Einem aktuellen Bericht von Gartner zufolge konnte sich Apple im vierten Quartal 2021 an die Spitze der größten Smartphone-Hersteller der Welt setzen. In einem durch die Corona-Pandemie schwer zu überblickenden und durch weiter hinzukommende chinesische Hersteller immer umkämpfteren Markt kann sich das iPhone damit weiter deutlich behaupten. Insgesamt wuchs der weltweite Smartphonemarkt im vergangenen Jahr um 6% und vermutlich wäre diese Zahl noch höher ausgefallen, hätte die weltweite Chip-Krise nicht zu größeren Lieferengpässen in der zweiten Jahreshälfte geführt. Apple konnte sich dabei auf das gesamte Jahr gesehen mit einem Marktanteil von 16,7% und 239 Millionen verkauften iPhones den zweiten Platz hinter Samsung (19%) sichern. Im Jahresvergleich konnte Apple dabei um knapp 20% zulegen.

Vor allem das vierte Quartal erwies sich dabei dank der neu vorgestellten iPhone-Modelle mal wieder als sehr erfolgreich für Apple. Dieses Quartal konnte man mit einem Marktanteil von 21,9% vor Samsung (18,2%) für sich entscheiden.

Ab dem kommenden Jahr wird Apple aller Vorraussicht nach erstmals einen selbstdesignten 5G Modemchip in seinem iPhone zum Einsatz bringen. Dieses Jahr allerdings wird dieser Chip noch vom Zulieferer Qualcomm stammen, mit dem man sich noch vor wenigen Monaten in diversen Rechtstreitigkeiten befand. Wahrscheinlich wird es sich bei dem Chip um den "Snapdragon X70" handeln, den Qualcomm heute nun vorgestellt hat. Laut Qualcomm enthält das neueste hauseigene 5G-Modem für Smartphones den "world's first 5G AI processor integrated in a 5G Modem-RF System", durch den sich vor allem die Up- und Downloadgeschwindigkeiten sowohl in mmWave, als auch in sub-6GHz 5G-Netzen verbessern sollen. Angeblich kann der Snapdragon X70 im Downlink 10Gbps erreichen, beim Upload 3,5Gbps. Dabei ist der Chip nach Aussage von Qualcomm durch die verwendete 5G PowerSave Gen 3 Technologie auch noch um bis zu 60% energieeffizienter als sein direkter Vorgänger. Der Chip unterstützt zudem 5G Multi-SIM und Dual-SIM Dual Active.
Während der Snapdragon X70 ab dem Herbst in aktuellen 5G-Smartphones zum Einsatz kommen wird, ist unklar, ob Apple ihn auch im iPhone 14 verbaut. Möglich ist der Vereinbarung zwischen Apple und Qualcomm zufolge auch, dass dort der X65 zum Einsatz kommt und der X70 dann erst im 2023er iPhone. Dann allerdings wird eigentlich, wie oben angesprochen der erste Modemchip aus dem Hause Apple erwartet. Denkbar ist, dass Apple sich entweder einen Puffer für die Entwicklung eingebaut hat oder aber zwischen Standard- und Pro-Modellen bei den Chips unterscheiden wird.
Der März beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. So schenkt der Magenta-Konzern seinen Bestandskunden in berechtigten Verträgen aktuell wieder ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Alternativ kann man dies auch auf der Webseite https://pass.telekom.de tun. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

Es ist nach wie vor die Zeit der Jahresrückblicke der verschiedenen Analysten, die auf diese Weise auch einen Blick zurück auf das Apple-Jahr 2021 werfen. Stammten die meisten der zuletzt veröffentlichten Zahlen vor allem aus den USA, haben sich die Marktbeobachter von Strategy Analytics nun einmal der iPhone-Verkaufszahlen aus Europa angenommen und konnten auch hier ein stetiges Wachstum von 11% beobachten, während Samsung zwar nach wie vor an der Spitze des Marktes steht. Allerdings musste man hier einen leichten Rückgang von 1% hinnehmen. Dennoch kommt Samsung nach wie vor auf einen Marktanteil von 29%. Apple folgt direkt danach mit 23%.
Interessant ist hingegen der große Aufsteiger des Jahres. Hierbei handelt es sich um den indischen Anbieter realme, der auf das gesamte Jahr gesehen um 500% wuchs und es in Europa mit 3% Marktanteil erstmals sogar in die Top 5 schaffte.
Stimmen die Gerüchte, sind wir nur noch etwas mehr als eine Woche von Apples diesjährigem Frühjahrs-Event entfernt. Zuletzt wurde hierfür der 08. März gehandelt. In der Vergangenheit nutzte man in Cupertino dieses Event auch stets für die Vorstellung der "Frühjahrskollektion" seiner iPhone-Hüllen und Apple Watch Armbändern in neuen Farben. Hiermit darf offenbar auch dieses Jahr wieder gerechnet werden, denn ein neuer Tweet zeigt angeblich die neuen Farben für die kommenden MagSafe Silikon-Cases für die iPhone 13 Familie. Der Leaker Majin Bu, der die aktuellen Fotos veröffentlicht hat, hatte dies auch in der Vergangenheit bereits korrekt getan, weswegen man davon ausgehen kann, dass es sich bei den zu sehenden Farben in der Tat um die neue Frühjahrskollektion handeln wird. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus, dürften diese Farben dann auch bei den Armbändern für die Apple Watch zum Einsatz kommen.
Das iPhone 14 Pro soll Gerüchten zufolge bekanntermaßen das erste iPhone seit dem iPhone X werden, welches nicht mehr über den klassischen Notch am oberen Displayrand verfügt, in dem aktuell noch die TrueDepth-Kamera für Face ID und die FaceTime-Kamera untergebracht sind. Stattdessen wird bereits seit einiger Zeit erwartet, dass Apple hier schon bei den Pro-Modellen in diesem Jahr einen ovalen und einen runden Ausschnitt, ein sogenanntes "Hole-Punch" Design, zum Einsatz bringen wird. Nun hat der bekannte Apple-Leaker Jon Prosser in der vergangenen Nacht angebliche Schemazeichnungen für das iPhone 14 Pro veröffentlicht, aus denen, falls sie denn akurat sind, erstmals auch die Dimensionen dieser Ausschnitte hervorgehen könnten. Und wenn man sich diese so anschaut, muss ich ganz ehrlich sagen: Dann kann man auch gleich beim Notch bleiben.
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Die nun veröffentlichten Informationen unterscheiden sich ein Stück weit von den im vergangenen Monat vom bekannten Display-Analysten Ross Young veröffentlichten Bildern, die ein mögliches Displaypanel für das iPhone 14 Pro? zeigten. Hier waren die Aussparungen sowohl kleiner als auch anders angeordnet als auf den im Video oben zu sehenden Schemazeichnungen.
Ganz zu Beginn der Gerüchte zu diesem Thema war noch davon ausgegangen worden, dass Apple lediglich die kreisrunde Aussparung im Display für die FaceTime-Kamera benötigen würde, während die TrueDepth-Kamera komplett hinter dem Display verschwinden sollte. Dies erscheint inzwischen mehr und mehr unwahrscheinlich, weswegen Apple aus meiner Sicht wie gesagt auch gleich den Notch beibehalten kann, da man durch das Design mit sowohl einer kreisrunden, als auch einer ovalen Aussparung nichts gegenüber dem Notch gewinnen würde. Letzten Informationen des Apple-Analysten Ming-Chi Kuo zufolge wird die TrueDepth-Kamera frühestens im kommenden Jahr nicht mehr zu sehen sein.
In der vergangenen Nacht hatte bereits Apple CEO Tim Cook seine Solidarität mit den Menschen in der Ukraine erklärt und verkündet, dass sich auch sein Unternehmen an humanitären Hilfen beteiligen werde. Auch die Telekom wird hier ihren Beitrag leisten und hat auf Facebook verkündet (mit Dank an Markus!), dass man bis auf Weiteres Anrufe und SMS von Festnetz und Mobilfunk kostenfrei in die Ukraine durchstellen werde. Dies gilt sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden und für die Pre-Paid Tochter congstar. Zudem wird auch Roaming in der Ukraine kostenfrei für Voice, SMS und abgerechnete Datenverkehre angeboten. Es sind zwar nur kleine Dinge und die Menschen in der Ukraine haben sicherlich größere Sorgen. Aber auch hier gilt: Jeder noch so kleine Beitrag hilft in dieser Situation.

Kurz nachdem bekannt wurde, dass der iOS AppStore deutlich mehr Umsätze per In-App Käufe generiert als sein Android-Pendant, haben die Marktanalysten von Counterpoint nun verneldet, dass das iPhone 13 im vergangenen Jahr mit einem neuen Rekordumsatz von 448 Milliarden US-Dollar an der weltweiten Spitze der Smartphones stand. Der gesamte Smartphone-Markt wuchs trotz der weltweiten Chipkrise insgesamt um 7% im Jahresvergleich, wobei das iPhone einen deutlich größeren Sprung vollzog und somit den gesamten Markt nach oben zog. Allein im vierten Quartal soll der Umsatz bei 196 Milliarden Dollar gelegen haben, was im Jahresvergleich einem Anstieg von 35% entspräche. Hier macht sich allerdings im Vergleich zur Android-Konkurrenz vor allem auch der vergleichsweise hohe Verkaufspreis des iPhone bemerkbar.

Auffällig ist, dass die fünf großen Smartphone-Hersteller Apple, Samsung, Xiaomi, Oppo und vivo inzwischen 85% des gesamten Smartphone-Markts unter sich aufteilen. Alle fünf konnten ebenso wie Apple deutlich zulegen, wobei der Umsatz bei Samsung um 11% stieg. Bei Xiaomi und Oppo war der Zuwachs sogar noch dramatischer und lag bei 49% bzw. 47%. Die beiden chinesischen Hersteller hatten jüngst angekündigt, künftig auch den aktuell fast ausschließlich von Apple besetzten Premium-Markt angreifen zu wollen.