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Neuerungen in iOS/iPadOS 15 Beta 4 betreffen erneut vor allem Safari

Wie zu erwarten haben sich inzwischen verschiedene Entwickler durch die gestern Abend veröffentlichte vierte Beta von iOS und iPadOS 15 gewühlt und dabei erneut verschiedene Neuerungen und Veränderungen im Vergleich zu den früheren Betas zu Tage gefördert. Dabei stand wieder einmal das kontroverse neue Design- und Bedienkonzept von Safari im Mittelpunkt. Wie bereits mit der letzten Beta auf dem Mac hat Apple nun auch auf dem iPad das Rad wieder ein Stück weit zurückgedreht und präsentiert auch auf dem Tablet wieder eine getrennte Adress- und Tableiste. In den Einstellungen hat man allerdings einen Schalter ergänzt, durch den auf Wunsch auch auf das neue Design mit der kombinierten Adress- und Tableiste umgeschaltet werden kann.

Apple reagiert damit auf die breite Kritik an dem neuen Design, welches bei den Nutzern nicht gut ankam. Es kann allerdings gut sein, dass die künftigen Betas hier weitere Änderungen einführen werden. Die Kollegen von MacRumors zeigen die Unterschiede in den beiden nachfolgenden Screenshots. Oben ist das Design aus der vierten Beta zu sehen, darunter das ursprünglich geplante Design.

Neben den Änderungen bei Safari auf dem iPad finden sich aber auch noch weitere Neuerungen in der vierten Beta von iOS/iPadOS 15. So hat Apple unter anderem auch auf dem iPhone noch einmal Hand angelegt und an der Usability geschraubt. So findet man dort nun auch wieder einen dedizierten Button zum Teilen von Inhalten und zum Neuladen der Seite. Weitere Neuerungen umfassen:

  • Unterstützung für das MagSafe Battery Pack
  • Neuer Kamera-Button auf dem Lockscreen
  • Neuer Button für Mitteilungen in den Einstellungen
  • Mitteilungen lassen sich während Screensharing und Screen Mirroring pauschal deaktivieren
  • Neugestaltung der Account-Seite für den AppStore
  • Erinnerungen in der Fotos-App lassen sich nun teilen
Nach wie vor gilt, dass die bislang gemachten Neuerungen und Änderungen für die finale Version noch nicht in Stein gemeißelt sind und Apple hier jederzeit noch Änderungen vornehmen kann.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 15, macOS Monterey, tvOS 15 und watchOS 8

Im inzwischen gewohnten Zweiwochenrhythmus setzt Apple die Betaphase seiner nächsten großen Betriebssystem-Updates fort. Seit wenigen Minuten stehen so die jeweils vierten Vorabversionen von iOS/iPadOS 15, macOS Monterey, tvOS 15 und watchOS 8 für registrierte Entwickler zum Download bereit und dürften weitere in der Zwischenzeit entdeckte Fehler und Probleme ausmerzen. Die finalen Versionen der aktuell im Betastadium befindlichen Software stehen dann als kostenlose Updates wieder im Herbst für alle Nutzer von unterstützten Geräten zur Verfügung. Bislang zeigen sich die Apple-Nutzer ersten Umfragen zufolge allerdings noch wenig von den Neuerungen in den kommenden Updates begeistert.

Die Teilnehmer am Public Beta Programm sind ebenfalls bereits im Boot und dürften in Kürze auch Zugriff auf die heute Abend veröffentlichten Previews haben. Dies gilt in diesem Jahr auch erstmals auch für watchOS.

Apple veröffentlicht iOS 14.7.1 und iPadOS 14.7.1

Apple hat am heutigen Abend ein weiteres Update für sein iOS-Betriebssystem vorgelegt. Das für alle Nutzer eines unterstützten Geräts zur Verfügung stehende Update auf Version 14.7.1 bringt Fehlerkorrekture, Sicherheitsakutalisierungen und Stabilitätsverbesserungen mit und folgt auf das erst in der vergangenen Woche ausgegebene Update auf Version 14.7. Darin enthalten war jedoch ein Fehler, der dazu führen konnte, dass iPhones mit einem Touch ID Sensor nicht mehr über eine verbundene Apple Watch entsperrt werden konnten. Kurz nach dem Bekanntwerden des Fehlers hatte Apple bereits angekündigt, dass man diesen kurzfristig mit einem weiteren Update beheben werde. Dies ist am heutigen Abend nun geschehen und iOS 14.7.1 kann ebenso wie iPadOS 14.7.1 ab sofort geladen werden.

Apple veröffentlicht iOS/iPadOS 14.7, tvOS 14.7 und watchOS 7.6

Während Apple seine Entwickler schon die nächsten großen Updates um iOS 15, iPadOS 15 und macOS Monterey testen lässt, steht am heutigen Abend noch eine vermutlich letzte Aktualisierung der Vorgängerversionen für alle Nutzer eines unterstützten Geräts zum Download parat. iOS/iPadOS 14.7, tvOS 14.7 und watchOS 7.6 können also ab sofort geladen werden. Unter anderem ist in der neuen iOS-Version auch die Unterstützung für das in der vergangenen Woche ins Programm aufgenommene MagSafe Battery Pack enthalten. Zudem schreibt Apple in den Releasenotes:

  • iPhone 12, iPhone 12 mini, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max unterstützen die Externe MagSafe Batterie.
  • Mit der Home-App können jetzt Timer auf dem HomePod verwaltet werden.
  • Informationen zur Luftqualität sind jetzt in den Apps „Wetter“ und „Karten“ für Kanada, Frankreich, Italien, die Niederlande, Südkorea und Spanien verfügbar.
  • In der Podcasts-Mediathek hast du die Wahl, alle Sendungen zu sehen oder nur Sendungen, denen du folgst.
  • Die Menüoption „Playlist teilen“ fehlt in Apple Musik.
  • Die Wiedergabe von Lossless-Audio und Dolby Atmos stoppt möglicherweise unerwartet.
  • Die Batteriewartungsnachricht, die bei einigen iPhone 11-Modellen nach einem Neustart verschwinden konnte, wird wiederhergestellt.
  • Braille-Displays können beim Verfassen von E-Mails ungültige Informationen anzeigen.

Es dürfte sich wie gesagt aller Wahrscheinlichkeit nach um die letzten großen Updates der Systeme vor der Veröffentlichung der komplett neuen Versionen handeln, welche auf der WWDC Anfang Juni vorgestellt wurden und dann im September, wohl gemeinsam mit den neuen iPhones veröffentlicht werden.

Zum World Emoji Day: Das hier sind die beliebtesten Emojis der Welt

Erst gestern hatte das Unicode Consortium die Kandidaten für die diesjährige Emoji-Version 14.0 veröffentlicht, am morgigen World Emoji Day sind die kleinen Bildchen schon wieder Thema. So hat Adobe nun die Ergebnisse seiner alljärhlichen Studie zu den aktuellen Emoji-Trends veröffentlicht. Dabei hat man 7.000 Nutzer auf der ganzen Welt dazu befragt, welches ihre Lieblings-Emojis sind, wie sie ihren Wert einschätzen und vieles mehr. Herausgekommen ist der 2021 Emoji Report, aus dem unter anderem hervorgeht, dass sich die Top 5 Emojis aus dem Tränengesicht-, dem Daumenhoch-, dem Herz-, dem Kuss- und dem weinenden Emoji zusammensetzen.

Auch die weiteren Erhebungen aus der Studie sind durchaus interessant. Nachfolgen eine Auswahl...

Unicode Consortium veröffentlicht Kandidaten für die diesjährige Emoji-Version 14.0

Jahr für Jahr wird das Angebot an zur Verfügung stehenden Emojis weiter ausgebaut. Da macht auch das Jahr 2021 keine Ausnahme. So hat das Unicode Consortium nun die Kandidaten für die diesjährige Emoji-Version 14.0 veröffentlicht, und die Kollegen von Emojipedia haben diese auch direkt online gestellt. Die finale Version dürfte im Laufe des Jahres dann auch auf dem iPhone zur Verfügung stehen, auch wenn mir zunehmend die Fantasie fehlt, wie man künftig einen sinnvollen Zugriff auf die Bibliothek der kleinen Bildchen realisieren möchte. Die finale Version von Emoji 14.0 wird für September erwartet und noch ist nicht klar, ob auch alle aktuell vorgeschlagenen Emojis darin enthalten sein werden.

Vor allem bei Safari: Diverse Neuerungen in dritter Beta von iOS 15 und macOS Monterey

Am gestrigen Abend hat Apple die inzwischen dritten Betaversionen von iOS/iPadOS 15, macOS Monterey, watchOS 8 und tvOS 15 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Inzwischen sind auch die ersten Veränderungen gegenüber den vorherigen Versionen bekanntgeworden. Vor allem beim kontroversen neuen Desgin von Safari hat Apple dabei sowohl in iOS 15 und macOS Monterey Hand angelegt und teilweise auf die harschen Kritiken am Redesign reagiert. War es in den ersten beiden Betas von iOS 15 noch so, dass die Adressleiste an den oberen Displayrand sprang, wenn man sie an ihrer neuen Position am unteren Rand angetippt hatte, verbleibt sie nun unten und positioniert sich direkt oberhalb der Displaytastatur. Auch hier sind nach wie vor einige Darstellungsprobleme zu beklagen, aber dafür handelt es sich ja auch um eine Beta. Die nachfolgenden Screenshots stammen von den Kollegen von MacRumors.

Zudem hat Apple eine neue Option zum Neuladen der Seite integriert, wenn man lange auf die Adressleiste drückt. Der entsprechende Button neben der Leiste fällt in iOS 15. Stattdessen kann man die komplette Seite nach unten ziehen, um so ein "Pull down to reload" zu initiieren.

In macOS Monterey rudert Apple noch deutlicher zurück und hat sich offenbar schon bei der dritten Beta wieder von der Idee verabschiedet, Tabs und Adressleiste zu vereinen. Seit der aktuellen Vorabversion findet man wieder die klassische Adresseingabe oberhalb der Tableiste, was Safari wieder näher an die aus macOS Big Sur bekannte Optik und Bedienung heranführt. Apples ursprünglicher Plan war es, durch die Vereinigung der beiden Leisten mehr Platz für den Inhalt der Webseiten zu schaffen. Allerdings wurde dies von vielen Testern deutlich hinsichtlich der Bedienbarkeit kritisiert. Befürworter des eigentlich angedachten Designs können dieses allerdings mit einem Schalter aktivieren.

Weitere, eher kleine Anpassungen aus den neuen Betas umfassen:

  • Vorbereitungen für Universal Control in macOS Monterey
  • Neuer AppStore Splash Screen
  • Anpassungen in den einsetllungen für Focus
  • Farben im Musik-Widget lehnen sich an den aktuellen Song an
  • Zürucksetzen heißt in den Einstellungen nun "Transfer or Reset ?iPhone?"

Letzterer Punkt deutet bereits an, dass dieser Bereich künftig auch für die Einrichtung und Datenübertragung auf ein neues iPhone genutzt wird. Auch hierbei wird es in iOS 15 und watchOS 8 weitere Verbesserungen geben. In den Releasenotes zu den neuen Versionen erklärt Apple, dass mit diesen auch ein Problem behoben wird, durch das es zu einem Fehler beim Update auf einem Gerät mit wenig Speicherplatz (laut Apple weniger als 500 MB) kommen kann. Hieraus lässt sich bereits ableiten, dass derartige Systemupdates künftig auch dann durchgeführt werden können, wenn der zur Verfügung stehende Speicherplatz eher knapp bemessen ist, was vor allem auf der Apple Watch in der Vergangenheit bereits für Probleme sorgte.

Facebook und seine Werbepartner sind besonders stark von Apples ATT betroffen

Erst kürzlich hatte ich berichtet, dass Apples mit iOS 14.5 eingeführte "App Tracking Transparency" (ATT) erste Erfolge zu verzeichnen hat. So haben bislang offenbar weniger als ein Drittel der iOS-Nutzer dem Tracking durch Apps zugestimmt. Die restlichen 67% lehnen das Tracking demnach ab. Hieraufhin haben die Werbetreibenden die Ausgaben für Einblendungen unter iOS um mehr als ein Drittel gekürzt, während die Ausgaben für Android-Werbung im Juni um 10% gestiegen sind. Bereits im Vorfeld war Facebook einer der lautesten Gegner der ATT und hat dies auch an verschiedenen Stellen öffentlich kundgetan. Die eingangs erwähnten Zahlen dürften die Sorgenfalten bei Mark Zuckerberg nicht gerade geglättet haben. Ganz im Gegenteil.

So berichtet Bloomberg nun, dass die Auswirkungen der ATT bei Facebook und seinen Werbepartnern deutlich zu spüren sind. Durch das fehlende Tracking ist Facebook über seine iOS-App nicht mehr in der Lage, Informationen über die Wirksamkeit der Werbeeinblendungen an seine Werbepartner weiterzureichen, was dort langsam aber sicher zu Panik führen soll. Zwar gibt man bei Facebook zu Protokoll, dass man bereits an Veränderungen an seinen Werbemaßnahmen arbeitet, die dann wieder eine bessere Messung der Wirksamkeit ermöglichen sollen, dabei ist aber unklar, ob Apple diese dulden wird. Wohl auch aus diesem Grunde schießt man als Reaktion auf den Bloomberg-Bericht auch bereits wieder gegen Apple und unterstellt dem Unternehmen vor allem die eigenen Angebote mit der ATT bevorteilen zu wollen:

"Apple’s policy is hurting the ability of businesses to use their advertising budgets efficiently and effectively, and the limitations being created are driven by Apple’s restrictions for their own benefit. We believe that personalized ads and user privacy can coexist."