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Verschobene FaceTime-Kamera im iPhone 6? Kein Grund zur Panik.

In den vergangenen Tagen mehren sich die Zuschriften von Lesern (vielen Dank dafür!), die über eine leicht verschobene oder minimal schief verbaute FaceTime-Kamera an ihrem iPhone 6 berichten. Ich möchte dabei direkt vorweg schieben, dass ich diese Berichte durchaus ernst nehme und keinesfalls ins Lächerliche ziehen möchte, aber aus meiner Sicht handelt es sich hierbei um dieselbe Kategorie "Skandal" wie das "Bendgate" oder die Berichte, wonach sich Haare in den produktionsbedingt vorhandenen minimalen Spalten zwischen den Bauteilen verfangen und ausgerissen werden. Ausgelöst werden solche "Skandale" sicherlich auch durch die Massenmedien (u.a. berichteten die BILD und Focus Online), die sich nur zu gerne auf solche Themen stürzen. Nun haben wir nach dem "Antennagate", dem "Scuffgate", dem "Bendgate" und dem "Hairgate" also das, wie es auf Reddit bereits heißt "Crescentgate". Wie gesagt, ich nehme diese Berichte durchaus ernst und kann jeden verstehen, der sich ärgert, wenn er betroffen ist. Allerdings gibt es beim Bau von Produkten immer eine gewisse Toleranz, die sich im Micrometerbereich bewegt und die man Apple und seinen Fertigungspartnern hier ganz einfach mal zugestehen muss. Zumal die Funktionen der Kamera hierdurch nicht eingeschränkt werden. Die Verschiebung ist lediglich mit dem bloßen Auge sichtbar.

In Sachen Bendgate habe ich darauf angesprochen gerne geantwortet "Ja, das iPhone 6 verbiegt sich wenn man genügend Kraft aufwendet. Genauso ist in einer Autotür eine Beule, wenn man dagegen tritt." Ein solcher Kommentar passt zu den aktuellen Kamera-"Problemen" zwar nicht, dennoch kann es aus meiner Sicht (und auch der der Kollegen) in die Kategorie Fertigungstoleranz einsortiert werden. Möchte man sich hiermit nicht zufrieden geben, deuten Erfahrungsberichte darauf hin, dass Apple die betroffenen Geräte anstandslos austauscht.

Bringt Apple nächstes Jahr ein neues 4"-iPhone auf den Markt? Eher nicht...

Wenn man mich nach meiner Meinung fragt, dann ist sowohl das iPhone 6 Plus, als auch das iPhone 6 in meinen Augen zu groß. Ich hatte das Thema bereits kurz nach Erhalt meines iPhone 6 angerissen und damals kurzzeitig übergelgt, ob ich nicht doch beim iPhone 5s bleiben soll. Nachdem letzteres dann aber erstmal von meinem Schreibtisch verschwunden war, gewöhnte ich mich schnell an das iPhone 6, so dass es heute kein wirkliches Problem mehr darstellt. Daran geändert, dass ich nach wie vor das 4"-Display des iPhone 5/s für die bessere Größe halte, hat dies aber nichts. Mit ein wenig Realismus wird man jedoch schnell erkennen, dass Apple kurzfristig nicht einen Schritt zurück gehen und in einer der kommenden iPhone-Generationen erneut kleinere Displays anbieten wird. Zu gut sind dazu auch die Verkaufszahlen von iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Insofern kann man die Gerüchte der japanischen Webseite Feng, die sich offensichtlich auf einen Report der DigiTimes bezieht, getrost als Mumpitz abtun. Dort wird nämlich berichtet, dass Apple im kommenden Jahr als Ablösung für das wohl vor dem Aus stehende iPhone 5c ein neues 4"-Modell auf den Markt bringen wird. Die Informationen sollen mal wieder aus der Zuliefererkette von Apple stammen und führen als Grund die mit den größeren Displays kaum noch mögliche Einhandbedienung ins Feld. Während ein Ende des iPhone 5c wohl in der Tat zu erwarten ist, sehe ich aktuell nicht, dass Apple ein neues 4"-Modell einführen wird. (via 9to5Mac)