitnessstudios verbinden können, um so Daten auszutauschen.
Wie immer bei der Vorstellung von großen Betriebssystemupdates stellt sich natürlich auch am heutigen Abend die Frage nach den unterstützten Geräten bzw. den Systemvoraussetzungen für die Installation der Updates. Apple hat hierzu bereits Klarheit auf seinen Webseiten geschaffen. So werden von iOS 11 sämtliche iPhones seit dem iPhone 5s unterstützt. Dies dürfte in erster Linie daran liegen, dass dies das erste iPhoen mit 64-Bit Prozessor ist. Alles was davor auf den Markt kam kommt somit nicht mehr in den Genuss von iOS 11. Beim iPad hingegen werden sämtliche Geräte seit dem iPad Air und dem iPad mini 2 unterstützt. Ebenso, wie natürlich sämtliche iPad Pro. In Sachen iPod touch beschränkt sich Apple auf die 6. Generation des Musikspielers.

Auf der chinesischen Webseite iPhoneros sind aktuell Fotos aufgetaucht, auf denen angeblich eine echte Rückseitenschale für das iPhone 8 zu sehen sein soll, die zudem einen Touch ID Sensor aufweist. Während nach wie vor nicht ganz klar ist, ob Apple sich tatsächlich zu diesem Schritt entscheiden wird, könnte es sich aber immerhin um ein Design handeln, von dem Apple einen Prototyp hat fertigen lassen. Apples primäres Ziel soll es sein, den Sensor in das Display zu integrieren, die Rückseite wurde aber offenbar als Fall-Back-Option ins Kalkül gezogen, wobei sich der wie ein Homebutton aussehende Sensor zentral unterhalb des Apple-Logos befinden soll. Die chinesischen Kollegen geben an, dass sie die Fotos aus einer Quelle erhalten haben, die in der Vergangenheit bereits korrekte Informationen geliefert hat. (via 9to5Mac)

Unterdessen hat auch Benjamin Geskin erneut via Twitter das ebenfalls oben zu sehende Foto der Vorderseite des iPhone 8 veröffentlicht, auf den ober- und unterhalb des Displays noch ein schmaler Rahmen um das Display herum zu erkennen ist. Er glaubt seinerseits nicht daran, dass dies Apples finales Design sein wird. Es könnte sich aber in der Tat um einen von Apples diversen frühen Prototypen haneln.