Die gestern von Engadget veröffentlichten angeblichen Bilder eines iPhone der vierten Generation sorgen weiter für Wirbel im Internet. Wurden sie im Laufe des Tages zunächst noch als Plagiat aus Fernost geoutet, gibt es nun Hinweise aus verschiedenen Richtungen, dass es sich doch um das für den Sommer erwartete nächste iPhone handeln könnte. An erster Stelle ist dabei John Gruber von Daring Fireball zu nennen, der sich in der Vergangenheit als äußerst sichere Quelle für Apple-Insiderinformationen erwiesen hat. Als Hauptgrund dient für ihn die Rückseite des abgebildeten Geräts, die laut Gruber aus einem Glas-/Keramik-ähnlichen Material gefertigt sein könnte. Hierfür hatte Apple bereits 2006 einen Patentantrag eingereicht. Als neue Informationen kam nun hinzu, dass das neue Gerät offenbar erstmals einen wechselbaren Akku und einen Micro-SIM-Slot an der Seite haben wird. Im MacRumors-Forum sind zudem weitere Bilder aufgetaucht, die Teile des vermeintlichen iPhones zeigen sollen. Und auch Engadget legt noch einmal nach und hat auf dem kurz vor der iPad-Präsentation gezeigten iPad-Leak auch noch das nun gezeigte iPhone gefunden, wie auf dem unten gezeigten Bild zu sehen ist (oben rechts). Währenddessen wurde der Hinweis das es sich bei den Bildern um einen iPhone-Klon handeln könnte als falsch enttarnt, wenngleich vielerorts nach wie vor Skepsis wegen des Apple-untypischen Designs herrscht. Das gezeigte Gerät erinnert eher an Geräte von HTC. Die Spekulationen gehen also weiter und werden vermutlich auch bis zum Sommer hin nicht mehr abreißen.

Der Sommer rückt näher, iPhone OS 4 ist in einer ersten Beta bereits vorgestellt, Zeit also, dass auch die Gerüchte zur nächsten iPhone-Generation zunehmen. Und so langsam will auch ich mich mal an den Spekulationen beteiligen. Bereits Ende Februar gab es auch TwitPic einige Bilder eines chinesischen Users zu bestaunen, die damals vorgaben, Aufnahmen der kommenden vierten iPhone Generation (sei es nun das iPhone 4G oder das iPhone HD sei mal dahin gestellt) zu sein. Bei solchen Bildern aus Fernost ist jedoch immer Vorsicht geboten, könnte es sich dabei auch um eines der zahlreichen Replikate aus der Region handeln. Nun hat aber die rennomierte Seite Engadget eine Aufnahme eines ähnlichen Geräts zugespielt bekommen, welches angeblich in einer Bar in San Jose gefunden wurde und offensichtlich das kommende iPhone sein soll. Auffällig ist das veränderte Aussehen gegenüber dem aktuellen Modell. Das abgebildete Gerät wirkt deutlich klobiger, sollte es sich tatsächlich um das kommende iPhone handeln, könnte sich das Aussehen bis zur tatsächlichen Veröffentlichung aber auch noch verändern. Auch die Hardwareausstattung zeigt einige Veränderungen gegenüber dem iPhone 3G[s]. So soll es nun tatsächlich mit einer Frontkamera ausgestattet sein und 80
GB Speicherkapazität besitzen, was vom Wert her ungewöhnlich erscheint. Weitere Inforrmationen gibt es derzeit noch nicht. Das Gerät lässt sich derzeit wohl auch nicht starten. Es soll allerdings bereits funktioniert haben. Engadget steht derzeit mit dem "Finder" in finanziellen Verhandlungen zu weiteren Informationen. In den vergangenen Tagen gab es zudem verschiedene Berichte zum vermeintlichen Vorstellungsdatum des nächsten iPhone. Hier wurde der 22. Juni gehandelt, da Apple an diesem Termin angeblich das Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco gemietet haben soll. Ein Ort, wo auch in der jüngeren Vergangenheit diverse Produkte vorgestellt wurden. Allerdings liegt dieser Termin doch ziemlich nah an der alljährlichen WWDC, die traditionell im Moscone West stattfindet und auf der Apple in den vergangenen beiden Jahren die neuen iPhones vorgestellt hat. Die WWDC soll in diesem Jahr Gerüchten zufolge am 28. Juni beginnen. Lasst die Gerüchteküche brodeln!
UPDATE: Inzwischen wurden die Meldungen und Bilder schon wieder relativiert. Es soll sich bei dem gerät wie bereits vermutet um ein fernöstliches Plagiat handeln.
Weitere Bilder folgen nach dem Klick.
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Mit dem gestern vorgestellten und ab Sommer für alle verfügbaren iPhone OS 4 wird es Apple Entwicklern von Dritt-Software erstmals ermöglichen, ihre Apps als Hintergrundprozesse laufen zu lassen. Das magische Wort lautet hier "Multitasking" Ein bisschen verwunderlich ist dieser Schritt schon, wurde man in der Vergangenheit doch nicht müde darauf hinzuweisen, dass Hintergrundprozesse auf der einen Seite den Akku schneller leer saugen als man "Multitasking" sagen kann und zudem die Leistung des Geräts in den Keller ziehen. Auf der anderen Seite würde man durch Hintergrundprozesse Schadsoftware Tür und Tor öffnen. Apples Lösung hierfür nannte sich bis gestern "Push Notifications". Mit iPhone OS 4 werden nun also auch Hintergrundprozesse auf dem iPhone möglich. Wie aber will Apple die zuvor genannten Probleme in den Griff bekommen? Nun in Sachen Schadsoftware vertraut man auch in Zukunft auf den hauseigenen Zulassungsprozess von Apps für den AppStore. Wer diesen per Jailbreak umgeht hat in Apples Augen eben selbst Schuld und muss dann auch mit den Konsequenzen leben. In Sachen Akku- und Leistungsproblemen greift Apple zu einem ebenso simplen wie effektiven Trick.
"iPhone OS 4 Inside: Multitasking" vollständig lesen

Es hat nicht lange gedauert bis die ersten Neuerungen unter und über der Haube von iPhone OS 4.0b1 und dem neuen iPhone SDK 4.0 gefunden und veröffentlicht wurden. Einen
ersten eigenen Eindruck hatte ich ja bereits gestern veröffentlicht und dabei die eine oder andere neue Funktion dokumentiert. Inzwischen sind auch die anderen Entwickler tätig und fündig geworden, so dass sich bereits jetzt eine erste kleine Zusammenfassung lohnt. Was Viele bereits seit längerem vermuten scheint nun immer mehr Realität zu werden: iChat auf dem iPhone. In der ersten Beta des neuen iPhone Betriebssystems versteckt sich nämlich
ein Prozess namens iChatAgent, der auch unter Mac OS X zu finden ist. Ebenso lassen sich weiterhin Hinweise auf eine Front-Kamera finden, die vermutlich ebenso Einzug in die kommende iPhone-Generation halten wird, wie ein
(LED-)Blitz. So kann man eine App überprüfen lassen, ob das verwendete Gerät einen Blitz besitzt. Last but not least hat
MacRumors auch noch heraus gefunden, dass Apple Grand Central Dispatch in iPhone OS 4 integriert hat. Dabei handelt es sich um eine Technologie aus Mac OS X Snow Leopard, die die Aufteilung von Prozessen auf die verschiedenen Kerne von Multi-Core Prozessoren optimiert. Während das aktuelle iPhone lediglich einen Pozessor-Kern besitzt, sprechen Gerüchte davon, dass das kommende iPhone der vierten Generation mit einem Multi-Core Cortex A9 ausgestattet sein wird.
"Fundstücke aus iPhone OS 4.0 und SDK" vollständig lesen
Apples gestriger iPhone OS Event ist bereits
Geschichte
und man kann mit den neuen Funktionen von iPhone OS 4.0 mehr oder weniger zufrieden sein.
Die Stimmen im Internet sind momentan relativ gespalten. Während einige
absolut begeistert sind, haben sich andere mehr von dem neuen Betriebssystem erwartet. Generell sind aus meiner Sicht jedoch Dinge wie Multitasking und die Ordnerfunktion für den Homescreen ebenso sinnvoll wie überfällig und machen das gesamte System noch "runder". Inzwischen ist es auch
möglich, sich die Keynote samt Demos von verschiedenen Funktionen in
bewegten Bildern anzuschauen. Hierfür steht auf den Apple-Servern der
Mitschnitt der gestrigen Keynote als QuickTime-Stream bereit. Ein Klick
auf das Bild unten führt direkt zum Keynote-Stream. Zudem sollte der
Mitschnitt in Kürze auch als Podcast in iTunes bereit
stehen.
UPDATE: Auch der Podcast kann für den Offline-Genuss inzwischen über iTunes geladen werden.
