Wie immer wenn es um Patente aus Cupertino geht, weise ich gerne darauf hin, dass diese nicht zwangsläufig in einem veröffentlichten Produkt enden müssen und in der großen Mehrzahl einfach nur der Sicherung von geistigem Eigentum dienen. Mit Blick auf die aktuell kursierenden Gerüchte rund um das iPhone 8 passt das aktuell vom US-amerikanischen Patentamt Apple zugesprochene Patent allerdings zu gut, um es unebachtet zu lassen. Angeblich soll das Jubiläums-iPhone ja über eine spezielle Kameraoptik verfügen, welche in der Lage ist, Objekte auch in ihrer Tiefe und damit quasi in 3D zu erfassen. Sollte dem so sein, könnte das in dem angesprochenen Patent beschriebene Konzept tatsächlich Wirklichkeit werden.

Darin beschreibt Apple, eine Methode, wie Gesichter über eine solche Kamera erkannt und analysiert werden können. Über die Tiefenerkennung wäre es der Kamera möglich, Gesichter mit unterschiedlicher Nähe zur Linse in einem Livebild zu erkennen. Zur Auswertung und zur Fehlerreduzierung werden dabei diese Tiefeninformationen mit den bereits implementierten Algorithmen zur Gesichtserkennung in Fotos gepaart. Dabei kommen Infrarot-Technologien zum Einsatz, die ursprünglich von dem von Apple im Jahr 2013 übernommenen israelischen Unternehmen PrimeSense patentiert wurden. Während auf diese Weise Gesichter zwar erkannt werden können, beschreibt das Patent jedoch keine Möglichkeit, diese voneinander zu unterscheiden. (via AppleInsider)

Im vergangenen Jahr sorgte kurzzeitig ein Hack für Aufsehen, über den ein iPhone über einen manipulierten Weblink dazu verleitet werden konnte, wiederholt die in den USA verwendete Notrufnummer 911 zu wählen. Während dem Hack seinerzeit nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit beigemessen wurde, hat sich inzwischen gezeigt, wie gefährlich er in Wirklichkeit ist. Nach dem Bekanntwerden hieß es, dass lediglich ein paar hundert Anrufe bei den Notrufzentralen eingingen. Inzwischen ist jedoch klar, dess es knapp 120.000 Anrufe innerhalb kurzer Zeit waren, die einige der Notrufzentralen sogar kurzzeitig komplett lahmlegten. Wie das
Wall Street Journal nun berichtet, sind lediglich 420 der landesweit 6.500 Notrufzentralen mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, die sie vor derartigen automatisch generierten Anrufaufkommen schützen. Würde es also ein Angreifer darauf anlegen, könnte mit verhältnismäßig einfachen Mitteln das Notrufsystem in den USA lahmgelegt werden. Apple hat inzwischen gegenüber dem WSJ erklärt, dass man das Problem umgehend beheben werde.

Dass das iPhone 8 aller Wahrscheinlichkeit nach ohne den charakteristischen Homebutton auf den Markt kommen wird, ist inzwischen ein allgemein anerkanntes Gerücht. Stattdessen soll die Funktion des Universalknopfes in eine Art Funktionsbereich unterhalb des Inhaltsteils des Displays integriert werden. Sollte sich ein Bericht des Wirtschaftsmagazins
FastCompany bewahrheiten, dürfte der Homebutton jedoch nicht der einzige Button sein, der mit dem iPhone 8 der Vergangenheit angehört. Dort will man nämlich erfahren haben, dass das iPhone 8 auch keine mechanischen Lautstärketasten an der Längsseite mehr besitzen wird. Stattdessen soll sich die Lautstärke künftig über drucksensitive Bereiche an ihrer Stelle regeln lassen, die ähnlich funktionieren könnten, wie der haptische Homebutton am iPhone 7. Der Wegfall würde dafür sorgen, dass das iPhone äußerlich über praktisch keinerlei mechanischen Elemente mehr verfügt, wodurch das Gerät auch weiter wasserfest werden würde. Ein Gerücht, welches ebenfalls bereits seit einizer Zeit um das iPhone 8 kursiert. Bleibt nur noch die Frage, was aus dem Stummschalter wird. (via
iPhone-Ticker)
Während in diesem Jahr aller Voraussicht nach nur das neue 5,8" iPhone 8 mit einem OLED-Display ausgestattet sein wird, während das iPhone 7s und iPhone 7s Plus bei der LCD-Technologie verharren, soll sich dies offenbar erst ab dem Jahr 2019 ändern. Dies legen zumindest Berichte aus der Zuliefererkette nahe. So soll Apple in diesem Jahr 60 Millionen OLED-Displays für das iPhone 8 in Auftrag gegeben haben, was 40% aller bestellten Displays entspricht. In 2018 soll dieser Anteil verdoppelt werden, ehe dann ab 2019 sämtliche iPhone-Displays auf OLED umgestellt werden. Die restlichen 20% im Jahr 2018 dürfte dabei auf die traditionell als Low-End Geräte im Portfolio behaltenen älteren Geräte entfallen. Bisher war man davon ausgegangen, dass sämtliche OLED-Displays dieses Jahres von Samung stammen würden. Der aktuelle Bericht legt allerdings nahe, dass Apple die Fertigung auf drei Zulieferer verteilen wird. Die Entscheidung, welcher Zulieferer wie viele Displays liefert soll dabei erst zu Beginn der Massenproduktion im April oder Mai fallen. (via MacRumors)
Übrigens deutet inzwischen in der Tat immer mehr darauf hin, dass Apple in diesem Jahr in der Tat sowohl ein iPhone 8 mit 5,8"-OLED-Display, sowie die beiden gewohnten Iterationen iPhone 7s und iPhone 7s Plus mit den gewohnten Displaygrößen und LCD-Technologie auf den Markt bringen wird. Nachdem sich hierauf bereits verschiedene Experten festgelegt hatten, stimmt nun auch Nikkei in diesen Tenor ein.
Das iPhone 6 erlebt derzeit ein unerwartetes Comeback in Asien. Dort wird es von Apple selbst inzwischen in einer neuen Variante mit 32 GB Speicherkapazität und in goldenem Gehäuse über ausgewählte Mobilfunkanbieter angeboten. Apple platziert das Gerät dort als Low-End Variante und bietet es selber nicht in seinen Retail Stores oder online an. Warum Apple in Asien nicht wie hierzulande das iPhone SE als Low-End Variante vertreibt, ist schnell klar. Das iPhone 6 war das erste iPhone mit einem größeren Display, welches man bis dahin nur von Android-Geräten gewohnt war. Diese großen Displays erfreuen sich vor allem in Asien großer Beliebtheit, was der Grund für die Neuauflage sein dürfte. (via 9to5Mac)
Allerdings geht Apple mit diesem Schritt auch ein gewisses Risiko auf einem für Cupertino ohnehin schwierigen Markt ein. Gerade Käufe von Low-End Geräten sind eher bekannt dafür, ihre Geräte über einen längeren Zeitraum zu nutzen. Geht man davon aus, dass ein Käufer des o.g. iPhone 6 dieses für drei Jahre nutzen würde, wäre das Gerät technisch quasi fünfeinhalb Jahre alt. Stellt sich die Frage, wie performant das Gerät dann noch ist. Sollte dies nicht gewährleistet sein, dürfte es schwer werden, denselben Nutzer von einem weiteren iPhone-Kauf zu überzeugen.
Bleibt Touch ID oder wird der Fingerabdrucksensor im iPhone 8 von einem Gesichts- oder Retina-Scanner abgelöst? Dies ist nach wie vor eine der ungeklärten Fragen. Geht es nach der (mal mehr, mal weniger treffsicheren) DigiTimes bleibt er. Wenn auch in einer neuen Variante. Mit Verweis auf die üblichen Quellen in der Zuliefererkette berichten die Kollegen, dass das iPhone 8 über einen virtuellen Homebutton verfügen wird, der in das Display integriert ist. Dieses soll auch für den Touch ID Sensor gelten. Dabei soll Apple auf die Technologie setzen, die man sich durch die Übernahme von AuthenTec im Jahr 2012 einverleibt hat.
Ob dies nun tatsächlich stimmt oder nicht, kann natürlich nicht abschließend geklärt werden. Allerdings berichtet die DigiTimes auch, dass der neue Sensor dafür sorgen soll, dass Apple nicht vor September in die Massenproduktion des iPhone 8 einsteigen kann, da diese auch noch in das von Samsung produzierte OLED-Display integriert werden müsse. Bisher war davon ausgegangen worden, dass Apple bereits im Juni mit der Massenproduktion beginnt, um hierdurch sicherzustellen, dass erstens genügend Geräte zum Verkaufsstart bereitstehen und zweitens mögliche Probleme rechtzeitig aus der Welt geschaffen werden können. Laut DigiTimes soll der frühe Produktionsbeginn allerdings nur auf die beiden neuen Geräte mit traditionellen LCD-Displays, vermutlich also das iPhone 7s und iPhone 7s Plus zutreffen. Sollte die Produktion des iPhone 8 tatsächlich erst im September beginnen, könnte dies entweder bedeuten, dass das diesjährige iPhone-Event nicht wie gewohnt im September, sondern erst im Oktober stattfindet. Oder Apple belässt es bei dem gewohnten Termin, bringt das iPhone 8 aber nach einer Vorbestellphase erst im Oktober auf den Markt.
Nicht vergessen sollte man aber auch, dass es sich zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich um Gerüchte handelt und die DigiTimes in der Vergangenheit nicht immer richtig lag. Insofern nehmen wir es mal zur Kenntnis und warten weiter ab.

Kürzlich
kamen Gerüchte auf, wonach sich Apple bereits in diesem Jahr von seinem Lightning-Anschluss zum Laden und zur Datenübertragung beim iPhone zugunsten des inzwischen beim Mac zum Einsatz kommenden USB-C verabschieden könnte. Dieser Schritt wird so wohl nicht kommen, aber dennoch die damit verbundenen Vorteile mit sich bringen. So berichtet der zuverlässige KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo heute (via
MacRumors), dass alle 2017er iPhones auch weiterhin mit einem Lightning-Anschluss versehen sind, im Inneren aber USB-C Power Delivery zum Einsatz kommt, welches für ein schnelleres Aufladen des Akkus sorgt. Eine der größten Herausforderungen sei dabei, die Sicherheit des Produkts zu wahren und für stabile Datenübertragungen beim Aufladen zu sorgen. Die neue OLED-Variante des iPhone, allgemein bislang als iPhone 8 bezeichnet, könnte gegenüber den iPhone 7s Modellen über ein nochmal schnelleres Laden verfügen, da der größere verbaute Akku über zwei Zellen verfügen soll, die sich parallel laden lassen.
Passend zum sich zart anbahnenden Frühling startet die Telekom aktuell eine Aktion, bei der man sich verschiedene Smartphones, darunter auch das iPhone 7 für nur € 1,- sichern kann. Hierfür ist wie gehabt der Abschluss eines neuen Laufzeitvertrag über 24 Monaten erforderlich. Das Angebot gilt für Top-Smartphones in ihrer jeweils kleinsten Speichervariante. Bei den Verträgen hat man die Wahl zwischen den Tarifen MagentaMobil S bis MagentaMobil L Plus, Premium sowie sämtlichen Friends-Varianten. Die Aktion läuft noch bis zum 12. März 2017. Ein Klick auf den folgenden Banner führt direkt zu den Aktionsseiten bei der Telekom.
