Skip to content

Foto zeigt angeblich das Logicboard des nächsten iPhone

Es ist schon ein wenig erstaunlich. Die WWDC ist gerade einmal am vergangenen Freitag zuende gegangen und schon scheint sich wieder ein Sommerloch in Sachen Apple-News breit zu machen. An einem Tag, an dem schon die Meldung, dass demnächst eine Taschenbuch-Auflage der Steve Jobs Biografie erscheint, auf dessen Cover doch tatsächlich ein anderes Foto von Steve Jobs zu sehen sein soll (Uiuiuiuiui!!!), wie eine Sau als Sensationsmeldung durchs Dorf getrieben wird, erscheint ein Foto vom angeblichen Logic Board des nächsten iPhone schon beinahe interessant. Verbreitet von den japanischen Kollegen von Macotakara (via AppleInsider) zeigt dieses Foto ein Logicboard, welches angeblich der kommenden iPhone-Generation zugeordnet werden soll, aber gänzlich ohne Chips daher kommt. Die Bauform der Platine deutet in der Tat durchaus darauf hin, dass dies das Logicboard vom kommenden iPhone sein könnte. Sollte dem so sein, hat Apple verschiedene kleine Layout-Änderungen bei den Anschlüssen vorgenommen und einen größeren Prozessor-Sockel vorgesehen. Dabei ist unklar, was für einen Chip Apple beim kommenden iPhone verwenden wird. Hierbei könnte es sich entweder um einen verbesserten A6-Chip handeln oder aber um einen gänzlich neuen A7-Prozessor. Erwartet wird das neue iPhone, wie auch im vergangenen Jahr, für September. Angeblich sollen dann unter anderem eine verbesserte Kamera und ein Fingerabdruckssensor mit an Bord sein.

EU will bis 2014 sämtliche Roaminggebühren abschaffen

Ich hatte es gestern bereits mangels girffbereiter Schreibmaschine bereits kurz getwittert, heute also die ausführliche Meldung zu dem Thema. Jeder der öfter Mal im EU-Ausland (oder natürlich auch im Ausland generell) unterwegs ist, kennt die Problematik. Sobald man die Grenze überquert und sich in das Mobilfunk-Netz des jeweiligen Landes eingebucht hat, wird es teuer. Während SMS und Telefongespräche von der EU-Kommission bereits in der Vergangenheit mit Obergrenzen belegt wurden, ist es vor allem der Datenverkehr, der das Konto im Ausland belastet. Ab 2014 kann man all dies getrost vergessen, zumindest so lange man sich innerhalb der EU bewegt. Einem Bericht des britischen Telegraph (der inzwischen von der zuständigen EU-Kommissarin Neelie Kroes retweetet und damit wohl bestätigt wurde) zufolge will die EU nämlich spätestens bis zum Sommer 2014 sämtliche Roaminggebühren für Telefongespräche, SMS und Datenverkehr abschaffen. Dies soll in einer Sitzung in dieser Woche beschlossen worden sein. Auch wenn man über EU-Politik hin und wieder denken kann, was man will. Das hier ist mal eine erfreuliche und sinnvolle Entscheidung.

G-G-G iPhone-Gerüchte: Günstiger, Goldener, Größer

Drei Gerüchte machten im Laufe des heutigen Tages die Runde, deren Wahrheitsgehalt meiner Meinung nach zumindest zweifelhaft ist. Den Beginn machte Reuters, wo man neue Gerüchte zum später in diesem Jahr erwarteten günstigen iPhone in Umlauf bringt. Den Informationen der Nachrichtenagentur zufolge soll das Gerät unsubventioniert lediglich $ 99,- kosten und in fünf bis sechs Farben auf den Markt kommen. Während zumindest der erwartete Verkaufsstart in der zweiten Jahreshälfte, die verschiedenen Farben und die Verwendung von Kunststoff für das Gehäuse inzwischen allgemein erwartet werden, klingt ein Preis von $ 99,- mehr als unwahrscheinlich. Apple hat hierzu in der Vergangenheit mehrfach betont, dass man überhaupt nicht weiß, wie man ein Gerät zu einem solchen Preis bauen kann, welches nicht kompletter Schrott ist. Zum Vergleich: Selbst der günstigste iPod touch (ohne Kamera auf der Rückseite) kostet bereits $ 229,-, auch wenn dieser nach wie vor ein Metallgehäuse besitzt.

In Sachen iPhone 5S wiederholt Reuters mehr oder weniger die bereits kursierenden Gerüchte, wonach dieses ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte zu erwarten ist und dann mit einem Fingerabdrucksensor aufwarten kann. Hier grätscht allerdings Macotakara von hinten in die Beine und rollt das in der Vergangenheit hier und da aufgekommene Gerücht auf, wonach das iPhone 5S in einer weiteren Farbe zusätzlich zu schwarz und weiß auf den Markt kommen soll, nämlich in gold. Basis des Gerücht sind Bauteile, die einen gold-/bronze-farbenen Farbton aufweisen. Interessanterweise existieren aktuell lediglich silberne und die angesprochenen gold-/bronze-farbenen Bauteile, was BGR zu der Annahme verleitet, dass Apple eventuell sogar das schwarze Modell einstellen könnte. Auch wenn man diverse Kratzer-Probleme bei der schwarzen Farbvariante hatte, kann ich mir nicht vorstellen, dass Apple diesen Schritt geht und stattdessen ein goldenes Modell auf den Markt bringt.

"G-G-G iPhone-Gerüchte: Günstiger, Goldener, Größer" vollständig lesen

Apple plant offenbar Trade-In Programm für iPhones

Es ist das alte Spiel für all diejenigen, die immer gerne die aktuellste iPhone-Generation in den Händen halten. Das alte Gerät muss an den Mann gebracht werden. Entweder erledigt man dies über den eigenen Freundeskreis oder einen Dienst wie eBay. Wie Bloomberg berichtet, könnte sich demnächst auch noch eine weitere Option bieten. Demnach plant Apple offenbar in Kooperation mit dem Smartphone-Händler Brightstar ein Trade-In Programm für gebrauchte iPhones. Kunden, die dann im Apple Store eine neue iPhone-Generation kaufen, könnten ihr altes Modell in Zahlung geben und dadurch einen Preisnachlass auf das neue Gerät erhalten. Wie hoch dieser dann ausfällt dürfte zum einen vom Alter des Geräts und zum anderen von dessen Zustand abhängen. Zudem ist noch unklar, ob Apple das Programm auf sämtliche verfügbaren iPhone-Generationen anwenden wird. Allerdings darf man davon ausgehen, dass Apple das Angebot zunächst ausschließlich auf dem amerikanischen Markt einführen wird. Eine spätere internationale Ausdehnung halte ich allerdings keinesfalls für ausgeschlossen.

US-Zeitung schießt Fotos ausschließlich mit iPhones

Das iPhone hat unsere Welt verändert. Was auf den ersten Blick ein wenig übertrieben wirkt, hat auf den zweiten Blick allerdings doch eine Menge Wahres. Ein Blick in die Schaufenster der Handy-Shops und Mobilfunkanbieter reicht da schon aus. Wo früher starre Kunststofftastaturen das Bild dominieren, findet man heute beinahe ausschließlich Touchscreens. Ein weiterer Blick in die U-Bahn- und Bus-Stationen dieser Welt und man sieht überall Leute, die auf ihre Smartphones schauen. Den nächsten Schritt läutet nun die altehrwürdige Chicago Sun-Times ein. Mit ihr hat eine der ältesten Zeitungen Nordamerikas am Freitag sämtliche ihrer 28 fest angestellten Fotografen, darunter auch der Gewinner des Pulitzerpreis für Foto-Journalismus von 1982, John H. White, entlassen. An ihrer Stelle sollen künftig die verbliebenen Reporter die Fotos zu den Stories mit ihren iPhones schießen. Hierfür erhalten diese sogar extra eine Einführung in die Grundlagen der iPhone-Fotografie. Was in ersten Reaktionen aus der Medienbranche eher kritisch gesehen wird, spiegelt dennoch die eingangs angesprochene veränderte Welt wider und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis weitere Zeitungen dem Beispiel der Chicago Sun-Times folgen.